Beiträge von kommal

    Hallo Mario,

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    Der "Saufdruck" meldet sich halt immer wieder mal, versuche das zwar zu analysieren. Kann in manchen Situationen nachvollziehen, warum das passiert. Schlimmer sind jedoch die Momente, wo es offensichtlich keine Gründe dafür gibt. Aber ich arbeite daran.

    Schreibst Du Tagebuch? Mir hilft das sehr. Ich merke, wo ich mit meinen Gedanken und Gefühlen bin und war.


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    Er meinte ich solle doch probieren die Geldstrafe in gemeinnützige Arbeit umzuwandeln

    Find ich ne gut Idee.

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    wenn ich mal in nem "kleinen" Tief bin und mich hängen lasse, dann habe ich keinen der mir mal in denn Arsch tritt.


    Das musst Du schon selbst tun. Oder sollte die Partnerin die Aufpasserrolle spielen? Kommaline sagt mir, wenn ihr was nicht gefällt, aber ob ich etwas mache, entscheide ich selbst. "Du musst es für dich tun" sagt sie.

    Das Du der Nachsorge so eine hohe Priorität einräumst, verstehe ich gut. Mir sind da noch etliche Lichter aufgegangen. Eins davon leuchtet seitdem an meiner Seite. Hell und warm.

    Versuch doch, deine SHG regelmäßig (z.B. alle vier Wochen) zu besuchen, damit Du den Kontakt nicht verlierst. Oder triff eine andere Entscheidug. Ich würde ihnen schon sagen, was ist. HIER bist Du ja auch.

    LG kommal

    Hallo KB, ein herzliches Willkomen von mir.

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    Das der Kopf nicht stimmt, merke ich jetzt an meinem ersten Wochenendausgang.

    Morgen geht´s weiter. Mach ein Thema in der Gruppe draus. Sprich es an. Deine Mitpatienten sind doch in der gleichen Situation. Wie haben sie das erlebt?

    Du bist ua in der LZT um zu lernen, damit umzugehen bzw um dich auf die Zeit danach vorzubereiten.

    Rede.

    LG kommal

    Hallo Sandmann,

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    ich bin mir manchmal nicht mehr sicher, ob ich eine Therapie machen will? Es stellt sich einfach die Frage, wie komme ich dann wieder?

    Als ich wiederkam war ich wieder lebensfähig.Die LZT war eine- meine- große Chance und ich habe sie dankbar genutzt.

    Seitdem profitiere ich täglich davon. 24 Stunden. Trocken.
    Weil ich weiß, was ich für meine Trockenheit tun muss und will.

    LG kommal

    Hallo Oliver,

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    bin eben zurück vom KH- eine Spritze war nötig

    Fährst Du da alleine hin? So eine Spritze hat ja eine bewusstseinsverändernde Wirkung (wie Alkohol) und bedeutet somit Rückfallgefahr. In meiner LZT gab´s IMMER eine Begleitperson bei solchen Behandlungen.

    LG kommal

    Ach Kerstin,

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    was soll ich denn zu meiner mutter und
    den anderen sagen

    das ist doch wie immer einfach: Die Wahrheit.

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    aber habe es(alk/tabl) erst zum schluss gesagt und da hackte er noch ganz schön nach...

    Dann wäre Dir diese Situation auch erspart geblieben.

    Hast Du bei deiner letzten Therapie auch drumherum geredet?

    Gönn Dir doch einmal das Wald- Erlebnis.

    LG kommal

    Hallo Daya,

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    Sie haben das klassische Bild eines Alkis verinnerlicht, der besoffen in der Ecke liegt. Von jemandem, der nur mit Alk noch funktioniert, wissen sie nichts.

    Solche Sichtweisen korrigiere ich in meinem privaten und beruflichen Umfeld sofort. Fällt mir auch nicht schwer, schließlich wissen alle, dass ich Alki bin. Aber ich habe schon viele Fragen beantwortet und nachdenkliche Gesichter hervorgerufen (und auch Gedanken...).

    Das hilft MIR, wach zu bleiben.

    Gerade die Verharmlosung habe ich mir gegenüber lange genug betrieben, um sie jetzt unwidersprochen zu lassen.

    LG vom kommal (der nicht missionarisch tätig ist)

    Hallo Plejaden und :wink:

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    sie wollen nicht verstehen warum ich deshalb keinen Kontakt mehr zu Alk will

    Das hatte ich letztens auf der Arbeit. Betriebsausflug stand an. "Du kannst dich doch nicht überall zurückziehen, wo Akohol getrunken wird!" hieß es. "Doch, das kann ich" habe ich geantwortet und heute in einer Besprechung nochmal auf meine Rechte gepocht (es gibt da eine schriftliche Vereinbarung bzgl. alkoholfreier Arbeitsplatz usw.). ICH bin für mich verantwortlich.

    Übrigens:

    Zitat

    um mich umschreiben zu lassen

    Was gibt das denn?

    Denpleja??? :)

    LG kommal

    Hallo großer Hans,

    ich find´s prima, was Du schreibst und wie Du´s schreibst. Das klingt sehr einsichtig und auch zuversichtlich.

