Beiträge von Maria

    Zitat

    Der nächste Schritt ist dass ich es umzusetzen versuche wobei dass für mich der schwierigste Teil ist.

    Liebe Susi,

    ja das fällt vielen schwer! Weisst du im Kopf weiß ich eine ganze Menge, doch die wirkliche Umsetzung ist ein ganz anderes Kaliber.

    Jedoch wenn es umgesetzt ist, gibt es mir ein gutes Gefühl, für mich gesorgt zu haben. Aus diesem guten Gefühl heraus, ergeben und zeigen sich neue Schritte.

    Und anders herum gesehen, wird es nicht weitergehen, wenn es nur im Kopf verbleibt. Um weiterzukommen, muß was passieren.

    Wünsche dir die nötige Kraft dazu,

    lg Mieken

    Hallo Susi,

    leider muss ich in die gleiche Kerbe schlagen wie espoir.

    Dein Freund nimmt dich nicht ernst und testet aus, wie weit du das mit dir machen lässt. Du musst ein klares Zeichen setzen und dann konsequent dabei bleiben. Er gefährdet mit seinem Verhalten deine Trockenheit, das hast du gut erkannt. Doch in wieweit er das weiterhin tun darf, kannst du bestimmen.

    Du mußt dich dem nicht hilflos ausliefern!

    Susi, wenn du magst erklärst du ihm das nocheinmal ruhig und deutlich in klaren Worten. Entweder er verzichtet in deinem Beisein auf Alkohol oder er muss auf dich verzichten!
    Du musst für dich sorgen, das kann dir keiner abnehmen.
    Und dann hat er sich daran zu halten. Wenn nicht, stehst du auf und gehst und verleihst deiner Aussage Ausdruck!

    Du bestimmst wie es weitergeht, ob er dich weiterhin nicht ernst nimmt, oder du ein deutliches Zeichen setzt.

    Anders geht es nicht.

    Lg Mieken

    Hallo Morgen,

    schön, dass du schreibst.

    Eine Frage habe ich vorab: Worauf liegt dein Focus?

    Zitat

    Aber ich kann nur sagen dass ich jetzt weiß wo mein Weg vorerst lang geht. Suche nach Fachleuten, die mir und meinen Kindern weiter helfen können.
    Was anderes gibt es jetzt nicht.

    Zitat

    Mieken: wir alt war dein Sohn als man es bei ihm feststellte? Und wie geht es euch heute?
    Und weißt ob oder wer in eurer Familie das noch hat?

    Seit der Diagnose haben wir endlich was greifbares.
    Das hat es für uns alle einfacher gemacht, weil wir konkret wissen, was wir tun können. Für jeden einzelnen von uns.

    Im Zuge meiner Trockenheitsarbeit nehme ich vermehrt Eigenschaften an mir wahr, die im Zusammenhang mit ADS stehen können. Sowie mein Mann mit dem vermehrten Auseinandersetzen mit diesem Thema, einiges an Strukturen bei sich selbst wiedererkennt.

    Doch vollkommen unabhängig davon liegt mein Hauptaugenmerk auf meine Trockheit. Denn ohne diese wäre alles andere nichts. Ich kann meinem Sohn nur hilfreich zur Seite stehen, wenn ich an meiner Trockenheit arbeite und alles dafür tue, daß ich stabil bin.
    Denn das ist es was ADHS-Kinder am nötigsten brauchen!

    Lg Mieken

    Hallo Lothlorien,

    jetzt musste ich schmunzeln. Hast das gut beschrieben mit dem Typen :)

    Zitat

    Ist das nicht krank? Ich meine, ich bin 36 und habe automatisch solche Gedanken...

    Es engt dich ein und dort wäre ein guter Ansatz genauer hinzuschauen. Tust du ja auch schon, indem du in dich hineinhörst und wahrnimmst, was du hörst.

    Mich zieht solches Gerede auch immer runter und nun versuche ich, wenn ich mich dem blablabla aussetzen muß, die Ohren auf Durchzug zu stellen.

    Wenn ich mich nicht in der Verfassung fühle, mache ich von meinem Recht des Fortbleibens Gebrauch.

    Deine Eltern wirst du leider nicht mehr ändern. Deinen Umgang damit kannst du jedoch schon ändern ;)

    Als ich damals von zu Hause auszog und meine Abgrenzung von meiner Mutter vollzog, habe ich mich 3 Monate nicht gemeldet. War schon gemein (so im nachhinein) von mir, aber ich fühlte mich echt nicht in der Lage. Wollte einfach nicht. Irgendwann war dann eine Postkarte in meinem Briefkasten von ihr. Ich weiß nicht mehr... irgendwas lustiges. Das hat für mich dann den Damm wieder gebrochen. Die Grenze war und ist bis heute da und gut is`.

    Lg Mieken

    Hallo Koko,

    ich freu mich, dass du wieder schreibst.

    Liest sich zwar nicht alles so dolle, doch dieses hier

    Zitat von Koko

    Zumindest bin ich jetzt bei der Erkenntnis gelandet, dass es hoechst Zeit wird, dass Ruder wieder selbst in die Hand zu nehmen, statt mich treiben zu lassen.

    ist schonmal der richtige Ansatz.

