• Seid ruhig wählerisch... das haben wir uns verdient...
    Das ist doch mal ein schöner Satz!!! Wobei wir doch eigentlich nie mal eben so was verdienen, oder!? ;) Müssen uns doch immer alles erst schwer erarbeiten, bevor wir genießen dürfen...!? ;)
    Hach, das tut gut. Wenns doch immer alles so einfach wäre... Aber ist es das nicht eigentlich? Ist das Leben nicht eigentlich ein einziger Spaß? Man muß es doch eigentlich nur von der richtigen Seite betrachten... Wir Kinder machen uns das Leben auch manchmal schwer, manchmal; aber manchmal ist es wirklich schwer!
    ( Kleiner Gedankengang, wie er mir manchmal durch den Kopf schießt )

    Liebe Grüße Anna

  • hey anna

    na ich find auch, dass ihr bei eurer wohnung wählerisch sein dürft.

    ne wohnung is für mich net einfach irgendne bude, sondern ein zufluchtsort, einfach ein ort wo ich mich wohlfühl. und gerade mit einem kind sollte man doch andere maßstäbe setzen wie ohne.

    Zitat

    Diese Euphorie von früher wenn er mal länger nüchtern war gibt es irgendwie nicht mehr.


    dat hört sich doch scho mal ganz gut an. falls er wieder trinkt, tut es net so weh wie vorher und falls doch net, kann man sich dafür irgendwann um so mehr drüber freuen.

    Zitat

    manchmal erwisch ich mich dabei zu denken, " ...los wenn du meinst wieder anfangen müssen zu trinken dann bitte jetzt und nicht erst in vier Wochen..." Schon irgendwie fies, oder?


    nö, find ich etz gar net. früher oder später wird es wahrscheinli eh soweit sein, also warum net gleich? dann weiß man was sache is.

    liebe grüße & viel glück mit der wohnung!

  • Hey Anna!

    Wollt nur sagen... Stimmt, manchmal ist das Leben nicht so leicht, aber wir räumen uns auch oft selbst die Steine in den Weg, die wir eigentlich wegräumen sollten. Eigentlich räumen wir sie nur hin, um sie dann wieder wegräumen zu können :lol: . Wir sind schon strange... :shock: . Naja. Ich glaub, wir sehen einfach immer und überall Nachteile, können Dinge nicht einfach mal auf uns zukommen lassen... Und erst unsere verquere Denkweise ;-). Aber gut, da wir über unsere kleinen Ticks ja schon Bescheid wissen, können wir sie ja bewusst ändern. Aber das ist nun wahrscheinlich wirklich net so einfach :( .

    Steffi

  • ...na, das ist doch mal eine neue, positivere, optimistischere Denkweise! Gefällt mir sehr gut! Das mit der Umsetzung kriegen wir auch noch hin, bin ich mir sicher. Wir schaffen schließlich soviel "Unmögliches" ( positiv wie negativ ;) )! Nee, ernsthaft, wir leisten eine Menge, warum dann nicht auch was schönes aus Steinen bauen die im Weg liegen!? Wer auch immer sie dort hinlegt...
    Einen schönen Abend euch allen,
    liebe Grüße Anna

  • Ja, das denk ich auch. Da kann mich echt nur anschließen.

    Ich glaub, wir Kinder würden sogar die größten Wackersteine und Felsbrocken aus dem Weg bekommen, wenn wir das wollten.

    Ich hoffe, es geht voran mit der entspannten Wohnungssuche...

    Liebe Grüße,

    Steffi

  • hi anna

    ich erlaube mir, das etz einfach in deinen thread reinzukopieren. immerhin maxt du dir darüber gedanken und dann finde ich es einfach besser, wenns bei dir drinne is.

    deine sorge kann ich verstehn! damit möchte ich etz net sagen, dass dein mann ein alkoholproblem hat, nur eben dass ich dich in dieser hinsicht eben verstehe.
    ich hab heut scho mal geschrieben, dass wir kinder bei anderen immer leichter sehn können, was da schief läuft, aber bei uns eben net. ich glaube dasselbe trifft auch in bezug auf alkohol zu, bei anderen erkennt man ein problem eher als bei sich.

