Beiträge von anna08

    Hey Blizzard,

    Glückwunsch, das freut mich sehr für dich!!!!.
    Etwas spät, aber nicht weniger herzlich! Hab leider auch noch nicht rausgefunden wie das mir den tollen, hüpfenden Smilies geht, deshalb:
    :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D

    Hoffe die erfüllen auch ihren Zweck!

    Dann wünsche ich dir heute noch einen schönen, faulen, freien Tag- auf das du dich dann ab morgen wieder in die Arbeitswelt stürzen kannst.
    Und natürlich einen bomben Start in dem neuen Job, hoffentlich hast du nette Kollegen...

    Liebe Grüße Anna

    P.S. Das mit dem Annax ist doch nicht schlimm! Und das Daumen drücken für heute hat sich dann ja wohl erledigt!?[/b]

    Guten morgen Dani,

    ich weiß, natürlich ist es wichtiger, dass uns nichts passiert ist... So komisch sich dass jetzt auch anhören mag, aber momentan tröstet mich dass noch nicht über die Folgen hinweg... Auszug erst mal auf unbestimmt verschieben bla, bla, bla,... Das nervt mich eben alles tierisch... Ein Moment der Unachtsamkeit... Bzw. ich weiß noch gar ob der Unachtsamkeit, kann mich an die Sekunden vor dem Aunfprall nicht erinnern...?!
    Waren gestern noch mal bei dem Schrotthändler um unsere restlichen Sachen aus dem Auto zu holen, da kam alles wieder hoch...

    Na, glücklicherweise hab ich einen Mann dem sein Auto in so nem Moment völlig egal ist ;)
    Und der Rest wird auch schon wieder! :)

    Liebe Grüße von der noch traurigen Anna

    Hallo giusi1703,
    schön dass du hierher gefunden hast!
    Es ist schwer, manchmal unmöglich, zu akzeptieren dass man auch dem Co- Abhängigem, in deinem Fall deinem Vater, nicht wirklich helfen kann. Auch sie müssen wollen, genau wie der Alkoholiker selbst. Auch sie haben ihre Gründe warum sie bleiben, wenn wir diese auch oft nicht verstehen. Co- Abhängig eben. Manchmal braucht es Zeit damit sie sich lösen, oft hilft auch diese nicht!
    Vielleicht redest du mal mit ihm über eine Suchtberatung, nur für ihn, damit er Hilfe bekommt mit der Situation umzugehen, oder evtl. wäre eine Selbsthilfegruppe für Angehörige etwas für deinen Vater...
    Es tut mir sehr leid, dass ich dir nichts anderes schreiben kann, aber so ist es.
    Lies dich weiter hier durch, du wirst auch einfach durchs lesen viele nützliche Tipps bekommen.
    Schreib dir alles von der Seele, wir "hören" gerne zu und helfen wo wir können.

    Ganz liebe Grüße
    Anna

    Hallo Ihr Lieben,
    bin mal wieder da... Weniger weil ich konkrete Fragen habe, eher fühle ich mich momentan... ja wie fühle ich mich eigentlich?- merkwürdig, unsicher, traurig

    Es war nicht ganz einfach mein Leben zu leben, aber ich hab es versucht- und es ging irgendwie. Mal mehr, mal weniger gut- wie das halt so ist bis sich alles gefestigt hat.
    Wir waren auf Wohnungssuche, haben aber bisher noch nichts für uns passendes gefunden- suchen halt was annähernd perfektes für den Krümel der Ende Januar geboren wird. Na gut, ist in Ordnung, wollten ja auch nicht flüchten, wenn ihr wißt wie ich das meine, und mittlerweile geht es erst mal nicht mehr- möchte nicht dass mein Mann alles allein machen muß. Also hatten wir unsere Auszugspläne verschoben aber nicht aufgehoben. Das ging auch, da ich es irgendwie geschafft habe mich von meinem Vater zu distanzieren, mir eine "mach was du willst" oder "scheißegal stimmung" zu zulegen. Kann ihm ja eh nicht helfen.

