Jenny
Ich finde es erstaunlich, das sich jemand mit so einer Familiengeschichte wie du, so entwickeln kann.
So ins Leben findet.
Oder gerade deswegen?
Du verbreitest so was positives.
LG
vergissmeinnicht
Jenny
Ich finde es erstaunlich, das sich jemand mit so einer Familiengeschichte wie du, so entwickeln kann.
So ins Leben findet.
Oder gerade deswegen?
Du verbreitest so was positives.
LG
vergissmeinnicht
Oh je, da war was in der falschen Reihenfolge geschrieben.
Ich hoffe du wirst draus schlau.
vergissmeinnicht
bokins
Wenn mein Mann deinem einen Gruß bestellen würde, dann würde er sagen:
Das ist nicht das Ende der Welt im Gegenteil.
Mach, saug auf, das ist das beste was dir passieren kann!
Mein Mann hätte mehr von der Therapie gehabt, wenn er sich von Anfang an geöffnet hätte.
LG
vergissmeinnicht
Sicher, so hat es auch gegriffen. aber er fands schade, sagt er.
Dräng deinen Mann nicht!
Jenny
Das ganze Leben steckt voller Loslassen und Veränderungen, man muss das zulassen, oder es lernen. Wichtig ist das an das für sich erkennt.
Ich finde es total super, das du für dich einen Weg da raus gefunden hast und das du eine glückliche Beziehung führst.
LG
vergissmeinnicht
Hej bokins
Da sind noch mehr die wissen wollen wie es dir geht!!!!
Schau dich mal um!
Das mit der Warterei zerrt sicher ganz schön an den Nerven.
Dort kann amn ihm aber nur helfen, wenn er die Hilfe auch zulasst!! Das heißt, er muss sich öffnen, muss an sich ranlassen, aber das braucht ein bisschen Zeit.
Ich fände es wichtig wenn er weiß, das er die Haupttriebfeder der Therapie ist, wenn sie Erfolg haben soll.
Kopf hoch!
LG
vergissmeinnicht
Hej Jenny
Ich kann mir vorstellen das sie sich unendlich schuldig fühlt?
Hast du deine Mutter mal mit den Fakten konfrontiert?
Oder ist das alles noch zu frisch?
Kannst du überhaupt mit ihr darübersprechen?
Über die Vergangenheit?
Über euere Kindheit?
Aber du schreibst ja sie ist beratungsresistent.
Manche sind unbelehrbar. Das liegt auch vielleicht ein bisschen an der Generation wie ich vermute.
Als Tochter muß das unheimlich weh tun zu sehen wie sich die Mutter systematisch kaputtmacht.
Auch jetzt noch, wo es doch eigentlich vorbei sein sollte, Oder?
Liebe Grüsse
vergissmeinnicht
Hi Spedi
Ja, Ja Spedi, ich mach das doch. Ich bewege mich!
Ich tu die Sachen die mir gut tun und ich hoffe da kommt noch viel dazu.
Mit der Botschaft an andere das wir arbeiten um zu leben und nicht leben um zu arbeiten, stoßen wir schon manchmal auf Unverständniss.
Wir verzichten auf vieles, weil uns der Frieden und der Zusammenhalt der Familie wichtig.
Uns ist das "Leben" wichtig!
LG
vergissmeinnicht
Liebe Jenny
Solche Geschichten, wie die deiner Mutter hört man öfter im Kreis Abhängiger. Vielleicht nicht ganz so krass, ich meine so ohne Behandlung.
Du hast vollkommen recht, jeder hat das Ruder für sein Leben In der Hand. Den Problemen im Leben den Rücken kehren bringt nichts, denn sie werden einen verfolgen, also muss mann sich dem entgegenstellen und wenn es auch noch so schwer sein mag. Nur so kann man zu einem besseren Leben finden.
Ich denke man darf niemanden die Schuld für das eigene Unglück geben.
LG
vergissmeinnicht ![]()
Hej Spedi
Habe mich villeicht falsch ausgedrückt.
Das mit dem ankotzten bezog sich auf die Konsumgesellschaft!
Die sozialen Kontakte habe ich, als mein Mann nass war, sehr vernachlässigt.
Lag an der Sache. Das kennen wir ja alle.
Die Dinge die mir Spass machen probiere ich jetzt aus.
LG
vergissmeinnicht
Hallo
Kann mich nur anschließen!
Man muß sich oft zwingen, aber wenn man es dann getan hat fühlt sich das super an.
Das vorrangehen ist wichtig, nicht das denken daran, man muß es auch tun.
Mut zum ausprobieren, auch das was man noch nie gemacht hat. Vielleicht ist es ja gerade das was einem Soass macht.
Mich macht zufrieden:
- aus der Puste zu sein, wenn ich gelaufen bin
- Kinderlachen
- ein gemeinsamer Fernsehabend mit der Familie
- ein gutes Gespräch mit meinem Mann
- mich einzubringen und nicht wegzuschauen
- ein gutes Essen
- ein ausgeglichenes Konto
- die vielen kleinen Dinge, die man oft übersieht
Es sind eingentlich die einfachen Dinge des Lebens.
Die kommen uns abhanden in der Konsumgesellschaft, wo immer alles noch besser und teuerer sein muss.
Wisst ihr was?
