Servus LaH84,
wow, da hat es Dein Mann doch tatsächlich geschafft, eine ganze Woche lang nicht einen Schluck Alkohol zu trinken! Und so wie er den Alkohol probiert, schmeckt ihm der plötzlich nicht mehr! Das ist ja grandios, das ist doch klasse, Super, spitze!
Roll sofort den roten Teppich für ihn aus, lass die Sänfte bringen, 20 Jungfrauen und was sein Herz sonst noch so begehrt, das hat er sich redlich verdient!
Wie - etwa nicht? Ach so, ist doch ein wenig kurz die Zeit "ohne". Na ja, mag sein, aber er hat sich doch Mühe gegeben, oder? Und das alleine rechtfertigt es doch, dass Du die Augen vor der Realität verschließt, gell??
Schließlich wolltest Du hier keine derart harten Worte lesen, nicht zur Konsequenz im Umgang mit ihm aufgefordert werden, nur ja keine unpopulären Entscheidungen von größerer Tragweite treffen müssen... Sag mal, LaH84, an welche Märchen glaubst Du denn sonst noch so? Ich kann Dir nur eines sagen: im Fall von Alkoholismus gehen die "Sachen" nie von alleine gut aus!
Alkoholismus ist -unbehandelt- eine 100% tödlich verlaufende Krankheit, die Spirale geht kontinuierlich abwärts. Wir sprechen hier nicht von irgend einer Lappalie, sondern von einer Suchterkrankung. Das ist -in gewissen Bereichen- vergleichbar mit Heroinsucht. Würdest Du die auch so auf die leichte Schulter nehmen? "Heute hat er nur gekokst, und es hat ihm gar nicht geschmeckt"???
Sorry dass ich heute so "destrultiv" daherkomme, aber vielleicht wachst Du ja dann auf und lässt Dich nicht mehr von seinen/Deinen Verharmlosungen einwickeln.
Lg
Spedi