Beiträge von anna08

    Seid ruhig wählerisch... das haben wir uns verdient...
    Das ist doch mal ein schöner Satz!!! Wobei wir doch eigentlich nie mal eben so was verdienen, oder!? ;) Müssen uns doch immer alles erst schwer erarbeiten, bevor wir genießen dürfen...!? ;)
    Hach, das tut gut. Wenns doch immer alles so einfach wäre... Aber ist es das nicht eigentlich? Ist das Leben nicht eigentlich ein einziger Spaß? Man muß es doch eigentlich nur von der richtigen Seite betrachten... Wir Kinder machen uns das Leben auch manchmal schwer, manchmal; aber manchmal ist es wirklich schwer!
    ( Kleiner Gedankengang, wie er mir manchmal durch den Kopf schießt )

    Liebe Grüße Anna

    Hallo Steffi,

    da sagst du was, Entspannung! Hab ich noch gar nicht so bewußt gemerkt muß ich sagen. Gut Papa trinkt momentan mal wieder nicht, das sorgt allein für sich schon für ein wenig Entspannung, aber ich glaube ich selbst beginne auch so ganz langsam zu entspannen. Manchmal denke ich, es ist mir ein bißchen egal ob oder wann er wieder anfängt, jedenfalls bin ich auf dem Weg diesen Gedanken mal Normalität werden zu lassen. Sicher hab ich mal wieder die Hoffnung ;)
    "... vielleicht schafft er es ja jetzt..., das mit der Wohnungssuche hat ihn ja ganz schön mitgenommen...",
    und so weiter und so fort... Aber ich weiß dass es eher unwahrscheinlich ist und er mir irgendwann wieder be- oder angetrunken begegnet... Schiebe diesen Gedanken zwar leider immer noch sehr weit weg, aber ganz leugnen oder verdrängen geht nicht mehr. Diese Euphorie von früher wenn er mal länger nüchtern war gibt es irgendwie nicht mehr.

    A propos Wohnung; gestern stand nichts gescheites in der Zeitung. Suchen halt mehr oder weniger das Perfekte. Kompromisse gehören der Vergangenheit an. Momentan ist es auf Grund unserer allg. Situation noch möglich, nur wie lange noch. Die Zeit beginnt eben langsam zu drängen. Entweder jetzt oder wir müssen wieder ca. 1/4 Jahr warten.
    Manchmal erwisch ich mich dabei zu denken, " ...los wenn du meinst wieder anfangen müssen zu trinken dann bitte jetzt und nicht erst in vier Wochen..." Schon irgendwie fies, oder?

    Na ja, so ist das wohl mit der Abgrenzung, schönen Sonntag noch und ganz liebe
    Grüße Anna

    Hallo Steffi,
    habs die letzten Tage nicht wirklich geschafft vorbei zu gucken.
    Die Wohnungssuche geht morgen gemütlich weiter. Haben uns ja vorgenommen in Ruhe nach was wirklich dauerhaftem und vernünftigen zu gucken... Mal sehen was und ob da morgen was bei ist.
    Der Kleine wächst und gedeit :) Turnt schon gut und macht mir manchmal etwas zu schaffen ;) Ich habs ja nie geglaubt, aber man wird doch schwerfällig. Nicht aus faulheit, man KANN nicht mehr sowie man will :) :) Ich sag ja, der hat mich schon gut im Griff, wenn dass später auch so ist...

    Gehts dir denn gut? Ein schönes Wochenende vor dir?
    Liebe Grüße Anna

    Hey Marina,
    es tut mir leid wenn ich dir zu Nahe getreten bin. Sorry, kommt nicht wieder vor!

    Das mit den Kindern und dem ADHS ist in sofern schon richtig, dass es immer mehr werden. Aber bei vielen ist auch schlicht und ergreifend die Ursache die Erziehung, der Umgang, das Elternhaus bzw. eine dort entstehende emotionale Überbelastung. Die meisten brauchen kein Ritalin, Medikinet, Strattera u. ä., da hast du Recht.
    Manche Eltern kommen auch einfach nur mit einem quirligen, sehr intelligentem Kind nicht zurecht.
    Ich arbeite tagtäglich mit diesen Kindern und weiß schon worum es geht.
    Mag es eben nicht wenn man meint hinter allem eine versteckte Krankheit zu sehen. Das ist so einfach!
    Nichts für ungut,
    liebe Grüße Anna

    P.S. ...auch wieder meine persönliche Meinung...