    Jetzt ist es leider so, dass ich unser Auto zu Schrott gefahren habe, Totalschaden :( !
    Und unser Geld erst mal für ein neues herhalten muß,- also ade Auszugspläne! Zumindest für längere Zeit.
    Ich weiß nicht wie ich das alles finden soll, einerseits fühle ich mich hier überwiegend wohl, und sicher ist es auch nicht verkehrt anfangs Hilfe mit dem Krümel zu haben durch meine Mutter, wir sparen ordentlich Geld durch Miete die wir nicht zahlen müssen und müssen auch unsere so schön gewordene Wohnung nicht schon wieder verlassen, zudem muß ich nicht auf meine Mutter verzichten. Müßte ich ja auch dann nicht, aber so ist es schon was anderes.
    Mein Problem besteht darin, dass ich das Gefühl habe dass mein Vater mal wieder "gewonnen" hat. Sich vielleicht in Sicherheit wiegt. Die Drohung auszuziehen wenn er nichts ändert, bzw. sich keine Hilfe sucht ist leider durch die momentanen Umstände zu einer leeren Drohung geworden. Und ich hatte mir so fest vorgenommen das mir das niemals passiert.
    Es tut mir nach wie vor sehr weh meinen Vater in trunkenem Zustand aus dem Weg zu gehen, zu mißachten, mich zu distanzieren- aber wie schon gesagt es geht irgendwie. Verstehe nur immer noch nicht warum es ihm scheinbar so schwer ist, seine Krankheit als Krankheit anzuerkennen und nicht als Charakterschwäche und sich Hilfe zu holen. Das will mir einfach nicht in den Kopf!!!!
    Müssen wir uns jetzt in die "Schuldenfalle" stürzen, ausziehen, nur damit meine Drohung keine leere Drohung wird?
    Muß/ Soll ich meinen Vater "informieren" warum wir nun erst mal doch nicht ausziehen obwohl sich nichts geändert hat?
    ( Mal so nebenbei: er entwickelt sich scheinbar zu nem "Phasentrinker". Mal trinkt er, mal länger nicht. Nur merke ich es ihm kaum noch an, bzw. bin mir total unsicher, ob er was intus hat oder nicht, da er sich nicht volllaufen läßt und bisher noch nicht wieder abgestürzt ist. Wahrscheinlich hält er seinen Spiegel, nur sehr gering..!?
    Das verkompliziert mein Nähe/ Distanz Verhalten etwas, da ich es eben nie sicher weiß. Vorsichtshalber bleibe ich dann doch auf Distanz.

    Jetzt habe ich so vielgeschrieben...
    Aber es tat ganz gut ;)
    Hoffe wieder auf hilfreiche Antworten, Ratschläge von euch länger Trockenen!
    Ganz liebe Grüße Anna

    Guten morgen Nelly,
    habe gerade nur deinen letzten Beitrag gelesen und spontan gedacht:
    die Leute die sich Hilfe suchen und erkennen dass man gewisse Dinge/ Erfahrungen nicht allein mit sich "ausmachen" kann, sind allemale bewundernswerter, mutiger und eigenverantwortlicher als die, die meinen es irgendwie allein zu schaffen- tun sie nämlich nicht!
    Also was ich sagen wollte, es ist zwar anfangs nicht einfach für uns Hilfe an zunehmen und es "zu zugeben" dass man professionelle Hilfe braucht, auf die Dauer fährt man damit aber wesentlich zufriedener und entspannter. Es geht um DICH und nicht darum was dein Freund dazu sagt! Meiner fand es anfangs auch etwas merkwürdig dass ich ne Therapie machen wollte; wir sind doch aber auch so stark und stehen mitten im Leben, werden mit allem möglichen fertig, bla, bla, bla, da brauchen WIR doch keine Couch ;)
    Aber wir haben doch auch unsere Grenzen, nur leider nicht so sichtbar für unsere Mitmenschen... Wir müssen doch nicht immer sooo stark sein!
    Denk mal drüber nach; und dein Freund wird sich schon dran gewöhnen!
    Liebe Grüße Anna

    Steffi

    Mit der Entspannung war wohl nicht...;-)