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    es wird dann allerdings noch ca. 4 Wochen bis zur Langzeit dauern, die ich mit Hilfe des Forums, der Suchtberatung und einer Suchtgruppe denke gut zu überstehen

    Und für die Zeit "dazwischen" hast Du vorgesorgt- mach weiter so!!!

    LG kommal

    Hall equinox und herzlich willkommen.

    Ich sehe dich auf einem guten Weg. Du warst beim Doc, hast dein Umfeld informiert, einen strukturierten Tag und deiner "Ehemaligen" wohl auch klar mitgeteilt, was Dir wichtig ist.

    Und Du bist HIER!

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    meine Ängst in der U-Bahn oder allg. in Menschenmengen

    Die haben sich bei mir mit der Trockenheit in Luft aufgelöst. Vielleicht steckte ja die Agst dahinter "entdeckt" zu werden.

    Hats Du dir einmal überlegt, eine Beratungsstelle aufzusuchen, un noch andere Hilfsangebote zu finden?

    LG kommal

    “Ich weiß, wovon Du redest, ich komme aus dem Co- Bereich.”

    So in etwa antwortete kommaline auf meinen Redefluss.

    Und mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen.

    Selbst, wenn sie mich jetzt ablehnt, zumindest versteht sie mich.

    Sie lehnte auch. Und zwar sich gegen meine Schulter.

    Interessanterweise stellte sich im Verlauf unseres weiteren Gespräches heraus, dass sie schon die ganze Woche gemerkt hatte, dass ich ihr etwas Wichtiges sagen wollte. Ich hatte wohl am Telefon noch mehr geredet als sonst- hyperverbalisiert sozusagen (Mir selbst war das gar nicht aufgefallen). Mit entsprechend gemischten Gefühlen hat sie dann auch dem Tag entgegen gesehen. Aber sie hat sich der Situation gestellt- und wie!

    Ich glaube, es war noch am selben Tag, als ich ihr die Klinik zeigte, wo ich entgiftet habe und auch den Wald.

    Wir haben viel und lange geredet. Über meine und ihre Vergangenheit.

    Ich erzählte von meiner Arbeit, der Therapie, den Veränderungen die ich in Angriff genommen hatte, von meinen Plänen und vom Forum.

    Meine Wohnung hatte sie ja gesehen: “Du musst hier raus”! Wie oft hatte ich das in den letzten Monaten aus verschiedenen Mündern gehört- bald war es ja soweit.

    Immer wieder war “Alkohol” bzw. Alkoholismus in den nächsten Wochen Thema bei uns. Ihr und mein Schicksal, so unterschiedlich sie waren, wir verstanden uns. Beim Einkaufen bemerkte sie, dass ich häufig las, bei unseren zahlreichen Ausflügen achteten wir darauf, wo wir uns nieder ließen.

    Kurze Zeit später tauschten wir unsere Wohnungsschlüssel aus, ein weiterer Vertrauensbeweis. Mittlerweile sahen wir uns jedes Wochenende, uns trennen nur fünfzig Kilometer.

    Weihnachten feierten wir bei ihr, Silvester bei mir- in meiner neuen Wohnung.

    Ich hatte in zehn Monaten meine Therapieziele umgesetzt und erreicht Beruflich und privat. Ich war mächtig stolz, als ich an diesem Jahreswechsel MEINE Bilanz zog.

    Ich fühlte mich auf einem guten Weg. Unterwegs mit einem Menschen an meiner Seite, von dem soviel Liebe ausgeht, wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich fühlte und fühle…

    Jahrelang vom Alkohol betäubt, ertrunken, zugeschüttet: Gefühle eben.

    Letztens haben wir unseren "Jahrestag" gefeiert.

    Aber das ist privat… :wink:

    Hallo Spani,

    schön, dass Du dich eingefädelt hast!

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    ich sooooo vieles hätte tun müsse... ... und nichts getan habe bin ich weder deprimiert noch agressiv gegen mich

    Nichts tun kann auch eine Form von Gelassenheit sein. Das darfst Du ruhig zulassen.

    ICH muss da wohl aufpassen. Bei mir ist die Grenze zur Faulheit recht nah :wink: und damit auch die Unzufriedenheit.

    Ich wünsch Dir einen Tag im Gleichgewicht.

    LG kommal

    Hallo Karni und ein herzliches Willkommen von mir.

    Die Einsamkeit kann zermürbend sein. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Um die Zeit bis zu Deiner Therapie zu überbrücken: Könntest Du dir keine SHG vor Ort suchen? HIER bist Du gut aufgehoben, aber ich glaube dass Dir zusätzlich persönliche Kontakte gut tun würden. Frag doch mal in der Beretungsstelle nach. Auch nach anderen Angeboten.

    Schau in die Zeitung, was die Vereine anbieten. Aber achte auf die Details-
    Treffen in Kneipen o.ä. sind ein "no go"!

