Beiträge von Loti

    Hallo ihr!

    Ich werd später auf eure Beiträge Bezug nehmen, im Moment will ich mich einfach nur aufregen :evil:

    Keine Sorge, jede Bereitwilligkeit zur Hilfe hat sich erledigt. Es langt mir, und zwar endgültig. Ich (Idiot) habe ja beschlossen, nur noch einmal die Woche bei meinen Eltern vorbeizuschaun. Weil ich am WE unterwegs bin und ja grade noch frei habe, hab ich das vorgezogen und war gestern dort. War mit meiner Mutter essen und im Kino, "Familienkrankheit Alkoholismus" im Gepäck, dachte das wär mal die Gelegenheit, in Ruhe mit ihr zu reden. Nun, dazu kam es nicht. Zu Hause ist gerade "alles in Ordnung", so oberflächlich wie man es eben kennt, im Moment trinkt mein Vater nicht, und aus Prinzip wird ja dann alles andere ausgeblendet. Jedenfalls drehte sich das Gespräch nur um Belanglosigkeiten. Ich hab mich dann bequatschen lassen und hab dort übernachtet.

    Muss ich dazu sagen, dass das ein böser Fehler war? Argh, selbst Schuld, wär ich doch konsequent gewesen. Es ist ja eigentlich nichts weiter passiert. Meine Eltern haben nur ein zweifelhaftes Talent, meinem Selbstwertgefühl, an dem ich ja wirklich versuche zu arbeiten, immer wieder einen neuen Knacks zu verpassen. Um was es ging, ist dabei wenig relevant. Aber an dem Punkt, als es wirklich genug war, habe ich gesagt (oder eher bereits richtig in Rage geschrien), dass es irgendwann einfach reicht und irgendwo Schluss ist mit lustig, und dass es an dieser Stelle definitiv NICHT mehr lustig ist. Reaktion: meine Mutter kriegt sich bald nicht mehr vor lachen.
    Schön, da hat es mir dann wirklich gereicht und, da ich mich schließlich nicht noch klarer ausdrücken konnte, hab ich ihnen eben gezeigt, dass ich so nicht mitmache und nur noch das nötigste geredet. Daraufhin konnte ich mir anhören, ich wäre komisch. Woraufhin ich wiederum meinte, dass ich nicht zu ihnen komme, um mich beleidigen zu lassen. Das "Gespräch" wurde dann abgebrochen, ich bin kurz darauf gefahren.

    Am Telefon, von wegen "gut angekommen?" dachte ich mir nur wieder - is klar, war ja nix, worüber man noch hätte reden müssen :roll:
    Als ich lange genug abweisend genug war, meinte meine Mutter noch, dass sie das so nie gesagt bzw. gemeint hätte und und und.
    Aber wenn ich doch schon sage, dass es reicht, dass ich es anders auffasse, als es möglicherweise gemeint sein sollte, wär das nicht ein Grund, ständige Sticheleien einzustellen? Vielleicht ist es dämlich, die Dinge so aufzufassen, aber bei mir kommt es nunmal so an...

    Da sich ein solches Szenario durch bestimmt jeden zweiten meiner Besuche zieht, ziehe ich daraus die Konsequenz, einfach gar nicht mehr dort vorbeizuschaun. Da versucht man sich mit sich selbst irgendwie zu arrangieren und kriegt doch immer wieder eins aufn Deckel. Und wenn sich jemand mir gegenüber so aufführt, verliere ich jegliche Lust, dieser Person zu helfen.

    So long, Loti, die sich erstmal wieder abregen muss :roll:

    Guten Abend ihr Lieben!

    summerdream : ne du, nix mit definieren, ich sehs ja genauso, normal is langweilig ;) Aber manche Leute hängen sich echt an Sachen auf und benehmen sich so schräg, da denk ich mir wirklich, so strange bin ich ja dann wohl auch nicht :)

    Die Helden fand ich ganz in Ordnung, bis ich sie mal auf nem Festival gehört hab - da fand ich sie genial! Das oomph!-Lied muss ich mir nachher mal anhörn.

    Das mit der Freundin und dem Buch find ich übrigens merkwürdig. Ich mein, auch wenn sies nicht positiv aufnimmt - aus welchen Gründen auch immer - wieso meldet man sich einfach nicht mehr? Bist du ihr damit so zu nahe getreten oder wie? Versteh ich nicht.

    Zitat

    geht halt doch net so einfach, nicht zu helfen


    Ich weiß nur zu gut, was du meinst. Aber Helfen ist doch gut und richtig, solange man dabei nicht eigene Probleme wegschiebt oder sich die der Anderen auflädt. Ich finde, du hast das richtig gemacht mit dem Buch; was sie letztendlich draus macht, ist ihre Sache.

    Phoenix :

    Zitat

    Ach Loti, mußt du immer genau das schreiben, was ich denke???


    Ich hab grad die Vision von mir als Gedankenleserin, ihr wisst schon, so jahrmarktmäßig, nur im Fall das mit dem Studium nix werden sollte :lol:

    *am Riemen reiß* So, jetz aber weiter mit dem nötigen Ernst:

    Sie sendet hilfesuchende Signale? Hm. Ich weiß, dass es ihr nicht gut geht, und ich weiß auch, dass sie von sich aus nichts ändern wird. Keine Ahnung, sie ist da irgendwie nicht der Typ, der Sachen mal eben so angeht, keine Ahnung, wie erklären.
    Schön, wenn ihr das alle für gut befindet, dann werd ich das einfach mal ausprobieren mit dem Buch :) Naja, erstmal besorgen und dann mal sehen, ob ich nen guten Moment erwische.
    Von summerdream hab ich ja schon einen Buchtipp bekommen, kann jemand noch eines besonders empfehlen?

    Ich merke, dass es mir gut tut, mich von meinen Eltern zu distanzieren.
    Gleichzeitig bekomme ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich dort war und mich auf den Heimweg mache, weil es mir Leid tut, meine Mutter alleine zu lassen. Natürlich ist auch meine Mutter für ihr Leben verantwortlich und es ist nicht an mir, sie zu bemuttern.
    Einmal war ich mit ihr zusammen im Kino, da hat sie sich gefreut wie ein kleines Kind und noch tagelang davon geredet. Und mir erzählt, dass mein Vater nie mit ihr im Kino war. Und überhaupt. :roll:
    Ich kann doch nicht meiner Mutter sagen, sie soll sich Freunde suchen, wie absurd ist das denn.

    Wenn ich ihr versuchen würde, zu erklären, warum ich nicht mehr so oft da bin, dann würde sie sicher meinem Vater vorwerfen, dass er die Kinder aus dem Haus gejagt hat - ohne über das nachzudenken, was ich gesagt hätte. Hach ja, man hats wirklich nicht leicht mit ihnen.

    Genug davon. Ich war heute mal wieder beim Sport und bin völlig platt. Aber: war toll :D

    Ach ja,

    Zitat

    ABer du schaffst das schon.


