Hallo Martin,
so ist das ja auch
Zumindest habe ich das so verstanden, als mir das mal erklärt wurde.
Nicht wer für Öko zahlt bekommt ausschließlich Öko, jedoch wird für jedes mehr an Öko mehr Öko in die Leitungen eingespiesen ![]()
Lg Maria
Hallo Martin,
so ist das ja auch
Zumindest habe ich das so verstanden, als mir das mal erklärt wurde.
Nicht wer für Öko zahlt bekommt ausschließlich Öko, jedoch wird für jedes mehr an Öko mehr Öko in die Leitungen eingespiesen ![]()
Lg Maria
ZitatDamit ist ein radikaler Neuanfang allerdings auch schwieriger.
Hallo Ralf,
ungewohnter für dein Umfeld vielleicht, weil sie dich bisher anders erlebt haben. Schwieriger für dich, weil du bislang nicht klar Stellung bezogen hast. Das wäre dann neu.
Bislang hast du es doch so gehandhabt, dass du bei allen Gelegenheiten unverändert dabei warst? Oder habe ich das falsch gelesen?
Nun ändert sich das eben, weil du festgestellt hast, das der Alkohol mit deiner bisherigen Herangehensweise eben viel zu nah blieb und du weiterhin - wie du selbst bemerkt hast - eine Angriffsfläche bietest.
Ich verlange im übrigen auch nicht, dass mein Umfeld auf ihren Konsum für mich verzichtet. Ich verzichte allerdings auf dieses Umfeld. Denn das ist nicht gut für mich. Die Menschen, die mir nah sind und denen ich wichtig bin, trinken in meinem Beisein nicht.
Lieben Gruß
Maria
ZitatUnd ich selber sehe mich hier auch als "Frischling", zwar
4 Jahre trocken, aber eben neu in der Erkenntnis, das
ich mein Leben verändern muss.
Hallo Ralf,
oder jedoch dein Leben zur Erhaltung deiner Trockenheit verändern darfst und du immerhin JETZT damit anfängst es zu tun. Dass du dich nun gezielt auseinandersetzt und Prioritäten setzt, ist doch ein deutliches Zeichen FÜR DICH.
Schön, dass du hierher gefunden hast.
Lieben Gruß
Maria
Hallo Wolfgang,
wie geht es dir nun?
Ich habe diesen Eintrag gelesen und mich hat das sehr betroffen gemacht. Ich muss sagen, ich habe mit Dingen dieser Art überhaupt keine Ahnung und wenn ich nun nur Humbug schreibe, sieh's mir bitte nach:
Was mir auffällt ist, dass du schreibst:
ZitatIch bin ruhiger seit dem schneiden, habe meine Probleme jetzt losgelassen...
Ich kenne das in der Form, dass sich bei mir auch langsam und stetig Druck aufbaut. Bei mir isses so, dass ich sehr wütend werde und irgendwann hilflos. Und bin ich verzweifelt. Mir hilft frische Luft, ob spazieren gehend oder joggend. Auf jeden Fall Bewegung - sonst werde ich verrückt. Und irgendwann lösen sich Tränen. Das ist mein Ventil, um loslassen zu können.
Und dann kann ich das genauso so sagen wie Du... ich habe losgelassen und werde deutlich ruhiger und es ist gut so wie es ist.
Hast du mal gezielt für dich danach Ausschau gehalten, was dir quasi als Alternative zum Schneiden dienen könnte als Drucklöser?
Außerdem nervst du nich' ;-).
Lieben Gruß
Maria
Herzlichen Glückwunsch, Frank ![]()
Lieben Gruß
Maria
Hallo,
nochmal ein Danke für die Antworten. Ich finde es sehr schön, dass dieser Thread immer mal wieder gefunden wird und sich diese Frage gestellt wird.
Ich stelle immer wieder fest, dass es eher die kleinen Momente sind, wo ich ganz tiefgründig weiß, genau für diesen Moment bist du trocken. Ähnlich wie du beschreibst, Murmeltier, mit dem Puzzeln. Diese Momente motivieren mich und haben ihren ganz entscheidenen Anteil daran, weiter dran zu bleiben.
