Beiträge von kommal

    Hallo Roberto,

    Zitat

    ich verfluche nur den ersten schluck


    dieser Schluck war das Ende eines verfluchten Weges- DEINES Weges. Suche Dir einen sicheren Weg, laß Dir dabei helfen und renn nicht einfach wieder drauflos.

    Nutze die Zeit schonn in der Entgiftung, das Procedere kennst Du!!!
    Fang heute an.

    LG kommal

    Hallo Roberto,

    ich hoffe Du bekommst bald einen Termin.

    Zu der "Neuauflage" der Therapie: Ich denke da solltest Du nichts überstürzen sondern erst mal zur Ruhe und Besinnung kommen um dann gut vorbereitet und entschlossen zu starten.

    In unserer Rückfallgruppe haben wir jemanden der drei Therapien gemacht hat und seit 9 Jahren trocken ist. - Nach der entsprechenden Arbeit.

    Und nun tritt Dir mal in den Hintern und lass den Kopf nicht hängen, sonst kannst Du nämlich nicht in den Spiegel gucken! :oops:

    Ich wünsch Dir alles Gute

    kommal

    Hallo Anna,

    ich les dich zum ersten Mal. Tut mir leid dass es dir nicht gut geht umso besser, dass Du dich hier meldest.

    Zitat

    ich habe die ganze Sache jetzt wochenlang weggedrückt

    In dem Satz ist Druck, siehst Du das? Druck, den Du dir selber gemacht hast, weil Du die Dinge nicht gleich angesprochen hast?

    Hab gut schreiben, ich weiß, aber so ein bisschen seh ich mich da auch.

    Schreib doch mal alles auf, was Du an "Verdachtsmomenten" hast und was dagegen spricht. Oder schreib deinem Freund einen Brief- aber lass es raus, egal wie.

    Bleib standhaft!

    LG kommal

    Hallo Linde, schön daß Du hergefunden hast.
    Was die Therapie betrifft kann ich mich auf Bernd´s Worte beziehen. In der Beratungsstelle erfährst du mehr und die haben für mich (und mit mir) den Antrag gestellt. Ich hab 16 Wochen gemacht (und keine Minute bereut!!!) und war froh aus meinem Umfeld heraus zu sein. Deshalb hab ich auch von Anfang an gesagt: Weit weg. Das war nämlich Teil meines Problem, dass ich mich jahrelang nicht mehr herausgetraut hab und deshalb auch dachte, nicht mobil zu sein. So ein bisschen klingt das bei Dir durch.

    Das mit der SHG mach auf jeden Fall, denn Gruppenfähigkeit ist in Th gefragt und kann den Vorgang evtl beschleunigen. Und ohne SHG geht sowieso nix!

    Ich drück dir die Daumen für deinen weiteren Weg- nur Mut!!!


    LG kommal

    Hallo Henderson,

    warun so bissig? Die Entgiftung ist kein Zuckerschlecken- ich habe dort Menschen kennengelernt, die offen bekannten, nicht ohne Alkohol leben zu wollen und regelmäßig dort waren.
    Ich wollte aber und habe mich auf MICH konzentriert
    und dort den Grundstein legen können. Ich habe vier Monate überbrückt bis ich zur Therapie kam. Meine Beraterin hat mich gefragt, wie es ist Fußball (WM) zu gucken ohne Bier und ich hab geantwortet: Ich will fußball gucken und NICHT TRINKEN. Dazu kam noch ein Beziehungsende, dass ziemlich übel war. Ich hab die Zeit geschafft, weil ich die angebotene Hilfe angenommen habe. Und darauf bin ich ziemlich stolz.

    LG kommal

    Hallo Henderson,

    Zitat

    Zum Thema "Entgiftung". Ich hatte die grandiose Idee (da hier ja niemand was dazu sagen konnte), ein Tagebuch zu führen. Und ich habe es auch wirklich gemacht. Irgendwann wiederholten sich die Tage.