    Noch so ein Satz, den ich hasse.
    Ich hab mir ja früher halb die Ohren abkauen lassen, wenn Freunde mal wieder ihre Probleme abladen mussten. Hatte ich dann aber mal was aufm Herzen, hat das nie einer gemerkt. Und hab ich Unsicherheiten oder Bedenken dann direkt geäußert, hieß es immer: du machst das schon. An und für sich ja sehr aufbauend, aber gelangweilt, so lapidar hingesagt, klang das sehr danach, als wollte man mich mal schnell abspeisen :evil: Und damit war mein Thema auch immer schon durch. Da sollte sich mal einer ernstgenommen fühlen :roll:
    Phoenix : ich weiß, es war anders gemeint - danke dafür :)

    Viele Grüße, Loti

    Hey,

    Zitat

    ich versteh weder die frauen noch die männer, verkehrte welt!

    Ich dachte ja immer, ich bin verkorkst, aber wenn ich mir das mal alles so durch den Kopf gehen lasse, seh ich dazwischen richtig "normal" aus (nicht dass das mein angestrebtes Ziel wäre - aber verrückt ist es doch) :lol:

    In nem anderen Thread hab ich den "Musiktip" `Wir sind Helden - kaputt´ aufgeschnappt (sorry, bin neben selber schreiben immer noch nur mit lesen beschäftigt). Jedenfalls: sehr schönes Lied - sehr treffend.
    "Aber irgendwo darunter bist du seltsam okay", daran musste ich eben denken. Und wenn ich daran denke, wo ich vor zwei, drei Jahren war, dann bin ich ein bisschen stolz auf mich, dass ich es so weit geschafft habe.

    Danke summerdream, mein Wochenende war ganz schön, und deines?
    Freitag war ich ja bei meinen Eltern, von schön konnte da nicht die Rede sein, aber ich glaube, ich hab es ganz gut gemeistert. Auch wenn es mich immer wieder runterzieht :? Aber Samstag hab ich mal wieder was für mich gemacht und war mit meiner besten Freundin im Fitnessstudio und nachher Eisessen - klingt komisch, is aber so :lol: - und abends noch mit Bekannten Cocktailtrinken. Und den Sonntag hab ich nur mit mir allein verbracht und viel, auch hier, gelesen. Das sollte ich eindeutig öfter tun :)

    Liebe Grüße

    Hi summerdream,

    das hab ich auch schon gehört, von wegen in den Männern steckt eben doch noch der Jäger ;)

    Und sollte ich ihn mal wieder sehn, werd ich da schon nachhaken, einfach weil ichs wissen will.
    Aber wie ich gestern mal wieder in alten Mails gestöbert hab, ist mir aufgefallen, dass er schon länger seltsam geworden.
    Da hieß es erst noch in seiner Mail, schön, dass ich an dem Abend auch in unsrer Stammkneipe bin und dass er höchstwahrscheinlich dabei sein wird auf nem Festival (von dem er wusste, dass wir hingehen würden, darüber hatten wir mal gequatscht).
    Aufgetaucht is er dann weder in der Kneipe, ohne weiteren Kommentar, noch auf dem Festival, wobei ich ihm deswegen noch vorab geschrieben habe. Da hat er aber immerhin noch SMS beantwortet, als wir schon vor Ort mal gefragt haben, ob er denn jetz auch da wär oder wie oder was.
    Merkwürdig, dass mir das jetzt erst wieder einfällt :shock: Ar***loch! Weiß der Geier, was sich da getan hat, also in der Zeit nach dieser Mail.
    Später is er aber wie früher mitgekommen zum Pokern.
    Versteh einer die Männer :roll:

    Zitat

    wegen deiner mutter, weißte, co's sind wohl genauso harte brocken wie der alkoholiker selber. da kann man sich auch die zähne ausbeißen, wenn die nix ändern wollen, dann ändern sie auch nix!


    Da hast du Recht. Aber ich habe eher das Gefühl, dass sie gerne etwas ändern wollte, aber nicht weiß, wie. Ach, ich weiß auch nicht. Reden funktioniert nicht, da bin mehr für ein Buch. Dem unterstellt sie dann wenigstens nicht, es wolle sie persönlich angreifen. Und dann kann sie selbst entscheiden, ob und wann sie sich damit befassen will.

    Zitat


    und auch wenn sie's liest, heißt das net, dass sie was ändert


    Auch damit hast du Recht. Aber es ist doch so, nix tut sie eh schon, und so bestünde immerhin noch die Möglichkeit, dass sie anfängt, umzudenken. Von daher kann man nur gewinnen *immer schön optimistisch* :)

    Stimmt, ich mache mir Sorgen um meine Mutter. Ich weiß selbst nicht, warum das so ist, aber: bei meinem Vater denke ich irgendwie, er ist selbst Schuld, er hat ja selbst angefangen mit dem Trinken. Und jetzt ist er nicht bereit, etwas an seinem Verhalten zu ändern. Während ich bei meiner Mutter offenbar das Gefühl habe, dass sie da ohne ihr Zutun einfach reingeraten ist. Irgendwie hab ich da im Kopf, er ist der Schuldige, sie das Opfer, deswegen habe ich mit ihr Mitleid, mit ihm aber nicht. Hmpf.

    Ich hoffe ihr hattet nen schönen Start in die Woche :D

    Oha, in der Tat, intressante Frage.
    Wie anchovi so schön gesagt hat, auch ich trinke weder mehr noch weniger als die Leute um mich herum.
    Mir ist dabei aufgefallen, dass ich weniger einen Blick drauf habe, wieviel ich trinke (wobei auch das zwischenzeitlich der Fall war).
    Ich passe dafür sehr genau auf, in welchen Situationen ich trinke.
    Ich trinke nicht, wenn es mir schlecht geht, ich trinke nicht, wenn ich Probleme habe. Da passe ich wirklich auf wie ein Luchs, weil ich befürchte, dass ich da eines Tages werden könnte wie mein Vater und trinke, um zu vergessen.
    Ich trinke nur, wenn ich mit Freunden feiern gehe. Wenn mich jemand fragen würde, warum ich Alkohol trinke, wüsste ich wahrscheinlich gar nicht, warum. Das hat sich wahrscheinlich einfach so eingebürgert. Als ich festgestellt habe, dass sich das Trinken auf Parties irgendwann auf einem recht hohen Niveau eingependelt hat, das heißt dass ich da nebenher so übern Abend recht viel getrunken habe, habe ich auch gesagt, halt mal, so nicht.
    Dann habe ich mehr darauf geachtet, wie viel das tatsächlich an einem Abend war und das ganze deutlich reduziert. Mittlerweile sieht man mich also auch mal mit ner Cola ohne Bacardi.
    Von wegen schräg angeguckt werden: als ich eben meinen Alkoholkonsum auf ner Party eingeschränkt habe, indem ich nur noch jede 2. Runde mitgetrunken und entsprechend langsamer getrunken habe, bekam ich schon zu hören, ich trinke so langsam, ob ich schwanger wäre? :roll:

    Hello again!

