Hi Betti, erstmal ein frohes neues Jahr...und alles Gute für dich..
Ich würde seiner Stiefmutter gar nicht zuhören
Schön ,dass er sich nun für stationäre hilfe entschieden hat.. Bei meinem Mann war es damals bei der ersten Therapie so, dass er 2 Wochen Kontaksperre hatte..Danach durften wir ihn besuchen. Mein Mann hat ja auch Zeichen einer Sexsucht.. Die stationäre Therapie machte er hier in der Stadt..
2Jahre der ersten Therapie gestand er mir, dass er jeden Tag im Sexkino verbracht hat 
und das hat da keiner gemerkt..obwohl sie nur zu dritt rausdurften..ist er allein in die Stadt getigert.. Während der zweiten Therapie hat auch Besuche eingefordert und ich habe mich geweigert.. er hat die Kids nach 6 Wochen zum ersten Mal wiedergesehen, weil ih denke, er sollte sich auf sich besinnen..Wir waren da auch gearde getrennt sowohl räumlich als auch als Paar. Wir begannen dort ein paar Paargespräche (der >Therapeut war klasse!!) und 4 Monate nach der zweiten Therapie waren wir wieder ein Paar..in getrennten Wohnungen.. Es folgten Rückfälle- Lügen..eben die alten Muster.. er hörte allein wieder auf... Im Sommer konnte ich das ganze nicht mehr ertragen..ich trennte mich und als er bei seinen Besuchen immer wieder betrunken erschien, schaltete ich Anwältin ein .. Diese schrieb ihm, dass wir den begleiteten Umgang anbieten,ansonsten würden wir das alleinige Sorgerecht beantragen. Er war einverstanden. Ich setzte mich mit dem Kinderschutzbund in Verbindung und mit dem Jugendamt (Jugendamt bezahlt diese Stunden) Bis zum ersten Treffen vergingen über 2 Monate, in welchen er die Kids nicht sah..aber soff wie nie(2 Flaschen Schnaps..und bei Freudnen erzählte, dass ich ja Schuld sei, weil ich vor Jahren seinen Bierkonsum bemängelt habe..da mußte er ja zu Schnaps greifen, weil der schneller knallt
) Auch bei den treffen erschien er mit Fahne..(ist sich der Tragweite gar nicht bewußt!!
) Vor 3 Wochen machte er dann den kalten Entzug und meint, dass dies der Weisheit Ende sei.. er hat es geschafft...verspricht den Kindern im Kinderschutzbund nix mehr zu trinken und solche >Dinge
Ich kann es nicht ertragen, ihn zu sehen.. ich glaube, ich falle dann um..ich brauche glaub ich Ewigkeiten, aus meinen kranken Zügen zu befreien..Ich kann nur sagen, dass der begleitete Umgang mir enorm hilft auf Spur zu bleiben.. und wenn seine Mutter versucht mir zu erzählen, wie toll er es schafft, dann schiebt sie immer wieder hinterher, dass er zu lange schon getrunken hat und ich an mich und die Kinder denken solle..dies scheint sie irgendwie begriffen zu haben...
So, ist nun ein halber Roman gewoden
aber maybe hilft es dir...
Ihr müßt überhaupt nix, wenn überhaupt, muss er seinen willen und seine Stärke beweisen!! Und seine Stiefmutter soll sich nicht einmischen....Alles gute Tihaso 