Beiträge von kommal

    Hallo Claudia,

    ich hab lange überlegt, ob und was ich dir antworte. Du hast dir ja zu dem Tod deiner Tante und deinem Entschluß deine Gedanken gemacht.
    Die lange Fahrt und die ungewohnte Umgebung und nicht zuletzt die mit dem Ereignis verbundenen Gefühle bergen Gefahren. du musst natürlich wissen was Du tust.
    Hast Du deinen Bruder über deine Krankheit informiert?

    Ich wünsche Dir viel Kraft und m Samstag eine trockene Rückkehr, werd schaun, wenn Du dich meldest!

    LG kommal

    Hallo Hasenpfötchen,

    deinen Worten entnehme ich, dass Du wieder gelernt hast, zu vertrauen. Und das ist sehr wichtig, denn Du kannst deinen weiteren Weg nicht alleine gehen. Aber das weißt Du ja jetzt.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und frohen Mut! :)

    LG kommal

    Hallo Claudia,

    Du liest hier viel und machst Dir auch Gedanken darüber und über dich. Das ist gut, denn so bleibst Du in Bewegung.
    Das mit dem Autofahren ging mir genauso, obwohl ich nicht aufs Auto angewiesen bin und die vernachlässigten Kontakte hab ich mittlerweile auch wieder aufgebaut.
    Nimm Dir aber bitte nicht zuviel vor!
    Schritt für Schritt...

    LG kommal

    Hallo Claudia,

    zunächst mal freu ich mich wieder von Dir zu lesen!
    Hab jeden Tag reingeschaut und mich gefragt, ob Du oder ob Du nicht. Na, Du warst ja beim Doc und das das gut war hast Du jetzt erlebt.

    Was deine erhöhte Sensibilität betrifft kenne ich das aus meiner nassen Zeit. Ich habe alles persönlich und als Angriff auf mich gewertet, was an Kritik kam. Und jeder Ratschlag, egal wozu, wurde von mir als Kririk gewertet. Heute kann ich da ganz anders mit umgehen. Ich glaube, das hatte viel mit "verstecken" zu tun!?

    LG kommal

    Hallo Zwergnase,

    Du siehst, wie wichtig und richtig es ist zu handeln. Soviel ich weiß, bist Du nicht mehr allein zuhause und hast deine Frau eingeweiht. Das sollte bis morgen zumindest ein wenig helfen, weil Du über deine akuten Probleme reden kannst. Konkret kann ich Dir da keinen Rat geben, weil ich nicht in dieser Situation war.
    Ich denke, nach dem Arztbesuch morgen wird es Dir viel besser gehen.
    Das mit der Beratungsstelle find ich auch nicht erfreulich. Ich hoffe, Du hast klar geäußert, worum es geht :?: , ansonsten würd ich da nochmal anrufen oder besser noch persönlich hingehen. Vertrau den Leuten, das ist ganz wichtig. Du bist kein "Einzelfall" und brauchst Hilfe. :!:

    LG kommal

    Hallo zusammen,

    ich hör immer wieder, dass der Alkohol bei der Zubereitung der Mahlzeiten ja grundsätzliich verkocht. :?:

    Hab mich letztens mit einem Chemiker unterhalten,
    der sieht das etwas anders.

    kommal

    Hallo Eric,

    es macht überhaupt keinen Sinn, den Alkohol durch eine andere Droge zu ersetzen. - So hab ich dich jedenfalls verstanden. Es gibt nur ja oder nein.
    Vielleicht überlegst Du einmal, in welchen Situationen Du zum Suchtmittel greifst?

    kommal

    Hallo Kaktus,
    danke für deinen Bericht. Das ist genau das, wovor ich Angst habe: Nach einer gewissen Zeit unaufmerksam zu werden. Ich wünsche Dir, dass Du wieder gut "unterwegs" bist!

    Mir ist gestern Abend beim Schreiben aufgefallen, wie wichtig das Forum für mich ist :) UND das ich viel zu viel Zeit hier verbringe! :oops: Klarer Fall von Verhaltensrückfall! :twisted: Ist ja so bequem auf der Couch. Ich werde also nach dem Esssen mal raus und etwas für mich tun. Und für morgen hab ich auch Pläne. Allein sein ist nicht gut und Ausgleich tut Not.