    Jetzt mal grade nochmal ich, aber jetzt mit was anderem - genug über unsägliche Typen geredet ;)

    Ich hab noch in ein paar andere Threads reingeschnuppert und bin nochmal ein wenig ins Grübeln gekommen. Ich hab gelesen, dass es bei einigen zu Hause noch ganz anders zuging - das is echt furchtbar :(
    Dagegen war meine Kindheit ja das reinste Honiglecken. Ich will das hier auch gar nicht falsch dargestellt haben. Ich weiß zum Beispiel, dass ich ein Wunschkind bin. Ich denke auch, dass ich meiner Mutter etwas bedeute. Das mache ich zum Beispiel daran fest, dass sie immer will, dass ich gut versorgt bin (ich krieg immer Essen mit, wenn ich mal zu Hause vorbeigeschaut hab), sie ruft regelmäßig an und fragt, was ich tue (aber reiner Smalltalk, bloß nie zu tiefgründig werden), sie bringt mir was vom einkaufen mit, von dem sie weiß, dass ich es mag.
    Ich habe auch oft genug zu Hause gehört: aber du hast doch alles.
    Nein, eben nicht. Versorgt war ich, ja. Aber geredet hat nie jemand mit mir, da war nix mit Trost, Zuspruch, Bestätigung, Ratschlägen, was weiß ich.

    Solange ich nicht irgendwas auf dem Herzen habe, habe ich praktisch ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Ich komme auf einer oberflächlichen Basis gut mit ihr zurecht, so lange das Thema Alkohol oder irgendwelche anderen Probleme außen vor bleiben.
    Ich denke, das liegt daran, dass sie eben selber mit der Situation in unserer Familie nicht klargekommen ist. Sie ist damit selber überfordert, hat selber niemanden, um darüber zu sprechen, hat keine Ahnung, wie sie damit umgehen soll. Und wenn man da mit sich selbst nicht zurecht kommt, wie will man sich da noch um die Probleme der Kinder kümmern können.

    Ich habe mich von der Geschichte schon distanziert. Ich wohne nicht mehr dort, ich hab an mir gearbeitet (und tue es selbstredend noch), ich hab mir gesagt, mein Leben wird nicht davon bestimmt, dass mein Vater Alkoholiker ist. Wenn er sich nicht ändern will, kann ich auch nichts tun. Der Mann ist erwachsen und für sein Leben selbst verantwortlich.

    Meine Mutter aber hat diesen Schritt nicht gemacht. Wenn ich zu Hause bin, kann ich mir bald nicht mehr mit ansehen, wie sie der Alkoholismus meines Vaters fertigmacht. Ich würde ihr gerne helfen, also vielmehr, ihr zeigen, dass sie sich selbst helfen kann. Abnehmen kann und will ich ihr überhaupt nichts. Ich würde ihr nur gerne einen Denkanstoß geben, so a la, das muss nicht bleiben, wie es ist, wenn du willst, kannst du was ändern, und du bist nicht die Einzige, der er so geht.
    Also mit dem Internet kennt sie sich schonmal nicht aus ;) Soll ich ihr einfach mal ein Buch in die Hand drücken? (Die Buchtipps hier hab ich dazu noch nicht durchgesehen, aber da gibts sicher reichlich Auswahl.)
    Weil mit Gesprächen schaut es bei uns ja eher schlecht aus, wie ich glaub ich irgendwo schonmal angemerkt habe.
    Ein Buch über Alkoholiker wär dann grad auch nicht verkehrt, damit sie sieht, dass er nicht trinkt, um sie zu ärgern...

    Ich habe ihr früher schonmal geraten, dass sie mehr nach sich schauen soll. Ihr Lebensinhalt sind anscheinend wir Kinder und naja, ansonsten ist sie eben Hausfrau und muss nach einem Alkoholiker schauen.
    Mir war das hinter mir Herräumen und mir alles vor die Nase stellen oft unangenehm und deswegen gab es schon so manche Auseinandersetzung, mir war immer schon zuviel, was sie für mich machen wollte.
    Jedenfalls, wo ich mich jetzt von ihnen distanziert habe und auch meine Schwester nur noch selten zu Hause ist, existiert sie grade nur noch in ihrer Funktion als Frau eines Alkoholikers, so kommt es mir zumindest vor.
    Vor Jahren schon habe ich zu ihr gesagt, such dir Hobbies, mach was, was dir Spaß macht, es kann sich nicht dein ganzes Leben um ihn drehen und in dieser Wohnung abspielen. Du bist mit ihm verheiratet, aber dafür brauchst du doch nicht dein Leben aufzugeben.
    Die Antwort darauf? Aber wer macht dann den Abwasch, die Wohnung sauber, blablabla.

    Ich bin da mit meinem Latein am Ende. Aber wo ich mich da halb aus dem Sumpf rausziehen konnte, würde ich mir wünschen, dass sie auch mal aufwacht und das packt - obwohl ich daran nicht so recht glaube.
    Nun denn, ich freu mich über Meinungen.

    Oh, und ich sehe grade: schon wieder Romane. Entschuldigt, dass ich eure Geduld und Zeit so in Anspruch nehme. Aber wenn man so lange alles für sich behalten hat, nun, irgendwann muss es ja raus, und es tut eben gut, dass hier alles aufschreiben zu können.

    Liebe Grüße, Loti

    Huhu Steffi,

    Ja, ja, ich weiß ja, man hats nicht leicht mit mir. Aber wie heißt noch die schöne Gruppe im studivz, ich bin nicht kompliziert, sondern eine Herausforderung :D

    Nun, entweder ist nicht so deutlich rumgekommen, wie ich mir das vielleicht dachte, dass ich nicht prinzipiell gegen Beziehungen (und Beziehung mit ihm) bin, sondern dazu einfach mehr Zeit brauche. Auf die Möglichkeit würd ich mal tippen, wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse.
    Oder es is angekommen und er hat keine Lust gehabt, den "Selbstfindungstrip" und das ewige ruhig angehn-Lassen abzuwarten.
    Und ich wette sie is ein blondes Größe 36-Persönchen, das immer eifrig nickt und zu allem ja und Amen sagt :twisted: Nein, nein, nur ein Scherz, das soll jetzt nicht verbittert klingen ;)
    Weder mach ich ihm einen Vorwurf noch bin ich am Boden zerstört - eben weil ich doch irgendwo immer denke, dass sowas passiert, taste ich mich da ja immer sehr langsam ran, man will ja nicht verletzt werden.
    Aber dass er offenbar nicht mal mehr in der Lage ist, SMS zu beantworten, das scheint mir dann doch sehr arm. Alle in einen Sack packen und draufschlagen, du sagst es. Mal sehen, ob ich dafür irgendwann noch ne Ausrede geliefert bekomme, auf die bin ich dann jetzt schonmal gespannt ;)

    Die Riffels hab ich glaub ich auch schonmal probiert, und sind prima, wirklich cool sind aber Tortillachips, schön dippen und so :D

    Ich wünsch dir schonmal viel Spaß am Semesteranfang, das wird bestimmt Chaos pur, aber irgendwann blickt man durch ;)
    Und jedenfalls bei uns is es so, die erste Woche im Semester is immer total chaotisch, egal, wie lange man schon studiert.

    Schönes Restwochenende allerseits!

    Guten Morgen allerseits!

