Beiträge von Maria

    Zitat

    ...da werden sich noch einige genau wie ich erinnern, wie ich stolz darauf war, dass ich mir regelmäßig die Zähne putze

    Hallo Ana,

    daran kann ich mich gut erinnern. Weil es mir durch deine Worte selbst bewußt wurde. Abendliche Zahnpflege - für manche vielleicht ein kleiner Schritt - für mich purer Luxus :)

    Bei mir sind es die kleinen Dinge, die ich tief in meinem Innern speicher. Morgens der Blick in den Spiegel... klare Augen schauen zurück... die trockene, schuppige Haut wirkt durch regelmäßige Pflege rosiger.

    Das Lachen ist echt und kommt aus vollem Herzen. Ich kann weinen...

    Ein Satz begleitet mich von dir:
    Du schriebst: Es ist, als hätte ich meine Stimme wiedergefunden. Danke, Ana. Das hast du gut in Worte gefasst und mir bewußt gemacht, wie ich mich fühle.

    Für mich sind es die kleinen Dinge, die meine Nüchternheit zu etwas Großem machen.

    Ich freu mich, dass du weiter gehst und ab und an hier reiguckst.

    LG Mieken

    Hallo Mario,

    dieses Gefühl kenn ich auch zu gut.

    Ich denke für mich, es sind tiefe Strukturen in mir - so habe ich über 25 Jahre gelebt... das wird mit ein paar trockenen Monaten nicht vergehen.

    Ich nehme dieses Gefühl zur Kenntnis, atme schonmal tief durch, trinke ein großes Glas stilles Wasser und versuche mich gezielt abzulenken. Gestern z.B. bin ich eine Stunde spazieren - trotz regen. Nach dem Spaziergang war das Gefühl weg. Wenn ich mich drüber ärgere, wird es meist schlimmer bei mir, deswegen behandel ich es nun so. Es wird weniger, doch es kommt von Zeit zu Zeit noch auf, jedenfalls bei mir. So zeigt mir der Alkohol doch, wie schlimm er ist und wie tief er durch seine Konsistenz geflossen ist.

    Finde ich gut, dass du drüber schreibst. Du liest dich gut unterwegs. Mach weiter so ;) Wünsche dir ein schönes WE,

    lg Mieken

    Liebe espoir,

    mach dir mal keine Gedanken drüber, dass du soviel geschrieben hast. Ich lese dich gerne und außerdem befreit dich das schreiben doch. Soweit mir bekannt ist, gibt es auch keine Zeichenbegrenzung im Forum ;)

    Ich beschäftige mich in der letzten Zeit mit den einzelnen Entwicklungsprozessen. Mir fällt nämlich auch auf, daß Trockenheitsarbeit etwas sehr tiefgründiges ist.

    So greifen für mich heute Entwicklungen in einander, die ich lediglich rückblickend erkennen kann. Loslassen ist für mich ein ganz wichtiger Bestandteil dabei geworden und auch Dinge aus einer anderen Sichtweise zu betrachten. Also ein bisschen von meiner Situation weg zu gehen, um zu erkennen, wie es weitergeht für mich.

    Ich denke, es ist überaus wichtig, deinen unerfüllten Kinderwunsch richtig zu betrauern und wenn dir der Zeitpunkt richtig erscheint, loszulassen. Tränen helfen immer dabei.

    Ich lese aus deinem Post heraus, daß du bereits dabei bist den Druck gehen zu lassen. Und das ist doch ein enormer Schritt - auch wenn du meinst grad stehenzubleiben.

    Ich bin echt immer wieder erstaunt, wie viele Superwomans es doch gibt. In dieser Sparte gibt es wohl keinen Zukunftsengpaß (ich zähle mich selbst auch dazu... bin nicht drauf stolz und bin grad dabei eine Umschulung zu machen ;) )

    Ich drück´ dich mal - wenn du magst.

    Sei lieb zu dir, dann sieht die Welt morgen vlt. schon wieder etwas freundlicher aus,

    lg Mieken

    Hallo Loretta,

    Zitat


    Übung macht den Meister

    So sehe ich das auch. Ich übe, die Dinge auch so anzugehen.

    Was mir nicht immer gelingt, doch immer wieder ;)

    Zitat

    Da ich ja ersteinmal wieder am Neuanfang stehe...