    Hallo Summerdream, eigentlich Daniela oder?

    Ouatsch nicht entschuldigen, ist schon ok, das mit dem Joke hatte ich schon verstanden ;)
    Merke halt momentan dass mir das im Alkoholiker Forum zusätzlich ganz gut tut. War mir nur nicht so sicher, wie das allg. so aufgefasst wird wenn man an zwei Orten gleichzeitig ist... Aber das scheint gar kein Problem zu sein!
    Verstehe deine Scherze eigentlich immer ganz gut, vermute wir haben einen ähnlich trockenen Humor :)

    Liebe Grüße
    Anna

    Oje............ Danke für eure, mal wieder, sehr ehrlichen Antworten. Es tut weh, aber ich weiß halt auch dass ihr Recht habt. Bin eben auch nicht der Typ, der sich lieber alles schön redet statt zu handeln. Augen zu und durch ist da eher meine Devise. Braucht nur manchmal etwas Zeit! Aber ich werde dran bleiben, weiter an mir arbeiten, damit es MIR wenigestens bald wieder gut geht! Erscheint doch am Naheliegensten.
    Mein Leben hat gerade erst begonnen, sozusagen ;-),- was er aus seinem Verbleibenden macht liegt nicht in meiner Hand!
    Danke noch mal an alle
    Eure Anna
    P.S. Hoffe ich darf euch weiter um Rat fragen, wenn ich unsicher bin, bzw. zu kippen drohe...?!

    ...hm, noch ´ne Frage...
    Kommal sagt auch "lebe dein leben"; meint ihr das eigentlich ohne Einschränkung, ohne Rücksicht auf Verluste???
    Habe momentan große Schwierigkeiten mit meinem Vater umzugehen, er zieht aber auch so ziemlich alle Register, setzt MICH unter Druck, beschuldigt MICH, ist scheinbar desinteressiert, macht einen auf Selbstmitleid, er mache ja eh`immer alles falsch, alle seien gegen ihn, seine Vergangenheit... Seid mir nicht böse, aber ich glaube ihr kennt diese Litanei, deswegen möchte und kann ich einfach nicht alles aufführen.
    Das alles im an-/ betrunkenen Zustand- nüchtern ist ist er nach wie vor der Beste Papa der Welt!
    Wie soll/ muß ich mich ihm gegenüber verhalten, ihn meiden, mich distanzieren wenn er getrunken hat; auf ihn zugehen wenn er nüchtern ist, ihm signalisieren "... so wie du jetzt bist brauche ich dich..."???
    Es ist alles so schwierig und ich kann seine Gedankengänge zum verrecken nicht nachvollziehen und stoße so immer wieder an meine Grenzen, da er es natürlich auch drauf hat einen immer wieder zu überraschen...
    Dazu kommt dass mir meine Mutter unheimlich wichtig ist und ich nicht einsehe warum sie darunter mitleiden soll, wenn ich mich von ihm distanziere. Wir wohnen halt alle (noch) im gleichen Haus und es fällt mir schwer die Balance zu finden...
    Tipps...???

    Danke, eure Anna

    @alle Kinder
    Liebe anderen Kinder die ihr das lest, manchmal hilft es mir unheimlich die "profis" um Rat zu fragen. Es ist nicht so dass mir das Kinderforum nicht hilft, ganz im Gegenteil! Aber manchmal ist eine Sichtweise aus einer anderen Perspektive sehr hilfreich um voran zu kommen! Sorry!

    Eure Anna

    Lieber Andi,
    vielen, vielen Dank für deine ehrliche Anwort.
    Mein Mann hat gerade mitgelesen und sein Kommentar:
    " Klarer kann man`s nicht ausdrücken"!
    Bin so froh, dass ich ihn an meiner Seite habe.

