Beiträge von ClaudiA

    Hey Doro,

    Hut ab vor Dir. Du hattest sehr viel schwerere Bedingungen als ich und hast es echt fein hingekriegt. Du kannst auch wirklich froh um Deine Nachbarin sein!!!

    Deine Geschichte beweist mir wieder einmal mehr, daß meine Chancen auf ein zukünftig wieder richtig zufriedenstellendes Leben sehr sehr gut sind, wenn ich mich am Riemen reiß und es mir nicht selbst vermassel.

    Denn - wenn Du das schaffen konntest und auch weiterkämpfen kannst, dann ich doch alle male auch :D

    Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag und gaaaanz viel Spaß auf´m Ritterfest :D:D

    Liebe Grüße

    Hallo,

    ich hab vorhin hasenpfötchen´s Thread bzg. "Aus mit der Euphorie" gelesen, und sie hat mir sozusagen mal wieder aus der Seele gesprochen.

    Ich war ja die letzten Tage auch nicht allerbester Laune. OK, da war das Begräbnis meiner Tante, das aber trotz alledem schön war. Schlimmer war wohl eher die Begegnung mit meiner alkoholkranken Cousine.

    Ich hab´s bis heute nicht geschafft, bei ihr anzurufen und mich für die trotzdem liebgemeinte Gastfreundschaft zu bedanken. Alles in mir sperrt sich gegen das Gespräch. Auch die Frage nach ihrem Befinden interessiert mich irgendwie nicht, hab genug mit meinem eigenen Befinden zu tun.

    Das tut mir zwar leid, aber ich kann es im Augenblick nicht ändern.

    Bzgl. meines downs, daß ich grad hab ist mir auch klar geworden durch hasenpfötchen´s Schreiben, daß ich noch viel mehr an mir arbeiten muß als ich dachte. Schock - aber wahr.

    Wer will, kann es gerne nochmal nachlesen, ich hab mich dort bereits ordentlich ausgebreitet.

    Interessanterweise geht es mir nun aber um einiges besser, weil ich wieder ein wenig gelernt habe, was ich ändern kann. Nun muß ich mich "nur" noch dransetzen und weiter an mir arbeiten :wink:

    Im Augenblick arbeite ich ja auch dran mein körperliches Befinden in die positive Richtung zu bringen. Auch das ist ja eine Langzeitaufgabe bei mir.
    Was ich mir in vielen Jahren rangefressen und auch gesoffen habe, krieg ich nunmal auch nicht in ein paar Wochen/ Monaten wieder weg :cry:

    Auch diesbezüglich hab ich mich mit meinen Arzt auseinandergesetzt.
    Er hat mir erst einmal ein paar Ratschläge gegeben und wird mich aber weiterhin unterstützen.

    Und nachdem ich ja nicht erst seit gestern eine Dicke bin, weiß ich wohl sehr genau, was mir gut tut und was nicht.

    Mit dem umgelegten Hebel Alkohol hat sich wohl auch der Hebel Gewicht umgeklappt. Auf jeden Fall fühl ich mich jetzt - nach drei Wochen - nicht mehr wie eine aufgeblähte Litfaßsäule :lol:

    Am Donnerstag hab ich nun meinen Termin zur Blutabnahme und am kommenden Samstag ist der Tag der Wahrheit beim Doc. Ergebnisse der Blutuntersuchung sowohl als auch Ultraschall im Bauchbereich.

    Ehrlich gesagt graust mir davor und ich hoffe, daß ich meinen Körper die letzten drei Jahre nicht zu sehr kaputt gemacht habe...

    Soviel mal für jetzt

    ***michwiederbesserfühl*

    Hallo mirisa & auch hasenpfoetchen,

    ich kann Euch beiden nur zustimmen.

    Ich hab die letzten Tage auch sehr viele Beiträge über Kindern von Alkoholikern gelesen, und die können ja nun rein garnix dafür, daß wir in dem Punkt so schwach geworden sind.

    Und so eine Umarmung von meinem Zwerg mit dem Satz: "Mama, ich hab Dich ganz doll lieb" ist doch einfach pures Glück.

    Ich möchte meinem Kind die beste Mama sein, und da gehört Nüchternheit mit dazu. Mein Glück, daß er noch recht klein ist und das Desaster das letzte Jahr kaum mitbekommen hat.

    Wie ja schon gesagt, rückgängig machen ist nicht, aber besser machen allemal :D

    Liebe Grüße

    Hallo kommal,

    mit der Arbeit - tja - was muß das muß - leider.
    Ist ja nur einmal im Monat recht viel am Abend... sonst hab ich abends meistens meine Ruhe.