    Um die Uhrzeit freilich ohne Kaffee, dafür mit Chips. Ich war heute fleißig im Fitnessstudio und kam ziemlich geplättet heim, dann noch aufgerafft zum Wochenendeinkauf. Endlich daheim, endlich Zeit für warmes Essen, und ein gemütlicher Abend daheim, ein Date mit mir selbst –schön! Da klingelt das Telefon, und schon lass ich mich bequatschen, und schwupps bin ich zum Cocktailtrinken verabredet. Seltsam, eigentlich bin ich gar nicht so schlecht im Neinsagen. Na egal, nu bin ich hier und meine Chips sind mir erfreulicherweise auch nicht davon gelaufen ;)

    Danke für die lieben Worte, Nelly. Auch wenn die Aussage meines Vaters im Zusammenhang mit Tischmanieren stand, hat er sie doch allgemeingültig formuliert. Und auch wenn er nicht verstanden hat, wie allgemeingültig auch meine Antwort war, ich musste es eben für mich mal gesagt haben.
    „Postleitzahlensyndrom“ gefällt mir übrigens ausgesprochen gut, sehr treffend.

    Und zu deiner Frage, Steffi:
    Die Kurzfassung: er wurde mir vorgestellt. Das muss schon Ende Februar gewesen sein. Da dachte ich erst, komischer Typ. Man hat sich öfter in der Kneipe getroffen und fand sich dann doch ganz nett. Bis er aber dann mal damit rauskam, dass er mich schon seit unserer ersten Begegnung nicht mehr aus dem Kopf bekommt, ist schon eine ganze Weile vergangen.
    Dann waren wir mal nur zu zweit unterwegs.
    Und um hier mal auf Nelly zurückzukommen: bis dahin lief das für mich noch alles auf einem sehr unverbindlichen Level, was is schon Bier- und Kaffeetrinken, macht man ja häufiger.
    Von mir aus hätte das gerne in dem Tempo weitergehen können. Aus seiner Sicht war da aber wohl mal ein Schritt aus der Unverbindlichkeit angesagt. Ich habe ihm darauf eben gesagt, dass ich ihn mag, aber Beziehung nicht funktioniert. Ich weiß gar nicht mehr, wann das gewesen ist. Trotzdem haben wir uns weiter regelmäßig gesehen, waren zwar ursprünglich zu mehreren unterwegs, aber wir Beiden sind immer übrig geblieben und haben bis in die Puppen gequatscht. Er hat dabei auch nochmal das Thema Beziehung angesprochen.
    Auf was ich jedenfalls raus will: noch nach unseren Gesprächen hat sich an seinem Verhalten nichts geändert und man hat sich nach wie vor regelmäßig gesehen. Von wegen schnell die jetzige aufgetan: dieses immer mal wieder sehen lief tatsächlich über eine längere Zeitspanne, war aber eben nicht anders als sonst. Aus eben diesem Grund war ich irritiert, als ich gehört habe, er hätte mittlerweile eine Freundin. Seit wann, wie, wo, was, keine Ahnung. Ich habe nur von seinem Kumpel gehört, dass es so wäre.
    Das is ja auch alles gar nicht so dramatisch, weil ich ihn eben erstmal so mehr auf freundschaftlicher Basis kennen lernen wollte, mit der Idee, dass daraus was werden könnte, noch eher im Hinterstübchen.
    Genervt bin ich dagegen davon, dass er erstmal schon überhaupt nix mehr von sich hören lässt, und sauer, weil er es nicht einmal mehr schafft, SMS zu beantworten. Und ich frage mich, ob ich mich wirklich so in diesem Menschen geirrt habe.
    Tja, was heißt Kontakt abbrechen, das hat er ja wohl bereits getan :roll: Aber sobald er mir mal wieder übern Weg läuft, will ich wissen, was da dahinter steckt. Und wenn das für ihn unangenehm ist, tja, Pech für ihn :twisted:

    Du hast völlig Recht mit dem, was du sagst. Ich bin mir auch völlig darüber im Klaren, dass ich manchmal komische Signale aussende, oder dass ich glaube, dass ich ganz klare Signale aussende, aber die kommen nicht so an, etc. pp.
    Aber eben gerade, damit es dieses Mal nicht zu solchen Unklarheiten, Missverständnissen, was auch immer kommt, habe ich es ja angesprochen. Entweder war das dann auch wieder nicht so eindeutig, wie ich dachte. Oder es lag einfach an dem Typ.

    Und um die nächste Frage zu beantworten: Ich hab jetzt die Woche noch frei, dann geht’s bei mir auch wieder mit Studieren los.

    Außerdem: nicht bremsen, schreib so viel du möchtest :D

    @kirsche: Hallo! Du sagst es, es erstaunt mich noch immer, wie viele Gemeinsamkeiten mit Anderen ich finde, wenn ich hier in anderen Threads lese.
    Ich denke es ist ein erster wichtiger Schritt, zu erkennen, dass es Anderen geht wie dir, und darüber hinaus, inwiefern dich der Alkoholismus in deiner Familie beeinflusst hat. Denn sobald du deine Probleme erkannt hast, wirst auch an ihnen arbeiten können.

    Liebe frühmorgendliche Grüße, Loti

    Hallo ihr,

    der Teppich zu Babel, großartig :mrgreen:

    Nein, nein, phoenix, du darfst auch ohne Entschuldigung schreiben ;)

    Was dieses Therapiegerede angeht, muss ich ehrlich sagen, ich dachte auch irgendwie immer, Therapie is was für Bekloppte :oops: Ich bemühe jetz mal als schlechten Vergleich meine Einstellung zu Fitnessstudios. Da dacht ich auch, sind doch nur Muckitypen und Prolls da. Und morgen fang ich dort mal wieder selber an :lol: Und wenn ich schon über meine Vergangenheit rede, warum dann nicht mit jemandem, der sich damit auskennt.

    Steffi : oh ja, das kenn ich auch, die blöde Kuh, die alle verarscht :roll:

    Da kann ich doch gleich wieder mit ner aktuellen Geschichte aufwarten. Ebenfalls schüchterner Typ und ich denke auch ehrlich an mir interessiert; trotz aller Selbstzweifel, denn anders kann ich mir eine solche Hartnäckigkeit nicht erklären. Und schwupps war mir gerade das schon wieder zuviel, und ich kam mir da wie du überfordert vor. Erstmal wieder etwas Abstand reingebracht, von wegen: ich mag dich wirklich, aber Beziehung is nich, kann ich einfach nicht. Kurz darauf hatte ich eben dieses Aha-Erlebnis beim Arzt und dank meiner Bücher und hat mich daraufhin erstmal eine Weile mit mir selbst beschäftigt. Zwischendurch haben wir uns nur mit andern zusammen gesehen, sind nicht weiter zum Reden gekommen und ich dachte nur, eigentlich auch schön, erstmal freundschaftlich näher kennen lernen.
    Habe die letzten Tage dann aber doch fast schon mit mir gerungen, von wegem ihm irgendwo näher erklären, wo das Problem liegt, und eben nochmal in aller Deutlichkeit sagen, dass da schon mehr sein könnte als Freundschaft, aber ich eben erstmal einiges bei mir selbst sortieren muss. Auf ner Party dann, wo ich ihn vermutet hätte, seinen Kumpel gefragt, wo besagter Typ steckt und erfahren, dass er im Praxissemester is und ne Freundin hat.
    Und was denke ich mir daraufhin? Zuerst: "Oh." Und dann: "Mit der hat ers sicher einfacher." - man kann eben nicht aus seiner Haut :roll: Aber daraufhin wenigstens: "Pf, der wars dann ja wohl doch nicht wert, dass ich mir deswegen den Kopf zerbrech."
    Richtig übel find ich aber, dass der Gute nun nichtmal mehr normale SMS beantworten kann.