    " Lebe dein Leben, du hast nur dieses Eine"
    Du hast so Recht, dass es schon fast wehtut. Ich werde es versuchen, hoffe das ich die Kraft habe es durchzustehen.
    Danke dir,
    Anna

    ... oje, bin gerade im Alkoholiker Thread fremdgegangen. Weiß gar nicht ob das so gern gesehen ist, aber hatte so´ne dringende Frage die einfach mal ein "Profi" beantworten soll...

    Mein Vater ist gut, hätt´mich eben schief lachen können... Er weiß ja seit gestern dass wir konkret auf Wohnungssuche sind, aber Einzelheiten kennt er weder von uns noch meiner Mutter... Er fragt ja schließlich auch nicht, also was soll ich ihm ständig auf den Geist gehen ;) Jetzt kam gerade meine Mutter hoch, und berichtet Papa habe ihr erzählt wir hätten ´ne Wohnung!!! Ob dass stimme, sie könne das irgendwie nicht glauben... Sogar den Mietpreis kannte er!!! Na so was, wieso weiß denn der mehr als wir? Was ist denn das für ´ne Wohnung und vor allem wo soll die sein, wir nämlich von nichts...?!
    Oh mann, ist schon traurig was die sich manchmal alles so zusammen reimen... Totaler quatsch!!! Hat jedenfalls für ´nen herzlichen Lacher gesorgt. `Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen`, oder wie war das noch? Der Arme...

    Eure Anna :)

    Hallo,
    bin anna und eigentlich schreibe ich bei den Kindern.
    Habe nur eine dringende Frage an die trockenen Alkoholiker. Hoffe dass ich hier richtig bin und nicht "störe"!?
    Mein Vater trinkt seit geraumer Zeit, ausschließlich Schnaps, und das zu spitzen Zeiten ca. 1Fl./ Tag. Mal mehr, mal weniger...
    Im Frühjahr hat er sich in eine stationäre Therapie(8 Wochen)begeben, ist jetzt seit ca. August aber rückfällig.
    Entgegen aller Erwartungen weigert er sich vehement nochmals Hilfe von außen anzunehmen. Er ist der festen Überzeugung dass er es allein schafft. Klappt auch mal ein paar Tage oder ´ne Woche oder so, aber nicht wirklich dauerhaft. (Die Gefahr eines kalten Entzugs ist mir bekannt, ihm denke ich auch, aber in der Hinsicht kann ich ja auch nix machen.)
    Ist es realistisch dass er es schafft? Muß dazu sagen er hat nen unglaublichen Willen, aber ich persönlich denke ein Alkoholiker wird nicht wirklich trocken, nur weil er die Flasche stehenläßt... Er müßte doch eigentlich an sich, seinen Problemen und z.B. seiner nassen Denkweise was ändern bzw. arbeiten, oder???
    Meine Sorge, Gedankengang, ist (leider) mal rein egoistischer Natur: Kann man dass schaffen? Könnte mir vorstellen dass er dann sagt:
    " So, seht ihr, und ich habs doch geschafft! Ihr habt mich mal wieder unterschätzt, mir wie immer nichts zugetraut und mich zudem auch noch im Stich gelassen!"
    Das möchte ich mir aber nicht vorwerfen lassen! Ich würd ihm ja gern helfen, aber er läßt es ja nicht zu, und solange er das nicht will, weiß ich, kann ich nichts machen. Bin halt momentan dabei mich von ihm räumlich wie auch emotional zu trennen, weil ich das ganze nicht mehr aushalte. Laufe ich Gefahr mir irgendwann, bald, so was vorwerfen lassen zu müssen, oder ist meine Sorge eher überflüssig da es sehr unwahrscheinlich ist, dass er es dauerhaft allein schafft???
    Würde mich so sehr über Anworten freuen!
    Anna

    Hey ihr Lieben,
    danke für eure lieben Antworten. Kann ich heute gut gebrauchen, ist mal wieder so ein üblicher Sch...Tag! Trotz des herrlichen Wetters. Kurzzeitig konnte mich die Fahrradtour aufbauen die wir gemacht haben, und jetzt...