    du schreibst, dass du ihm scho gesagt hast, dass es dich stört, er aber es anscheinend net richtig ernst nimmt (zumindest versteh ich das etz so).
    was hat er denn gesagt als du ihn darauf angesprochen hast?

    im endeffekt spielt für mich die hauptrolle dabei, dass dich der alkohol stört und das is etwas wo man net bagatellisieren sollte. du hast ein problem damit (aus verständlichen gründen), ehrlich gesagt finde ich scho, dass dein mann da etwas auf dich rücksicht nehmen sollte.

    liebe grüße

  • Hey anna!

    Interessant, wie ähnlich wir uns doch manchmal sind... Ich hatte auch eine ganze Zeit lang ein großes Problem damit, meinen Freund trinken zu sehen. Noch viel schlimmer war es dann natürlich, wenn er angetrunken oder gar betrunken war. Ich hab ihn gehasst. Ich hab ihn genau so gehasst, wie meinen Vater. Ich hab glaub ich noch nie so darüber geredet. Ich finde, man hat ja dann auch Angst davor, dass jemand sagt, "ja, dein Freund hat ein Problem...". Jedenfalls hab ich mir dann mal klar gemacht, warum wir eigentlich jedes Mal Stress bekamen, wenn ich ihn trinken sah. Jeder andere Mensch konnte sich in meiner Gegenwart ins Delirium trinken, ohne dass es mir was ausgemacht hätte, nur mein Freund nicht. Und mein Vater. Ich glaub einfach, dass ich so einen Schiss davor hab so zu enden,wie meine Mutter, dass ich da überreagiert hab. Ich glaube, ich habe die negativen Gefühle, den Hass und die Wut, die ich für meinen betrunkenen Vater emfpunden habe, dann auf meinen Freund projiziert.

    Ich muss sagen, mein Freund trinkt wirklich viel. Wenn er trinkt. In letzter Zeit kommt es immer wieder vor, dass er mit Freunden zusammensitzt und dabei gar nichts getrunken wird, oder er einfach mal einen Freitag Abend völlig allein verbringt. Das macht mir schon Mut. Die Sache ist nur die, dass ich halt in einer Gegend Deutschlands wohne, wo generell sehr viel getrunken wird. Unsere Region - hab ich schon mal irgendwo geschrieben - hatte mal mit den höchsten Bierverbrauch pro Kopf in Deutschland. Ich glaub, wir waren mal Platz 1, aber da bin ich nicht sicher, den haben ja eigentlich immer die Bayern ;-). Naja, jedenfalls ist es schwer, hier überhaupt jemanden kennen zu lernen, der nicht trinkt, oder zumindest nicht viel.

    Ich kann deine Angst absolut nachvollziehen und ich glaube, es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn dein Mann wirklich etwas weniger trinken würde. Nicht wegen einer möglichen Sucht, sondern einfach dir zuliebe. Auf der anderen Seite müssen wir Kinder natürlich auch damit umgehen können, dass Menschen in unserer Umgebung trinken, vielleicht auch Menschen, die uns sehr nahe stehen. Es ist nun mal völlig normal in unserer Gesellschaft, dass Alkohol getrunken wird.

    Ich hab mir einfach immer wieder gesagt, dass es ja rein gar nichts mit mir zu tun hat, wenn mein Freund trinkt. Das ist kein persönlicher Angriff gegen mich und auch gar nicht böse gemeint. Er trinkt, weil er will, weil es ihm Spaß macht... Ist auch egal. Jedenfalls hab ich mir gedacht, solang unsere Beziehung nicht darunter leidet, kann ich damit umgehen. Und das funktioniert auch. Es gab mal zwei Situationen, wo ich mich schlecht behandelt gefühlt habe, als er getrunken hatte. Und da gab es auch eine ganz schöne Auseinandersetzung und ich hab ihm ganz klar gemacht, dass das jetzt seine letzte Chance ist, dass ich da nun mal empfindlich bin, und ein drittes Mal nicht drin ist. Das hat er auch verstanden und seitdem läuft es super.