    Was meinen Mann angeht, bin ich wesentlich ruhiger. Prinzipiell vertraue ich ihm regelrecht blind. Nur gerät dieses Vertrauen ab und zu mal durch was auch immer aus den Fugen. Vielleicht reagiere ich da auch manchmal über. Ich weiß nicht so genau, aber diese Möglichkeit ganz weit versteckt im Hinterkopf zu haben muß ja auch nicht zwingend schaden, oder?
    Mit den Büchern hatte sich die letzte Woche ja erst mal erlledigt ;-), werde ihn aber fragen oder bitten, wie auch immer!
    Liebe Grüße Anna

    Hallo Ihr Lieben,
    meine Güte was ist denn hier los.... Mußte meinen Thread ja schon fast ausgraben... Unglaublich wieviel man in wenigen Tagen verpaßt! Aber schön dass sich hier soviele so wohl fühlen und Hilfe suchen..
    Wollte mich eigentlich nur kurz zurück melden. Konnte ein paar Tagen nicht vorbeischauen da ich nach nem Autounfall im Krankenhaus lag. Jetzt bin ich wieder zu Hause und habe Schonfrist, aber Gott sei Dank gehts dem Krümel und mir gut.
    Also, Zeit zum lesen, und da bei mir/ uns momentan alles soweit im relativ grünen Bereich ist, werde ich mich hier erst mal durcharbeiten :D und mich bald zu Wort melden :lol: .
    Bis dahin wünsche ich euch allen erst mal einen schönen Restabend und ein schönes restliches Wochenenende!
    Liebe Grüße Anna

    Hallo Ihr alle,
    habe gerade das Buch "Um die Kindheit betrogen" angefangen. Jetzt liegt es auch schon wieder in der Ecke- erst mal. Ist mir gerade irgendwie zuviel gewesen.
    Bin momentan wieder vermehrt mit meinem Mann im Gespräch, wegen meines Vaters. Ist ja eigentlich immer, mal mehr, mal weniger Thema bei uns. Brauch dass aber auch irgendwie, einfach mal drauf los quatschen zu können und ohne darauf achten zu müssen was ich so sage. Habe nur manchmal den Eindruck dass ihn das schon irgendwie manchmal nervt, weil er auch bald nicht mehr weiß was er noch sagen soll. Theoretisch ist ja alles gesagt, habe nur oft so ein unbeschreibliches Redebdürfnis. Ich erwarte ja auch keine weisen Antworten oder ultimative Lösungen- aber dass weiß er.
    Was mir exrem schwer fällt ist, mich und mein Verhalten zu erklären. Warum ich so und so in welcher Situation auch immer ticke. Wißt ihr was ich meine, kennt ihr das auch?
    Überlege manchmal ob ich ihn bitte die Bücher "Familienkrankheit" und "Um die Kindheit betrogen" zu lesen, einfach damit er weiß was in mir vorgeht und warum ich so bin wie ich bin, warum ich fühle wie ich fühle und wrum ich tue was ich tue...
    Ich kann mich einfach nicht erklären, verstehe mich ja selbst oft nicht. Was meint ihr, ist das zuviel verlangt, und was soll ich davon halten falls er es ablehnt?
    Liebe Grüße anna

    Hallo Marina,
    danke für deine Antwort.
    Summerdream hat diesbezüglich in meinem Thread weitergeschrieben... und dabei bin ich auch geblieben.
    Wenn du Lust hast dort zu lesen...
    Schätze dass ich ähnlich wie du über reagiere. Mein Mann hat ne ganz vernünftige Einstellung zu all dem. Ich vertrau ihm da. Und seitdem er aufgehört hat zu rauchen werden auch jene Abende in der Küche weniger.
    Aber: irgendwie hab ich die Sorge eben ganz tief im Hinterkopf vergraben, werde sie nicht komplett los, wer weiß wofür :( :-/
    Liebe Grüße Anna

