Beiträge von vergissmeinnicht

    Hallo Chrisibär,

    Mir tut es sehr leid für dich, das du sowas durchmachen musst. Es macht mich wütend.

    Du kannst gar nichts tun.
    Nur deine Hilfe anbieten.
    Man kann ihn nur seinem Schiksal überlassen. Sofern das innerhalb einer Familie möglich ist.
    Wenn es lebensbedröhlich wird, musst du einen Krankenwagen rufen.

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo

    Wenn ich hier im Forum lese, fallt mir immer wieder ein wie tief verletzt man in so einer Beziehung wird.
    Warum hält man das eigentlich aus.
    Liebe? Treue? Oder die Angst vor der Veränderung?
    Die Fragen werde ich mir immer stellen. Ich werde wohl nie eine Antwort für mich finden.
    Ist auch jetzt egal. Ich habe für mich beschlossen, jeden Tag neu zu leben und freue mich, dass der Alk nicht mehr zu meinem Leben gehört.

    Als ich und mein Mann heirateten und Kinder bekamen, änderte sich unser Leben von Grund auf.
    Wir zogen um. Ich ging in Erziehungsurlaub. Mein Mann war nun Haupternährer der Familie.
    Bis dahin waren wir beide voll berufstätig und lebten in der Stadt.
    Ich ersteinmal zuhause und wir lebten auf dem Land.
    Nicht das es uns dort nicht gefiel. Das alles war immer unser Lebensplan gewesen.
    Doch plötzlich stand der ALK wie ein Gespenst zwischen uns. Ich wünschte mir oft meinen alten Partner zurück , sagte ihm das auch. Aber es war schon kein Verständnismehr da.
    Wir stritten jeden Tag.
    Wir waren eine Familie und ich bin unglücklich.

    Ich weiß nicht ob vorher der Alk so übermächtig war. Ob ich zu beschäftigt war um das zu sehen. In meiner Erinnerung war das eigentlich nicht so.

    Ich hielt es damals kaum aus in der Beziehung. Fühlte mich aber auch gebunden durch seine Haupternährerolle.
    Wir zogen nach einer Zeit weg vom Land.
    Dadurch wurde meine Situation zwar besser. Ich hatte mehr Ablenkung, ging wieder stundenweise arbeiten. Aber sein trinken hatte ziehmliche Ausmaße angenommen.
    Ich machte zur Bedingung das nur einmal in der Woche ein Kasten Bier gekauft werden durfte.
    Alles Quatsch natürlich, der hat sich dann heimlich was geholt. Habe ich oft genug gefunden.
    Ich habe mich nur selber belogen. Selbstschutz vielleicht?
    Was hat der für ein Theater gemacht, wenn ich mal nicht da war mit dem Auto, weil der Kasten im Keller leer war.
    Überhaupt machten mir die verbalen Attaken/Verletzungen arg zu schaffen.
    Ich wurde aufs übelste beschimpft. Manchmal suchte er regelrecht Streit damit er verschwinden konnte und einen Grund dafür hatte.

    Besonders schlimm war es wenn er nicht zu seinem ehelichen Recht kommen sollte. Dann ist er regelrecht ausgeflippt. Lautes schimpfen, Türknallen irgendwas kaputtmachen und so. Gott sei Dank hat er nie versucht mir Gewalt anzutun. Aber er hätte am liebsten. Das spürte ich deutlich.
    Ich gab oft klein bei. Des Friedens willen. Ich fühlte mich dabei wie eine Nutte. Ekelhaft, wie der immer gestunken hat.
    Mir kommen heute noch die Tränen wenn ich daran denke.

    Ich habe lange gedacht das mit uns ist sowieso nur noch Gewohnheit und keine Liebe mehr.
    Ich verstehe heute auch überhaupt nicht, warum ich ihn nicht verlassen habe.
    Ich habe mich oft damit befasst, hatte auch schon Vorkehrungen getroffen, aber getan habe ich es nie.