    Und - wenn die Finger am tippen sind dann greifen sie wenigstens nicht zum Glas ;o)

    Und was schönes machen?? Hab grad meinen Freund gefragt, mal wieder Babysitter organisieren und Kino gehen :) - Geht klar sagt er.

    Schönen Abend Dir auch noch!!!

    Mein heutiger Tag - mal wieder extrem viel zu tun im Job, da ich am Freitag ja nicht da war. Generell tut´s mir gut, da bin ich in meinem Element und hab nur soviel Zeit zum Grübeln, wie ich mir selbst gönne.

    Sonst bin ich heute nach wie vor nicht so gut drauf. Mein Körper spielt grade ein wenig quer, habe Magen-Darm-Probleme (als ich zwei Tage weg war, hatte ich Verstopfung... :cry: - und nun das Gegenteil), bin müde, fühl mich schwach.

    Nüchtern bin ich immernoch und das wird auch so bleiben. Ich kann mich schönerweise sehr gut mit meinem Freund unterhalten und er nimmt auch viel Rücksicht auf meine Lage.

    Wer weiß - vielleicht liegt´s heute auch einfach nur am Wetter - den ganzen Tag diesig und regnerisch...

    Nun denn - ich schlag mich nun weiter durch diese blöde Buchhaltung zuhause, damit zumindest das Finanzamt zufrieden ist.

    Liebe Grüße und bis morgen!!

    Hallo mirisa,

    mir geht´s grad abends genauso - ich hab zwar vollen Terminkalender zuhause mit Haushalt, Nebenjob etc., aber habe das früher eben alles im berauschten Zustand gemacht. Ging mir da auch irgendwie leichter von der Hand komischerweise... wahrscheinlich, weil es ja immer derselbe alte Trott ist und das hat mir betrunken mehr "Spaß" gemacht.

    Was mir da sehr hilft - ich tauschte meinen Getränke "einfach" mal aus.
    Sprich ich trink nun sehr viel Wasser oder auch Tee etc.
    Mein Körper braucht den Alk ja auch nicht, nur der Kopf denkt da noch anders.

    Und sonst klemm ich mich jeden Tag vor meinen PC und lese und schreibe. Jeder neu dazu gewonnene nüchterne Tag läßt mich abends dann stolz zu Bett fallen.

    Und das ich morgens nun supergut aus der Falle komme und auch bessere Laune habe brauch ich ja wohl nicht extra zu erwähnen :D

    Mit der Zeit wird der Saufdruck im Kopf sicherlich nachlassen.
    Bin fest davon überzeugt :wink:

    Dir einen schönen & trockenen Tag!!!

    Liebe Grüße

    Ich hab zwar erst im Winter Geburtstag, aber ich weiß jetzt schon, was wir machen werden.

    Nachdem wir ja viele Bekannte mit Kindern haben (auch ich), werden wir den Tag bei uns im Freizeitbad verbringen. Und da freu ich mich auch richtig drauf :)

    P.S. @ ULZI - Happy B-day nachträglich noch!!!

    LG

    Hallo mirisa,

    TOLL daß Du die ersten Schritte wagst!!!

    Daß Du Deine Gefühle rausläßt ist auch gut, hilft Dir sicherlich manche Gedanken zu sortieren.

    Wirst Du oder evt. hast Du Dich auch schon um eine SHG gekümmert?

    Mir hilft das sehr - endlich mal alle aufgestauten Gedanken und Gefühle mal auszusprechen.

    Ich drück Dir nach wie vor die Daumen - jeder nüchterne Tag ist für mich eine Bereicherung bisher :D

    Liebe Grüße

    Was ich generell noch sagen wollte - ich hab dieses Forum die letzten zwei Tage so richtig vermißt.
    Es hilft mir ungemein mich mit meinem Problem auseinander zu setzen, wenn ich mich hier einklinken kann, wann immer mir danach ist.

    Bin sehr froh, daß es Euch hier gibt :!::!:

    Hallo kommal,

    Danke dafür, daß Du meinen Thread so mitverfolgst und mir mit Deinen Antworten hilfst und mich unterstützt :)

    Ich war generell sehr froh, daß an diesem WE bis auf eine Ausnahme die anderen alle Nichttrinker sind. Zeigt mir doch, daß die Mehrheit der Welt trocken ist. Und da möchte ich auch gerne wieder hin.