    Mit meiner Schwester werde ich die Tage mal was quatschen. Ich glaub sie kennt dass ganze aktuelle Ausmaß gar nicht... Interessiert sie ja aber scheinbar auch nicht. Egal, ich werds ihr servieren ;)

    Die Wohnung war, sorry, saugeil! Nur leider nicht Krümeltauglich, da mitten in der Stadt ;-)! Geht uns sehr leid ab, muß ich schon sagen. Das sind ja auch noch völlig ungewohnte Gedankengänge, aber mir ist schon wichtig dass er auch mal allein vor die Tür kann wenn er größer ist (dauert zwar noch, aber wir planen eben längerfristig), und im Gras bzw. Sand wühlen kann. Na egal, es gibt bestimmt noch was passendes, wir haben es ja auch nicht unbedingt sooo eilig. Lieber in Ruhe als irgendwas überstürzen!

    Laßt euch zurück umarmen!
    Eure Anna

    Danke für deine schnelle Antwort, Steffi.
    War nicht ganz so einfach da durch zu steigen, ich weiß! Aber du hast es geschafft, genau das meinte ich. Das ist ´ne heikle Situation, glaub ich werde das Thema mal bei meiner Schwester anschneiden. Mal sehen was sie dazu sagt. Für heute hat es sich erledigt, da Mama einfach ohne ihn hingefahren ist. Kann auch sein dass er selbst gesagt hat er kommt nicht mit, da meine Tante und ihre Enkelin mitgefahren sind. Keine Ahnung, bin ich nicht so ganz durchgestiegen.

    Nein ich weiß, von mir schieben kann ich dass durch den Auszug nicht. Will ich auch gar nicht. Ich liebe meinen Vater doch trotz allem und immer noch. Das wird sich wohl auch nie ändern, dass ist ja der Fluch der über uns liegt ;)
    Werde weiter den Kontakt halten, allein schon meiner Mutter wegen, die brauche ich doch schließlich ;) Das würd sie auch gar nicht mit sich machen lassen.
    Mir gehts halt darum, dass ich entspannen und abschalten kann wenn ich das will, und Zeit für MEINE Familie habe, und vor allem einen freien, fröhlichen, unbeschwerten Kopf für den Krümel. Wir wissen doch nichts ist hinderlicher für die gesunde Entwicklung eines Kindes, wenn Mutter/ Vater nur angespannt und traurig zu Hause umherlaufen.
    Und mit " angespannter Stimmung " hätte man einen Alkoholikerhaushalt nicht treffender beschreiben können! Permanent hört und schaut man nach unten was da so vor sich geht und versucht alles mitzukriegen, zu kontrollieren und zu interpretieren! Schrecklich!
    Nein, mein Papa bleibt mein Papa, ich weiß dass er krank ist, komme nur nicht damit zurecht dass er sich nicht helfen läßt. Weder verurteile ich ihn, noch werfe ich ihm irgendwelche schrecklichen Dinge vor oder versuche ihn zu leugnen.
    Ich versuche nur mich zu retten und irgendwann mit meiner Vergangenheit als Alkoholikertochter klarzukommen und anzunehmen. Ich kann schließlich nichts dafür und bin auch nicht für irgendetwas verantwortlich.
    Wie meine Zukunft aussieht, ob ich mal eine glückliche Familie und (psychisch)gesunde Kinder habe liegt einzig an mir, wie ich damit umgehe und was ich daraus mache. Nicht einmal meinen Mann kann ich vor einer solchen Krankheit schützen.
    Ehrlich gesagt, mach ich mir schon so manches mal Gedanken darum ob es mich oder meine Familie mal treffen könnte , und vor allem, wenn , wie gehe ich dann damit um???
    Aber gut, heute ist heute und morgen ist morgen. Wir müssen das Leben wohl so nehmen wie es kommt, und das beste daraus machen. In der Hand haben wir es nicht, es kommt wie es kommt. ( Wie philosophisch...)
    Genug der Wörter, mal sehen wie die Whg. nachher ist und was der Tag noch so bringt.
    Anna