    Aber dann, als der Tiefpunkt erreicht war stellte ich mir die Wahl und am selben Tag schließlich auch ihn.
    Dem musste ich jetzt helfen, wenn er will.
    Und plötzlich war dieses Gefühl wieder da. So eine Verbundenheit, die ich früher immer gespürt habe.
    Denn wir liebten uns doch, tief im Inneren spürte ich das. Vielleicht.
    Wir sind uns so ähnlich und wir wollten doch immer das gleiche im Leben.

    Na, ja und jetzt ist mein Mann 6 Monate nach der Therapie immer noch trocken.
    Und: Wir lieben uns. Immer noch.
    Aber: Vergessen werde ich nie, nur verzeihen.

    So, ich muß jetzt kochen!

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Simmie

    Ganz genau!

    Aber du brauchst keine Angst vor der Reaktion der Anderen haben. Im Gegenteil. Die werden großen Anteil nehmen, man findet neue Freunde, manchmal auch welche die einem vorher nicht nahe standen.

    Spring über deinen Schatten.
    Deine Therapie wird dir dabei helfen.
    Du weißt ja, was falsch lauft, es liegt bei dir das zu ändern.
    Schau nicht immer zurück. Mach dich auf!

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Simmie

    Du hast vorher mal erwähnt, das du immer alles vor anderen verbergen willst und große Distanz zu anderen hast.

    Vertrau dich jemanden an mit dem du reden kannst. Hast du niemanden oder willst du nichts erzählen?
    Musst dir gar nicht unangenehm sein, wenn du niemanden hast der dir sonst nahe steht, hatte ich auch nicht.
    Man igelt sich ein.

    Wenn man sich mal ,,outet,, ist es erstaunlich, wer alles ähnliche Probleme hat.

    Du kannst so nicht weiterleben. Du lebst das Leben der Anderen. Ist dir das klar?

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Piano

    Ich hasse den ALK. Der frisst sich so in unser Leben und bestimmt unser ganzes Handeln. ohne das wir das steuern können. Gut das du dich davon befreit hast. Ich meine das du dich von deinem Mann getrennt hast.
    Aber irgendwie schleicht der immer noch in deinem Leben rum und macht dir Angst.

    Wovor hast du Angst?
    Kannst du das irgendwie einkreisen? Horch mal in dich hinein.
    Du hast soviel geschafft. Nicht nur für deine Kinder, vor allem auch für dich und deinen neuen Weg.

    Dein Titelthema ist so treffend.
    Ohne neue Wege/Ziele im Leben bleiben wir stehen, geht nichts weiter.
    Das habe ich bisher auf meienm neuen Weg gelernt.
    Stehst du an einer Kreuzung und weist nicht welche Richtung?
    Wähle den Weg wo Licht am Ende zu sehen ist, wo andere Gedanken sind.
    Aus den anderen Wegen kommt dir nur alles entgegen, das führt dich wieder zurück und das willst du doch auf keinen Fall!?

    Du musst nur losgehen, dich aufraffen, sonst passiert nichts!

    Auch wenn es nur kleine Schritte oder nur ein Anfang ist. Jede Bewegung ist nützlich.
    Tu es für dich. Nur für dich.

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Ihr alle,

    War lange nicht im Forum.
    möchte allen ein erfolgreiches neues Jahr wünschen.

    Ich habe so ein schöner friedliches Weihnachten gehabt. Ich bin echt dankbar.

    Mein Mann ist immer noch trocken. TOI, TOI, TOI
    Er ist am stolzesten darauf. Ich freue mich mit ihm.

    Die Angst vor einem Rückfall tritt immer mehr in den Hintergrund, ist natürlich nie weg, wird auch nie weg sein. Will ich auch gar nicht.
    Ich würde die Sensibilität verlieren. Würde unsere Probleme und meine Gedanken nicht mehr so mitteilen. Wir würden nicht mehr so im Gespräch bleiben, aber das ist für uns als Paar das Wichtigste ja, lebenswichtig vieleicht.