    Ganz wichtig finde ich auch, dass Du einen geregelten Tagesablauf hast (Struktur).

    Kurz: Schau, dass Du "unter Leute" kommst, ohne dich in die Nähe von Alkohol zu begeben. Das geht. Suche und finde.

    Viel Erfolg dabei wünscht

    kommal

    Am Wochenende war ich unterwegs. Zum Jahrestreffen in der Klinik. Ich habe mich wie jedes Jahr sehr darauf gefreut. Ein paar alte Gesichter, der Ort und... mein Wald.

    Nun, zum Treffen kamen weniger Leute als sonst. Ich vermute mal, die Kosten (angefangen bei den Spritpreisen) stehen so mancher/m im Weg.

    Als ich dann aber im Wald unterwegs war, morgens um sieben, passierte etwas seltsames: Ich fühlte mich sehr unbehaglich. Trotz ein paar Rehen, die ich beim Äsen beobachtete, trotz vieler schöner Fotomotive, trotz der Ruhe, die ich sonst so genossen habe... irgendetwas stimmte nicht. Mit mir. Ich fühlte mich schlecht.

    Mir fehlte etwas- nein jemand. Ich fühlte mich plötzlich allein. Dort, wo ich so gerne allein gewesen bin, nachgedacht und die Ruhe genossen habe. Niemand war da, mit dem ich die schönen Bilder, die Eindrücke teilen konnte. Niemand, der diese Momente mit mir fühlte.

    KOMMALINE! Sie war zuhause geblieben weil sie arbeiten musste und auch der Meinung war, zu dem Treffen müsse ich alleine fahren. Bisher fand ich das auch, aber die Erfahrung im Wald zeigt mir doch, wie sehr sie zu meinem Leben, zu mir gehört.

    Ich habe meine Sachen gepackt und bin einen Tag früher abgereist. Überrascht war sie nicht, als ich plötzlich "auf der Matte stand", aber gefreut hat sie sich... Es war ein schöner Sonntag.

    Tja, jetzt bin ich wieder glücklich.

    Zu zweit bin ich halt besser unterwegs :)

    kommal

    Hallo Pit,

    die Sauferei war letztendlich Ausdruck meiner Unzufriedenheit. Mit meiner Situation, auf der Arbeit und privat. Und mit meiner Unfähigkeit, darüber zu reden.

    Erst durch massive Veränderungen an meinen Lebensumständen ist es mir Schritt für Schritt gelungen, meine trockene Zufriedenheit zu erreichen.

    Dazu gehört, dass ich nicht trinke in Einklang mit der täglichen Überprüfung meiner Situation.

    Falle ich in alte Verhaltensweisen zurück, sind das für mich Alarmzeichen. Die würde ich nicht bemerken, hätte es die Veränderungen nicht gegeben. Und zufireden leben würde ich wohl auch nicht. Von Trockenheit könnte schon gar keine Rede sein.

    LG kommal

    Hallo Kerstin,

    das mit dem Malen finde ich toll. Das ist nicht so mein Ding, aber dich über Bilder mitzuteilen find ich spannend. Ich hab´s da mehr mit Worten- geschrieben und ... naja :wink:

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    sie ist schon ganz ok,aber ich nicht)

    Dafür hast Du sie doch, dass sie Dir hilft, oder? Gib ihr die Chance, damit gibst Du sie Dir.

    LG kommal

    Hallo Lütze,

    deine Bilanz kann sich sehen lassen, zumal es ja erstmal ein Zwischenstand ist.

    DAS:

    Zitat

    ..und ich hab jemand kennengelernt,den ich vlt auch mal vorbehaltlos mag(was durchaus nicht einfach ist)....


    ...mich!

    find ich gaaanz wichtig. Denn das war für mich der Ausgangspunkt, mich auf die Suche nach jemandem zu machen, den ich genauso lieb habe.

    Die Reihenfolge ist richtig! Du wirst noch viele Menschen treffen...

    ...unterwegs.

    LG kommal

    Hallo Bernd,

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    Dafür durfte ich dann die Behandlung (Nerv wurde gezogen) pur und naturell geniessen.

    Ich hatte letzte Woche einen Termin. OHNE Spritze, weil ich´s so wollte. Mein Dentor und seine Frau wissen beide natürlich warum und lenken mich immer durch Gespräche ab. Leider kann ich in der Situation meinem gMb nicht nachkommen.

    Ich entspanne bei der Wartezeit mit nem AT. Das hilft schon.

    Und die Sicherheit, einem möglichen Rückfall ne lange Nase gezeigt zu haben. :wink:

    Aber Nerv ist natürlich heftig...

    LG kommal

    Hallo Roberto,

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    Mein Umzug rückt näher,vorbereitungen sind soweit abgeschlossen

    hast Du auch an alles gedacht? Internetanschluss z.B.? :wink:

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    die Freude darauf riesig


    DAS glaub ich Dir- diese Veränderung tut sooo gut!

    Ich fahre am Donnerstag zu meinen trockenen Wurzeln: Jahrestreffen. Der Wald ruft :D

    LG kommal