    Morgen sind´s nun zwei Wochen, daß ich nicht mehr getrunken habe, und generell freu ich mich auf die nächste Woche. Da bin ich dann wieder in meinem alten neuen Leben, und daß findet ohne Alkohol trinkende Menschen statt. Somit werd ich mich kopfmäßig sicherlich wieder fangen :) !!

    Liebe Grüße!!

    Da bin ich also wieder - immernoch nüchtern aber nicht mehr euphorisch.

    Meine Reise zur Bestattung meiner Tante hatte einige Höhen und Tiefen.
    Zuerst einmal habe ich meinem Bruder "reinen Wein" eingeschenkt über meinen Alkoholismus. Er war nicht wirklich schockiert, da wir Sylvester letztes Jahr zusammen verbracht haben und er meinen Absturz sehr wohl mitgekriegt hat, und sich dementsprechend seine Gedanken gemacht hat. Daß ich allerdings recht regelmäßig soviel getrunken habe wußte er nicht.

    Generell fand er es gut, daß ich mir selbst in den Hintern getreten habe.

    Bei meinem Cousin mitsamt Familie hab ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich kannte sie bis dato noch nicht sehr gut. Wir sind zusammen viele alte Fotoalben durchgegangen. Sehr viel von meiner Oma, meiner Tante etc.
    Auf so ziemlich 90 % aller Bilder waren sie am feiern, trinken, Party machen.
    Erschreckend, denn bei so ziemlich allen dieser Leute war der Alkohol die Todesursache.

    Die Bestattung meiner Tante selbst war wunderschön. Wir waren nur zu acht, fuhren auf´s Meer hinaus, der Bestatter hielt eine kleine Rede, dann wurde die Urne ins Meer gelassen. Es war alles so friedlich, nicht tieftraurig wie auf dem Friedhof.

    Das schlimmste für mich an diesem Tag war allerdings meine Cousine. Ich wußte nicht, daß auch sie dem Teufel Alkohol verfallen war, nachdem ich sie in meinem Leben bisher nur zweimal gesehen habe.

    Schon auf dem Schiff hatte sie vormittags auf nüchternem Magen drei Bier. Zum Mittagessen - wir waren beim Griechen - gab´s ja wie meistens den Ouzo hinterher. Wir sagten alle NEIN, aber meine Cousine meinte daraufhin zum Kellner, daß er ruhig für jeden Erwachsenen einen bringen soll.
    Sie trank sie alle allein hintereinander weg.

    Dementsprechend betrunken war sie am Nachmittag. Ich hab mich für ihr Auftreten auf offener Straße echt geschämt. Und nicht nur ich. Mein Cousin hat sich sehr oft entschuldigt bei uns. Normalerweise hält er sich von ihr fern, aber es war ja seiner Mutter´s Bestattung.

    Was hat mir dieses WE nun gebracht?

    Auf der einen Seite war ich sehr froh meiner Tante einen letzten Gruß mitzugeben. Diese Art von Bestattung, wie schon gesagt, war ein sehr schöner Abschied.

    Noch dazu bin ich um einige "normale" Familienmitglieder reicher. Ich hatte die Chance meinen Cousin und seine Frau endlich mal besser kennen zu lernen und wir werden den Kontakt nun aufrecht erhalten.

    Auf der anderen Seite wurde ich mit einem Alkoholismus konfrontiert, der durchaus in ein paar Jahren (oder auch früher?) meinem eigenen hätte entsprechen können. Tagsüber - ohne Rücksicht auf Verluste - vor meinem Kind bzw. vor allen Menschen. Diese Begegnung fand ich schrecklich und sie hat mich sehr unter Druck gesetzt. Ich wäre am liebsten davongelaufen.

    Als ich gestern nach Hause kam, war mir verdammt nach einem Glas zumute. Vermutlich wäre es auch dabei nicht geblieben. Einfach nur, um meine Gedanken weg zu kriegen. Mein ganzer Körper war in einem tierischem Stresszustand.

    Auch jetzt noch hätte ich Lust...

    Ich lenke mich ab, so gut es geht. Arbeite an meiner Buchhaltung zuhause, trinke mir nen Wasserbauch und denke an meinen besoffenen Cousine.

    Ich hoffe dieser Druck läßt nun bald wieder ab von mir und ich kann die nächsten Tage wieder mehr geniessen.

    Liebe Grüße

    Na was für ein Glück, daß ich Alkohol im Essen schon immer verschmäht habe.

    Am besten isses ja sowieso, wenn man selbst kocht. Erstens mal schmeckt es meistens besser und zweitens weiß ich so sehr genau, was in meinem Essen drin ist.

    Erschreckend fand ich allerdings das mit den Säften. Mein Sohn liebt Apfelsaft. Kriegt er zwar auch nur als Schorle, aber trotzdem :?

