Beiträge von Grazia

    hallo Iks

    Ich habe mich nach über 20 Jahren von meinem Mann und seinem Alk getrennt.
    Im Moment ist es so bei mir: stehe ich z.B. an der Kasse und Jemand legt bierflaschen aufs Band, denke ich mir schon...ist er ? ist er nicht?
    Hmmm eigentlich dachte ich, es ist kein Problem für mich, ich trink auch ab und zu ein Glas Wein oder so, es macht mir auch nichts aus, wenn meine Kinder was trinken, vielleicht weil ich spüre, dass es noch "normal" ist?
    Weiss ich nicht...ich denke ich habe ein gutes Gespür dafür, wo Alk-mißbrauch anfängt (denke ich zumindest) aber wenn ich sowas merke, merke ich auch sofort, wie die "alten" Gefühle in mir hochsteigen. ich denke es wird sich auch nicht ändern, meine Narben bleiben für immer und gehören zu mir.

    LG Grazia

    hallo Joanne

    Ich lese aus Deinen zeilen, wie sehr Du noch Co bist.
    Es wäre gut, wenn Du Dich auf Dich und nur auf Dich konzentierst, lass ihn einfach aussen vor.
    Anders wird es nicht funktionieren.
    Es liegt an Dir, wie Du Dich fühlst, nicht an ihn. Mach ihn nicht für DEIN Leben und Dein fühlen verantwortlich, es liegt in Deiner Hand.

    LG Grazia

    Liebe Nici

    Schööööööön für Dich. So ein Sofa wünsche ich mir auch, ist aber im Moment nicht drin, aber iwann :)

    "XY sah schlecht aus, und brachte eine Unruhe rein, die wir so ja nicht mehr kennen ( GsD nicht ), aber nach kurzem Auffenthalt war der Spuk auch schon wieder vorbei."

    Das konnte auch von mir sein...genauso ist es...wahnsinn.

    Auch ich merke, wie schön "normale" probleme sein können, ohne das Alk im Spiel ist.
    Ich habe schon meinem LG gesagt, ich liebe es mit ihm zu streiten, es ist so...normal. ich hoffe Du verstehst was ich meine. das Leben ist hart aber man kann es schaffen, Alk dagegen, mach einem nur kaputt.

    Alles Gute
    LG Grazia

    Hallo Rumpelchen
    Ob Du bei ihm bleibst oder nicht, machst Du von der Bezeichnung abhängig?
    Geht es nicht um das was Du fühlst?
    Was für erwartungen hast Du an Deine Partnerschaft? an Deinem Partner?
    Es geht um Dich, bist Du zufrieden? bist Du glücklich?, willst Du so Dein Leben weiterführen?
    Du musst mir die Fragen nicht beantworten, die sollen Dich zum nachdenken bringen.

    Meine Antwort auf Deine Frage ist, Ja, er ist meiner Meinung nach, Alkoholkrank.
    Um das zu ändern, muss Du Dich ändern, er will/kann es nicht (bemühen ist nur augenwischerei).
    Du bist für Dich verantwortlich und...was am wichtigsten ist, für Deine Tochter, und hier sollst/muss Du tätig sein. Nicht bei ihm.

    LG Grazia

    Hallo

    Willkommen hier im Forum.
    Erstmal ganz wichtig: Du machst Dich mitschuldig, wenn er betrunken fährt und z.B. Unfall baut. Du musst entweder ihm die Schlüssel nehmen oder, falss es nicht geht, die Polizei rufen. (hab ich gemacht). Um Gottes Willen, es geht doch nicht ob er erwischt wird oder nicht, er kann im Suff ein Kind überfahren!!

    Zu Deiner Situation. Du schreibst sein Rückfall ist auf die Arbeit zurückzuführen. FALSCH! Wenn Du großen Stress hast (und den hast Du bestimmt oft) greifst Du auch zur Flasche??
    Das sind alle Entschuldigungen, er ist Alkoholiker und Du bist Coabhängig. (ist aber nur meine persönliche Meinung)
    Du kannst ihn nicht ändern, aber Du kannst und MUSS bei Dir was ändern. Deinetwillen und vor allem für Deine Kinder, für die Du verantwortlich bist.
    Im Moment unterstützt Du sein trinken.
    Such Dir bitte Hilfe, Hausarzt, Frauenberatungsstellen, Suchtberatungsstellen, es gibt viele möglichkeiten.