    Hey Marina, Danni und Mandy,
    habe lange überlegt ob ich was zum "Nicht- Schwanger- Werden" sagen soll oder nicht. Wenn ihr dazu nichts mehr hören wollt überlest es einfach.
    Ich schreibe ja momentan aus der glücklichen Position heraus, aber mir ging es drei Jahre nicht anders. Hoffen, hoffen, hoffen. Habe zwar nicht wirklich was unternommen, außer Gespräche mir meiner Ärztin, da ich noch jung (27)bin und Zeit hatte. Aber dieser ganze Streß ums Kinder kriegen trägt nicht dazu bei dass es klappt. Im Gegenteil, man setzt sich unter Druck und gar nichts geht mehr. Haben irgendwann angefangen alternative Lebensplanungen ohne Kinder aufzustellen, wenn es denn so sein soll, und einfach nur gelebt... und schwupp, hat`s gefluppt. Dazu kam dass es genau die Zeit war in der mein Vater das erste mal in Therapie ging, die Sorge war also auch weg, meine nur damit dass ich fest glaube, dass es vor allem psychische Sachen sind die einen einfach nicht schwanger werden lassen. Natürlich vorrausgesetzt dass es keine konkrete organische Ursache gibt... Haben sich eure Männer denn schon mal checken lassen???
    Ok, bitte nichts für ungut, dass sind meine ganz persönlichen Gedanken zu dem Thema, möchte euch auf keinen Fall zu nahe treten... Überlest es einfach wenn`s für euch überflüssig ist!
    Eure Anna

    Hallo Zusammen,
    habe gerade irgendwo im Forum gelesen "...man denkt sich noch verrückt..."! Wie wahr, wie wahr, so gehts mir auch immer wieder.
    Hab schon wieder so eine konkrete Frage... Ihr habt aber auch meistens, ( immer ) super Ideen und Ratschläge bzw. Info`s, da kann man gar nicht anders als fragen, fragen, fragen. Gerade solche "Neulinge" wie ich einer bin ;) Also:
    Habe ja mal beschrieben wie sich meine Schwester so verhält, -> wegsehen, unter den Tisch kehren, keine Konfrontation ihm gegenüber, nie fragen... Aber verlangen, fordern, kritisieren... Standartantwort: sie könne da nicht mit umgehen, es/ er mache sie aggressiv,also sollen wir... (so kommt es zumindest bei mir an).
    Sie läßt meine Eltern gerne auf ihre Tochter (14Mon) aufpassen( muß dazu sagen, ihre Tochter und meine Mutter lieben sich abgöttisch! sie will es meiner Mutter auch nicht nehmen, "nur" weil Papa trinkt), Papa soll sie aber nicht haben wenn er getrunken hat. Prinzipiell ja ok, dieses "...wenn du trinkst, kriegst du sie nicht, sonst jederzeit..." Aber: sie überträgt die Verantwortung dann komplett auf auf meine Mutter, auch wenn sie mitkommen hat ( es ist ja manchmal nicht zu übersehen) dass er wieder was intus hat, und dass ist der Punkt den ich nicht in Ordnung finde. Müßte sie ihm das nicht direkt sagen, in der Art wie "...ich weiß dass du getrunken hast, halt dich zurück, so will ich dass nicht..." statt meiner Mutter durch die Blume zu verstehen zu geben "... sie zu wie du sie schützt..." Würde ihm dass vielleicht ´nen dämpfer geben und er hält sich wirklich zurück, zudem er dann auch mal von ihr die Grenzen zu spüren bekommt? Schlimm fände ich halt, wenn es dazu kommt dass sie auch meiner Mutter die Kleine verwehrt, weil Papa nun mal meist dabei ist, und sie vielleicht mal nicht richtig "aufpaßt". Kann man ja gar nicht, zumal mal mit der Kurzen schon genug aufzupassen hat, und auf Papa "aufpassen" zu müssen- geht ja gar nicht, soll sie ja auch nicht mit anfangen.
    Ich glaub es ist alles durcheinander geraten, nochmal konkrtet: kann meine Schwester meiner Mutter dafür, wenn mein Vater was getrunken hat die volle Verantwortung überlassen, oder wäre sie in der Pflicht IHM klar zu sagen SO NICHT? Einfach dass er es von ihr hört, immer und immer wieder, was meine Mutter sagt ist ja eh egal ;)
    Bitte ganz dringend um Antworten, Ratschläge... ;(