    Anna : das Buch habe ich schon gelesen, find ich auch empfehlenswert.

    Nun aber zu dem, was ich eigentlich wollte:
    Ich war heute zu Hause bei meinen Eltern. Wohl gemerkt diesmal kein Wochenende, sondern wirklich nur einen Nachmittag, so hatte ichs mir vorgenommen. Und das war in der Tat weise. Das gleiche Szenario wie eh und je. Mein Vater kommt mir entgegen und ich seh direkt auf die Entfernung von fünf Metern, dass er getrunken hat. Mehr brauch ich gar nicht wissen, um die komplette Situation einschätzen zu können, ich hab das schließlich jahrelang erlebt. Und, richtig, wie nicht anders zu erwarten: die Stimmung, die in der Luft liegt, is richtig böse. Meine Mutter traurig, resigniert, ihm gegenüber stinksauer, eine Angifterei vom Feinsten. Is klar, in so ein Elternhaus kommt man doch immer wieder gern zurück... Wie ich mitbekommen habe war mein Vater gestern in der Bar, erinnert sich offenbar nicht mehr, wie er nach Hause gekommen ist, und hat schon gleich gar keine Ahnung, wo ein paar Sachen abgeblieben sind, die er offenbar im Suff verloren hat.
    Zwar ein anderer Zusammenhang, dennoch sehr treffend, der Satz von ihm: du glaubst doch nicht, dass du deinen alten Vater noch ändern kannst. Woraufhin ich nur meinte, das wäre weder meine Aufgabe noch meine Absicht.
    Bei diesem Spruch musste ich auch direkt an Alkohol denken, denn ich bin mir sicher, er wird sich nicht mehr ändern, er sieht darin schlicht keine Notwendigkeit.

    Und um nochmal auf die andere Geschichte zurückzukommen:
    Ich denke auch, meine Mutter WILL es gar nicht bemerken. Ganz nach dem Motto, indem sie es einfach verleugnet, verdrängt, gar nicht erst sieht, ist es nicht passiert.

    Liebe Grüße, Loti, die dieses Mal überm Schreiben ihren Tee vergessen hat - und wer jetzt behauptet, nur kalter Kaffee macht schön, hat eben keine Ahnung :)

    Hi ihr!

    Mensch summerdream, du bist ja scheinbar auch so ne Nachteule wie ich :D

    Ne, ne, phoenix, ich würds ja nie wagen, jemanden zu vergessen! Was aber noch lange nicht heißt, dass es nich doch ma passiert, aber nicht wissentlich, das vesprech ich am besten jetzt vorab schonmal, und zwar hoch und heilig :lol:

    Ja, du sagst es, Gleichgewicht finden. Kannst du mir jetzt auch noch verraten, wie? :? Deinen Büchertipp hab ich übrigens auch nicht überlesen, ich wollt nur vorab mal geschaut haben, worums darin geht, bevor ich mich dazu äußer. Und zuviel werden mir die Buchtipps hier sicher nicht, ich hatte die ersten beiden Bücher auch schon in jeweils 1,5 Tagen durch, beim ersten Durchgang. Und jetzt meine ich gelesen zu haben, dass dieses von dir empfohlene Buch gleich n paar Tipps bez. dieses Wackelakts auf Lager hat - und bin gespannt :)

    Ach ja, das hast du wie ich finde sehr treffend ausgedrückt, so wie ich in der letzten Zeit drauf war, is mir ein ziemlich großes Stück Holz an den Kopf geknallt. Hm.

    Genau summerdream, eben weil sies nich wissen, fänd ichs ganz praktisch, wie eben drüben schon geschrieben, ihnen son selbstgeschriebenes Buch in die Hand drücken zu können, quasi ein Loti-Leitfaden :D
    Aber wer weiß, wo ich ja ohnehin so ein Schreiberling bin und hier überall meine mittlerweile sehr vielen Zettel rumfliegen hab, vielleicht pack ich die mal alle auf einen Haufen und mach tatsächlich ein Buch draus...

    Ja Mensch, wie ich das letzte Mal bei meinem Hausarzt war, da bin ich richtig erschrocken. Der hat mich einmal angeguckt und gleich gesagt: Ihnen gehts nicht gut, richtig? Das war um die Zeit, als mir besagter Boomerang ans Haupt gedonnert war. Und dann hat mir der gute Mann Vorträge über Selbstfindung gehalten, und darüber, dass man auf nichts mehr achten muss als auf seine Gesundheit, und man müsse doch darauf achten, seine Prioritäten richtig zu setzen, mit sich selbst ins Reine zu kommen und vor allem, wie in meinem Fall, müsse man dazu aufhören, Raubbau an sich selbst zu betreiben. Na das Ende vom Lied war jedenfalls: Wenn Sie mit sich selbst im Reinen sind, dann wirken Sie auch auf Andere anders und das gibt sich dann alles von selber.
    Das einzige, was daran nicht voll ins Schwarze getroffen hat, war seine Annahme, dass ich auf Andere so wirke, wie ich mich fühle. Weil ausnahmslos keinem aufgefallen is, wie daneben ich war und mehrfach noch meine - ja, ich gewöhne mich langsam an das Wort ;) - abgeklärte Art angesprochen wurde. Hm.
    Jedenfalls summerdream, das is es doch, schaun was kommt, oder auch wer kommt :D

    Mein Arzt hat mich da echt kalt erwischt - ich war dort wegen nem Attest, war dann aber noch sehr viel kränker, als ich je gedacht hätte - also auch rein körperlich, von der Psyche ma ganz abgesehn. Aber die der Mann mit mir gesprochen hat, ich lag wirklich ne halbe Stunde da und hab geheult. Und ich weiß nicht, wann das das letzte Mal vorgekommen ist. Aber wenn man einmal damit anfängt, dann gibts kein Halten mehr, und der Mensch hat mir da wirklich ins Gewissen geredet.
    Noch völlig verheult logischerweise kam ich bei meinen Eltern zu Hause an (das war während meiner Ferien), da meint meine Mutter noch, der müsste mich ja mit irgendeiner Behandlungsmethode sehr schikaniert haben, dass davon die Augen ganz rot werden.
    Und in dem Moment war ich wahnsinnig nah dran, ihr alles, was sich so die letzten zwei Jahrzehnte angesammelt hat, an den Kopf zu werfen. Ich habs nicht getan. Ich war stinksauer und es hätte nur Vorwürfe gehagelt. Und dann wäre die ganze Situation eskaliert. Nein, ich hab sie nur angeschaut und dachte: kann es denn wirklich sein, dass mich jemand, der mich praktisch nicht kennt, so durchschaut, und meine eigene Mutter dagegen, obwohl sie mich noch gemustert hat, rein gar nichts davon merken kann? Wenn ich vor ihr steh, völlig fertig, praktisch nervlich am Ende und völlig verheult?