    Hallo Steffi,
    hast du`s denn eigentlich mal mit `nem Brief an deine Mutter versucht?
    Glaub mir, das ist einfacher!
    Kannst doch einfach mal anfangen, erst mal nur für dich um zu sehen ob es dir überhaupt möglich ist, und ob du ihn dann abgibst kannst du dann ja noch sehen...
    Wenn meine Mutter und ich uns früher gezofft haben oder es sonst Probleme oder so gab habe ich ihr oft Briefe, oder kurze "Anmerkungen" geschrieben, wenn ich`s so nicht sagen konnte und ihn ihr dann auf`s Kopfkissen gelegt. Habe immer einen zurück bekommen... Bis ich dann irgendwann mal ohne Stift und Zettel mit ihr reden konnte und so ist es heute noch. Natürlich nicht immer ganz leicht aber es tut gut.
    Meine Briefchen hat sie heute noch :)

    Nur so als Anreiz,
    liebe Grüße Anna

    Hallo Steffi,
    schon witzig manchmal, irgendwie schaffst du es oft MEINE Gedanken zu strukturieren :) :)
    Wie kommt das...?

    Ich vertraue ihm eben auch ziemlich blind und bedingungslos, meist hab ich ein sehr gutes Gefühl dabei und ich denke darauf kommt es u.a. auch an.
    Schatten der Kindheit und der Erfahrungen beiseite schieben... Manchmal eben schwierig.
    Er weiß warum ich manchmal so oder so reagiere und kann gut damit umgehen, u.a. vielleicht auch weil das bei uns kein Tabu Thema ist und wie ich insg. über Alkohol und Co denke. Er kennt und versteht mich oft besser als ich mich selbst...!

    Er hat mir mal gesagt, dass ihm sehr bewußt ist wie schnell man in die Abhängigkeit rutschen kann, ( mein Vater ist lange nicht der einzige ihm gut bekannter Alkoholiker), und sollte das bei ihm mal der Fall bzw. die Tendenz dahin sein, so hoffe er dass er es rechtzeitig merke und sich Hilfe holen kann. Er habe eben keine Lust deswegen für immer und ewig auf ein gutes Glas Wein oder ein kühles Bier verzichten zu müssen.
    Und ihm ist klar dass man es kaum allein schaffen kann...
    Finde dass es eigentlich eine ganz gesunde Einstellung ist und ich mir eher keine Sorgen machen muß. Jedenfalls nicht mehr, als bei anderen auch, oder eben auf Grund unserer Situation noch weniger. Eine Garantie gibt es ja leider nie ;) Als Alkoholiker- Tochter muß man ja nicht zwangsläufig einen potenziellen Alkoholiker heiraten.

    Ach Gott, wir machen uns oft einfach viel zu viele Gedanken...um alles und jeden.
    Muß wohl auch noch lernen dass man auch einfach mal genießen und leben darf, ohne das hinter jeder Ecke irgendeine Gefahr lauert. Und sein Gück MUSS man sich auch nicht immer verdienen! Manchmal kommt es doch geflogen...

    Alles Liebe Anna

    P.S. Bin mir nicht so sicher, aber ich glaube manchmal wir kommen aus der gleichen Gegend!

    Bin wieder da...Habs die letzten Tage nicht geschafft zu schreiben. Aber eure Antworten haben mir gut getan!!!

    Habe selbst manchmal den Endruck dass ich in der Hinsicht etwas überreagiere. Sicherlich teilweise verständlich, aber eben manchmal etwas über... möchte mich eben auch nicht in etwas hineinsteigern.
    Es ist ja auch nicht so, dass er dann betrunken in der Küche sitzt, oder gar kein Ende findet...Er versteht mich, weiß worum es mir geht... Habe nur ein Problem mit dem dabei grübeln, und das allein...Wenn ich das Thema anspreche reagiert er ziemlich vernünftig und einsichtig. Nur läßt er es nicht. ( Kommt aber allerdings auch nicht sehr häufig vor). Bin mir eben nicht sicher wieviel ist normal, vor allem wieviel allein? Wir sind nicht so die Partygänger wo man es "unbemerkt" ausleben könnte wenn es denn was zum ausleben gibt... Versteht ihr was ich meine?
    Drück mich glaub ich heute etwas unverständlich aus, bin leider heute nicht so fit...

