Beiträge von Plejaden

    Guten Abend,

    so, da bin ich wieder. Gestern ist es wieder sehr spät geworden, deshalb hab ich nicht geschrieben. Eines ist mir aber aufgefallen: Ich hab mich nach dem Vortrag, der gestern abend stattgefunden hat so gut unterhalten, dass ich gar keine Lust hatte nach Hause zu fahren. Das ist seit Jahren mal wieder ganz was Neues.

    Die Veränderung geht immer weiter. Es ist, als habe ich einen Domino-Stein angetippt vor acht Monaten: Nun fällt ein Quadratmeter nach dem anderen um und aus dem Durcheinander wird ein Bild. Ein Ende scheint nicht in Sicht ;) .

    Wie dem auch sei, heute war ich außer der Reihe in einem Museum unterwegs. Wir haben alle Ausstellungen gezeigt gekriegt und es war sehr informativ und spannend. Auch die anderen Teilnehmer haben sich positiv geäußert.
    Danach ging es dann nach Hause, ich habe gegessen und bin dann mit meinen Eltern einkaufen gefahren. Danach war ich walken, es ging sehr gut. Am Sonntag werde ich versuchen zu joggen. Anschließend habe ich mich ein wenig frisch gemacht und bin dann auf der Couch in ein Nachmittagsschläfchen gefallen. Und nun tippe ich hier.

    Ich habe gestern eine neue Erfahrung gemacht, bezüglich des Ablehnens von Alkohol. Als ich ein anderes Büro betrat um dort einen Computer einzuschalten um darauf Daten zu kopieren, bin ich eine "Feier" reingestolpert. Zwei von den Leuten kannte ich, den Sekt sowieso, der dort die Runde machte. Mir wurde sofort etwas angeboten und ich habe etwas Neues versucht: Ich habe ganz ruhig aber bestimmt abgelehnt. "Ich trinke keinen Alkohol." Das wurde sofort akzeptiert, keine Überredungsversuche, keine Nachfragen, gar nichts. Ich habe den Computer hochgefahren, währenddessen nach dem Anlass der Feierlichkeiten gefragt, dem Glücklichen gratuliert (er ist ein Viertel-Jahrhundert alt geworden) und bin dann sofort raus aus dem Raum.

    Früher hätte ich meine Ablehnung anders betont, etwa so: "Es tut mir so leid, aber ich trinke keinen Alkohol mehr. Irgendwie peinlich, aber daran kann ich nichts ändern, sorry!" Es kommt also auf das Auftreten an, zumindest spielt es eine große Rolle.

    LG
    Plejaden

    Zitat

    Dann habe ich noch SHG, dort sehe ich jede Woche plastisch vor mir, was sich Menschen des Alkohols wegen antun.

    Sorry, das war etwas lax formuliert: "Dann habe ich noch SHG, dort sehe ich jede Woche plastisch vor mir, was Menschen ihrem Körper und ihrer Seele des Alkohols wegen angetan haben."

    Sie sind ja schließlich trocken ;) . Zeitfehler Plejaden, sechs, setzen.

    Ich habe mir nochmal Gedanken gemacht: Für mich ist es wichtig hier möglichst jeden Abend zu schreiben. Das sind dann die Minuten in denen ich mich jeden Tag mit dem Alkohol auseinander setze. Dann habe ich noch SHG, dort sehe ich jede Woche plastisch vor mir, was sich Menschen des Alkohols wegen antun.

    Klar, vor ein paar Monaten habe ich mich noch den ganzen Tag mit Alkohol beschäftigt. Inzwischen merke ich jedoch, wie sich die Trockenheit normalisiert. Die Grundbausteine habe ich "drauf", achte jedoch immer darauf, dass ich an keiner Stelle mal fünf gerade sein lasse.

    Das ist der nächste Schritt in die Trockenheit: Meine Energie darauf legen, mir ein Ziel im Leben zu suchen. Mir kreativ neue Möglichkeiten zu überlegen, alte Verhaltensweisen durch Neue zu ersetzen. Zum Beispiel den Entspannungseffekt des Alkohols durch AT zu ersetzen und mich dabei genauso entspannt zu fühlen.

    Hallo Sabine,

    ich möchte dir auch noch kurz schreiben ;) . Ich selbst habe auch "früh" aufgehört. Zuletzt war ich von fünf Flaschen Bier völlig betrunken. Bin ich deswegen keine Alkoholikerin? Für andere ist das eine Tagesration.

    Selbst wenn du und ich "nur" Missbrächlerinnen sein sollten: Wir wissen beide, dass auf den Missbrauch die Sucht folgt. Sollen wir jetzt so lange weitertrinken, bis wir "richtig" süchtig sind? Haben wir dann die Berechtigung hier zu schreiben?