    Hast du dir schon konkrete Gedanken gemacht, wie du deine (zukünftige?) Abstinenz stabilisieren kannst?

    Soweit ich mich erinnere hattest du in GB eine SHG... die würden sich bestimmt freuen, dich zu sehen.

    Lg Mieken

    Hallo Susi,

    du brauchst das - ob er ein Alkproblem hat - nicht zu beurteilen. Das ist seine Sache.

    Doch schau für dich genau hin, ob du diesem Druck auf Dauer standhalten kannst. Wenn er dich zu jeder Veranstaltung mitnimmt und es für dich ungute Gefühle verursacht, sollte er auf jeden Fall Rücksicht nehmen.

    Schwer ist es - keine Frage. Doch schau´ für dich, ob es dieser Mann wert ist, deine Trockenheit auf´s Spiel zu setzen. Bei aller Liebe ;)

    Lg Mieken

    Hallo rowi,

    ich sehe es auch so, war vlt. etwas durcheinander, doch grade rücken kannst du es immer noch.

    Außerdem hast du direkt um mehr Zeit gebeten. Das find ich gut.

    Lg Mieken

    Oh... ich erkenne mich gut bei dir wieder.

    Immer auf dem Sprung und alles regeln. Stimmt wenn ich es jetzt so lese bei dir, merke ich, daß ich mich davon ein bisschen entfernt habe. Nicht meilenweit, aber etwas schon.

    Was habe ich mit den :roll: gerollt, wenn mir jemand was von Geduld geschrieben hat.

    Doch auch das kommt. Freut mich grade selbst, daß ich das so schreiben kann :)

    Dann wünsche ich dir ein wohltuendes Duftbad und die nötige Ruhe, die du für dich heute brauchst.

    Lg und schönen Abend,

    Mieken

    Hallo Morgen,

    schön, dass du schreibst.
    Hatte ein wenig Bedenken, daß ich dir zu Nahe getreten bin.

    Die Abgrenzung mir naher stehender Personen, fällt mir ebenso sehr schwer. Aber auch das wird mit zunehmender Trockenheit.

    Grad am Anfang ist es wichtig, eine gewisse Stabilität zu erlangen. Die Dinge, die in dir brodeln, laufen nicht weg (schön wärs ;) ).

    Gehe in Ruhe Schritt für Schritt und wenn dann eine Entscheidung ansteht, wirst du es wissen.

    Tue Dinge, die dir gut tun. Ich bin ungeheuerlich oft in die Wanne :oops:, das hilft mir, um zur Ruhe zu kommen.

    Lg Mieken

    Hallo Susi,

    hat er denn vlt. ein eigenes Alkoholproblem?

    Zitat

    Irgendwie fühle ich mich auch unter Druck gesetzt von ihm.

    Das kann ich gut nachvollziehen. Das würde mir nicht anders gehen.

    Ich habe meinem Mann gesagt, was sein Trinken in meinem Beisein mit mir macht und seit dem lässt er es.

    Und ich denke, das musst du von deinem Partner auch erwarten. Ansonsten fehlt meiner Meinung nach der Respekt dir und deiner Krankheit gegenüber.

    Meine Gedanken hierzu,

    lg Mieken

    Hallo Susi,

    Hast du das Thema deutlich angesprochen?
    Es handelt sich doch nicht um ein Alkoholproblem, sondern um eine Suchterkrankung bei dir.

    Zitat

    Ich habe ihn am Anfang schon von meinem Alkoholproblem aufmerksam gemacht und oft darüber mit ihm gesprochen.

    Vielleicht sieht er es ja nicht ganz so, weil du deine Alkoholerkrankung eher verharmlost?

    Lg

    Mieken

    Zitat

    Ich glaube, dass Ziele ziemlich wichtig im Leben sind.

    Hallo Lothlorien,

    dem stimme ich dir zu.

    Ich bin auch lange ohne Richtung (passt eher zu mir) gegangen und habe mich so immer wieder verrannt.

    Nun folge ich einem Weg und fühle mich strukturierter. Ich setze mir Mini-Ziele, die ich erreichen kann, das motiviert mich.

    Bzgl. der Abgrenzung zu deinen Eltern... hast du es ihnen schon mal gesagt, daß dich das runterzieht? Vlt. meinen sie ja, daß sie bei dir ein offenes Ohr haben, wo sie alles abladen können und jammern eher unbewußt?

    Lg

    Mieken

    Hallo Morgen,

    es geht nur über dich und nur für dich.

    DU musst dich vom Alkohol lösen wollen mit allen damit verbunden Konsequenzen.

    Zitat

    Ich war ja auch damals beim Arzt, aber weder ich noch er wollten die Lage 1:1 annehmen (was sicher in erster Linie an mir lag).

    Es lag in erster Linie an dir.

    Nimm` diese Erfahrung weiter zum Anlaß, Hilfe die du benötigst um trocken zu bleiben, auch einzufordern.

    Lg
    Mieken