    Morgen vielleicht mehr!
    Liebe Grüße anna

    Ich bins nochmal...
    hab mich gerade an die entspannte Wohnungssuche in meinem Thread erinnert...;-)
    Ich sags ja nicht gern... aber ich glaub wir MÜSSEN bis nach der Geburt warten... Der Krümel läßt mich momentan nicht mal wirklich die Wohnung putzen, und dann ein Umzug unter diesen Bedingungen :( Möchte meinem Mann halt auch nicht alles antun...Momentan gehts einigermaßen hier, auch wenn ich sehr unsicher bin ob er nun wieder/ noch trinkt oder nicht. Mir gehts so relativ gut, aber wehe ich nehme den Staubsauger in die Hand ;) dann is ramba zamba angesagt!!! :)

    Ach ja, was diesen Kommentar der beiden Frauen bzgl. Treffen der AA angeht... Da fällt mir nur zu ein: Was für ne Leiche hat die denn wohl im Keller? ...
    Solche Kommentare sind doch einfach immer nur daneben, überflüssig, braucht die Welt nicht, überheblich...- und lassen mich spontan denken welche Probleme die damit vertuschen wollen...

    Anna

    Oje Steffi,
    das ist wiklich ein scheiß Tag!
    Aber: es kann doch dann nur besser werden!!!
    Grüße an deinen Freund, er könnte ja auch Handschuhe zum spülen anziehen wenn er so eine Paranoia vor Schwämmen oder dreckigem Spülwasser hat ;-), oder wie caro schon sagte, ABTROCKNEN! Männer sind manchmal die stumpfesten Wesen auf Erden. Es ist unglaublich wie stur die sein können. Sich auch noch an den Küchentisch zu setzen und zusehen... Den hätte ich auch nach Hause geschickt! Sorry...

    Was deine beiden Fragen angeht:
    Also dass mit dem Maschinen abstellen wenn jmd im Koma liegt, geht schon, beispielsweise bei ner Nulllinie im EEG (Hirntod), erfordert aber natürlich bestimmte und v.a. strenge Auflagen. Meine Eltern mußten damals solch eine Entscheidung bei meinem Bruder treffen.
    Das geht nicht einfach so mal eben, aber möchte mich da jetzt auch nicht so aus dem Fenster lehnen- schwieriges Thema bei dem man viel falsches sagen kann wenn man die Umstände und alles drumherum nicht kennt.

    Die zweite Sache mit den Leichenwürmern...
    Was ist das denn für ein Typ, glaubt der echt alles oder will der sich vor jmd profilieren... Ist ja unglaublich. Sorry, will nicht gern aus der Ferne urteilen, aber der macht schon einen seeehr merkwürdigen Eindruck auf mich... ich höre besser auf, sonst verliere ich mich...:-)

    Das mit deinem Vater tut mir leid...Mir geht es momentan in der Hinsicht (mal wieder)ähnlich...
    Wenn ich das so sagen darf... Ich hatte dich immer für sehr abgeklärt und extrem distanziert gehalten, und mich ständig gefragt wie du das machst... Irgendwie war das mir unverständlich, irgendwie aber sehr erstrebenswert...
    Versteh es jetzt bitte nicht falsch: aber ehrlich gesagt bin ich etwas beruhigt...! Du scheinst nicht mehr ganz so perfekt.
    Hoffentlich bin ich dir jetzt nicht zu nahe getreten, wenn ja, dann entschuldige bitte!
    Drück dich,
    Anna

    Nachtrag:
    Ich mache mir ehrlich gesagt manchmal mehr Sorgen um meinen Mann, als um mich.
    Ich gehe sehr bewußt mit Alkohol um, aber was ist mit meinem Mann!?
    Er sitzt schon mal spätabends allein in der Küche und trinkt Bier oder Wein, mal mehr mal weniger... Und grübelt dabei... Er nennt das dann Nachdenken über Gott und die Welt... Und seine Grenze kennt er auch häufig auf Parties oder so nicht.
    Ich finde es schon manchmal bedenklich und das weiß er auch, aber ich habe auch Angst paranoid zu werden und Probleme zu sehen wo gar keine sind. Hysterie, wenn ihr wißt wie ich dass meine..., auf Grund der Erfahrungen mit meinem Vater.
    Ich vertraue ihm, weil er eine sehr klare Sicht bzgl. meines Vater und allg. gegenüber der Alkoholsucht hat, klarer und realistischer in jeder Hinsicht als so manch anderer. Und natürlich hoffe ich auch ganz einfach, da er ja hautnah mitbekommt wie es mir dabei geht...
    Aber ich muß auch gestehen dass ich das im Blick habe...mir darüber Gedanken mache... und versuche nicht den Teufel an die Wand zu malen...
    ( Mußte gerade schwer überlegen ob ich den Beitrag abschicke.... )
    Anna