    Du sagst ja auch, dass dein Mann da gute Einschätzungen hat, was eine Alkoholabhängigkeit angeht. Und er bekommt bestimmt mit, wie es dir geht, er will dich doch nicht verletzen, er liebt dich doch. Was wir uns auch immer wieder vor Augen halten müssen: Unsere Partner sind NICHT unsere Väter! Wir haben nun mal schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht, aber deshalb sind nicht gleich alle schlecht. Mir hat es auch geholfen, meinen Freund dann eher mit meinem Großvater zu vergleichen als mit meinem Vater. Der hat nämlich auch schon mal gern und viel getrunken, aber meine Oma, die stand für ihn über allem, seine ganze Familie, die war das Wichtigste für ihn.

    Es ist sehr schwer, so etwas zu sehen, vor allem weil es eine Gratwanderung ist. Was ist noch "normal" und was nicht mehr? Das kann uns niemand beantworten, aber ich hoffe, ich konnte dir vielleicht ein bisschen weiterhelfen oder zumindest Mut machen, weil ich mir vorstellen kann, wie du dich fühlst.

    Schade, dass ihr mit eurem Umzug noch ein Weilchen warten müsst. Aber wenn dich der Kleine schon so für sich beansprucht, dann ist es wahrscheinlich das Beste. Sorg doch einfach dafür, dass du zu Hause relativ gut entspannen kannst, eine angenehme Atmosphäre um dich hast und ich glaub, dann ist das auch alles gar kein Ding ;-). Na, aber der Krümel scheint ja ein richtig Aufgeweckter zu werden. Da freust du dich doch bestimmt, oder?

    Alles Liebe,

    Steffi

  • Bin wieder da...Habs die letzten Tage nicht geschafft zu schreiben. Aber eure Antworten haben mir gut getan!!!

    Habe selbst manchmal den Endruck dass ich in der Hinsicht etwas überreagiere. Sicherlich teilweise verständlich, aber eben manchmal etwas über... möchte mich eben auch nicht in etwas hineinsteigern.
    Es ist ja auch nicht so, dass er dann betrunken in der Küche sitzt, oder gar kein Ende findet...Er versteht mich, weiß worum es mir geht... Habe nur ein Problem mit dem dabei grübeln, und das allein...Wenn ich das Thema anspreche reagiert er ziemlich vernünftig und einsichtig. Nur läßt er es nicht. ( Kommt aber allerdings auch nicht sehr häufig vor). Bin mir eben nicht sicher wieviel ist normal, vor allem wieviel allein? Wir sind nicht so die Partygänger wo man es "unbemerkt" ausleben könnte wenn es denn was zum ausleben gibt... Versteht ihr was ich meine?
    Drück mich glaub ich heute etwas unverständlich aus, bin leider heute nicht so fit...

    Morgen vielleicht mehr!
    Liebe Grüße anna

  • Hallo Anna!

    Ich konnt dich schon recht gut verstehen, auf mehreren Ebenen quasi ;-). Das ist echt eine besch****** Gratwanderung. Ich denke, wir werden uns wahrscheinlich unser halbes Leben fragen, was ist noch normal und was nicht? Naja, vielleicht werden wir uns das auch unser GANZES restliches Leben fragen... Eine wirkliches Patentrezept gibt's da leider nicht als Antwort. Und ich hab irgendwann mal gesagt, das nächste Mal such ich mir jemanden, der wenig bis gar keinen Alkohol trinkt. Aber damit hat sich's ja eigentlich auch nicht erledigt... Ich denk, wir werden immer wieder abwägen müssen, uns immer wieder Fragen stellen, grübeln... Aber naja, also für mich hört sich's bei deinem Mann auch noch relativ normal an. Ich mein, es gibt Leute, die trinken regelmäßig zum Essen irgendwas, Wein oder so, und sind im Prinzip auch net abhängig. Das ist dann immer eine sehr individuelle Sache und deshalb so schwierig. Auf der einen Seite müssen wir damit leben, dass andere Menschen Alkohol trinken, aber auf der anderen dürfen wir auch net wegschauen, wenn jemand, der uns so nah steht, wirklich abhängig ist. Da liegt das Problem. Aber ich denk, wenn man mal in sich reinschaut und sich ernsthaft Gedanken darüber macht, dann wird man auch in den meisten Fällen zu einer Antwort kommen. Wir müssen immer schauen, was liegt jetzt wirklich am anderen und was liegt vielleicht an uns? Da haben wir mehr dran zu knabbern, als Menschen aus "normalen" Familien, aber ich denk, auch das kriegen wir hin und das können wir ja auch zu unserem Vorteil nutzen.