    LG

    Hallo kommal,

    ich kann Deine Bedenken gut verstehen. Hab mir selbst auch schon genügend gemacht.

    Aber ich bin zu dem Entschluß gekommen, daß ich dorthin fahren werde. Erstens mal als "abschreckendes" Beispiel, weil ich glaube daß sich das sehr in mein Hirn einbrennen wird.

    Und zweitens weil meine Tante zumindest einen gebührenden Abschied haben soll. Sie ist trotz allem ein lieber Mensch gewesen die meiste Zeit, leider eben krank.

    Ich befinde mich auch dort unter strikten Nichttrinkern (mein Cousin ist meiner Tante Sohn und verabscheute ihre Trinkerei), und mein Bruder trinkt schönerweise auch seltenst (Sylvester).

    Was ich noch vor mir habe ist das Gespräch mit meinem Bruder. Ich wollte ihm das bisher nicht am Telefon so nebenbei reindrücken, denke aber, daß ich genügend Zeit habe während der gut 850 km Fahrt. Schönerweise fährt mein Bruder sehr gerne Auto und übernimmt die Strecke.

    Wieder mal ein bischen Bammel hab, nachdem mein Bruder letztens auch mal festgestellt hat, daß es in unserer Familie viele Säufer hat... aber das krieg ich schon hin.

    Ich berichte dann am Samstag, wie´s war...

    Liebe Grüße

    Hi Fantasy,

    dabei ist der Arztbesuch wirklich nicht so schlimm. Ich war ja selbst vorletzte Woche erst.

    Bammel hat ich schon, aber die Angst, daß ich mit meiner Sauferei die letzten Jahre meinen Körper innerlich schon kaputt gemacht, ist so gesehen größer.

    An meinem Leben häng ich schließlich doch.

    Mein Arzt (kenn ich schon lange) war recht erschüttert, aber es stand ausser Frage, daß er sich meinem Problem annimmt und mir bei den weiteren Schritten hilft.

    Ich denk mir auch, daß mit meinem Arztbesuch ich einen weiteren Schritt zum outen getan hab, somit ein Hintertürchen hinter mir zugesperrt habe.

    Liebe Grüße!!

    Hallo hasenpfötchen,

    ich weiß wie Du Dich fühlst. Als ich vorhin angefangen habe meine heutigen Gedanken aufzuschreiben, da war doch dick und fett vor unserem Fenster hier ein eeeeewig schöner und richtig farbenprächtiger Regenbogen zu sehen.

    Bin gleich nochmal hoch zu meinem Zwerg (war noch wach) und hab ihn nochmal aus´m Bett gezogen, um ihm den zu zeigen.

    Und er stand da, strahlte auch und meinte: "So nen tollen Regenbogen hab ich noch nie gesehen" :D

    Ich fand´s total schön, daß ich mich so richtig ehrlich mit ihm freuen konnte - ohne vernebelt zu sein.

    Liebe Grüße!!

    Schönen guten Abend,

    erstmal danke für Eure Gedanken und Euren Zuspruch.

    Der heutige Tag war gefüllt mit viel Arbeit und mit viel neuem Lernen. Fein ist, daß ich nun auch vormittags bereits voll da bin, da ich nun langsam wieder einen gesunden, nüchternen Schlaf habe.

    Das Einschlafen bereitet mir nach wie vor so meine Problemchen, aber ich hab mir wieder angewöhnt meinen kleinen Knopf ins Ohr zu packen und mich so von Musik einlullen lasse. Funktioniert recht gut so :D

    Morgen muß ich nach der Arbeit mit meinem Bruder nach Lübeck fahren, meine Tante beerdigen. Sie starb letztendlich an den Folgen der Alkoholsucht.

    Welch Ironie, ich habe letzten Montag für mich beschlossen, daß es so nicht weitergeht und auch gleich gehandelt, und am Dienstag hab ich die Nachricht erhalten.

    Ich hab sie als Kind sehr gerne gemocht, als junger Erwachsener hab ich sie gemieden, nachdem ich ihr bei jedem Telefonat erstmal erklären mußte, wer ich bin, weil sie ständig betrunken war. Das fand ich widerlich. Die letzten paar Jahre hatte ich kaum mehr Kontakt zu ihr. Sie trank die letzten Jahre nicht mehr in Massen, aber eben von früh bis spät in Maßen, da sie ohne nicht mehr konnte.

    Erst jetzt ist mir so richtig bewußt geworden, daß mein weiteres Leben dem ihren sehr ähneln könnte, wenn ich nicht schleunigst was Grundlegendes ändere.