    Wir gleiten zwischendurch immer wieder in alte Verhaltensmuster ab. Das ärgert mich unheimlich. Ich sage das mittlerweile dann auch.
    Ich habe inzwischen keine Angst mehr vor der Konfrontation. Angst davor das er wieder trinken könnte, aus Frust.
    Er muss das normale Leben aushalten lernen.
    Das schafft er, da bin ich mir ganz sicher.

    Wir haben in der Therapie ein Paarseminar gemacht.
    Das hat uns vieles klar gemacht, vor allem ihm.
    Zum ertsten mal haben wir gehört, das es anderen Paaren genauso geht oder gegangen ist und das der Ablauf sich so gleicht. Ich fand das erschreckend und zugleich erleichternd. Ich habe mich nicht mehr so alleine gefühlt.
    Ich habe dort aber auch gemerkt das ich auch Hilfe brauche. Bei mir ist so viel kaputt. Ich habe nicht mein Leben gelebt, sondern das was ich mir habe aufzwingen lassen.
    Ich besuche eine Angehörigengruppe. Dort kann ich auch von mir erzählen. Das ist mir am Anfang so unglaublich schwer gefallen. Da habe ich gemerkt was bei mir alles verschüttet ist.
    Es hilft unheimlich, wenn man nur darüber spricht. Das hätte ich nie für möglich gehalten.

    Im Moment geht,s mir echt gut.

    Mein Mann muss bald zur MPU, wegen dem Führeschein. Mein Gott, wenn er den endlich wieder hat, dann ist er zurück im ,,richtigen Leben,,!!

    Also bis dann

    vergissmeinnicht

    Hallo zusammen

    Also, ich habe meinen Mann als Teenie kennengelernt.
    War meine große Liebe,
    Er hat aber immer schon gerne Bier getrunken, war immer Kneipengänger.
    Hat mich da nicht gestört.

    Die ersten Jahre war das normal, ich war ja immer dabei, habe auch getrunken. In Gesellschaft und wie das in dem Alter eben so war.
    Später, als wir schon zusammen wohnten hat er dann immer mehr angefangen an den Spielautomaten zu hängen. Jeden Freitag hat er sein Geld verzockt. Immer mehr. Dabei hatte er den Abend über auch immer viel getrunken.Wir waren immer öfter pleite.
    Da bin ich schon nicht mehr mit ausgegangen.
    Er kam oft am Wochenende erst in den Morgenstunden nach Hause.Es gab oft Streit deswegen. Kann man sich ja vorstellen.
    Ich habe ihn dann auch mal rausgeschmissen.
    Es dauerte nicht lange, da waren wir wieder zusammen.

    Er hat das Spielen dann irgendwann aufgegeben.
    Wir zogen um, in ein Dorf.
    Ich wurde schwanger. Wir heirateten.
    Wir taten das ganz selbstverständlich, denn unsere Lebensplanung war eigentlich immer die gleiche.
    Das Trinken sah ich da noch nicht als Problem.

    Der Nachbar dort lud meinen Mann immer öfter abends auf ein Bier in die Laube ein. Er tat das bald jeden Tag und mein Mann sagte nicht nein.
    Auch nach der Arbeit wurde jetzt erst mal ein Bier in der Werkstatt getrunken bevor er nach Hause kam.
    Ich konnte keine Verabredungen mehr einhalten, weil er ewig zu spät kam.
    Es war wie verhext.
    Ich hatte geheiratet und alles war gleich kaputt.
    Ich war immer mit den Kindern allein.
    Nach ein paar Jahren zogen wir um in eine Kleinstadt. Da drehte sich die Spirale dann weiter.
    Er sah kein Problem. Er ging ja arbeiten und war ein liebevoller Vater.
    Wir stritten jeden Tag. Er wurde imer agressiever, verbal.
    Wenn er da war, war er eigentlich nicht da, weil angetrunken oder am schlafen.
    Ich hatte am Schluss das Gefühl er ist nie nüchtern.
    Ich lebte wie im Nebel.
    Aus dem Tran weckte mich sein Arbeitgeber, der im Frühjahr anrief um mit mir über in zu sprechen.
    Ich solle doch nochmal mit ihm sprechen, er wüsste such nicht mehr weiter.
    Was sollte ich mit ihm sprechen???
    Der hörte mir doch schon lange nicht mehr zu, was dieses Thema anging.