    Ich hoffe, dass du das auch für dich hinbekommst, da müssen wir einfach immer wieder dran arbeiten.

    Alles Liebe,

    Steffi

  • Hallo Steffi,
    schon witzig manchmal, irgendwie schaffst du es oft MEINE Gedanken zu strukturieren :) :)
    Wie kommt das...?

    Ich vertraue ihm eben auch ziemlich blind und bedingungslos, meist hab ich ein sehr gutes Gefühl dabei und ich denke darauf kommt es u.a. auch an.
    Schatten der Kindheit und der Erfahrungen beiseite schieben... Manchmal eben schwierig.
    Er weiß warum ich manchmal so oder so reagiere und kann gut damit umgehen, u.a. vielleicht auch weil das bei uns kein Tabu Thema ist und wie ich insg. über Alkohol und Co denke. Er kennt und versteht mich oft besser als ich mich selbst...!

    Er hat mir mal gesagt, dass ihm sehr bewußt ist wie schnell man in die Abhängigkeit rutschen kann, ( mein Vater ist lange nicht der einzige ihm gut bekannter Alkoholiker), und sollte das bei ihm mal der Fall bzw. die Tendenz dahin sein, so hoffe er dass er es rechtzeitig merke und sich Hilfe holen kann. Er habe eben keine Lust deswegen für immer und ewig auf ein gutes Glas Wein oder ein kühles Bier verzichten zu müssen.
    Und ihm ist klar dass man es kaum allein schaffen kann...
    Finde dass es eigentlich eine ganz gesunde Einstellung ist und ich mir eher keine Sorgen machen muß. Jedenfalls nicht mehr, als bei anderen auch, oder eben auf Grund unserer Situation noch weniger. Eine Garantie gibt es ja leider nie ;) Als Alkoholiker- Tochter muß man ja nicht zwangsläufig einen potenziellen Alkoholiker heiraten.

    Ach Gott, wir machen uns oft einfach viel zu viele Gedanken...um alles und jeden.
    Muß wohl auch noch lernen dass man auch einfach mal genießen und leben darf, ohne das hinter jeder Ecke irgendeine Gefahr lauert. Und sein Gück MUSS man sich auch nicht immer verdienen! Manchmal kommt es doch geflogen...

    Alles Liebe Anna

    P.S. Bin mir nicht so sicher, aber ich glaube manchmal wir kommen aus der gleichen Gegend!

  • hey anna

    Zitat

    Habe selbst manchmal den Endruck dass ich in der Hinsicht etwas überreagiere. Sicherlich teilweise verständlich, aber eben manchmal etwas über... möchte mich eben auch nicht in etwas hineinsteigern.


    yup, is verständlich - hoffe ich zumindest, bin da net viel anders :wink:
    dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich den alkoholkonsum von freunden etc. kritischer sehe wie vorher, eben als ich mich noch nicht mit dem thema alkohol beschäftigt habe.

    ich würde mir auch sorgen machen, wenn mein (bis etz nicht vorhandener :wink: ) freund/mann sich in die küche oder sonstwohin setzen würde und grübeln wurde.
    finds toll das du ihn drauf angesprochen hast, er hört sich auch recht vernünftig an, noch positiver finde ich, das er mit dir darüber spricht und nicht ausweicht oder sauer wird.