    Bleib dabei und schreib! Ich hab auch in der Entgiftung damit angefangen und in der Therapie war Tagesbericht eh Pflicht...
    Es kann unheimlich hilfreich sein, seine Gedanken ud Gefühle zu lesen.
    Gerade auch, wenn Saufdruck kommt- wie bin ich dahin gekommen?

    Das Schreiben gehört mittlerweile zu meinem Tagesprogramm und ich mach´s auch möglichst zeitnah, wenn was besonderes war. Nicht immer erst abends.

    LG kommal

    Halloo Smilla,

    ein Rückfall KÖNNTE sich durch häufiges Denken en Alkohol ankündigen oder dadurch, daß Du Orte aufsuchst, wo getrunken wird..., "nasses Denken"...
    wichtig ist, es zu bemerken und sich Hilfe zu holen (zB SHG)

    Vermeidung? Selbstkontrolle, in welcher Situation bin ich

    Ich hab da 5 Punkte aus der LZT zur Rfvermeidunng

    -Professionalität (Wissen um/über die Krankheit)
    -der aufrichtige Wunsch, nicht zu trinken
    -sich selbst zu glauben, niicht wenig trinken zu können
    -den Königsatz akzeptieren
    -den geraden Weg gehen

    LG kommal

    Hallo Fabian,

    ich hab selbst lange auf den Therapieplatz gewartet.
    Ich wünsch Dir das nicht aber ich hab folg. gemacht um diese Phase zu überstehen:
    2mal in der Woche Tagesklinik (frag bei der Entgiftung danach)
    wöchentlich zum Hausarzt (erzählen wie´s geht)
    alle 2 Wochen Termin in der Beratungsstelle zur Therapievorbereitung
    alle 4 Wochen Termin bei der Oberärztin in der Klinik

    und ganz viel raus. Meistens mit dem Fahrrad. Dahin wo´s keinen Alkohol gibt: In die Natur

    Ich hab´s auf diese Weise gut geschafft und war nebenbei auch noch gut vorbereitet als es los ging.

    Das wünsch ich Dir auch!

    LG kommal

    Hallo Roberto,

    hab auch lange gezögert, Dir zu schreiben.
    Ich habe oft das Gefühl, dass Du hier Dinge loswerden oder fragen willst, weil Du dich in deiner Therapie nicht "traust".
    Und die vielen Kontakte nach "draußen" -gerade in der Anfangszeit- finde ich auch ungewöhnlich.

    Du hast doch die Fachleute den ganzen Tag vor der Nase!!!

    Nix für ungut und trau dich!

    LG kommal

    Hallo Malle,

    Zitat

    habe dann eine- wie ich es nenne- trotzige Eigenart entwickelt.

    Zitat

    mit dieser Art von Trinkgewohnheit Erfahrung

    gelassen - leichtsinnig - naiv ...

    bist Du nicht auf der Suche nach dem Mittelweg??? Du solltest wissen, dass es den nicht gibt!

    LG kommal

    Hallo Malle,

    deine Rückfälle nimmst Du mE erstaunlich gelassen, als wären sie nur eine trotzige Eigenschaft.

    Hast Du dir mal Gedanken gemacht, in welchen Situationen sie geschehen? Welche Gefühle du dann gerade hast?

    Hast Du schon anderswo Hilfe gesucht? (Beratungsstelle)

    Willst Du warten bis aus den unregelmäßigen Abständen eine Regelmäßigkeit entsteht oder die 2-3 Wochenfrist immer länger wird?

    Ich wünsche Dir einen guten Weg

    LG kommal

    Hallo bordy, servus Claudia

    wäre jemand dabei gewesen, hätte ich wahrscheinlich meine Witze über diesen blöden Zufall gemacht.

    Aber es war halt genau meine Saufsituation:
    Ich war allein und hatte Freizeit. Da musss ich genau hingucken! War ein gutes "hallo wach" :!:

    Andererseits hatte ich auch ein Erfolgserlebnis: Bei einem Beinahe-crash (plötzlich stand ein anderer Wagen quer vor mir) bin ich total ruhig geblieben- auch nachher. Ich hatte die Situation erfasst und schnell und richtig reagiert - das vor einem Jahr und ich wäre ein nervliches Wrack gewesen. Hat gut getan! :D

    Schönen Sonntag...

