Hallo zusammen,
heute war wieder ein schöner Tag, auch wenn es mir nicht wirklich gut ging. Ich muss heute Nacht irgendwie falsch gelegen haben, als ich aufwachte hatte ich mir glaub ich einen Nerv unter dem Schulterblatt eingeklemmt und deshalb fast den ganzen Tag Schmerzen im kompletten Brustkorb. Args. Immerhin, jetzt ist es weg gegangen.
Wie dem auch sei, ich bin recht früh losgegangen, ein bisschen spazieren und einkaufen. Danach hab ich ein Buch gelesen, Biathlon geguckt und gespült. Dann ist mein Freund wieder heim gekommen und wir haben zusammen Fußball geguckt. Er ist ziemlich fertig und immerzu eingeschlafen dabei, will heute mal eher ins Bett gehen. Schau'n wir mal
. Zu mehr hat es leider nicht gereicht, wegen der Schmerzen. Ich hoffe, es geht mir morgen besser, so dass ich wieder joggen kann
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Dafür habe ich heute im Forum zwei Sachen gelesen, die mir sehr wertvoll erschienen sind: Zum einen die Sichtweise, dass die Alkoholkrankheit ein Geschenk ist und keine Plage. Zu diesem Schluss komme ich auch immer mehr und mehr. Es war etwas, was ich am Anfang echt nicht wahrhaben konnte. Mir kam es vor, als sei ein kompletter Bereich in meinem Leben abgesperrt und mit dem Schild "Betreten verboten!" versehen worden, und das hat mich genervt und runtergezogen. Inzwischen fange ich an, das anders zu sehen. Die Alkoholkrankheit zwingt mich nicht dazu abstinent zu leben; sie bietet mir die Möglichkeit, die Chance, ein besseres Leben zu führen. Ohne die Krankheit wäre es wohl lange Zeit bei "ich würde gerne..." und "würde ich doch bloß..." geblieben. Jetzt verwirkliche ich meine Träume und fühle mich nicht fühle mich nicht mehr fremdgesteuert.
Dann, der zweite Aspekt: Ich muss endlich aufhören den Fokus auf die Menschen zu setzen, die meine Krankheit verharmlosen und nicht ernst nehmen. Es gibt zwei Menschen, die das anders sehen. Die sollten mir wichtig sein! So kann ich dem Gefühl entgehen, nur von Unverständnis und Missgunst umgeben zu sein, gegen das ich ankämpfen muss. Ich muss nicht gegen mein Umfeld kämpfen. Es gibt kein Gewinnen und Verlieren, wenn es um Meinungen und Gefühle geht. Das hat mir meine Thera lange Zeit versucht einzutrichtern, und langsam kapiere ich es
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Und nochmal zum Thema Träume: Ich habe mein Traumtagebuch nochmal durchgelesen und habe doch einen Fortschritt erkennen können - die Fetzen, an die ich mich erinnern kann, werden ein wenig länger und detaillierter. Nicht viel, aber immerhin. Heute Nacht habe ich auch eins von den "Ist das ein Traum?"-Schildern in meinem Traum gesehen, daran kann ich mich deutlich erinnern, ein gelber Klebezettel. Allerdings hat er es nicht geschafft mein Bewusstsein zu aktivieren. Interessant ist es trotzdem, irgendwie
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Ich wünsche noch einen schönen Samstag Abend!
LG
Plejaden
P.S.: Bevor dazu Proteste kommen - mein Herz und meine Lungenfunktion habe ich vor einiger Zeit checken lassen, als die Schmerzen im Brustkorb und Atemprobs das erste Mal auftraten. Es ist alles ok und handelt sich tatsächlich "nur" um Probleme, die von der Hals- und Brustwirbelsäule ausgehen und die lästig, aber nicht gefährlich sind. Das Joggen hilft mir. Ich bin dazu ja in letzter Zeit nicht mehr regelmäßig gekommen und zack! kriege ich es wieder zu spüren
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