    Zitat

    Und sein Gück MUSS man sich auch nicht immer verdienen! Manchmal kommt es doch geflogen...


    da haste voll und ganz recht! naja dein nextes stück vom glück bringt dir ja der storch :wink:

    liebe grüße

    :!: ich dachte auch immer, dass die bayern den höchsten bierverbrauch ham - ich als franke kann da ja net mitreden :wink:

  • Hallo Ihr alle,
    habe gerade das Buch "Um die Kindheit betrogen" angefangen. Jetzt liegt es auch schon wieder in der Ecke- erst mal. Ist mir gerade irgendwie zuviel gewesen.
    Bin momentan wieder vermehrt mit meinem Mann im Gespräch, wegen meines Vaters. Ist ja eigentlich immer, mal mehr, mal weniger Thema bei uns. Brauch dass aber auch irgendwie, einfach mal drauf los quatschen zu können und ohne darauf achten zu müssen was ich so sage. Habe nur manchmal den Eindruck dass ihn das schon irgendwie manchmal nervt, weil er auch bald nicht mehr weiß was er noch sagen soll. Theoretisch ist ja alles gesagt, habe nur oft so ein unbeschreibliches Redebdürfnis. Ich erwarte ja auch keine weisen Antworten oder ultimative Lösungen- aber dass weiß er.
    Was mir exrem schwer fällt ist, mich und mein Verhalten zu erklären. Warum ich so und so in welcher Situation auch immer ticke. Wißt ihr was ich meine, kennt ihr das auch?
    Überlege manchmal ob ich ihn bitte die Bücher "Familienkrankheit" und "Um die Kindheit betrogen" zu lesen, einfach damit er weiß was in mir vorgeht und warum ich so bin wie ich bin, warum ich fühle wie ich fühle und wrum ich tue was ich tue...
    Ich kann mich einfach nicht erklären, verstehe mich ja selbst oft nicht. Was meint ihr, ist das zuviel verlangt, und was soll ich davon halten falls er es ablehnt?
    Liebe Grüße anna

  • Hey Anna!

    Ja, vielleicht kommen wir aus der gleichen Gegend, aber ich denke, es gibt wahrscheinlich überall immer wieder Gegenden, wo viel getrunken wird und ich glaub auch, dass die Tendenz da insgesamt steigt.

    Ich denke auch, dass du deinen Mann ruhig darum bitten darfst, die Bücher zu lesen. Das kann nur von Vorteil sein. Wenn er es will, dann kann er dich wahrscheinlich oftmals besser verstehen, aber wenn er es nicht will, dann musst du das wohl auch akzeptieren. Es würde aber wahrscheinlich vieles erleichtern.

    Und, edge, du hast Recht. Es ist wirklich ein komisches Gefühl, wenn einem ein Buch plötzlich die Antwort auf so viele Fragen gibt. Wenn man nach so vielen Jahren Grübeln und Forschen in einem simplen Buch so viel über sich erfährt. Das ist schon Wahnsinn.

    Ja, Anna, ich glaub, manchmal müssen wir das Leben einfach mal Leben sein lassen, nicht so viel nachdenken und einfach mal etwas auf uns zu kommen lassen. Ich finde jedenfalls, dass sich dein Mann gar nicht nach einem Alkoholiker anhört. Klar macht man sich schon mal seine Gedanken, aber so vernünftig, wie er darüber redet und damit umgeht, muss ich schon sagen, Hut ab, selbst viele andere nicht Gefährdete (ach, wie soll ich mich ausdrücken?) hätten so wahrscheinlich nicht reagiert. Denke ich.

    So, ich wünsch dir noch eine schöne Woche, wenig Grübeleien und gaaaanz viel Entspannung ;-)!

    Steffi

  • Hallo Ihr Lieben,
    meine Güte was ist denn hier los.... Mußte meinen Thread ja schon fast ausgraben... Unglaublich wieviel man in wenigen Tagen verpaßt! Aber schön dass sich hier soviele so wohl fühlen und Hilfe suchen..
    Wollte mich eigentlich nur kurz zurück melden. Konnte ein paar Tagen nicht vorbeischauen da ich nach nem Autounfall im Krankenhaus lag. Jetzt bin ich wieder zu Hause und habe Schonfrist, aber Gott sei Dank gehts dem Krümel und mir gut.
    Also, Zeit zum lesen, und da bei mir/ uns momentan alles soweit im relativ grünen Bereich ist, werde ich mich hier erst mal durcharbeiten :D und mich bald zu Wort melden :lol: .
    Bis dahin wünsche ich euch allen erst mal einen schönen Restabend und ein schönes restliches Wochenenende!
    Liebe Grüße Anna