    LG kommal

    Im Urlaub ist mir wieder bewusst geworden, wie dünn das Eis ist, auf dem ich mich bewege: Freunde hatten mir ihre Wohnung zur Verfügung gestellt und auf der Suche nach einem Buch stieß ich im Bücherregal auf eine Dose Bier. :!: Die lag da herum und ich bekam erstmal einen Schreck.
    Ich stieß mit dem Finger dagegen und wie ich befürchtete war sie schwer, also voll. Da ich nicht mit dem Gedanken spiele, jemals wieder Alkohol zu trinken ignorierte ich meinen Schrecken und beschloss, sie nicht weiter zu beachten. 8)
    Nach einer halben Stunde merkte ich aber, dass ich diese Sch…dose nicht aus dem Kopf bekam und zusätzlich noch den absurden Gedanken hatte: :oops: Ist ja eh warm das Zeug :roll:
    Jetzt bekam ich es doch mit der Angst zu tun, zumal ich in meiner Jugend eine zeitlang geschlafwandelt bin und die Nacht bevorstand…
    :!: Ich wollte das Ding loswerden, sie jedoch nicht auskippen, weil ich nicht wusste ob es irgendein Souvenir meiner Gastgeber war (die über mich “Bescheid” wussten).
    Also beschloss ich, sie nach draußen in mein Auto zu bringen, das ziemlich weit weg geparkt war. Ich wollte mit dem Zeug nicht in einer Wohnung sein!
    Ich packte die Dose und bemerkte dabei, dass sie aus Kunststoff war. - Eine Kamera in Dosenform, wie sich herausstellte, ein Reklamegag!
    Die Erleichterung war groß aber auch der Schreck über meine Gedanken und die Erkenntnis (s.o.): WACHSAM BLEIBEN :idea::!:

    kommal

    Hallo Guido,

    Blutdruck wieder normal ohne Medikamente,
    Fettleber auf normalem Niveau
    und die körperliche (und geistige) Fitness ist auf einem Stand, den ich nicht mehr für möglich gehalten hätte. Ich mach natürlich was dafür :!: aber das Leben macht einfach wieder :) Spaß! :)

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Therapie

    LG kommal

    Hallo Claudia,

    freut mich, dass es Dir gut geht.

    Bin heute zurückgekommen und hatte mal wieder ein Schlüsselerlebnis. Wenn ich mich vom Urlaub erholt hab :D werd ich berichten.- Schätze mal, dass es morgen soweit ist.

    LG kommal

    Hallo Blizzard,

    auch von mir alles Gute für Euere gemeinsame Zukunft, :)

    wobei ich auch schon bei der Vergangenheit bin:


    Zitat

    Ich habe in meiner Vergangenheit eigentlich nichts aufzuarbeiten, glückliche Kindheit, fürsorgliche Eltern, Erfolg in der Schule

    Auch ich hab mich-wie ca 95% aller Mitpatienten- einer glücklichen Kindheit "bezichtigt", bis unser Teamleiter es auf den Punkt brachte.

    "Sie haben ihre Kindheit als glücklich erlebt" sagte er und das hat einen ziemlichen Denkprozess ausgelöst. :?: Heute sehe ich die Zeit ganz anders, als glücklich empfunden und unglücklich verlaufen. Besser bekomm ich´s jetzt nicht formuliert. Bei der ganzen Geschichte geht und ging es mir auch nie um Schuldige (Eltern), sondern um URSACHEN. Und da bin ich heute wesentlich weiter. :idea: Die Ursachen meiner Sauferei sehe ich jetzt nicht in den letzten Jahren als Folgen einer Entwicklung, sondern in meinen ersten zehn Jahren als Folgen des Beginns MEINER Entwicklung.

    Ich habe für meine Trockenheitsarbeit ganz andere Ansätze gefunden!

    LG kommal