    Was seine Familie sagt, ist unsinn, Du bist nicht Schuld, er ist krank und da kannst Du nichts für.

    Du bist noch so jung, und Deine Kinder brauchen Dich.

    LG GRazia

    Hallo
    Da erkenne ich mich wieder, auch ich hatte am Ende an nichts mehr Freude, Feierabend? Wochenende? Urlaub? war immer das gleiche, zisch...war die erste Flasche auf, dann zweite, dann dritte usw.
    ich habe ausgehalten, so viele Jahre, (heute bereue ich es ) bis meine Kräfte am Ende waren.
    Bornout, schwere deprssionen, Angstzustände, Panikattacken. Ewige Kopfschmerzen, Magenschmerzen bis der Notarzt kommen musste, Rückenprobleme, Schwindel, Esssucht, Schlaflosigkeit...
    In mir war so viel Wut, soviel Hass, ich wäre, glaube ich, in der Lage ihn mit blossen Händen umzubringen, und trotzdem wartete ich bis ER was ändert, weil ich zu feige war selbst was zu tun.

    Eines Tages kam mir plötzlich der gedanke, ES IST ALLES AUS! ich hatte keine Kraft mehr um zu Leben.
    Zu dem Zeitpunkt, konnte ich auch geräusche nicht mehr ertragen, ich habe nur noch geschafft zu meinem hausarzt zu gehen und bin dann zusammengebrochen.

    Dann folgte Psychiatrische Behandlung, Psychotherapie, habe Bücher zum Thema gelesen, war hier im Forum...

    Es ist fast 4 Jahre hier.
    Ich bin glücklich, ich lache viel, ich habe meine Lebensfreude wieder. ich habe einen neuen mann im Leben, und erst jetzt erlebe ich, wie schön es sein kann.

    Kannst Du Dir vorstellen, jemand mit dem Du immer reden kannst, wenn Du was planen kannst, ohne Angst zu haben das es wieder in Disaster endet. Wenn Du Dich anlehnen kannst, vertrauen kannst, wenn im Schlafzimmer nach Lavendel riecht und nicht nach Bier, wenn Du nach einer Party mit dem Auto nachhause gefahren wirst, ohne selbst mit einem bessofenen auf dem beifahrersitz, wenn Du gemeinsam einkaufen gehst, ohne dass als erstes kasten Bier im wagen steht. Das leben kann so herrlich sein, ohne Angst, ohne Wut, ohne Ekel.
    Wir sind es wert es alles zu haben.

    Es war, Gottweiß, nicht einfach, ich habe zwie Söhne, wobei der große Pflegebedürftig ist, aber es war das beste was mir in meinem Leben passieren konnte.

    LG Grazia

    Hallo Sonnenanbeterin

    Deine Geschichte ist auch meine Geschichte. Ich wäre nächstes Jahr 30 Jahre mit meinem Mann zusammen, davon 25 verheiratet.
    Ich dachte, ich kann nicht ohne ihn, ich dachte, wenn er nur aufhören wurde zu trinken, ich dachte, wenn ich dass alles verstehe dann kann ich das ändern.......PUSTEKUCHEN!!!

    Solange Du Deine Gedanken von ER auf ICH nicht umstellst, ändert sich nichts, ausser dass Du noch unglücklicher wirst.
    Auch Du hast Deinen Tiefpunkt noch nicht erreicht, ein Punkt wo man ganz unten ankommt, und im Kopf nur noch ein Gedanke ist: ES GEHT NICHTS MEHR, ES IST AUS.

    Wir sind Abhängig, wir sind süchtig, wollen wir das ändern, oder sind dazu noch nicht bereit?

    LG Grazia

    hallo Rumpelchen

    Du hast Deinen Mann schon längst verloren, und zwar an Alk.
    Auch Deine Tochter hat den papa nicht mehr.
    was hast Du noch zu verlieren?

    Ich denke, Du sollst Dich von diesen Gedanken verabschieden : WENN er nicht mehr trinkt und sich ändert DANN wird alles besser. Du musst die Realität sehen und erkennen, so wie es jetzt ist, ist das tragbar für Dich? Und vor allem ist das tragbar für Dein Kind??

