Hallo fish..
hier ziehe ich wieder einmal eine Parallele zu meiner Geschichte....Ich habe mich im letzten Jahr endgültig von ihm getrennt..
Auch ich habe nach 3 oder 4 Jahren seinen Bierkonsum moniert.. auch ich bat um Alkoholfreie Wochen.. er trank von da an heimlich.. es folgte trotz allem unsere Hochzeit und unsere Große wurde geboren.. Ich fand in der Schwangerschaft die ersten Schnapsflaschenverstecke.. flehte...drohte und er ging zu Gruppenstunden trank vorher oder wartete die Stunde ab... er versprach..und brach die Versprechen.. wir fanden sogar einen Arzt, der ihm Ersatzmedis verordnete.. ihm war klar, dass diese zum, Tode führen, wenn er trinkt.. trotzdem trank er weiter, um mir zu beweisenm, dass ich mir nur einbilden würde, dass er was getrunken hatte..nahm er in Kauf über die Klinge zu springen..
Ja, er machte auch 2 stationäre Therapien.. aber nie eine für sich.. Ich selber habe keine Kraft mehr für ihn und habe auch erkannt, dass ich mir helfen muss..genauso, wie er nur sich selber helfen kann..
Komisch, ich würde nie auf die Idee kommen, für jemand anderes aufzuhören zu rauchen warum habe ich immer versucht, für ihn aufzuhören zu trinken??? Ganz schön krank...
Ich wünsche dir, dass du hier Kraft und Klarheit finden wirst.. wichtig ist, dass du nur Schritte für dich machst.. du solltest dich nicht mit dem Gedanken leiten lassen, dass er nun in Zugzwang steht... du solltest deine Motivation bleiben...egal, was er damit macht....
GvlG Tihaso