    Ich ging zu unserem Hausarzt. Erzählte ihm alles.
    Er machte mir klar das es für mich nur einen Weg gibt.
    Den der Entscheidung.
    Ich hatte große Angst meinen Mann vor die entgültige Wahl zu stellen. Zu oft hatte ich schon leere Drohungen ausgesprochen.

    Ich hatte auch Angst vor den Konsequenzen. Aber ich musste es tun, für mich und vor allem meine Kinder.

    Mein Mann ist dann zum Arzt, hat dann eine Therapie gemacht. Ist jetzt immer noch trocken.
    Wir fangen einfach nochmal an. Bauen Vertrauen neu auf.
    Beginnen ein neues Leben. Ohne Alkohol.

    Grüsse

    vergissmeinicht

    Hallo

    Möchte hier nochmal meinen Thread zusammenhängend schreiben.
    Hatte mich irgendwie davor gedrückt?!
    Weiß nicht warum.
    Fasse mich erstmal kurz, weil mein Text ist dauernd weg.

    Also, bin 43 habe 2 Kinder 10 und 13.
    Ich kenne meinen Mann seit fast 28 Jahren!! Seitdem sind wir mit kleinen Unterbrechungen ein Paar.
    Wir haben vor 13 Jahren geheiratet.

    Ich schick das jetzt Testhalber mal ab.

    Bis gleich

    vergissmeinnicht[/img]

    Hallo

    Das Kinder und Jugendliche nicht schweigen müssen ist das ,,WICHTIGSTE,, überhaupt meiner Meinung nach!

    Wir versuchen unsere Kinder ernst zu nehmen und immer ein offenes Ohr zu haben. Die haben so viele Fragen und dachten oft der Alk ist sowieso schlecht und böse. Man darf ihn auch nicht verteufeln.
    Ich denke die sehen hoffentlich bei anderen genau hin und sind mutig genug ,,NEIN,, zu sagen wenns drauf ankommt. Das gilt ja auch für andere Sachen.
    Ich weiß nicht, ob meine Tochter (13) schonmal probiert hat?
    Habe auch ein bisschen Angst?! Vererbung, übernehmen der Verhaltensmuster und so .
    Aber schweigen werde ich nicht. Ich werde versuchen mit ihr im Gespräch zu bleiben, soweit das mit einer Pubertierenden möglich ist.

    Man hört und sieht heute so krasse Sachen was Jugendliche betrifft.
    Das macht einem ganz schön Angst wenn man in der Familie vorbelastet ist, oder?

    LG

    vergissmeinnicht

    Hej Moonshine,

    Du warst süchtig nach der Frau. So hört sich das für mich an.
    Jetzt hast du den Entzug gemacht und siehst sie mit anderen Augen. Klar kann man seine Gefühle nicht einfach abstellen. Du musst jeden Tag kleine Schritte gehen. Darfst nicht zuviel von dir erwarten.

    Wenn du dich ehrlich auf die Suche machst, wirst du dich Stück für Stück wiederfinden.

    Viel Glück

    vergissmeinnicht

    Hallo,

    Kontrolliert trinken geht nicht für einen Alkoholkranken!
    Vielleicht eine zeitlang, aber nicht dauerhaft.

    Stell ihn vor die Wahl!
    Nur so erreichst du eine Entscheidung.
    Nur so erreichst du endlich Klarheit für dich.
    Alles andere ist nur ein Hinauszögern, glaub mir.
    Auch wenn du es lieber anders hättest, es geht nicht anders.
    Du hast es in der Hand!

    LG

    vergissmeinnicht

    Halo Saskia

    Du hast sein trinken in Kauf genommen.
    Er hat dich ja nicht geschlagen oder war verbal gemein, oder?

    Wenn ihm etwas an dir liegt, dann gibt er die Zeit.
    Die brauchst du auch um wieder zu dir zu finden und um zu erkennen was du willst.

