Zitat von sam23
Aber alles ist nicht so leicht wie Ihr es schreibt.Wenn ich mir vorstelle das mein mann nur weil ich unheilbar krank bin mich so einfach hängen lässt.Wäre das für mich das schlimmste was es gibt.
Ich denke diese Frage stellt sich hier nicht..es geht sich ja nicht um eine Krankheit, die über ihm hereingebrochen ist... bei dieser Krankheit hat der Kranke sehr wohl die Entscheidung etwas zu verändern in der Hand.. diese Krankheit ist zwar nicht heilbar, aber sie ist zum Stillstand zu bringen..durch eigenen Willen!!!!
Nenne mir eine andere Krankheit, die unheilbar ist,wo du diese Wahl hast!!!!
Zitat von sam23
Und so geht es mir,warum soll ich ihn fallen lassen nur weil er eine für ihn nicht heilbare Krankheit hat?
Du, diese Krankheit ist für keinen Betroffenen heilbar.. die Frage lautet: Will er für sich dieser Krankheit den Kampf ansagen?? Hat er es überhaupt selber als Krankheit erkannt???
Zitat von sam23
Er hatt schon die ein sicht das es so nicht weiter gehen kann,ihm fehlt nur die Kraft besser gesagt der Anstoss etwas zu ändern.
Wobei ich ihn nicht helfen kann,das weis ich ja.
Der Anstoss könnte z.Bsp. sein, dass du dich um Dich kümmerst und er selber feststellen kann, wo er steht und was er möchte!!! So lange Du die Dinge versuchst zu regeln, wird er keinen Bedarf verspüren irgendetwas zu verändern...
Zitat von sam23
Ich frage mich nur wo genau er hilfe bekommt um einen Anstoss in die richtige richtung zu bekommen.
Den Anstoss kann er nur in selber finden....
Zitat von sam23
Die Caritas sowie der Arzt sind da nicht sehr angagiert herran gegangen,da fühlt man sich eher im stich gelassen.
???? Hallo!!!! Was versthst du denn bitte unter Engagement??? Der Arzt als auch die Caritas zeigen Wege auf, aber gehen muss dein Mann sie!!!
Sie werden keinen Druck ausüben warum auch???Wenn jemand wirklich weg will vom Suff, dann geht er die ihm aufgezeigten Wege...
Zitat von sam23
Deshalb mein Hilferuf an euch,wer kennt gut und angagierte Stellen im Ostallgäu????????
LG Sam
Hier noch einmal die qualifizierten Stellen sind die Caritas und manchmal (vielleicht nicht immer...) die Ärzte....
Einen Rat möchte ich dir noch mit auf den Weg geben: Tu was für dich...vielleicht gehst du selber auch einmal bei der Caritas zur Suchtberatung..und ich weiß, dass s sehr schwer zu verstehen ist.. ich kenne dein Gefühlschaos und deinen Willen etwas zu tun.. man möchte ihm ja regelrecht die Erkenntnis einhämmern.. bedenke dass eine Entscheidung nicht mehr zu trinken eine Konsequenz für das gesamte weitere Leben bedeutet.. und diese Vorstellung macht vielen Süchtigen Angst... nie wieder trinken zu dürfen...Auch ich habe erkannt, dass selbst meine Entscheidung auch keinen Alkohol mehr zu trinken (obwohl ich kein Problem damit habe) ihm nicht geholfen hat..nach 2 LZT´s und 21 Jahren will ich mittlerweile auch nicht mehr in dieser Angst vor seinen Rückfällen leben..Ich glaube, dass bei ihm die Rückfälle auch vorprogrammiert waren, weil er die Therapien nur anderen zu liebe machte aber nie wirklich aus sich heraus....
So, nun noch einen schönen Sonntag.. Tihaso