    Das stimmt und ich kann mir vorstellen, daß dies auch zusätzlich nagt. Doch du bist aufgestanden, vergiß´ es nicht. DAS gelingt auch nicht jedem.

    Mach´ schön weiter - nicht zu schnell, dafür aber immer dranbleiben.

    Lg Mieken

    Hallo Susi,

    genau - bleib heute trocken.

    Gehe jeden einzelnen Tag an. Mir hilft einfach gut zu mir zu sein. Ich kann das jetzt besser, doch gibt es auch bei mir immer wieder Zeiten, wo mir das nicht gelingt.

    Ich stelle mir dann vor, ich wäre meine beste Freundin, die ich zu versorgen hätte. So würde ich für sie Blumen pflücken oder einen leckeren Tee kochen und einfach gut zu ihr sein. Ihr zuhören, wenn sie den ganzen Frust ablädt.

    Vlt. wäre das ja eine Möglichkeit für dich, alles was dich bedrückt einfach aufzuschreiben. Muss ja nicht hier sein, kannst ja für dich aufschreiben. So könntest du es loslassen.

    Ich habe auch viel geweint, das hat mir ´ne Menge Druck genommen. Die Tränen einfach mal laufen lassen, tut gut.

    Ich wünsche dir ebenso einen schönen Sonntag,

    lg Mieken

    Hallo espoir,

    wie ist dein Abend gestern noch verlaufen?

    Ich erkenne mich ja doch sehr wieder bei dem was du schreibst.

    Zitat


    So geht das jetzt schon einige Zeit, und solange ich relativ entspannt war, konnte ich ihm durch Zuhören, ein liebevolles Abendbrot oder wasweißich ein bisschen helfen, abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen.

    Die Überforderung nimmt zu und dann bekomme ich ein schlechtes Gewissen, daß ich mich um mich selbst zu kümmern habe.

    Ich übe das immer wieder. Grad wenn es mir gut geht, mich nicht in SEINE Dinge einzumischen. Ich denke, es ist überhaupt nicht meine Aufgabe, für ihn auszugleichen. Ich merke, das ich dies gerne tue - doch wie gesagt, ich übe gezielt mich davon freizumachen. Das soll nun nicht heißen, das mir das egal ist, wie der Tag gelaufen ist oder was bedrückt. Ich höre zu, aber versuche nicht in meinem Kopf Lösungen für ihn zu suchen. Denn im Zweifelsfall wären die eh nicht richtig und dann bin ich noch sauer obendrein ;)

    Meine Abgrenzung klappt dort nicht immer, aber immer wieder. Und das finde ich dann gut ;) So ist es ein dranbleiben.

    Zitat


    "Wann hört das endlich auf?

    Ich denke, gar nicht ;) Ich stelle fest, die Erde dreht sich. Ich finde das gut, weil stillgestanden hatte sie doch lange genug.

    Lg Mieken

    Nun ja... ich kenne eine ältere Dame, die mit 60 Jahren das Marathon-Laufen angefangen hat. Die Gute (heute 75 Jahre alt) greift in ihrer Altersklasse immer den ersten Platz ab. Vlt. schaffst du ja mit 44 noch 10 km? Das wäre für den Anfang auch was ;)

    BG...? Big Greets oder was heißt das übersetzt?

    :shock: ach... hör auf. Irgendjemand wird auch dich kennen ;)

    Mir wurde nahegelegt, daß nur nichts trinken alleine nicht reicht. Deswegen habe ich - zum nicht Trinken - auch geschaut, was mir gut tun könnte und mir so ein kleines Stückchen Zufriedenheit bringt.

    Hast du eine Idee, was es für dich sein könnte? Was du vlt. aus früheren Zeiten neu aktivieren kannst? Sport hilft mir z. B. sehr gut. Spätestens unter der heißen (jetzt grad darf sie auch mal kalt sein ) Dusche - kommt schon ein Gefühl der Zufriedenheit auf. Oder lesen macht für mich jetzt auch wieder Sinn, denn nun weiß ich ja wieder was mir die Worte sagen wollen.

    Hallo Lefty,

    Vlt. kannst du ja so hier schreiben, daß dich nicht jeder gleich erkennt.

    Wie war dein Tag?
    Gelingt es dir dich abzulenken? Hast du Stimmungsschwankungen? Was macht dein Schlaf?