    Oh weia, ich seh schon, immer, wenn ich hier "nur kurz noch was" tippen will, schreib ich wieder halbe Romane. Wie gut, dass ich grade noch Ferien hab, da kann ich mir das ja um die Uhrzeit noch leisten ;) Auch wenn ich jetz dann demnächst über (auf) der Tastatur eingeschlafen wäre.

    Gute Nacht bzw. da wird dann schon wieder ein: Schönen Tag noch angebracht sein - liebe Grüße jedenfalls, egal zu welcher Tageszeit - Loti

    Hallo!

    Es is zwar schon reichlich spät und ich bin schon reichlich müde, aber ich habs mir nicht nehmen lassen, als ich hier grade reingeguckt habe, gleichmal die ersten paar Seiten zu lesen :D
    Aber jetz gehts wirklich gar nicht mehr, deswegen hebe ich mir meine Beiträge für morgen auf (heute, für alle, dies sehr genau nehmen ;)), in der Hoffnung, dass sie da dann etwas geistreicher werden.
    So, hiermit hab ich mal meinen Fußabdruck hinterlassen und finde wieder her :)

    Aber eines wollt ich noch loswerden: du hast ein Buch geschrieben? Super Sache! Ich hab mir auch schonmal überlegt: wenn ich alles aufschreiben würde, was mir so durch den Kopf geistert, einschließlich sämtlicher Erinnerungsfetzen, zu denen es so passen könnte, dann gäb das auch ein Buch.
    Bekannten und Freunden gegenüber: bitte sehr, lies das, dann weißt du, mit wem dus zu tun hast.
    Und meinen Eltern gegenüber: ihr wollt mich also nicht verstehen? Hier, bitte, *Buch vor den Latz knallen*, da habt ihr meinen Seelenstriptease, meine Psyche nach allen Regeln der Kunst aufgedröselt und analysiert.
    Also ich finde, die Vorstellung hat was :)

    Liebe Grüße, Loti

    Guten Morgen allerseits!

    Schön, dass ihr so fleißige Schreiber seid :)

    Ich arbeite mich mal von den hinteren Beiträgen nach vore, wenns recht ist ;)

    @Nelly: hörst du wohl auf, dich zu entschuldigen! Ich hab schließlich gefragt, und einen Thread nur für mich ganz allein fänd ich auch ziemlich einsam :D

    Und danke, ich hatte einen sehr spaßigen Abend gestern. Was komm ich mir komisch vor, das in nem Alkoholikerforum zu schreiben, aber ich war gestern mit Freunden einen trinken. Nein, eigentlich wars fast schon ne Party und jedenfalls richtig, richtig spaßig 8)

    Und dann noch: ich lag eben fast auf dem Boden vor Lachen, thanks for making my day!! :D Ich hab irgendwann mal mit einer Bekannten auf die Männer dieser Welt geschimpft (geschumpft? geschumpfen? :lol:) und ihr dann spaßeshalber, wos doch grade so schön gepasst hat, einen Wok-Spruch in ihr Onlinegästebuch geschrieben. Das fand sie so großartig, dass wir jetz schon bald nen halben Wok-Club haben :lol:
    (Interessanterweise ist unsere familiäre Situation die gleiche wie ich festgestellt hab.)


    @all: Ich denke doch, dass ich "abgeklärt" richtig aufgenommen habe :) Das war ja mehr ein kleiner Nachtrag von mir, und ich kann mir nicht helfen, für mich hatte dieser Ausdruck immer schon einen negativen Beigeschmack, so ne Spur zuviel "alles schon gesehen" und "mir kann keiner was".
    Ich sehe das auch in meinem wenig fortgeschrittenen Alter wie du, Lavendel ;) - vielleicht is einfach die Frage, wie weit man über den Dingen steht. Und in dem Fall muss ich feststellen, Tatsache, dann bin ich wirklich abgeklärt - ich glaube das war auch mit bewundernswerter Lebenseinstellung gemeint. Faszinierend :)
    Ich vermute, das hängt auch damit zusammen, dass ich reisetechnisch schon ziemlich viel rumgekommen bin. Mitten in der Nacht praktisch verlassen bei einer abartigen Kälte an nem Bahnhof in ner fremden Stadt ohne jede Aussicht auf ein Hotelzimmer zu stehen, während die wenigen Leute, die die Nacht über überhaupt vorbeigelaufen sind, alle sehr zielstrebig nach Hause gelaufen sind, das prägt schon nachhaltig und verleiht einem schnell mal ne ganz neue Perspektive ;)

    Was die Gespräche mit Freunden angeht, sollte das keine Frage zur Entscheidungsfindung sein, sondern rein dem Austausch dienen :)
    Von wirklich Bescheid wissen kann bei meinen Freunden nicht die Rede sein. Die engen Freunde wissen: mein Vater ist Alkoholiker. Was das für unser Familienleben und mich aber bedeutet, davon haben sie keine Vorstellung. Nach "Oje" und vielleicht noch "du Arme" kommt da nicht mehr an Kommentaren. Aber wie gesagt, da kann man ihnen keinen Vorwurf draus machen, ich hab die Tragweite der ganzen Sache ja auch erst spät begriffen. Trösten können Freunde, das ist natürlich richtig, aber für mich gibt es da wenig zu trösten. Es ist, wie es ist, das habe ich akzeptiert, da können Mitleidsbekundungen nichts dran ändern, ich aber kann was an meiner Situation ändern. Ist das jetzt auch wieder abgeklärt? ;)

    Nelly, es ist klasse, dass du jemanden gefunden hast. Ich tu mich da momentan noch schwer, bin aber guter Dinge, dass ich das in den Griff bekomme. Irritiert hat mich sehr lange, dass meine Schwester da völlig anders ist und einige Menschen um mich rum ihr Leben schon recht genau geplant haben, von wegen hier zusammenziehen, da Kind kriegen, dann dieses, dann jenes. Als ich dann - quasi unter Zugzwang ;) - selber mal überlegt und gerechnet habe, habe ich mich praktisch selber unter Zeitdruck gesetzt. Aber das ist nicht mein Ding, und das ist schließlich völlig in Ordnung so. Und wieder: es ist, wies ist, wenns nicht so läuft, läufts halt anders. Aber das muss ja nicht zwangsläufig schlechter sein. Das bringt mich mittlerweile nicht mehr aus der Fassung. Haha, schon wieder abgeklärt :D Meine Pläne sind im Moment erstmal mit mir selber besser zurecht kommen und Studium beenden, der Rest kommt von alleine.

    Ach ja, und sorry, dass ich mich etwas unklar ausgedrückt habe - wenn ich tippe, wie mir was spontan in den Sinn kommt, wird das natürlich etwas wirr :lol:
    Ich meinte, dass ich mich Männern gegenüber etwas zurückhaltender benehme, als das viele Andere tun. Weil ich mich da etwas langsamer und vorsichtiger rantaste, eben weil ich da gerne etwas misstrauisch bin. Und zu vorsichtiges Rantasten wurde auf männlicher Seite häufig als Desinteresse verstanden, offenbar stürzten sich die Damen da sonst immer direkt auf die Herrschaften :lol: Nicht, dass das nicht klarzustellen gewesen wäre - also, als mir das dann erstmal klar war. Aber ich hatte eben den Eindruck, dass das eine etwas diffizile Angelegenheit ist. Joa, das wollt ich wohl sagen ;)

    Nelly, wie wahr, da gibts viiiele Parallelen. Dass ich da tatsächlich nicht alleine mit da stehe, haben mir schon die gewälzten Bücher gezeigt :)
    "Familienkrankheit Alkohol" und "Um die Kindheit betrogen" habe ich schon gelesen - kann jemand noch eines ganz besonders empfehlen?