    Haben übrigens nachher um 17Uhr `ne Whg- Besichtigung! Papa war doch geschockt, als ich mir heute morgen so ganz offen den Immobilienteil hochgeholt habe, mußte noch fragen wo denn der ist...Ha, ist doch etwas Genugtuung dabei, da hat er wohl nicht mit gerechnet dass wir das wirklich durchziehen könnten! ;)
    Eure Anna

    Hallo ihr Lieben,
    nach meinem Zusammenbruch gestern abend gehts mir heute bedeutend besser. Wie gut tut es doch einfach mal nur zu heulen, heulen, heulen...
    Ist sicher kein Dauerzustand, aber es ist schon gut wenn man sich mal gehen läßt..
    Hatte heute mal wieder ein sehr gutes Gepräch mit meiner Mutter. Sie ist schon sehr traurig wegen unseres Auszugs, unterstützt mich aber total.
    Mir tut es halt so weh, da sie diejenige ist die genauso wenig dafür kann, aber trotzdem unter allem mitleidet. Ich weiß, ich weiß, sie muß ja nicht bleiben...
    Habe trotzdem ein bißchen Angst um sie, sie ist nun mal diejenige bei der ich mir mein Herz ausschütten kann, und was ist wenn ihr was passiert oder sie krank wird o.ä. Habe wohl noch ziemlich große Verlustängste in mir vom Tod meines Bruders. Wohl doch noch ne Baustelle...
    Ich kann es auch nicht ertragen sie traurig oder hilflos zu sehen...Das hat sie einfach alles nicht verdient!
    ( Eigentlich wollte ich mir da keine Gedanken mehr drüber machen. Sie ist eine erwachsene starke Persönlichkeit die weiß was gut für sie ist und ne Menge mehr aushält als ich ihr zutraue. Nicht umsonst ist sie nach 20 Jahren an der Seite eines Alkoholikers nur bedingt Co- Abhängig. )
    Mache mir momentan Gedanken darüber, ob und wie ich es wohl schaffe mich auch emotional von meinem Vater zu lösen. Räumlich ok, aber bin ich dann nicht erst recht ständig mit meinen Gedanken hier und frage mich wie`s ist, wenn ich es nicht mehr täglich selbst mitbekomme?
    Habe manchmal eine komische Angst, komisches Gefühl dass mir ein Auszug gar nichts bringen könnte und alles für die Katz ist... Was sagt ihr dazu?
    Durchziehen werden wir das jetzt so oder so, von da her kann ich es auch einfach auf mich zu kommen lassen, aber ich bereite mich doch so gern immer auf alles mögliche vor ;) Werden aber jetzt auch nichts überstürzen, suchen uns ein schönes gemütliches bezahlbares Nest für unsere kleine Familie. Wenns ganz doof kommt müssen/ sollten wir eh bis nach der Geburt warten, weil die Zeit einfach bald abläuft wo ich noch wirklich umziehen sollte...
    Soweit kommt es noch dass ich jetzt auch noch flüchte... Nee, nee, alles ganz in Ruhe und kein Stress mehr ;)
    Freue mich wie immer über Antworten, egal welcher art...
    Eure Anna

