Hallo Chopin,
ein ganzes Stück weiter bist du doch schon.. du hast deine vier Wände.. Ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen... denn ich habe vor 3 1/2 Jahren auch die räumliche Trennung durchgezogen.. daraufhin begann er sie zweite Therapie und durch die Kids hatten wir wieder viel Kontakt.. kamen auch wieder zusammen.. er trank in den 21 Jahren, die wir zusammen waren seit 91 nicht mehr in meinem Beisein.. er rank heimlich.. immer wieder und ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Mann nüchtern ist, wenn ihr euch seht.... sorry, aber ich glaube, dass dies auf Dauer nicht geht.. du würdest Entzugserscheinuingen merken.. Ich habe fast die ganzen Jahre den Schnaps bei ihm nicht mehr gerochen.. meine gesamte Wahrnehmung ist gestört...
Seit Juli sind wir endgültig getrennt und trotz der Kinder habe ich ihn nicht mehr gesehen seit August! Er sieht die Mädels nur alle vierzehn Tage im Kinderschutzbund für eine Stunde.. da er ja nach wie vor trinkt..
Du glaubst gar nicht, wie oft ich hier sitzeund weine und mich einsam fühle.. die wenigen schönen gemeinsamen Stunden vermisse... gerade auch in Bezug auf die Kinder.. dann denke ich, dass ich diese Last nun ganz allein trage... aber ehrlich gesagt, habe ich dies letztendlich schon immer getan.. er war nur körperlich anwesend..und dies meist auch nur angetrunken bzw. betrunken...
Da rateschläge auch Schläge sind sage ich nur: Laß ihn los um deiner Selbstwillen...Klar, es tut weh, sich zu löd
sen und s kommen immer wieder Momente, in denen es kaum auszuhalten ist, aber alles andere bringt dich nicht weiter und ihn letzten Endes nur noch tiefer in den Sumpf.. warum sollte er denn was ändern....
Viel Kraft und einen schönen ersten Advent Tihaso