    Lass dich nicht irritieren!!!

    Ob das mit der Therapie stimmt, wirst du sicher erfahren. Sowieso. Da brauchst du gar nicht bohren.

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Clematis

    Du kannst doch so leben!
    Sonst wärst du nicht mehr da!

    Wie mein Vorgänger schon wortreich beschrieben hat.
    Nur du kannst was ändern. Wenn du darauf wartest das er was ändert kannst du warten bis du schwarz wirst!!

    Manchmal muss das Leben umkippen bevor amn wieder aufstehen kann. Und oft ist das auch gut so.

    Du darfst nicht nur reden, du musst auch was tun.
    Ich meine jetzt nicht nur die Trennung, sondern auch andere Sachen.
    Tu etwas für dich, ohne Rücksicht auf ihn, ob es ihm gefällt oder nicht.
    Schließ dich einer Gruppe an!
    Sag ihm das auch!
    Mach wieder Sachen die dir Spass machen mit ner Freundin oder so!
    Oder hast du dich schon isoliert?

    Nur wenn du dich änderst, wird er etwas ändern wollen.
    Mach es ihm unbequem!!

    LG

    vergissmeinnicht

    Ich nochmal

    Das war das einzig Richtige!
    Offenheit!

    Kinder sehen und begreifen sowieso vielmehr als wir denken und ahnen. Wie gesagt ,,Antennen,,!

    Wir haben ihnen gesagt sie sollen nicht lügen wenn jemand fragt wo Papa ist. Aber man braucht es auch keinem auf die Nase zu binden.

    Wenn das jemand der sogenannten Freunde durch den Dreck zieht, dann weiß man sehr schnell wer die wirklichen Freunde sind.
    Das ist vielleicht ein bisschen viel von Kindern verlangt, aber irgendwann werden sie davon provitieren.
    Alles andere wäre Heuchelei.

    Man muss ehrlich sein zu sich und zu anderen, das ist das wichtigste.
    Wir als Familie haben uns lange genug etwas vorgemacht.
    Das wollen wir nicht mehr!
    Ich nicht , die Kinder nicht und auch mein Mann nicht!

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Jeniqua

    Man fällt doch in die Rolle rein ohne es zu merken.
    Man übernimmt so viel von dem anderen , ohne es eigentlich zu wollen.
    Mich hat man auch als ,,die Starke,, in unserer Beziehung gesehen. Dabei bin ich das gar nicht!!!
    Ich habe diese Rolle zugeschoben bekommen und sie angenommen, ohne es zu merken.

    Du bist ja dabei daran zu arbeiten. Aber Vorsicht: nicht zuviel erwarten, kleine Schritte!!

    Das gilt auch für deinen Mann.
    Meiner hat sich auch in der Therapie schlecht auf die psychologische Hilfe einlassen können, dem haben Gespräche mit Patienten ganz viel gebracht, sich helfen zu lassen. Ich habe nur ,,einmal,, gesagt, das amn ihm nicht helfen kann, wenn er es nicht zulässt.
    Die sollen selber Entscheidungen treffen!!

    Fazit: Er hat sich helfen lassen. Mit großem Erfolg. Für ihn war das sehr schmerzhaft, für mich auch.
    Ich war ein paarmal dabei bei den Gesprächen und wir haben dort ein Ang. Seminar mitgemacht.
    Kann ich nur empfehlen!!!

    Freut euch auf das was zu Vorschein kommt.

    Der Alk verändert einen menschen negativ.
    Das ist meine Meinung.

    Libe Grüsse

    vergissmeinnicht

    Hallo zusammen

    Echt toll das ihr zu dem Thema was geschrieben habt!

    Ich denke nicht nicht das Kinder nichts mitbekommen wenn der Partner nicht da ist oder die Kinder ,,zu klein sind,,.
    Kinder haben eine ganz feine Antenne für die Stimmungen die in der Luft liegen. Die merken genau wenn bei den Eltern was nicht stimmt.