Mich kotzt das alles so an!
Ich möchte Wert legen auf sie menschlichen Beziehungen die mir wichtig geworden sind, möchte die Sachen tun die mir gut tun.
Die müssen nicht immer Geld kosten.
LG
vergissmeinnicht ![]()
Hej Ayki79
Das ist doch ganz normal. Schließlich hast du mal einen Teil deines Lebens mit ihm verbracht.
Er ist der Vater deiner Kinder. Oder willst du aus Stein sein?
Du hast mal viel Gefühl und Zeit eingebracht in die Beziehung. Das kann man nicht aus seinem Leben streichen.
Ich denke im Unterbewusstsein hast du Angst, das sich auch nur der kleinste Teil des Erlebten wieder in dein Leben einschleichen könnte.
Und dich ärgern solche gedankenlose Aktionen von ihm unheimlich. Kann ich voll verstehen.
Die Vergangenheit wird immer ein Teil deines Lebens bleiben. Du wärst nicht "du" wenn das nicht so wäre.
LG
vergissmeinnicht
Hej fish,
Super, gute Entscheidung!!!!!!!!!!!!!!!
Sei ehrlich zu den Kindern und zu dir.
Du wirst wahrscheinlich erschrecken, wie klar deine Kinder die Situation erfasst haben.
Also bei meinen Kindern, war nach einem solchen Gespräch eher eine deutliche Erleichterung zu spüren.
LG
vergissmeinnicht
hallo, ich nochmal
Ist das nicht die Grundstruktur eines suchtgefährdeten Menschen?
Sich nicht entscheiden können?
Nicht "Nein" sagen können?
Alles auf die "lange Bank" schieben?
Ich meinte das auch in Bezug auf uns Co-Abhängigen!!!
LG
vergissmeinnicht
Schreib auf wenn dich was drückt, oder du das Bedürfniss hast. Hier ist immer einer der mitliest.
LG
vergissmeinnicht
Hej
Wenn du dich abnabelst ist das gut.
Dein Leben ist wichtig! Du bist wichtig!
Tu was für dich!
Kümmere dich nicht nur oder zu oft um ihn. Er soll ruhig merken das du auch alleine kannst.
Du brauchst Geduld. Kleine Schritte sind auch wichtig.
Aber beim trinken gilt nur: ganz oder garnicht!
Weißt du denn ob es schön sein wird wenn er nicht mehr trinkt und trocken bleibt?
Ziehe das auch in Betracht.
LG
vergissmeinnicht
Liebe Elocin
Du hast geschrieben: was die Sucht aus ihm gemacht hat
Ich hatte geschrieben: er war ein Schatten seiner selbst.
Das schlimme ist, sieh können ihr Spiegelbild nicht sehen solange sie nass sind.
Mein Mann hat sich wohl als er trocken wurde erkannt und es fiel ihm wie Schuppen von den Augen.
Er war unglaublich verletzt, aber das hatte ich ja schon geschrieben.
Ich hasse den Alk, er frisst sich in den Menschen und lässt ihn nicht mehr los.
LG
vergissmeinnicht
Hallo kaltblut
Das tut total gut wenn man hier Feedback bekommt.
Mir fällt das echt schwer alles in Worte zu fassen.
Ich hoffe nur meine schöne Seifenblase platzt nicht.
Ich fühle mich manchmal wie bei einem Tanz auf dem Vulkan.
Bei manchen Alltagssituationen wo er sonst gertrunken hätte schone ich ihn nicht.
Ich meide nicht eine Konfrontation die wichtig ist.
Ich merke aber immer selber das er das auch bemerkt.
Ich glaube ihn macht das stolz das er das jetzt so aushalten kann, ohne sich zu flüchten.
Damit können wir auch in der Gruppe arbeiten und anderen Mut machen.
LG
vergissmeinnicht ![]()
Hej Chris
Nur deine Bedingungen erfüllen wird nicht reichen. Dann tut er das was du willst.
Er muss das machen was er will.
Aber was will er?
Ich denke, um sich über das klar zu werden und neue Ziele zu entdecken bedarf es Zeit und einer Entfernung der häuslichen Umgebung.
Aber sieh erst mal wie er die aktuelle Therapie zuendebringt, ob er dann sein Schweigen bricht.
Das wird er müssen. Sonst kommt ihr als Paar nicht weiter.
LG
vergissmeinnicht
Halo Chris
Habe ich das richtig verstanden?
Eine richtige Suchttherapie hat er nicht gemacht?
Für sich alleine wird er das nicht auf die Reihe bekommen.
Hast du mal mit ihm darüber gesprochen?
Er wird ein grundlegendes Problem haben was er für sich mit therapeutischer Hilfe klären muß.
LG
vergissmeinnicht
Hallo Karotte; hallo Jenny
Vielleicht liegt es auch in der natur eines Jeden, wie groß seine Schritte sind und ob wir überhaupt gelernt haben etwas zu verändern, was uns nicht guttut.
Ist das nicht die Grundstruktur eines suchtgefährdeten Menschen?
Sich nicht entscheiden können?
Nicht "Nein" sagen können?
Alles auf die "lange Bank" schieben?
Ich denke, jeder muss für sich entscheiden. Jeder kann lernen.
LG vergissmeinnicht