    In einem anderen Forum mit dem Thema soziale Phobie werden regelmäßig Mitglieder durch die Mangel gedreht weil sie angeblich keine "richtigen" Angstkranken sind. Dafür reicht schon die Angabe aus drei oder vier Freunde zu haben. Das artet dann sehr schnell in Angriffen aus, die unter die Gürtellinie gehen.
    Ich wäre sehr erfreut wenn das hier nicht auch noch losgehen würde.

    Ich persönlich weiß, dass ich Alkoholikerin bin. Lieber einmal zu früh aufgehört und leben als einmal zu spät und sterben.

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    gestern war wieder ein langer Tag bis 21 Uhr unterwegs, heute wird es auch nicht besser. Also wenn ich mich Abends mal nicht melde liegt es wohl daran ;) . Ich möchte nicht, dass das Schreiben hier zu einer lästigen Pflichterfüllung verkommt: "Eigentlich würde ich jetzt gerne ausspannen oder ins Bett gehen, aber ich muss ja hier schreiben." Aber meistens freue ich mich darauf meine Gedanken zum Abend mal sortiert zu bekommen :) .

    Ich bin gestern jedenfalls mit schlimmen Kopfschmerzen und Übelkeit aufgewacht. Vielleicht habe ich Migräne? Es lag vielleicht auch an der Tatsache, dass ich erst um 1 Uhr Schlaf gefunden habe. Bis zu dieser Uhrzeit hat mein Freund noch irgendwas am Computer getippt, der aus Platzmangel im Schlafzimmer steht. Das nächste Mal schlafe ich einfach im Wohnzimmer auf der Schlafcouch.
    Jedenfalls ging es mir bis zum Nachmittag ziemlich schlecht, danach wurde es immer besser, bis ich dann am frühen Abend wieder richtig gut drauf war. Bis dahin hatte ich zwei Vorlesungen zu überstehen, anschließend vier Stunden Zeit bis es dann am Abend eine Besprechung gab.

    Heute wird es wieder ein langer Tag. Diese Tage sind zur Zeit ein Test auch für meine Freizeitgestaltung. Wie lange kann ich derzeit von Zuhause wegbleiben ohne mich zu überfordern? Bis jetzt bin ich recht "stressanfällig", ich habe aber gerade in der Apothekenumschau gelesen, dass das bis zu einem Jahr nach dem letzten Schluck normal sei. Außerdem ist es eine völlig neue Erfahrung, ich muss mich aus lebenslang eingeschliffenen Routinen befreien. Ich lasse mir Zeit.

    A propos Umschau: Die hat mir mein Freund heute morgen ganz dezent auf den Frühstückstisch gelegt. Darin ist ein Artikel über eine neue Form von Suchttherapie, die mir allerdings schon bekannt war. Der Gedanke zählt - ich habe die letzten Monate so beharrlich meinen Weg in die Trockenheit gelebt, dass er es nun endlich auch akzeptiert hat. Das ist schon zu wissen.

    kommal : Ich hatte vor einer(?) Woche erwähnt, dass wir uns Gedanken wegen der Eigentumswohung machen. Ich habe meinen Freund inzwischen überzeugt den Kauf noch zwei Jahre aufzuschieben, bis ich mit dem Studium fertig bin. Wir haben uns vorgestern ein paar Wohnung im Internet angesehen und ich werde die Tage mal da rumfahren und mir die Lage anschauen. Ich freu mich schon drauf :D !

    JoeDoe : Solche Sachen wie dein Knotenmuster sind für den Anfang auch sicher eine gute Krücke. Ich hatte tatsächlich am Anfang gar nicht gezählt, das war mich genau wegen "Schon zwei Wochen trocken, dann kannst du ja wieder..." zu gefährlich. Ich bin Quartalstrinkerin und früher galt "Je länger trocken desto krasser kann ich wieder zuschlagen. Die 'verpasste' Menge muss schließlich wieder nachgeholt werden."

    LG
    Plejaden

    Hallo JoeDoe,

    Zitat

    mir jedenfalls tut mein momentaner umgang gut und ich fühle mich grad sehr "leicht". hoffe, dass diese leichtigkeit nicht in leichtsinnigkeit umschlägt.

    Ich denke das ist ein wichtiger Punkt. Es ist sicher nicht verkehrt sehr genau auf Hintertürchen und Rückfall in alte Verhaltensweisen zu achten. Dem Alkohol geistig wieder näher zu rücken passiert sicher schleichend und deshalb unbemerkt. Vielleicht ist es ein guter Gedanke, dir nochmal deine persönlichen Schwachpunkte vor Augen zu führen - wo kriegt dich das Suchtgedächtnis am Besten zu fassen?

    Allerdings kann ich nicht wirklich etwas dazu sagen, bin ja kein alter Hase ;) . Nur so meine Gedanken.