Letztens beim Bäcker morgens war wieder mal so ein dankbarer Moment. Ohne Fahne mit einem fröhlichen Guten-Morgen allerseits da rein :-P.. ausgeschlafen und frisch. Oder morgens beim Autofahren, wenn die Sonne langsam aufgeht. Da überkommt mich das auch häufiger und dann denk' ich - wie schön ist das ohne Alkohol und dafür mit klarem Verstand durch die Welt zu ziehen.
Grüße
Maria
Hallo Frank,
eigentlich wollte ich mich nun prinzipiell aus solchen Dingen raushalten... aber ich bin 'ne Frau und ändere schon mal meine Meinung ![]()
Versucht doch einfach mal den Hartmut auch als Betroffenen zu sehen, der hier seine Trockenheitsarbeit macht und nicht als eine Person, die Euch irgendwas vorschreiben will. Und nicht das zu bewerten wie er was schreibt, sondern WAS er da schreibt.
Vielmehr als eine Person, die seine Hilfe anbietet. Nicht mehr und nicht weniger.
Es geht nämlich gar nicht um Hartmut, Karsten, oder oder oder - Sondern um DICH, trocken zu werden, trocken zu bleiben oder trocken zu leben.
@ Hartmut (und alle anderen, die sich erklären müssen)... ich weiß, du kannst für dich alleine sorgen... aber ich kann es nicht mehr lesen, dass du (und andere Hilfesteller) es in der letzten Zeit so abkriegst
- ich habe dir (und vielen anderen hier) nämlich viel zu verdanken mit deinen klaren Ansagen und mir das WAS ihr das sagt - immer sehr geholfen.
Vielleicht sollten alle mal ein wenig runter kommen und tief durchatmen ![]()
Nu' bin ich wieder weg und raus hier.
Tschüssi
Maria ![]()
Hallo,
ich las eben was von Verzicht und da fiel mir ein, da gibt es sogar einen Thread zu ![]()
Lg
Maria
Hallo Stefan,
da passt ja auch gut zu, was ich grade gelesen habe.
Ob du rennst oder langsam gehst, der Weg vor der bleibt der gleiche ![]()
Gut wäre es dann doch so zu gehen, dass du nicht stolperst, oder?
Lieben Gruße
Maria
Hallo Talula,
ZitatIch habe das Gefühl, dass jetzt vielleicht erst viele alte Dinge hochkommen und bearbeitet werden wollen. Aber manchmal fühle ich mich von meiner SEelenwelt so überfordert.
Das mag sein - ja. Wir können uns selbst schwer aus dem Weg gehen, lediglich einen suchen mit dem wir mit uns klarkommen. Da kann ich dich sehr gut verstehen.
Ich habe festgestellt, dass es für mich selbst immens wichtig war, einen Wohlfühlrhytmus zu finden. Das heißt, wenn ich mich gut und stabil fühle, dann schaue ich in die Tiefe. Sonst nicht. Dann stelle ich das erstmal zur Seite. Die Seele sendet eindeutige Zeichen. Und wenn du Angst hast und dich in die Ecke gedrängt fühlst - ist das wohl eindeutig so, dass du es für den Moment beruhen lassen solltest?
Ähnlich als wolle ich in einen Keller gehen. Jeden Tag möchte ich nicht dahin, nur wenn ich keine Angst habe, gehe ich dahin.
Ich habe meinen Blick darauf gerichtet mich zu allererst zu stärken und dann taste ich mich langsam vor und wage mich erst dann vor ![]()
Ich wünsche dir, dass das Forum mit dem großen Angebot in allen Bereichen hilft. Vielleicht magst du es dir ja überlegen mit dem erweiterten Bereich. Dort liest nicht das ganze www mit und mir für meinen Teil ist es eine gute Hilfe, da ich mich dort öffnen kann und neue Impulse erhalte, die ich auf den ersten Blick so gar nicht beachtet hätte.