    LG Grazia

    hallo

    Ich glaube wir, Co's, müssen erstmal erkennen, dass wir genauso wie die Alkoholiker abhängig und süchtig sind. Wir erwarten dass sich der Andere ändert, sind aber nicht bereit selbst das zu tun.
    Wir wollen unsere Sucht nicht aufgeben, also soll es der Andere tun.
    Solange wir das nicht erkennen und nicht bereit sind es zu ändern, sich zu ändern, bleibt es so wie es ist, und wahrscheinlich wird es noch schlimmer.

    Es ist unseres leben, keiner kann helfen, wenn wir dazu nicht bereit sind.

    LG Grazia

    Hallo Ihr Lieben
    Es kam wie es kommen musste, bin wieder voll in Depression versunken...die Anzeichen waren ja schon lange da, aber ich bin immer noch Weltmeister in Verdrängung. Muss ich mich wohl damit abfinden, dass ich Lebenslang Antidepressiva schlucken muss. Nun ja....

    Natürlich versuche ich weiter an mir zu arbeiten, da ich immer deutlicher sehe, dass nicht mein Ex das Problem war, sondern ich.
    Im Moment befasse ich mich immer noch mit meinem Inneren Kind, und da stosse ich auf Sachen...z.B. die krankhafte Scham. Ich dachte erstmal....ICH? nööööööö
    Aber als in mich ging....meno, es passt. ich schäme mich seit ich mich errinern kann für ALLES.
    Für mich, für andere, für das wie ich bin, was ich tue undundund.
    daraus resultiert, dass ich mich gewissermaßen dafür entschuldigen möchte, wie ich bin, und mache Sachen die ich nicht will, aber die andere von mir erwarten. Ich tue so, als ob ich eine andere wäre , ich verleugne mich selbst.
    herrje, war das eine Erkenntnis für mich!

    Im April zieht mein LG von USA zu mir, ich kanns nicht erwarten, und er auch nicht.
    Obwohl es wird bestimmt schwierig am Anfang, das ganze behördenkram arbeitssuche. Nun ja, das schaffen wir...zu zweit schaffen wir alles.

    Alles Liebe
    Grazia

    hallo Eisblume

    Ich wünsche Dir einen Entspannten Abend.

    Sie haben nur soviel Macht über uns, wieviel wir zulassen. Warum lassen wir es zu?, weil wir gelernt haben das andere mehr wert sind als wir?
    Brav sollen wir ja sein, hilfsbereit, sich aufopfern, gute Frau zu sein....Gut, früher wussten wir es nicht besser, wir dachten, die anderen (Eltern z.B.) haben recht, jetzt sind wir aber erwachsen, wir konnen unser Verstand nutzen und das hintefragen.

    LG Grazia

    Hallo Joanne

    Ich möchte sagen, dass ich Dich so gut verstehe, Deine Zweifel, Deine Gefühle, ich habe die ja auch.
    Ich sage Dir das, was ich mir jeden Tag hundertmal sage, weil es mir persönlich hilft, bei mir zu bleiben.
    Was die anderen tun oder lassen, da hast Du kein Einfluss drauf. Das kannst Du nicht steuern.
    Nur Dein Leben, nur da kannst Du was ändern.
    So wie Deine Beziehung gelaufen ist, so war für Dich nicht tragbar. PUNKT UND SCHLUSS. Nur das ist wichtig.
    Andere leben nicht Dein Leben, und konnen nicht sagen, dass Deine Gefühle falsch sind.

    Glaubst Du, dass man Deinem Mann im KH gesagt hätte, er hätte kein Problem??
    Und warum ist er dort immer noch??

    Du schreibst, dass die Ärztin Dich als starke Frau "hingestellt" hat? Warum? Wie kam sie darauf?
    Was ich damit sagen will, man muss auch die eigene Schwäche zugeben, sich outen.
    Als ich zum Arzt kam, sagte ich klar, "ich habe keine Kraft mehr, ich bin nicht mehr Lebensfähig, ich brauche dringend Hilfe".
    Ich habe Hilfe bekommen.
    Ich weiss nicht, was Du anderen erzählst und wie die anderen Dich sehen...
    Evtl hilft es wenn Du Deine Bedürfnisse klar formullierst, dafür muss Du die aber kennen.
    Und da sind wir wieder am Anfang. Liebe Joanne, was willst Du, was brauchst Du, Du musst es fordern.