    Heute war ein schöner Tag. Ich bin wie gewohnt um sechs Uhr aufgestanden, habe aber extra den Computer nicht angemacht um zu schauen, ob ich so mehr Ruhe habe. Habe ich. Also bleibt die Kiste und Forum bis zum Nachmittag aus.
    Um 9 Uhr war ich an der Uni, hab noch ein wenig gelesen, dann zu einer Vorlesung und anschließend eine Stunde arbeiten. Danach ging es direkt heim, weil ich noch sporteln wollte. Habe ich auch gleich nach der Heimkehr gemacht, lief gut bis auf die Tatsache, dass meine Pulsuhr gesponnen hat und ich nach ner halben Stunde einen rapiden Leistungsabfall wegen Hunger gekriegt hab. Mh, memo an mich, das nächste Mal vor dem Sport zumindest noch einen Apfel oder ne Banane reinschieben...
    Anschließend habe ich mich geduscht und ein wenig ausgespannt, nur um anschließend erfolgreich bei Ebay zu mitzubieten :lol: . Drei zwei eins meins! Danach noch ein wenig aufräumen und nun tippsel ich hier.

    Leider musste ich heute eine kleine Enttäuschung einstecken: Die zwei Mädels, die sich sehr für mich interessieren trinken in ihrer Freizeit bei Treffen wie die Löcher :( . Letztens sind zwei Pullen Wodka und ne Flasche Wein von den beiden vertilgt worden. Schade, wäre sicher nett gewesen, aber so gehts nu nicht.
    Ich hab ja noch einige andere aussichtsreiche Kandidatinnen ;) .

    Ich hatte übrigens inzwischen mein 8-monatiges erreicht :) . Ich werde jetzt bis das Jahr "voll" ist nicht mehr zählen - habe irgendwie Bedenken, dass irgendwann der Punkt kommt wo ich mir sage "so, jetzt bist du lang genug trocken geblieben". Ein Hintertürchen quasi. Auf der positiven Seite steht, dass sich das Vertrauen in meine Abstinenzfähigkeit mit jedem Monat festigt.

    LG
    Plejaden

    Guten Abend,

    der Montag war wieder durchwachsen, ich konnte mich nicht konzentrieren. Montag eben. Ich bin diesmal früh zur Uni gefahren, weil ich ja letztens die Erfahrung gemacht habe, dass mir das herumgammeln bis 10 Uhr nicht bekommt. An der Uni war ich zwei Stunden in der Bibliothek lesen und danach zwei Stunden arbeiten. Danach bin ich dann nach Hause gefahren, weil es nicht ging. Daheim habe ich erstmal eine Pause gemacht, danach gabs ein wenig Aufräumen und Staubwischen, anschließend habe ich mich eine Stunde mit meiner Kamera und dem dicken Objektiv in den Garten gesetzt und bin auf Vogeljagd gegangen 8) . Ich hab ein paar Piepsis auf Film gebannt (nichts Spektakuläres - Meisen aller Coleur) und bin mal gespannt was draus wird.
    Gerade mache ich einen Test - ich finde Aquarellbilder total schön, auf denen einzelne Details mit Tusche ausgearbeitet sind. Ich probiere gerade aus wie ich es hinkriege, dass die Tusche nicht verläuft. Mal schauen was draus wird.

    Dann versuche ich gerade an einen Schwarz-Weiß-Vergrößerer kommen, für kleines Geld natürlich. Da das Vergrößern von Fotos in Eigenregie durchaus nicht billiger ist als sie in ein Labor zu schicken werde ich das zwar immer nur einmal im Monat machen können, aber besser als gar nichts. Ich brauche nur noch einen hinreichend dunklen Raum. Ansonsten begebe ich mich auf die Spuren von Man Ray und vergrößere die Fotos nur nachts 8) .

    JoeDoe : Mh, daran habe ich heute auch gedacht. Die Träume sind nicht negativ besetzt. Sie sind aufregend, ja, aber nicht angstbehaftet. Das Gefühl "ich bin nicht allein" spielt eine große Rolle, und ich muss mir die Gemeinschaft nicht "erkämpfen" und mich bemühen die Sympathie und Harmonie zu erhalten. Wir kennen uns schon lange und unseren Feind genauso lang.
    Bin mal echt gespannt wann wieder so ein Traum kommt. An den heutigen kann ich mich nicht erinnern :roll: .

    LG
    Plejaden

    Hallo zusammen,

    heute hab ich mal einen ruhigen Tag. Ich war gegen Mittag walken, das hat mir sehr gut getan. Es war wegen der Uhrzeit auch recht wenig los.

    Ansonsten habe ich ein wenig aufgeräumt, gelesen und TV geguckt. Ich war einfach nur froh, mal für einen Tag meine Ruhe zu haben.

    Gotti : Mh gegen den Alkohol kämpfe ich nicht mehr. Zumindest bewusst nicht. Deshalb machen mir die Träume ja Gedanken: Ist die Kapitulation vielleicht noch nicht im Unterbewusstsein angekommen?
    Was mich wundert ist, dass mir das Kämpfen keine Angst macht. Ich erfülle irgendeine Pflicht. Ich versuche mal in den nächsten Nächten etwas mehr über den "Feind" herauszufinden.