    Meine Kinder kriegen heute imer ganz spitze Ohren wenn die Stimmen mal ein bisschen lauter werden. Man sieht oft die Angst in den Augen.
    Wir geben dann oft Entwarnung, denn eine normale Meinungsverschiedenheit gehört ja zum Leben dazu, das wissen sie.

    Meine Tochter, mittlerweile 13 ist eher die Kühlere, kann ein wenig schlecht damit umgehen, das der Papa sich öfter einmischt und jetzt die Erziehung ernst nimmt. Sie kommt hinterher oft nochmal zu mir.

    Mein Sohn jetzt 10, ist voll der emotiolale Typ. Hat gesagt das es nun anstrengender bei uns ist. Aber er zeigt offen, wie stolz er ist.
    Vor allem der papa riecht jetzt so gut!!!

    Als mein Mann den Lappen verloren hat, habe ich es den Kindern gesagt. Da meinte mein Sohn wörtlich:das wär ihm doch sowieso irgendwann passiert, der hat doch immer Bier getrunken.

    Ich war echt geschockt. Der Satz hat mich nicht mehr losgelassen.

    Den Entschluss, das mein Man eine Therapie antreten wollte, haben die Kinder mit großer Erleichterung aufgenommen. Wir haben sie bei allem voll mit einbezogen und nichts verheimlicht. Was manche geraten haben!?

    Bei den Besuchen in der Einrichtung haben sie gesehen, das die Männer ganz normal aussehen. Das hat ihnen ein bisschen dei Angst genommen.
    Am meisten hatten sie Angst, das der Papa nicht mehr wiederkommt.

    Das ist ja das paradoxe: Obwohl der Papa so eine Scheiße macht und uns so weh tut, lieben sie ihn trotzdem.

    Ich mache mir heute große Vorwürfe. Die Zeit wird zeigen, welchen Schaden sie davontragen, denn den haben sie ohne Zweifel.
    Das wird niemals heilen aber vernarben.
    Das Vertrauen muß wachsen.

    So, jetzt habe ich so viel geschrieben, ich hoffe ihr könnt was damit anfangen. Hat echt gut getan!
    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo

    In der heutigen Zeit ist es nicht gut mit den Eltern unter einem Dach zu wohnen. Zu sehr unterscheiden sich die Lebensumstände, Erziehung, Lebensziele.

    Meine Eltern wohnen auch im gleichen Haus.
    Wir sind aber konsequent für uns, da legen wir großen Wert drauf. Das klappt auch ohne große Probleme.
    Bei meinen Eltern gibt es kein Problem mit dem Alk. Die haben andere zwischenmenschliche Konflikte, wie das nach 60 Ehejahren so ist. Das ist manchmal unheimlich nervig.
    Was ich damit sagen will ist:
    Man nimmt am Leben der anderen teil und andersrum, ob man will oder nicht.
    Ich finde das manchmal sehr belastend.

    Für dich finde ich das unzumutbar in der Wohnsituation weiter zu leben.
    Ihr müsst euer eigenes Leben leben!
    Deine Mutter hat schon unendlich viele Tränen geweint und ist es wahrscheinlich müde oder hat es nicht gelernt darüber zu reden.
    Du hilfst ihr nicht indem du dort bleibst.
    Aus der Distanz kannst du ihr viel objektiver beistehen.

    Du hast bald eine eigene kleine Familie.
    Fang an loszulassen!!!

    LG

    vergissmeinnicht

    Hallo Locke

    Kann es sein das du nicht loslassen kannst?

    Du schiebst die Entscheidung nur auf!
    Klar ist es wichtig das du überhaupt was getan hast, aber wie schon gesagt, du kommst danach wieder in deine Umgebung zurück.
    Wer weiß was du dann vorfindest!?
    Kannst du dich überhaupt erholen, wenn du das im Nacken hast?

    Vieleicht kannst du dort aber auch Kraft für einen Umbruch schöpfen. Besser wäre es aber sicher andersrum.

    Denk mal drüber nach, was du dir und vor allem deinem Kind da zumutest.

    Warte nicht zu lange!

    LG

    vergissmeinnicht