    So, Kaffee alle :D
    Ich hoffe doch, ich hab das meiste jetzt wieder aufgegriffen, ansonsten gibts mal noch nen Nachtrag ;)

    Schönen Tag euch und liebe Grüße, Loti

    Halt nein, STOP, ich hab phoenix vergessen fällt mir da auf, das kann ja nich angehn.
    Danke, danke, danke für das "Um dich mache ich mir keine Sorgen" - ich glaube sowas hört man schlicht zu selten :)

    Hallo ihr Lieben!

    Rege Beteiligung hier - super! :)

    Ich mag das Forum schon jetzt, so nett, wie man hier willkommen geheißen wird :D

    Danke dir, Lavendel. Ich bin ein sehr lebenslustiger Mensch, nur immer mal wieder sehr irritiert von meinem Verhalten, das mich stört. Aus dem Grund versuche ich schon lange, zu sortieren, weil ich wirklich etwas ändern möchte. Darum schön zu hören, dass ihr das auch sortiert findet ;) Nur abgeklärt ist so ein Wort, das für mich immer einen negativen Beigeschmack hat :?
    Ach ja, darf ich fragen, welche Bücher du gelesen hast und was für eine Therapie das war?

    Da wir ja offenbar alle recht ähnliche Schwierigkeiten haben, zwei Fragen an euch:
    1. Sprecht ihr mit euren Freunden über eure Vergangenheit?
    Und 2.: Wenn ich jemanden kennen lerne, habe ich irgendwann manchmal den Eindruck, dass mein Gegenüber von meinem Verhalten irritiert ist. Dann frage ich mich, wie ich mich erklären soll!? Ich will ja nicht gleich meine ganze Lebensgeschichte auspacken, aber alles andere wird schnell als faule Ausrede aus Desinteresse gewertet. Wie geht ihr damit um?

    summerdream, danke auch dir. Du hast völlig recht, was können wir für das, was unsere Eltern getan haben. Aber als Kind zieht man eben solche Schlussfolgerungen :roll:
    Daher auch meine 2. Frage, ich versuche gerade an dem "Hilfe, ich muss weg!"-auf dem Absatz kehrtmachen zu arbeiten ;)

    Ganz liebe Grüße, Loti

    Hallo!

    Heute hab ich einen Tee in der Hand, trotzdem versuch ich, mich etwas kürzer zu fassen :D

    Liebe Nelly, dir als erstes vielen Dank für die ausführliche Antwort und erst recht für die netten Worte und die Blumen :)

    Vorweg: Schön, dass keine Verständnisschwierigkeiten aufgetreten sind, wo es doch mein angepeiltes Ziel ist, mich möglichst klar auszudrücken, denn du lagst schon gar nicht schlecht mit deiner Vermutung, aber auf Lehramt :)

    Was die Bewältigung der Vergangenheit mittels Schwarz auf Weiß betrifft: geschrieben habe ich immer schon. Nicht in Foren, sondern für mich, immer wenn mir zuviel durch den Kopf ging und ich etwas Ordnung reinbringen wollte. Das hat mir immer schon geholfen, alles etwas klarer zu sehen.
    Wenn ich dann einen oder mehrere meiner losen A4-Zettel (weil Tagebuchstil liegt mir nicht) später in die Finger bekommen habe, habe ich mir überlegt, und zwar gewollt mit dieser Distanz, was für ein Mensch hinter einem solchen Geschreibsel wohl steckt.
    Das einzige Puzzlestückchen, das mir da lange Zeit gefehlt hat, war der Zusammenhang (wie stark er auch sein mag, er existiert) zu der Alkoholkrankheit meines Vater bzw. deren Auswirkungen auf das ganze Familienleben.

    Zu deiner Frage: ich bin vor drei Jahren ausgezogen, bin aber am Wochenende und in den Semesterferien meist noch dort.
    Früher hing das noch damit zusammen, dass ich zwischen meinen Eltern vermitteln und für meine Mutter dasein wollte.
    Seit mir das klar geworden ist, versuche ich mich von ihnen zu distanzieren. Wohl wissend, dass ich nicht für sie verantwortlich bin und das recht habe, so egoistisch zu sein, mich um meine Belange zu kümmern.

    Über Alkohol gesprochen wurde bei uns noch nie. Ich kann sogar noch viel weiter gehen und sagen: bei uns wurde überhaupt nie wirklich gesprochen, Smalltalk über Belangloses, weiter nichts.
    Als ich zuletzt dort war, habe ich mir überlegt, ob ich das Thema ansprechen soll. Zwei Punkte sind es glaube ich, die mich davon abhalten:
    1. Im Moment läuft es friedlich ab. Damit würde ich wohl erstmal ganz schön was lostreten.
    2. Ich würde ihnen früher oder später Vorwürfe machen. Ruhige Diskussionen sind bei uns gar nicht drin, wenn ich mal irgendetwas Heikles angesprochen habe, eskalierte das schnell, nur noch Geschrei, und irgendwann geht jemand oder spricht einfach gar nicht mehr.
    Dazu kommt, dass meine Mutter ein völlig falsches Bild von der Krankheit selbst hat, sie unterstellt, mein Vater trinke mit Absicht. Oder um sie zu ärgern. Was auch immer. Wurde dann seitens uns Kindern angemerkt, dass sie ihn dabei unterstützt, indem sie Alkohol kauft etc., fasste sie das immer nur als Vorwurf und Schuldzuweisung auf. Sich einfach mal gründlich zu informieren, lehnt sie aber ab.
    Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich Bücher zum Thema gelesen habe (während der Ferien bei meinen Eltern). Ich wurde gefragt, was ich lese und habe meiner Mutter das Buch (über Kinder von Alkoholikern) rübergeschoben. Sie las einige Seiten und ihr einziger Kommentar besagte, dass da nichts stand, was sie nicht schon gewusst hätte. Damit bin ich nicht zurecht gekommen. Ich dachte, ihr wäre nicht klar, wie schlimm das für mich früher war. Aber das?

    Ich habe vor, mich irgendwann mit meinen Eltern darüber zu unterhalten. Aber dazu brauche ich erstmal Abstand, erst muss ich mich um mich kümmern und mir über einiges klar werden. Eine Lawine trete ich damit so oder so los. Aber ich will mir meiner Sache selbst erst sicherer werden, bevor ich das in Angriff nehme.
    Oder was meint ihr?

    Ach, da fällt mir noch ein oft wiederholter Rat meiner Mutter ein: lieber gar kein Mann, als so einer. Lern was, verdien dein eigenes Geld, mach dich nicht abhängig.
    Und: wären wir Kinder nicht, hätte sie sich von ihm getrennt. Für mich fühlte sich das damals schon immer an, als hätte ich Mitschuld, wenn es ihr schlecht ging...