    Vielleicht sind es wirklich Konflikte, die ich im RL nicht austragen kann. Damit habe ich ja noch einige Probleme. Schlucke vieles herunter.

    Heute geht es mir auf jeden Fall sehr gut :) .

    LG
    Plejaden

    Halleluja, nun komme ich auch wieder zum Schreiben. Donnerstag hatte ich wieder bis 20 Uhr Uni und war einfach platt. Immerhin wurde es wohlwollend registriert, dass ich da war 8) . Bevor ich zur Uni gegangen bin habe ich mir ein Nackenstützkissen vom blauen A gekauft und bin mal gespannt, wie es wirkt. Bisher scheint die Tendenz zu sein, dass ich nach dem Aufstehen gar keine Nackenverspannungen habe, aber die kommen dann im Laufe des Tages. Gegen die Nackenverspannungen habe ich einen weitern Baustein im AT eingebaut, aber da tut sich ja nichts von heute auf morgen.

    Gestern war ich allgemein sehr müde, warum weiß ich gar nicht. Vielleicht durch die zwei langen Tage oder den halben Schnupfen, der mich ein wenig plagt? Ich bin kaum meinen Aufgaben nachgekommen, habe das Nötigeste (aber auch unangenehmste und wichtigste!) erledigt. Abends habe ich dann mit meinem Freund Jackie Chan geguckt (ich gestehe, ich bin großer Fan :oops: ) und bin danach ins Bett.

    Heute hatte ich eine Museumsexkursion. Es war sehr intensiv und lehrreich, ich konnte einiges für mich mitnehmen. Ich habe auch sehr auf mich geachtet betreffend der Thematik "Zurück in meine Festung", aber das hatte ich heute gar nicht. Vielleicht haben mich die bisherigen Veranstaltungen einfach wirklich nicht in dem Maße interessiert, dass es erbaulich gewesen ist? Ich werde dem weiter nachgehen.

    Über eine Sache mache ich mir derzeit jedoch Gedanken: Ich habe seit einigen Tagen Träume, in denen ich in Kriege oder Kämpfe verwickelt bin. Die Träume sind nicht angstbesetzt, ich gehöre immer einer der Kampfparteien an, kann mich wehren und habe Mitstreiter auf meiner Seite. Wir sind den Gegnern immer ebenbürtig. Allerdings bin ich ein wenig über die Kampf-Thematik besorgt weil ich gerne wissen würde, wogegen ich wirklich kämpfe? Wenn es der Alkohol wäre, dann wäre es natürlich Käse. Ich muss mal versuchen, beim nächsten Mal die Gefühle besser zu fassen zu kriegen. Mein erster Impuls ist, dass ich vor Konflikten nicht mehr weglaufe sondern mich stelle und Probleme sofort aktiv angehe (= bekämpfe und besiege?)

    Mal schauen.

    LG
    Plejaden

    Guten Morgen,

    gestern abend war ich einfach zu müde zum Schreiben, bin erst um 21 Uhr wieder nach Hause gekommen und wollte diesmal früh ins Bett.

    Los ging mein Tag wie gewohnt (und heute auch) um 6 Uhr, bin dann um 9 Uhr zur Uni. Habe schon beim Bus festgestellt, dass ich mein Wasser vergessen hatte. Mist :twisted: . Habe mir dann an der Uni was geholt - ein Liter für 1,35 Euronen. Kann doch nicht wahr sein...
    Habe dann auf jeden Fall zwei Vorlesungen über mich ergehen lassen und danach ein wenig Mittagspause gemacht, anschließend habe ich noch zwei Stunden gelesen. Danach bin ich kurz zur SHG gefahren, konnte aber nicht lange bleiben weil ich eine außerplanmäßige Veranstaltung an der Uni hatte. Es war mir aber wichtig nochmal dorthin zu gehen, um noch einige Sachen zu klären. Der Gruppenleiter und sein Vize haben mich sehr gerührt; sie haben wohl gemerkt was vor sich geht mit dem anderen Menschen und mir aber haben sich nicht getraut was zu sagen. Jetzt ist alles geregelt.
    Danach ging es dann zurück zur Uni und dann endlich nach Hause.

    Heute abend wird es wieder so spät denke ich. Ich muss das noch klären, große Lust habe ich natürlich nicht darauf.

    JoeDoe :

    Zitat

    Mittlerweile halte ich es so, dass ich mir genau überlege, ob ich denn jetzt wirklich Interesse habe, eine Veranstaltung zu besuchen, oder eben nicht.