  • Steffi

    Mit der Entspannung war wohl nicht...;-)

    Was meinen Mann angeht, bin ich wesentlich ruhiger. Prinzipiell vertraue ich ihm regelrecht blind. Nur gerät dieses Vertrauen ab und zu mal durch was auch immer aus den Fugen. Vielleicht reagiere ich da auch manchmal über. Ich weiß nicht so genau, aber diese Möglichkeit ganz weit versteckt im Hinterkopf zu haben muß ja auch nicht zwingend schaden, oder?
    Mit den Büchern hatte sich die letzte Woche ja erst mal erlledigt ;-), werde ihn aber fragen oder bitten, wie auch immer!
    Liebe Grüße Anna

  • hi anna

    bin ja ganz erschrocken, wie ich das von deinem unfall gelesen hab - sowas macht man doch net, hätt i dir gleich sagen können :wink:

    der schaden is natürlich ärgerlich, für dich noch mehr, da ihr etz erst a auto von eurem ersparten kaufen müsst, aber das wichtigste is, dass dir und deinem krümel nix schlimmeres passiert is!

    ich kenn die finanzielle seite, hatte auch scho nen totalschaden (gut, eigentlich zwei - mein auto und das gegnerische :oops: ), daher kann ich echt nur sagen - gott sei dank gehts euch zwei gut!

    laß dich drücken süße

  • Guten morgen Dani,

    ich weiß, natürlich ist es wichtiger, dass uns nichts passiert ist... So komisch sich dass jetzt auch anhören mag, aber momentan tröstet mich dass noch nicht über die Folgen hinweg... Auszug erst mal auf unbestimmt verschieben bla, bla, bla,... Das nervt mich eben alles tierisch... Ein Moment der Unachtsamkeit... Bzw. ich weiß noch gar ob der Unachtsamkeit, kann mich an die Sekunden vor dem Aunfprall nicht erinnern...?!
    Waren gestern noch mal bei dem Schrotthändler um unsere restlichen Sachen aus dem Auto zu holen, da kam alles wieder hoch...

    Na, glücklicherweise hab ich einen Mann dem sein Auto in so nem Moment völlig egal ist ;)
    Und der Rest wird auch schon wieder! :)

    Liebe Grüße von der noch traurigen Anna

  • Hey Anna!

    Na, das hört sich doch nach einem netten Mann an ;-)!!!

    Ich war auch ganz erschrocken. Da schreibst du einfach mal so nebenbei, dass du einen Autounfall hattest.

    Aber wirklich, das Wichtigste ist, dass dir und deinem Kleinen nichts passiert ist!!! Und dann fang nicht an, trotzdem ärgerlich und so weiter, klar ist es ärgerlich, aber hey, es hätte verdammt viel schlimmer ausgehen können! Sch... auf den Rest, aber ihr seid alle unversehrt!!!!

    Ich hoffe, du kannst dich dann jetzt mal ordentlich schonen und einigermaßen erholen. Und wenn erst euer Kleiner da ist und sich das alles mal ein bisschen eingespielt hat, dann könnt ihr ja immer noch nach einer anderen Wohnung schauen. Nehmt euch doch einfach die Zeit, die ihr braucht!

    Liebe Grüße,

    Steffi

  • Hallo Steffi,
    ihr habt ja alle recht. Schäme mich ja auch, dass ich unsere Gesundheit grad nicht so schätzen kann wie es eigentlich sein müßte.
    Bin nur ziemlich frustriert... weil mal wieder alles nicht so läuft wie ich es mir wünsche, bzw. geplant hatte :(
    Aber, mit meinem Vater scheint es mal wieder zu gehen, ist ja auch schon was. So läßt es sich hier wenigstens ganz gut aushalten ;)

    Liebe Grüße Anna

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