    Vielleicht würde es Dir ja auch helfen, wenn Du deinen Tag schriftlich reflektierst, ich mach das seit der Entgiftung, also über ein Jahr und mir hats bisher geholfen, mich zu beobachten- Vogelperspektive

    LG kommal

    Hallo Hasenpfötchen,
    was den Zahnarzt betrifft bin ich ja auch eins :)
    aber Karsten hat Recht: Es geht nur über den geraden Weg. Wenn Du jetzt schon da weitermachst, wo Du aufgehört hast, nämlich DICH zu belügen, und nix anderes tust Du, wirst Du bald wieder da sein wo du kürzlich warst: Am Ende. :twisted:
    Steh zu deiner Krankheit!
    Es ist übrigens noch aus anderen Gründen wichtig, dass alle deine Ärzte Bescheid wissen. Und beim nächsten Mal nimmst Du einen Vertrauten mit.
    Ich hoffe, heute ist´s "gut gegangen"!

    kommal

    Hallo Angelique,
    die ersten wichtigen Schritte hast Du gemacht und hast schon wieder jede Menge Fragen. Das ist gut so, denn so bleibst Du in Bewegung und lernst mit deiner Krankheit zu leben.
    Was die Lebensmittel betrifft halt ich´s wie Elisabeth: Einkaufen heißt lesen! Im Laufe der Zeit werden sich ein paar Schwerpunkte herauskristallisieren. Ich pass besonders bei unauffälligen Sachen auf, zB. Marmelade, Schoki, bei allem unbekannten Süßen. Achtung bei Fertiggerichten, die sind eh kein Knüller und und und
    Du findest hier genügend Infos zu dem Thema, mußt nur lesen.

    Du hattest einen Superbeginn, mach weiter so!!
    :):)
    kommal

    Hallo Blizzard,

    deine Gefühlsschwankungen sind meiner Meinung nach ganz normal und haben glaube ich viel mit "Kopfkino" zu tun. Du wirst auf deinem Weg Methoden kennenlernen, damit umzugehen.
    Mir hat in dieser Phase oft ein Spaziergang durch den Wald geholfen, wo ich ganz bewußt hingeschaut und hingehört habe, was um mich herum passiert und ist. Freude durchs erLEBEN halt.
    Im Moment freue ich mich auf einen Kurs in einer asiatischen kampfsportart, weil bei diesen Sportarten Methoden der Entspannung unnd Selbstkontrolle im Vordergrund stehen.
    Viel Kraft für deinen weiteren Weg wünscht dir

    kommal

    Liebes Hasenpfötchen,

    Glückwunsch zu deinem ersten SHG- Besuch,
    das Problem mit dem "outen" kenne ich von vielen Leuten, die ich im letzten Jahr kennengelernt habe. Ich selbst hatte das nicht, zum einen weil ich sowieso ein "erhöhtes Mitteilungsbedürfnis" habe, zum anderen aber, weil ich auf der Welle des Freiheitsgefühls weitergeritten bin. Ich wills Dir kurz erklären: Am Tag, als mir klar wurde, wie es um mich steht, also als ich wach wurde fühlte ich mich einfach befreit (so wie Du bei deinem SHG- Besuch). Und ich war stolz, stolz weil ich mir endlich das eingestanden habe, was ich schon Jahre wußte: Ich bin abhängig, süchtig, Alkoholiker.
    In diesem Hochgefühl habe ich alle Freunde und Bekannten angerufen, und ihnen das mitgeteilt- das hat mir gut getan, zumal natürlich auch Zuspruch kam und viele durchblicken ließen, dass sie "es" schon lange ahnten! Am nächsten Tag habe ich das ganze an meinem Arbeitsplatz wiederholt. "Na wenigstens redest du jetzt darüber" sagte einer der ersten und mir war klar, dass ich hier fast der einzige war, dem ich die ganze Zeit was vorgemacht habe. Auch diese Situation war unheimlich befreiend.
    Überleg doch mal, ob es in deinem Umfeld und auf der Arbeit Leute gibt, denen Du etwas mehr vertraust als normal und erzähl ihnen was dich bedrückt und bitte sie um Hilfe. Dich weiter zu verstecken macht überhaupt keinen Sinn sondern nur neue Probleme und Lügen. Und mit jeder Lüge belügst Du dich auch selbst.- Hast Du dass noch nötig???!!!
    :roll:
    kommal