    Mh, good point. Ich hatte zwar Interesse, aber nicht über so lange Zeit. Vielleicht habe ich ja ADS und keiner weiß es? Was auch eine Rolle spielt ist der Ausbruch aus dem alltäglichen Trott: Am WoEn bin ich die letzten Jahre immer zu Hause geblieben. Ich möchte in den nächsten Wochen mal versuchen am Samstag immer ein bisschen was zu unternehmen. Tierpark besuchen (mit Foto ;) ), zu einem weiter entfernten Stausee fahren, Ausstellungen besuchen... Immer peu à peu, und sehen was passiert.

    Und ja, ich habe eine Digicam. Es ist nur für Sportveranstaltungen etwas ärgerlich, dass ich die Belichtungszeit nicht einstellen kann. Naja, Bewegungsunschärfe ist doch ein netter Effekt :roll: . Erwähnte ich schon meinen Plan reich zu werden und mir eine Eos 400D zu kaufen?

    Hallo zusammen,

    heute war ein guter Tag. Ich habe ihn wie gewohnt um 6 Uhr beginnen lassen, bin um 8 Uhr zur Uni und habe dort einiges geschafft gekriegt und konnte ein wenig lesen. Auf das Seminar war ich wider Erwarten gut vorbereitet - ich hatte nur so ca. 30 Seiten in einem Buch gelesen, offensichtlich die Richtigen :lol: . Glück gehabt.
    Danach war ich noch eine Stunde arbeiten, anschließend ging es im strömenden Regen nach Hause. Dort habe ich einen kleinen Durchhänger gehabt, was wohl meiner beginnenden Periode geschuldet war. Ich fühle mich dann einfach krampfig-schwindelig-müde :? . Und nein, Sport hilft nicht, der macht alles nur schlimmer. Besser ist eine Wärmflasche und Ruhe 8) .
    Ich habe es dann immerhin noch geschafft einen Text für morgen auszudrucken und zwei Emails an Dozenten zu schreiben und nun auch endlich Nachmittags eine Runde AT einzubauen. Schön.

    Ich habe mir heute aus gegebenem Anlass meinen halben Thread nochmal durchgelesen und bin erstaunt über meine Entwicklung. Ich hatte doch öfter Suchtdruck, als ich in Erinnerung habe; der ist ja nun seit Anfang des Jahres gar nicht mehr aufgetaucht. Auch mein akutes TV-Problem ist gelöst, Tagesstruktur haut hin... Mh, gar nicht mal so übel.

    Dennoch habe ich heute wieder ein wenig nachgedacht. Es haben sich hier in letzter Zeit einige Rückfälle und Beinahe-Rückfälle ereignet, die mich ziemlich mitgenommen haben. Das erschüttert mich immer wieder weil mir dadurch bewusst wird, auf welch dünnem Eis ich selbst wandele. Vielleicht ist es auch schon dicker geworden; wahrscheinlich ist es das. Aber ich möchte es lieber nicht auf die Probe stellen.
    In jedem der Fälle konnte ich gut beobachten, wie sich der Rückfall Tage vorher aufgebaut hat. Das gibt mir noch mehr Vertrauen in die länger Trockenen.
    Aus diesem Grund habe ich mich gestern Abend dafür entschieden, weiter in die reale SHG zu gehen. Das bietet mir einen Termin in der Woche, an dem ich mich ganz gezielt und explizit mit meiner Alkoholkrankheit auseinander setze, auch wenn ich diese Auseinandersetzung innerhalb der SHG immer wieder einfordern muss. Aber auch das kann ich inzwischen ohne schlechtes Gewissen tun -> wieder was gelernt.

    Morgen wird ein langer Tag, aber da er u.a. aus zwei Vorlesungen besteht auch entspannt-passiv 8) . Gut für meinen schmerzenden Bauch. Warum kann ich die Wärmflasche nicht mit zur Uni nehmen?

    LG
    Plejaden

    Guten Abend,

    heute verlief der Tag mal zur Abwechslung wie geplant. Ich bin um 8 Uhr aufgestanden, um 10 Uhr auf zur Uni - finde aber irgendwie, das ist schon zu spät. Gut, eine Erfahrung reicher.

    An der Uni angekommen habe ich eine Stunde gelesen, war danach zwei Stunden arbeiten und bin auch dabei gut voran gekommen. Danach ging es wieder nach Hause, wo ich Mittag gegessen und eine kurze Pause gemacht habe. Danach habe ich eineinhalb Stunden an meinem Essay gewerkelt, bin damit gut voran gekommen. Ich muss nur noch etwa dreitausend Zeichen rauskürzen und dann noch eine ordentliche Fragestellung stricken. Hab da die Wahl zwischen zwei Themen und kann mich nicht recht entscheiden. Mh, mal sehen.
    Danach habe ich noch etwas wegen der Grafikkarte recherchiert und festgestellt, dass wir einen AG-Port in unserem Computer haben. Surprise, surprise. Anschließend war spülen und Haarwaschen angesagt und jetzt ist Feierabend :) .