    Liebe Loti,
    habe nur die letzten beiden Beiträge bewußt und genau gelesen. Den Rest hab ich überflogen, sorry...
    Ich kann Lydia wohl leider nur zustimmen dass unsere lieben Eltern/ Väter/ Mütter nicht sehen WOLLEN wie es uns geht.
    Das Zeigen ist so ´ne Sache, bei mir hat es leider nur zu mehr Frust und Verletztung geführt als ohnehin schon da war. Was jetzt natürlich nicht heißen soll, dass man mit seinen Gefühlen hinterm Berg halten soll. Rauslassen, weinen, schreien... nur überlege dir bei wem!
    Ich stehe noch ganz am Anfang mich zu lösen und habe momentan einen rießen Hänger, daher möchte und kann ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
    Nur so viel dass auch ich von anderen oft als geradlinig, souverän, selbstsicher, mit beiden Beinen im Leben stehend, manchmal auch als arrogant bezeichnet werde. Arroganz ist übrigens ein Zeichen von sozialer Unsicherheit. Nicht unbedingt die netteste aber wohl die zutreffenste Persönlichkeitsbeschreibung.
    Wenn du Lust hat lies das Buch: "Familienkrankheit Alkoholismus". Hab es gerade durch, sehr heftig, nichts für so zwischendurch, aber seht lehr- und aufschlußreich. Mir hat es einiges Erklären und offenbaren können.
    Ich wünsch dir alles Liebe und viel Kraft!
    Anna

    Liebe Danni,
    ich weiß dass es nichts bringt, wenn er es für uns macht nur damit wir bleiben. Hab es ihm auch noch mal gesagt, dass er es für sich machen muß und für niemanden sonst. Ich weiß auch nicht was wird...Wie ich lernen kann damit umzugehen, klarzukommen... :( Hab hier in der Ecke noch nicht von einer SHG für Kinder gehört.
    Anna

    Ok, hat alles nichts gebracht, auf der Hut und vorbereitet sein funktioniert nicht wirklich, der Fall ist mindestens genauso tief wie alle vorherigen :( Saß gestern abend wieder weinend am Küchentisch weil Papa wieder getrunken hat. Er war wenigstes ehrlich und hat es zugegeben, ich war mir nicht sicher, nur so zu 95% ;-/!
    "War doch nur ein kleiner Schluck..." Meine Antwort: "...und aus einem Schluck werden fünf, aus fünf ´ne halbe Flasche, und aus ´ner halben Flasche ´ne Ganze, und dann sind wir wieder da wo wir hergekommen sind..." Habe ihm fast buchstabiert dass er SÜCHTIG ist und es nicht kontrollieren kann. Das Alkoholsucht eine Krankheit und keine Charakterschwäche ist...Was rede ich, ich weiß doch dass ich mir den Mund fusselig labern kann, wenn er nicht will... Und mittlerweile denke ich er will wirklich nicht. Es ist schwer dass zu akzeptieren weil es so unverständlich ist, aber es ist wohl die Sucht. Er will "trocken" sein, er will von dem Zeug loskommen, er will normal leben und trinken können wie andere auch. Und da ist der Haken. Er kann oder will nicht einsehen dass er nie wird kontrolliert trinken können. Ganz oder gar nicht, schwarz oder weiss, entweder oder... Er will tocken sein/ werden...nur leider nicht mit allen dazugehörigen Konsequenzen, Veränderungen, Einschränkungen... Ehrlich gesagt glaube ich nicht dass er es jemals schafft. Es wird immer wieder Trinkpausen wie Trinkphasen geben! ( Woher habe ich nur wieder diese klare Sicht der Dinge und Kraft/ Mut es auch noch aufzuschreiben???)
    Glaube mittlerweile auch, dass er allerhöchstens während der Therapie im Frühjahr sein "nasses" Denken abgelegt hatte, die Zeit danach wird wohl davon beherrscht gewesen sein und ist es eben auch heute noch. Er ist nicht bereit es anzunehmen und etwas verändern zu wollen, sich verändern zu wollen, sich damit auseinanderzusetzen. Es ist so traurig, zusehen zu müssen wie er gaaanz langsam vor die Hunde geht. "... du hast ja keine Ahnung was für ´nen starken Willen ich habe..." Doch hab ich, kenn ich, aber nur der Wille allein die Flasche stehen zu lassen reicht nun mal leider nicht. Setz deinen Willen doch zur Abwechslung mal dazu ein dein Leben, dich verändern zu wollen!!!
    Unsere Entscheidung ist gefallen: wenn er sich die nächsten zwei, drei Wochen nicht entscheidet irgendeine Therapie zu beginnen, werden wir so schnell wie möglich ausziehen! Dieser Gedanke tut sooo weh. Aber es geht nicht anders.