    LG Grazia

    Hallo Eisblume

    Sehe ich, Du hast Dir schon Hilfe gesucht.

    Warum hat Dein Ex so eine Macht über Dich?. Er ist für sich selbst verantwortlich, ist ja erwachsen.

    Andersrum - auch Du hast keine Macht über ihn. Du kannst nichts tun, um ihn zu ändern, wenn er das nicht will. Lass ihn das Recht, so zu Leben wie er möchte.
    Du hast verantwortung für Dich und für Dein Leben.
    Du sollst sorgsam damit umgehen, es liegt in Deiner Hand, wie es Dir geht.
    Warum kannst Du nicht einfach glücklich sein? Warum machst Du Dein Glück abhängig von anderen?
    Ich weiss, es sagt sich so leicht, und es ist doch so unendlich schwer, trotzdem ist das ein richtiger Weg.

    LG Grazia

    Hallo Eisblume

    Willkommen hier.

    Wenn Du schon länger hier liest, dann weisst Du was das wichtigste ist, nämlich DU.
    Was machst Du für Dich. Dir geht es schlecht, Du brauchst eindeutig Hilfe. Was machst Du um Dir selbst zu helfen?.

    Ich weiss, viele Fragen, aber ich weiss nicht, was ich Dir für ein Rat geben kann.

    Psychiatrische/Psychologische unterstützung?
    Selbsthilfegruppe?
    Beratungsstelle?

    hast Du schon was in Anspruch genommen?

    LG Grazia

    hallo Joanne

    Es geht darum, dass Du nicht bei Dir bleibst und meinungen von anderen (hier Dein Bruder) Dich so aus der Fassung bringen, dass Du Dich verteidigen musst. WARUM?. Du, nur Du weisst, wie es wirklich ist, nicht Dein Bruder, nicht die Familie Deines Mannes, warum glaubst Du, Dich verteidigen zu müssen?. Warum lässt Du Schuldgefühle zu?
    Du bist veranwortlich für Dich und für Deine Gefühle, nicht die anderen.

    LG Grazia

    Hallo Joanne

    Kann ich mich Feeli nur anschließen, Du solltest Deine ganze Energie dafür verwenden, an Dich zu arbeiten. Das ist das einzigste was Du tun kannst.

    Dein Mann zeigt keine Einsicht, ist ja auch sein Recht, und wenn er das nicht ändert, so bringt auch anschließende Therapie nichts.
    Im Moment mach er die Entgiftung um Dich besser manipulieren zu können. Durch seine Tel. hält er Dich an langen Leine, seine Aussagen bewirken doch nur, dass Du an Deinem Verstand zweifelst, und darum geht es ja.

    Richte Deinen Focus an Dich und Deine Tochter, lass ihn aussen vor, und tu was für Dich.

    LG Grazia

    Liebe Nici

    Diese Art von Liebe habe ich bis dato noch nie erfahren dürfen. Es ist wunderschön aber auch voll Zweifell. Das habe ich oft auch schon hier geschrieben. Es ist totales Neuland für mich und ich mach die Reise ohne Wegweiser und Plan.
    Dadurch lerne ich mich selbst kennen. Meine guten und nicht so guten Seiten, wie ich wirklich bin.
    Ich muss mich nicht mehr verstellen, ich muss nicht mehr so sein wie die anderen mich haben wollen.

    Leider ist es auch so, dass ich da Sachen über mich erfahre, die mir überhaupt nicht gefallen. Nun ja, das muss auch sein...

    LG Grazia

    Lieber Nici

    Mensch, was für eine Situation. Du kannst nur versuchen soviel wie möglich mit Deinen Kids zu reden, oder vielleicht hast Du Jemand in der Familie oder im Freundeskreis, mit dem sich Dein Großer gut versteht, ich glaub das hilft manchmal am meisten, wenn ein Kind mit einem unbeteiligten sprechen kann.

    Grrr macht mich das wütend, diese manipulative...die Mama ist schuld dass ihr kein Auto habt und nicht zu Sport dürft....(so hört es sich für mich an)

    Menno Nici
    eine dicke Umarmung - egal was kommt, Du schaffst es

    LG Grazia