    Ich habe mir anlässlich des gestrigen Chats nochmal Gedanken wegen meiner realen SHG gemacht. Inzwischen ist es so, wie ich es in einem anderen Thread geschrieben habe: Ich sehe die reale SHG mehr als eine Ergänzung und als einen Ort, wo ich meine sozialen Kompetenzen weiter entwickeln kann. Von den Langzeittrockenen dort kann ich mir nicht viel mitnehmen, weil die einen eher riskanten Umgang mit Alkohol pflegen und den auch so weiterempfehlen.
    Woran ich insbesondere arbeiten kann ist meine Geduld. Viele dort haben alkoholinduzierte Ausfallerscheinungen das Gedächtnis betreffend, d.h. sie erzählen ein und diesselbe Geschichte öfters und zwar im gleichen Wortlaut. Oft entstehen groteske "Diskussionen", in denen alle aneinander vorbei reden weil jeder seinen Text einfach immer und immer wieder wiederholt.

    Dabei habe ich also Geduld gelernt. Geduldig höre ich mir die Geschichten viele Male an. Ich würde mich inzwischen sogar trauen den Sprecher darauf hinzuweisen, dass er die Geschichte schon einmal erzählt hat; aber ich tue es nicht. Die Geduld, die ich durch diesen Austausch gewinne, kann ich bei mir selbst einsetzen. Ich bin geduldiger mit mir geworden, erwarte nicht mehr Riesensprünge in meiner Entwicklung in kürzester Zeit. Das ist sehr positiv.

    Lütze : Es ist zumindest tröstlich zu wissen, dass es noch jemanden so geht. Bei mir hat das Problem definitiv mit etwas zu tun, was schon lange vor meiner Sucht vorhanden war. Da mein Grundproblem, die sozialen Ängste, inzwischen deutlich geringer geworden sind hoffe ich einfach darauf, dass das Problem von alleine besser wird.
    Es ist ja so, dass es unglaublich viel Kraft kostet mit sozialen Ängsten das Haus zu verlassen. Das kann sich ein "Normalsterblicher" gar nicht vorstellen. Ich hatte immer das Gefühl unter Strom zu stehen, immer angespannt zu sein und meine Aufmerksamkeit überall hin lenken zu müssen. Immer zu schauen, von wo droht Gefahr? Wie weiche ich dieser und jener Situation aus (z.B. wenn ein Bekannter an der Supermarktkasse steht und ich nicht will, dass er mich sieht... überhaupt habe ich immer nach Bekannten Ausschau gehalten und bin ihnen ausgewichen). Da war meine Festung natürlich dringend notwendig um endlich wieder zur Ruhe zu kommen.

    Aber das ist jetzt weg, dieses Gefühl unter Strom zu stehen. Ich bin ja mal gespannt...

    LG
    Plejaden

    Bevor ich mit Hallali zum Walken aufbreche möchte ich dir noch kurz antworten :lol: .

    Zitat

    Ich hab da meine Festungstür zugemacht.Es geht bestimmte Leute nichts (mehr) an,wie es um mich steht.Ich such mir selber aus,wem ich mich öffne.


    Das ist super. Und was noch besser ist - du kriegst allmählich Kontakt zu deinem Gefühl, merkst du das? Du spürst, welchen Menschen du dich öffnen kannst und wer dich nicht versteht und dich auch nie verstehen wird. Damit will ich diese Menschen nicht diskreditieren; es ist eben so und damit gut.

    Manche Leute sind mit einem Seelenstriptease auch schlichtweg überfordert, habe ich in der Vergangenheit gemerkt. Das hat nichts mit Bösartigkeit zu tun. Geht mir manchmal selbst so - einmal hat mir eine Bekannte meines Freundes, die ich grade mal zwei Minuten kannte, ihre ganze verkorkste Lebensgeschichte aufgetischt. Mit allen hässlichen und weniger hässlichen Details. Da saß ich dann auch recht sprachlos da.

    Also, hör auf dein Gefühl ;) . Festungstüren sind nicht per se eine schlechte Sache.

    Guten Morgen,

    gestern abend war ich irgendwie zu unkonzentriert um mehrere zusammenhängende Sätze zu schreiben, drum versuche ich es heute :lol: .

    Vom Tag gibt es nicht viel zu erzählen: Ich war den größten Teil bei einer Sportveranstaltung, nein, nicht in einem Fussballstadion. Es war für mich sehr schön zu sehen, dass ich inzwischen an solchen Orten ruhiger geworden bin. Früher stand ich unter Dauerstrom, war immer angespannt und ängstlich. Das war gestern anders. Ich werde mich nächstes Mal vielleicht sogar trauen meinen Fotoapparat mitzunehmen.