    Ach ihr lieben, es tut mir so gut euch zu haben die ihr mich ohne viele Worte versteht.
    Hoffe ich kann euch auch bald mal ein guter Ratgeber und Unterstützung sein. Momentan fühle ich mich einfach noch nicht dazu in der Lage...Sorry!
    Eure Anna

    Hallo zusammen,
    bin endlich mal wieder da! Es war ziemlich viel los die letzten Tage- im positiven Sinne- und da wollte ich die kostbare Zeit die uns verblieb mit meinem Mann verbringen. Jetzt bin ich krank geschrieben, der Krümel hat mich gebremst- hat mich schon gut im Griff der Kleine ;) - vielleicht auch ganz gut so!

    Hab mit dem Buch "Familienkrankheit Alkoholismus" angefangen. Phuuu... ziemlich heavy! Geht mir ganz schön an die Substanz. Viele Dinge kenne ich von mir, manche kommen mir hier aus dem Forum bekannt vor. Bei ganz vielen Sachen denk ich immer nur wieder, danke Mama dass du uns so gut geschützt hast dadurch dass du nicht ganz Co geworden bist. Ich meine da weniger die Gewaltsachen, da dies gar nicht bei uns vorkam, als bestimmte Verhaltensmuster und Denkweisen die durch diese Familienkrankheit entstehen (können).
    Alles in allem denke ich sind wir doch noch gut dabei weggekommen, auch wenn ich mehr Co bin als sie und meine Schwester alles ziemlich ignoriert. Und diesen Orden, tata, verleihe ich meinr Mutter! Ich bin ihe super dankbar für das was sie all die Jahre geleistet hat. Sollte ich wohl mal ihr selbst sagen hmm!?

    Ich will damit jetzt nicht sagen dass alles wieder gut ist. Leider nicht. Aber wer weiß... Nein, ich gebe mich keiner Illusion hin, ich versuche realistisch zu sein und zu bleiben.
    Papa ist momentan gut zufrieden, trinkt nicht, ist aktiv und interessiert an seiner Umwelt... Ich weiß das heißt alles nichts, ist ja auch erst ne kurze Zeit, weiß auch nicht was ihn momntan dazu bewegt, aber erst mal ist es einfach so. Ich genieße es, freue mich daran, bin aber auf der Hut und rechne mit allem (versuche es zumindest) um nicht allzu tief zu fallen falls es wieder losgeht.
    Unsere Pläne bestehen auch weiterhin!

    Freue mich von euch zu hören,
    liebe Grüße
    Eure Anna

    Hallo ihr alle, bin wieder da...
    war heute bei der Suchtberatung. Im Großen und Ganzen nichts neues, er hat mich aber auf meinem Weg bestärkt. Tat ganz gut zu wissen das man nicht völig auf dem Holzweg ist. Na ja, er hat mir jetzt nicht direkt geraten auszuziehen, hab ich auch nicht erwartet, aber fand es schon gut dass ich so offen, direkt und klar mit Papa rede und um die Konsequenzen kein Geheimnis mache. Hat mir noch ein paar Tipps gegeben und nen Flyer bzgl. einer ambulanten Therapie für ihn. Mal sehen ob ich ihm den gebe, denke schon. Habe mir vorgenommen ihn noch einmal auf die ganze Situation anzusprechen. Dann wäre dafür vielleicht ne Möglichkeit...
    Er ist übrgens nach wie vor noch nüchtern.. Ja gut, ich weiß ja dass das nichts heißt...

    Habe mir übrigens ein paar Bücher gekauft. " Familienkrankheit Alkoholismus", " Um die Kindheit betrogen" und "Wenn Frauen zu sehr lieben" (vielleicht versteh ich meine Mutter ja mal), mal sehen wie die so sind!

    Der Krümel und ich waren heute schwimmen! War genauso wie ich es mir vorgestellt habe, - Mutti`s...;-) Aber ganz ok, so was muß man ja irgendwie mitmachen! Bis bald hoffentlich,
    Eure Anna