    Hm.... erzähl doch mal was :? (wenn du möchtest... will dich nicht bedrängen oder so; doch neugierig wäre ich schon)

    Lg Mieken

    Hallo Susi,

    blöd mit deinem Fuß - das sehe ich auch so. Es ist gut, dass du dich versuchst abzulenken.

    Laß dir eine andere Möglichkeit gar nicht erst in die Gedanken rein. Es gibt keinen Alkohol mehr für dich und basta aus.

    Ich habe mir abgewöhnt über das ganze Leben nachzudenken. Das ist mir viel zu groß. Ich versuche es in Teilbereiche einzuteilen, das ist überschaubarer.

    Was ich im Leben wirklich will, weiß ich auch nicht. Ich weiß nur was ich wirklich nicht mehr will und daraus ergeben sich meine Dinge, die ich angehe... nach und nach.

    Hast du jemand, der mal auf ein Tee vorbei kommen kann? Reden tut zwischendurch immer gut und bringt auch andere Gedanken.

    Denk´ bitte dran: Auch diese schwierige Zeit ist ohne umzufallen zu meistern, dann wärst du schon ein ganzes Stück weiter.

    Schreib´dir von der Seele was dich bedrückt, wenn du magst... das erleichtert doch auch.

    Lg Mieken

    Hallo Susi,

    das ist ja schon wieder ein kleines Ziel. Schön!

    Das Wetter setzt auch mir ganz schön zu, doch ich will mal nicht motzen, besser als Kälte ;)

    Du schreibst, daß du sehr nachdenklich bist. Magst du was drüber erzählen?

    Lg Mieken

    Zitat

    at the moment

    Das liest sich doch nicht auswegslos und sowas mag ich ;)

    Wünsche dir eine gute Nacht... ich habe Kopfweh durch die Hitze und brauche nun etwas Schlaf,

    bis morgen ;)

    Lg Mieken

    Hallo Claudia,

    schön, dass es dir gut geht.

    Eine Ernährungsumstellung hört sich gut an, denn das ist das einzige was es dauerhaft bringt.
    Habe das auch mal vor Jahren gemacht, auch ordentlich abgenommen und halte mein Gewicht seitdem. Bei mir war´s mit dem Alkohol dann leider nur eine Trinkpause. Da hatte ich mir meine Abhängigkeit aber auch noch nicht eingestanden und war noch der Meinung, ich müsse den Alkoholkonsum nur mal ernsthaft zu kontrollieren versuchen :roll:

    Wohl deswegen habe ich bei meiner jetztigen Angehensweise mich ausschließlich nur auf das Weglassen des Alkohols konzentriert.

    Finde ich gut, daß du das angehst und dir so ein Ziel steckst.

    Wünsche dir ein gutes und vor allem trockenes Wochenende,

    lg Mieken

    Hallo Lefty,

    schön, dass du schreibst. Hab mich schon gefragt, warum du wohl so still bist.

    Als ich damals hier ankam, bin ich schnell in den erweiterten Bereich gewechselt, weil ich mich hier im offenen Bereich nicht öffnen wollte. Ich merkte für mich ebenso wie du, daß mir das so nicht reicht. Denn um tiefgreifende Änderungen an sich vorzunehmen und andere darum um Hilfe zu bitten, ist ein Maß an Offenheit schon wichtig. Und so auf dem Präsentierteller des World-Wide-Web... das ist nicht meins.

    Insofern kann ich dich verstehen. Manchmal erscheint es aber nur so, dass andere viel weiter sind.

    Ich sage mir nun, ich bin heute trocken und somit sind wir alle auf unserer Weise unterwegs.
    Meine Grundhaltung ist immer die gewesen, Dinge möglichst schnell zu erlernen, dabei noch so perfekt wie eben möglich, abhaken und dann was Neues suchen.

    Doch bei der Trockenheit ist es anders, denn es ist ein täglicher Prozeß, das muss ich mir selbst auch immer wieder vor Augen führen. Da kommt es auf die Einfachheit und Beständigkeit an.

    Jeden Tag auf´s Neue 24 h trocken bleiben und immer dranbleiben.

    Ich würde mich freuen, weiter von dir hier zu lesen. Oder vlt. kannst du ja doch was abknappen für den erweiterten Bereich.

    LG Mieken