    Ihr seht, wenn man einmal damit anfängt, kommt man nicht mehr zum Ende, sondern vom Hundertsten aufs Tausendste. Mein Tee ist mittlerweile leer ;)

    Nelly, hast du eine Therapie gemacht? Oder schreibst du "nur" hier im Forum?

    Ganz liebe Grüße, Loti

    Hallo phoenix,

    ganz lieben Danke für deine Antwort!

    Schön zu hören, dass du hier Durchblick vermutest :)
    Ich selber vertraue da noch nicht ganz drauf.
    Würde ich das so an jemanden weitergeben, hieß es vermutlich nur: mein Gott, mach nicht so nen Aufriss, alles kannst du auch nicht auf deinen Vater schieben :roll: Aber man kann ihnen kaum einen Vorwurf machen, so weitreichende Konsequenzen sind schwer nachvollziehbar, wenn man nicht selbst so großgeworden ist...

    Ja, ich habe bereits an eine Therapie gedacht. Will sagen, ich habe eine Therapie noch nicht ernsthaft in Erwägung gezogen, weil diese ganzen Zusammenhänge noch ziemlich neu für mich sind, aber überlegt, dass sie wohl hilfreich sein könnte.
    Wahrscheinlich will ich deshalb auch erstmal versuchen, selbst etwas zu ändern. Das heißt ich versuche erstmal, mich mit mir selbst zu arrangieren. Wenn jemand dazu irgendwelche Tipps auf Lager hat, sind sie herzlich willkommen, Erfahrungen mit Therapien sind ebenfalls gern gesehen :)

    Liebe Grüße, Loti

    Hallo ihr!

    Danke erstmal für die nette Begrüßung :D
    Ich hab im Vorstellungsbereich schon ein bisschen erzählt, hier nochmal die Ultrakurzfassung: Mein Vater ist Alkoholiker, meine Mutter co-abhängig, damit bin ich aufgewachsen. Ach ja, falls das noch von Interesse sein sollte, ich bin 22.

    Und hier die anschließende Langfassung, holt euch ruhig ne Tasse Tee, das kann dauernd ;)

    Mir selbst ist erst vor kurzem aufgegangen, wie sehr mich das geprägt hat. Bis vor einer Weile konnte ich mir mein Verhalten selbst nicht erklären. Ich habe viel über mich nachgedacht, aber zufriedenstellende Antworten habe ich darauf nicht gefunden, da hielt ich mich einfach für seltsam irgendwie.
    Als ich dann zufällig etwas über typische Verhaltensweisen von erwachsenen Kindern von Alkoholikern gelesen habe, fing es langsam an, in meinem Hirn zu routieren. Ich habe mir Bücher zu dem Thema gekauft und war ganz unglaublich erleichtert, als ich gelesen habe, dass ich also doch nicht einfach komisch bin, sondern in Anbetracht der Umstände, unter denen ich aufgewachsen bin, völlig normal reagiert habe.
    Die Erkenntnis hat mich schon ein wahnsinniges Stück weiter gebracht. Ich finde es ungeheuer tröstlich, dass es Anderen geht wie mir. Und ich brauche nicht mehr ständig zu grübeln, warum ich bin, wie ich bin. Weil ich gemerkt habe, dass es eine Erklärung dafür gibt. Und wenn ich erstmal verstehe, warum es ist, wie es ist, kann ich auch versuchen, bestimmte Verhaltensweisen zu ändern.

    Diese Verhaltensweisen, von denen ich spreche, resultieren hauptsächlich aus meinen Schwierigkeiten mit Nähe. Ich habe lange nachgedacht und zu dem Schluss gekommen, dass mein fehlendes Selbstwertgefühl die größte Baustelle ist.
    So lange ich denken kann, habe ich nie viel Bestätigung erfahren. Ich war immer schon in der Schule sehr gut. Das wurde so hingenommen, das war selbstverständlich, schließlich war ich ja ihr Kind, da gehörte sich das ja wohl so, nicht einmal dafür wurde ich gelobt. Auch nie getröstet oder in den Arm genommen, nie haben meine Eltern gesagt, sie wären stolz auf mich, sowas gab es bei uns einfach nicht.
    Man strampelt sich eben so durch. Ich bin älter geworden, habe Freundinnen gefunden und war viel auf Parties unterwegs. Ich wurde relativ häufig angesprochen. Das hat mich erstmals auf den Gedanken gebracht, dass ich - vielleicht - doch nicht so wenig liebenswert bin.
    Aber dieses alte Denken saß noch viel zu tief. Und so habe ich erstmal jeden, der näheres Interesse an mir bekundete, von mir weggestoßen. Weil für mich nach wie vor unvorstellbar war, dass sich jemand für mich hätte interessieren können - warum auch, schließlich hatte ich nichts zu bieten. Ich dachte immer, die Anderen könnten das nicht ernst meinen. Komplimente konnte ich überhaupt nicht annehmen. Sobald ich auch nur dachte, etwas könnte Nähe erfordern, habe ich dicht gemacht, um nicht verletzt zu werden.

    Ich habe es bis heute nicht geschafft, das abzulegen. Rein rational weiß ich, das stimmt nicht. Aber manchmal kommen diese alten Gefühle wieder hoch.
    Dann sage ich mir, das ist Blödsinn, und du weißt das. Du bist jemand und du kannst etwas. Dann rufe ich mir ins Gedächtnis, was mir meine Verabredungen gesagt haben, ich sei eine intelligente, attraktive, witzige Frau. Ich habe eine bewundernswerte Art und Einstellung. In den letzten Jahren hatte ich einige Verabredungen, irgendwas mussten die Herren also an mir finden.
    Solche Dinge halte ich mir vor Augen, um mich selbst davon zu überzeugen, dass ich nicht so schlecht bin, wie ich mich sehe. Und trotzdem merke ich immer wieder, das Misstrauen sitzt zu tief, ich kann nicht glauben, dass die Männer das ernst meinen, ich kann es immer noch nicht richtig annehmen.
    Aber was soll da Vernunft helfen, wenn das Gefühl einfach noch da ist :roll:

    "Durchschaut" hat das bislang noch niemand. Meine Schwester glaubt, ich wäre auf Grund zu hoher Ansprüche an die Männerwelt Single.
    Meine Freunde halten mich einfach für einen überzeugten Single.
    Aber ich wirke auch nicht wie jemand ohne Selbstbewusstsein. Ich bin gerne mit Freunden und Bekannten in der Kneipe, dort bin ich unterhaltsam, schlagfertig, habe keine Probleme, neue Leute anzusprechen und kennen zu lernen. Solange das alles auf einer unverbindlichen Kumpelschiene läuft, ist alles kein Problem. Vor alllem weiteren schrecke ich aber sofort zurück.

    So, Seelenstriptease beendet :)
    Entschuldigt, dass ich hier so zutexte, aber das musste mal raus.
    Ging es jemandem ähnlich? Und wie schafft man es, mit sich ins Reine zu kommen?

    Im Voraus schonmal danke für hoffentlich eintreffende Antworten/ Kommentare/Sonstiges.

    Liebe Grüße, Loti