Maria
Hallo Talula,
herzlich willkommen im Forum.
Die Gefühle, die du beschreibst, kenn ich im Ansatz auch... jedoch nicht so extrem wie du sie beschreibst.
Mein Ansatz bei allem was ich tue ist der gleiche wie bei dir:
Zitatversuche liebevoll mit mir umzugehen, gönne mir viel Ruhe, ernähre mich gut, versuche Sport zu machen und viel an die frische Luft zu gehen
Und eben auch wenn ich es selbst oft vergesse: einen Tag nach dem anderen oder eben Schritt für Schritt.
Mir hilft dabei der Austausch im erweiterten Bereich. Dort führe ich ein Tagebuch und mit den Wegbegleitern dort - ist es meine SHG.
Wie bist du bisher deinen Weg gegangen? Hast du einen regelmäßigen Austausch mit Betroffenen gehabt?
3 Jahre Trockenheit ist ja eigentlich ein gutes Fundament, von daher wundert es mich ein wenig, dass dir dein Leben so schwer fällt. Wie sieht denn die Unterstützung in deinem Umfeld aus?
Lieben Gruß
Maria
ZitatWelche Hindernisse sind denn da so schwer oder lässt mich missmutig, den neuen trocken Weg gehen? Welche Widrigkeiten können mich erreichen, um es im Vorfeld mir es selbst schon schwer zu machen ?
Sind es gesundheitliche Ängste /Störungen oder private Sorgen?
Hallo Hartmut,
in der Anfangszeit habe ich meinen Weg aus der Sucht schon als nicht so einfach empfunden. Mir fehlte die Anfangseuphorie; ich war voll negativ aufgeladen und es waren verwurzelte Verhaltensweisen zu ändern. Vlt. spielten da sogar die Erinnerungen an die missglückten Trinkpausen ihre eigene Rolle mit. Von Anfang an war mir klar, dass es - für meinen dauerhaften Wunsch trocken zu bleiben - nicht nur alleine damit getan ist, das Glas zur Seite zur stellen.
Allerdings kann ich heute rückblickend sagen, immer wenn es mir schwer gefallen ist, lag es nicht an der Trockenheit oder dem Weg aus der Sucht. Sondern vielmehr daran, dass ich mir selbst im Wege gestanden habe. Die Möglichkeiten nicht sehen wollte, über die ich verfüge und mich so selbst an die Ecke gefahren habe.
Einige Trinkpausen habe ich vorher gemacht - mit der sogenannten Faust in der Tasche. Auf die Idee meiner Trockenheit die höchste Priorität zu geben, bin ich bevor ich hier auflaufen bin - in meinem Hirn gar nicht gekommen. Im Vergleich empfand ich da mein Nichttrinken als sehr schwer, es kam mir wie eine Bürde vor.
Auch wenn ich mich mit dieser Aussage ständig wiederhole: Mir sind dabei die Grundbausteine eine große Hilfe. Mir persönlich erleichtern sie meine Trockenheit ganz wesentlich. Ich empfinde es im übrigen nicht als ein Muss, sondern als ein Darf und eine große Erleichterung sie anwenden zu dürfen.
Lieben Gruß
Maria
Hallo Mario,
es ist schön zu lesen, dass du dran bist an dir und weiterhin in Bewegung bleibst.
Dir weiterhin alles Gute für's nächstes Jahr und sowieso ![]()
Schöne Grüße
Maria
Hallo Frank,
das freut mich für dich - wie es da gelaufen ist.
Ist schön so einen Beitrag zu lesen ![]()
Liebe Grüße
Maria
Hallo n i c i,
Ich erkenne durchaus Ähnlichkeiten zu mir und kann das unterstreichen was Matthias dir schreibt.
mach dir gedanken - informier dich - schaff dir klarheit
Wenn ich Fragen habe, dann stelle ich sie auch und von daher - mach' auf jeden Fall weiter so.