    Nicht nur, daß sie die letzten Jahre auch körperlich sehr gelitten hat (Zuckerkrankheit, ewig nicht verheilende Wunden, Krebs), sie ist "nur" 67 Jahre alt geworden und wohl auch recht einsam gestorben.

    Das will ich nicht.

    Die nächsten zwei Tage werde ich mich nicht melden, da ich voraussichtlich erst am Samstag wieder komme. Ist ja recht weit weg von mir und die Fahrt wird sich ziehen...

    Bis Samstag also!!

    Mein heutiger Tag war nach wie vor nicht von Alkohol getränkt, meine Gedanken aber umso mehr.

    Nein - kein Saufdruck - schönerweise. Aber ich bin ja noch neu und demzufolge immer noch sehr euphorisch. Mir schwirrt der Kopf von all diesen Geschichten, die ich hier nach wie vor lese.

    Erstmal - DANK an alle, die sich die Mühe machen, sich tagtäglich dieselben Geschichten anzuhören, die ja für unsereins Neulinge eben nicht das übliche sind.

    Für mich ist das hier meine Geschichte, weil mein Leben. Aber das deckt sich eben in punkto Alkohol mit vielen anderen.

    Ich hab mir heute Gedanken über meinen Bekanntenkreis gemacht und mußte feststellen, daß die meisten meiner Bekannten (hab nicht viele, aber dafür gute) nicht viel oder sogar garnix mit Alkohol zu tun haben.

    Das sind aber auch die Leute, deren Bekanntschaft ich bedauerlicherweise schleifen hab lassen. Hauptsächlich dadurch, weil ich ja abends keine Zeit hatte, mich stattdessen volllaufen lassen mußte und somit immer zuhause geblieben bin.

    Autofahren verträgt sich nicht mit Alk. Und ich kann von Glück reden, daß ich morgens nie in eine Polizeikontrolle gekommen bin - oder - noch schlimmer - einen Unfall gebaut hab - womöglich mit Personenschaden.

    Eigentlich hab ich nur eine Freundin, die sich in ähnlichem Strudel befindet. Wir haben uns oft und lange unterhalten, auch während meiner bzw. unserer besoffenen Zeiten.

    Auch sie sagt, daß es an der Zeit ist ihr Leben umzudenken, war beim Arzt etc. etc. Vielleicht finden wir sie auch mal hier.
    Ich wünsch ihr alles alles Gute, hab sie schließlich lieb. Aber ich glaube die nächste Zeit werden wir wohl eher mit telefonieren verbringen.
    Ich brauch da erstmal Abstand zu. Und sie auch.

    Und nun werde ich mich bei einem heißen Bad entspannen, den Tag Revue passieren lassen und freue mich auf ein baldiges Bett.
    Schlafen kann ich nämlich mittlerweile schon viel besser

    :wink:

    Bis demnächst und liebe Grüße!!

    Hallo Annika & auch Karsten nochmal,

    da mögt Ihr recht haben, ich reagiere manchesmal etwas feinfühlig.
    Macht sicherlich auch mein Job aus, der darin besteht, Leute verbal oder auch schriftlich dazu bewegen, unmögliche Sachen möglich zu machen.

    Und da ist Feingefühl an der Tagesordnung.

    Aber gut - ich versuche zukünftig nicht jedes Wort auf die goldene Waage zu legen. Versprochen :wink:

    Hauptsache, ich kann mir durch diese Page helfen (und auch helfen lassen) und finde mich jeden Tag mehr auf dem Weg zur Besserung!!

    LG

    Hallo Karsten,

    doch - ich sehe daß schon auch so wie Du. Ich hab die letzte Woche mit Lesen und Lesen und Lesen hier drinne verbracht.

    Und ich bin sehr gewillt Vorschläge anzunehmen. Denn - wie ich schon mehrfach erwähnte - ich bin eine Neue hier und hab so ziemlich keine Ahnung.

    Für den Tipp schnellstens zum Arzt zu gehen etc., dafür, daß sich Fremde über mich Gedanken machen etc. bin ich sehr dankbar.

    Aber sage mir aus Deiner Erfahrung heraus - sind alle Alkoholiker gleich?
    Gleich stark, gleich schwach, gleich gebildet, gleich sozialisiert?

    Und nachdem ich letzte Woche wirklich m.E. recht schräg angemacht wurde, habe ich dem in meinem heutigen Beitrag einfach was vorneweg nehmen wollen.

    Ich hoffe Du verstehst auch das?!

    LG