    Was mich jedoch immer noch nachdenklich macht ist die Tatsache, dass ich immer ganz schnell wieder nach Hause möchte. Ich war kaum vor Ort, da habe ich schon auf die Uhr geschaut wie lange es noch dauert bis es zu Ende ist und ich wieder nach Hause kann. Zu Hause fühle ich mich dann aber umgekehrt wieder gut, weil ich mal rausgegangen bin.
    Ich möchte in den nächsten Wochen mal herausfinden warum das so ist. Vielleicht ist es einfach nur die Gewohnheit, weil ich die letzten Jahre meine "sichere Burg", mein Zuhause so selten verlassen habe. Vielleicht stresst mich der Aufenthalt "draußen" unter Menschen doch noch mehr als ich es bemerke. Klar, das ist in den letzten Wochen viiiiel besser geworden.

    Eins weiß ich auf jeden Fall - ich darf mich nicht überfordern. Ich habe das in der Vergangenheit schon ein paar Mal durchdekliniert. Es kamen Phasen des Aktionismus, wo ich mich getroffen und Aktivitäten geplant habe, die wieder abgelöst wurden von Phasen, wo ich mich zu nichts aufraffen konnte. Einmal fiel eine Aktivität in diese Phase, zu der richtig viele Leute kamen. Und ich, die Initiatorin, war schlussendlich nicht dabei weil ich mich wieder nicht aufraffen konnte. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll: Es war keine Angst, ich hatte schlichtweg keine Lust und wollte lieber den ganzen Tag zu Hause sitzen. Das ist aber schon ein paar Jahre her.

    Mh mh mh. Mal sehen.

    LG
    Plejaden

    Ich glaub ich weiß welches Buch du meinst Lütze, so nebenbei erwähnt ;) . Zumindest besitze ich aber so ein ähnliches.

    Du solltest öfter mal schauen, wo du hergekommen bist und was du auf deinem Weg hierhin schon alles geleistet hast. Ich vergesse das auch immer wieder. Schaue zu oft nach vorne und sehe da nur Dinge, die ich noch erreichen will. Dabei habe ich schon sehr viel erreicht. Und du auch.

    Das habe ich leider von meinen Eltern gelernt: Positive Dinge und Leistungen sind selbstverständlich. Eine Eins in der Arbeit war nur ein Schulterzucken wert, mir wurde das Heft aus der Hand genommen und gezielt nach den wenigen roten Strichen geguckt. "Was ist das? Musste das sein?"

    Ich will nicht so sein wie meine Eltern. Du bestimmt auch nicht ;) .

    LG
    Plejaden

    kommal :

    Zitat

    Ist es nicht ein schönes Gefühl, die Ruhe bewahren zu können? Ich geniesse es jedes Mal, wenn Unvorhergesehenes passiert und ich nicht -wie früher oft- in Hektik verfalle oder flüchte. Mich besonnen der Aufgabe stellen und tun, was zu tun ist.


    Ja das stimmt. In diesem Falle war keine Flucht möglich, also wäre ich in Hektik ausgebrochen und hätte total blockiert. Siehe unten, denn heute war wieder so ein Tag.

    Zuerst lief der Tag wie geplant: Bin um 6 Uhr aufgestanden, hab den Tag in aller Ruhe auf mich zu kommen lassen und bin dann zur Uni. Dort habe ich mich mit ein paar Leuten unterhalten und bin dann zu einem Seminar. Der Schreck: Ich saß mit nur fünf Kommilitoninnen und der Dozentin da. Hehe, das nenne ich Harvard für 500 Euro. Nicht schlecht :lol: .
    Die Dozentin machte eine Stunde früher Schluss und ich wartete also drei Stunden auf die nächste Veranstaltung. Habe ein wenig in der Bibliothek gelesen und ein paar Leuten mit dem Computerequipment im Büro geholfen, dann war es so weit und ich ging in den Seminar-Raum - er war dunkel und leer. Zehn Minuten später wusste ich, ich hatte drei Stunden umsonst gewartet, das Seminar fand nicht statt. Mein Bus war natürlich grade weg...
    Ich hatte dann keine große Lust mehr zu lesen und habe mich noch ein wenig mit einer Kommilitonin unterhalten, bis es dann Zeit für mich wurde. Ein Gutes hatte die Sache: Ich musste mich nicht in den rappelvollen 16-Uhr-Bus quetschen 8) .

    Ich merke, wie ich gelassener werde. Die Sache heute morgen mit den fünf Leutchen im Seminar hätte mir früher einen Schauer nach dem anderen über den Rücken gejagt und ich hätte sofort blockiert. Nur weg hier! hätte ich gedacht und all meine Energie darauf verschwendet. Jetzt lasse ich es auf mich zu kommen.
    Das liegt auch in der Erfahrung: Ich habe mir inzwischen klar gemacht, dass ich durch diese Blockade-Haltung rein gar nichts erreiche, außer mich total zu verkrampfen. Das Seminar muss ich trotzdem machen, Referate muss ich dennoch halten und auch die Hausarbeit schreiben... Also, was soll's?
    Aber diese Einstellung ist ebenfalls nicht durch Kognition entstanden. Ich habe mir nicht durch Autosuggestion eingeflößt "ich bin gelassen". Auch das ist von alleine gekommen. Bewegung aller Orten.