In diesem Fall, ich - als Antwortende, antworte ich mit dem, was ich zu sagen habe ![]()
Zitatwenn das alles keine Rolle spielt, frag ich mich, warum so viele hier schreiben ?
Für mich spielt die Beantwortung eben keine Rolle, weil es für mich unerheblich ist - denn für mich kommt es auf das Ergebnis an. Nicht wer mir was sagt oder wie - sondern WAS. Scheinbar benötigst du diesen Thread und diesen Austausch, um für dich zu einem Ergebnis zu kommen. Das ist in meinen Augen aber wieder was anderes.
Zitatmhh..warum ist es mir wichtig diese Frage, und bringt sie was ?
Ich denke ja, und komischer Weise schreiben ja auch einige hier.
Das stimmt. Aber das muss ja nicht unbedingt gleichzeitig heißen, dass da wo viel Aufmerksamkeit ist - ein Ergebnis für alle gleichermaßen erzielt wird.
Oder seh' ich das nun nur falsch ;-)?
Maria
Zitat von prehaDanke auch antione
![]()
Schön, dass Du meine Zeilen verstanden hast.Lieben Gruß
die
Preha
Hallo Preha,
ich habe sie nicht verstanden. Was sollten Sie denn genau aussagen?
Dass du grade im Begriff bist zu fallen? Oder dabei bist aufzustehen?
Oder stolz bist - wie lange auch immer - trocken zu sein?
Maria
2008
Zitat von MiekenMir hilft vor allem der Austausch. Dort lerne ich, ob ich das Gesagte auch umsetzen kann. Beim Hinterfragen kann ich sehen, ob ich das vorgeschlagene auch so verstanden habe wie es gemeint ist, oder ob ich es falsch interpretiert habe.
2010
Zitat von -Maria-Hallo n ic i,
im Endeffekt spielt die Beantwortung deiner Frage für mich keine Rolle gar hilft sie mir persönlich in meiner Sucht weiter.
Für mich zählt nicht wer mir schreibt und wie das verpackt ist, sondern was mir geschrieben wird.
Wenn ich was nicht versteh' - frag ich einfach nochmal gezielt und direkt nach. Und gut is'.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Hartmut,
wie ich sehe - hat sich gar nicht soviel verändert, bei mir selbst.
Für mich zählt weiterhin eine stabile Trockenheit zu erhalten. Manchmal kommen neue Impulse von Langzeittrockenen und manchmal genauso von den neu hier angekommen.
Selbsthilfe verstehe ich immer noch so, wenn mir was fraglich erscheint - frage ich nach, um zu verstehen.
Maria
Hallo Penta,
ich habe für mich festgestellt, dass ich ein konsequenter Mensch bin. Wenn ich was anfange, dann versuche ich dieses Ziel zu erreichen (durchaus auch verbissen) . So oft wie ich das als Makel angesehen habe in meinen alltäglichen Leben, so freue ich mich, dass ich diese Konsequenz auf meinem Weg aus meiner Sucht anwenden kann.
Während ich die Konsequenz in meinem alltäglichen Leben häufiger überprüfe, weil sie mich manchmal einschränkt, hilft mir andererseits die Konsequenz aus der Kapitulation vor dem Alkohol heraus, mir einen Freiraum zu schaffen, in dem ich mich sicher und gut aufgehoben bewegen kann.
Maria
Hallo n ic i,
im Endeffekt spielt die Beantwortung deiner Frage für mich keine Rolle gar hilft sie mir persönlich in meiner Sucht weiter.
Für mich zählt nicht wer mir schreibt und wie das verpackt ist, sondern was mir geschrieben wird.
Wenn ich was nicht versteh' - frag ich einfach nochmal gezielt und direkt nach. Und gut is'.
Liebe Grüße
Maria
Hallo Stefan,
ZitatSobald ich den Ausgang finde, verlasse ich ihn...
ZitatEgoistisch müsste ich sein, wie ihr auch schon angermerkt habt. Ich müsste absagen
Du hast ihn schon gefunden. Nur eben auch noch durchgehen, damit es ein Ausgang wird ![]()
Maria