    Hallo, Zusammen,
    wer von uns macht sich über dieses Thema keine Gedanken ;-)!?
    Ich verzichte normalerweise nicht auf Alkohol. Manches mag ich eben auch sehr gerne; einen guten Rotwein, ein leckeres Alster...
    Was ich eben nur nicht mehr mache, wie früher beispielsweise in der Jugend auf Parties, mit Freunden etc., dass ich mir die Kante gebe, über die Stränge schlage, meine Grenze ignoriere und dann volltrunken nach Hause gehe. Die Zeiten sind vorbei.
    Wenn ich Alkohol trinke dann bewußt, weil mir der Wein gerade sehr gut schmeckt und ich einfach mal Lust auf ein Alster habe.
    Ich finde einfach dass man sich bewußt machen sollte in welchen Situationen, Stimmungen, in welchem Rahmen man was und wieviel trinkt. Dieses sinnlose völlige besaufen finde ich bedenklich. Es geht einem danach doch nur schlecht!
    Wenn man mit Freunden angetrunken von einer guten Party nach Hause geht, finde ich das völlig ok.
    Was ich auch ablehne ist dieses "Rundensaufen", bsp. mit Kurzen (die man zudemvielleicht nicht mal mag),
    nur um auf irgendeinen Blödsinn anzustoßen.
    Klar blöde Sprüche muß man sich schon mal anhören wenn man da nicht mitmacht, aber ich denk mir immer die wissen gar nicht was die da manchmal mit anrichten und wer so gar nicht locker läßt, kriegt eben einen blöden Spruch zurück. Ich laß mich doch nicht zwingen!!!

    Fazit: man muß sich bewußt machen wann man wieviel, und vor allem warum man was trinkt. Wenn man dann was trinkt ist es genauso ok, wie wenn man nichts trinkt.
    Man muß mit Alkohol umgehen können wie die trockenen Alkoholiker immer so schön sagen!

    Liebe Grüße und ein wunderbares Wochenende!
    Anna

    Hallo Smeagol,

    hab gerade erstmals deine/ eure Geschichte gelesen und spontan gedacht ".. hä, der könnte glatt dich meinen..."
    Ihr scheint noch sehr am Anfang zu sein; unsicher, verwirrt, hoffnungsvoll, ...
    Lies dich hier ein bißchen durch und du wirst viele Antworten, auch auf noch ungestellte Fragen, bekommen. Versuch es "sacken" zu lassen, und zieh das für dich wichtige heraus, aber schieb alle unbequemen Dinge nicht zur Seite, auch die sind in der nächsten Zeit von Bedeutung. Du hast schon mitbekommen dass man nicht viel, bzw. gar nicht helfen kann und das zu akzeptieren ist sehr schwer und braucht viel Zeit. Versuche deiner Freundin eine Stütze zu sein, sie wird dich brauchen!
    Schreib dir oder schreibt ihr euch hier im Forum alles von der Seele, es tut einfach nur gut und hilft so oft weiter, auch dabei einen einigermaßen klaren Blick zu behalten!
    Liebe Grüße Anna

    ...na, das ist doch mal eine neue, positivere, optimistischere Denkweise! Gefällt mir sehr gut! Das mit der Umsetzung kriegen wir auch noch hin, bin ich mir sicher. Wir schaffen schließlich soviel "Unmögliches" ( positiv wie negativ ;) )! Nee, ernsthaft, wir leisten eine Menge, warum dann nicht auch was schönes aus Steinen bauen die im Weg liegen!? Wer auch immer sie dort hinlegt...
    Einen schönen Abend euch allen,
    liebe Grüße Anna