    Ich mag dieses Gelassene, Unaufgeregte. Es lässt mir Energie für Tätigkeiten und Emotionen, die mir wirklich wichtig sind.

    LG
    Plejaden

    Hallo Erdling,

    ich habe mich mal mit Klarträumen beschäftigt, vielleicht hast du es in meinem Strang gelesen. Momentan gelingt es mir hin und wieder das "Thema" des Traums zu bestimmen, aber ich habe dann keinen weiteren Einfluss. Das ist, als würde ich eine DVD einlegen und der Film läuft dann ab ohne dass ich was daran ändern kann ;) .
    Letztendlich wollte ich mit dem Klarträumen die Kontrolle über ein letztes unkontrollierbares Refugium meiner selbst haben. Das möchte ich nicht mehr. Inzwischen akzeptiere ich Träume so wie sie sind, als Freiraum für meine Seele. Ich versuche ohnehin viel zu viel zu kontrollieren.

    Ich finde es viel interessanter einige Träume genauer anzusehen weil sie mir zeigen, was in meinem Unterbewusstsein gerade vor sich geht. Das mache ich jedoch nur mit Träumen, die mich in irgendeiner Weise besonders berühren, wenn du verstehst was ich meine?

    Zu hohe Erwartungshaltungen tun nicht gut; ich habe immer geglaubt, dass ich bestimmte kognitive Vorgänge beschleunigen kann indem ich nur hart genug an mir arbeite. Aber ich erkenne immer mehr und mehr, dass ich den Dingen ihre Zeit lassen muss. Die Seele lässt sich nicht drängeln.

    LG
    Plejaden

    Hallo alle miteinander,

    der Tag heute war... durcheinander. Weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll. Irgendwie kam mir immer etwas dazwischen, mit Planung war da nix. Egal, so weiß ich wenigstens, dass mich sowas nicht aus der Fassung bringt.

    Es ging schon um 11 Uhr los - ich kam an der Uni an und bemerkte, dass ich meinen Haustürschlüssen daheim vergessen hatte. Ich versuchte meine Eltern anzurufen, es ging jedoch niemand ran. Mh. Später.
    Ich schaffte es tatsächlich ein paar Zeilen für ein Referat zu lesen, bevor ich dann arbeiten ging. Dort fand ich eine Aufgabe außer der Reihe für mich vor, die mich die nächsten zwei Stunden beschäftigen sollte. Es ging dabei alles schief was schief gehen konnte - das Druckerpapier ging aus, ich verbrauchte zum Ergrimmen eines Dozenten die letzten Reserven. Dann gab es einen Papierstau, der den ganzen Kopierer lahmlegte. Hilfe konnte erst die Sekretärin bringen. Zwischendurch musste ich dann noch meinen Mitarbeiter verarzten, der zu seinem Erstaunen festgestellt hatte, dass er sich noch für eine Vorlesung anmelden muss und am Donnerstag Vormittag gar keine Zeit hat. Was hat er bei der Semester-Vorbesprechung gemacht, geschlafen? Grrrrr :twisted: .

    Danach ging es mit einer halben Stunde Verspätung in eine Vorlesung, die ungeplanterweise eine halbe Stunde eher endete, so dass ich eine dreiviertel Stunde auf meinen Bus warten musste :roll: . Zwischendurch versuchte ich immer wieder meine Eltern zu erreichen, sie waren nicht daheim, ich bekam ein mulmiges Gefühl.
    Endlich im Kaff angekommen stand ich klingelnd vor der verschlossenen Tür. Na Mahlzeit. Ich versuchte es bei den Nachbarn, keiner da. Also ging ich ein wenig einkaufen, holte mir drei von den berühmten Schoko-Eiern und begann eine ABM-Maßnahme auf der Terrasse, bis dann meine Eltern eintrudelten. So war ich doch noch rechtzeitig für den Chat mit Herrn Dr. Terpe da.

    Puh. Was für ein Tag :roll: .

    Ich habe mir nochmal Gedanken wegen gestern gemacht. Bin immer zufriedener mit mir selbst, dass ich mich der Situation gestellt hatte. Eine innere Stimme hat mir zwar kontinuierlich befohlen, einfach nicht mehr zur SHG zu kommen und damit fertig :shock: , aber das wollte ich nicht. Ich wollte die Sache irgendwie klären und das hab ich auch geschafft. Gut so!
    Das macht mir Mut - es ist eine Sache, die ich mir für meine Trockenheit nicht explizit vorgenommen habe: Nicht davon laufen, sondern Dinge klären, mich Problemen mit Menschen stellen. Es ist einfach von alleine gekommen. Freut mich. Und noch mehr freut es mich, dass ich weiter in meine SHG gehen werde, für's erste.

    LG
    Plejaden