Danke Yvonne, danke Karsten.
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Ganz ohne an jemanden bestimmten zu denken gibt es viele, die wir schützen und denen wir helfen können/dürfen.
Ja - das sehe ich auch so. Aber wie ist es im Bezug auf diesen Ort - diese Selbsthilfegruppe und dem Weg aus der Sucht?
Ich kann mich selbst erinnern, genauso reagiert zu haben und einen User oder vielleicht auch mehrere ziemlich angefahren zu haben, weil ich, das was sie schrieben, für diejenigen, die noch sehr wackelig sind, als gefährlich empfand. Heute versuche ich mich weitgehend zurückzuhalten, weil es in meiner eigenen Geschichte liegt, dass mich da ordentlich was anpiekt (gelingt mir auch nicht immer, dafür bin ich Mensch ;-)). Und ob das richtig oder falsch ist, sei mal dahin gestellt.
Wenn ich jedoch solche Einträge lese, stellen sich mir unweigerlich die Nackenhaare auf. Ich kann da gar nicht viel gegen machen und frag' mich schon jedes Mal, wenn ich nicht schreibe, ob es nicht auch in meiner Verantwortung als Teil dieser Gruppe läge, was dazu zu schreiben und ganz ehrlich, fühle ich mich dann schon irgendwie in meinem Denken nach Schutz und Aufklärung bestätigt, wenn ein anderer es tut.
Ich erwähne es nicht zum ersten Male, ich habe hier viele Monate lang gelesen, um Antworten auf meine Frage zu erhalten, ob ich nun abhängig bin oder es sich bei mir "nur" um ein Problem handelt. Und war weiter nass. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich hier auszutauschen, wenn ich noch nicht dazu bereit gewesen wäre. Aber da scheint auch wieder jeder anders.
Beiträge, die aussag(t)en, na ja - muss "man" selbst wissen, haben nicht dazu geführt, dass ich handlungsfähig werden konnte.
Es waren die, die keine Unterschiede gemacht haben, keinen Platz für Toleranzbereiche gelassenen und wo die Aussage klar die war, Sucht ist Sucht. Ich war doch total vernebelt und brauchte klare Ansagen.
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Eigenverantwortung kann eben am Anfang nicht greifen
Karsten, ja so habe ich das auch erlebt und lese das auch sehr häufig in den Erfahrungsberichten.
Lieben Gruß
Maria