Beiträge von Lenjana

    Hallo Ayki!

    Zitat

    Anwalt informieren, Geld einfordern! Bzw. hast du keine Kontovollmacht / Karte etc. mehr? Hol dir dein Geld dann einfach ab. Es steht dir zu! Es ist DEINE Lohnabrechnung! Er kann doch nicht einfach deine Kontoverbindung ändern, ohne dass du was davon weißt. Ich bin mir sicher, dass das nicht rechtens ist. Würde mich da auf jeden Fall mit deiner Anwältin in Verbindung setzen! Ich an deiner Stelle würde ihn schriftlich dazu auffordern, dir DEIN Gehalt von 200 Euro zu überweisen, weil es dir zusteht! Mach immer alles schriftlich, und nicht nur mündlich, sonst kommst du damit nicht weiter

    Das Konto hat er erst nach unserer Trennung eröffnet, vorher ist alles über mein Konto gelaufen. Ich werde auch das meiner RAin übergeben, mich deswegen überhaupt nicht persönlich mit ihm auseinander setzen.
    Es ist halt bloß so, daß sich Forderung über Forderung aufhäuft, zahlen tut er trotzdem nicht und ich hab´ nicht mehr einen einzigen Cent. Es hilft mir im Moment recht wenig, was mir alles zusteht, wenn ich davon nichts sehe.

    Liebe Grüße Lenjana

    Hallo Daffi!

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    aber wenn wir geladen sind, haben wir auch energie, vergiss das nicht

    Ja, irgendwie bin ich sogar ganz froh um diesen Schub, sowas bestätigt mir jedes Mal auf´s neue, daß es richtig ist, was ich tue.

    Ich kann mich am meisten über mich selbst ärgern, wenn ich mal wieder auf eine seiner Lügen reingefallen bin - und das trotz Trennung.
    Das Schlimme ist nur, daß es halt auch um´s Geld geht und ich durch seine Spielchen z. Zt. völlig mittellos bin - ein scheußliches Gefühl, wenn die Kinder nach Gummibärchen fragen und man sie ihnen nicht kaufen kann wegen dem A...... Klar, sie bekommen sie halt dann von der Oma, aber für mich fühlt sich das trotzdem nicht schön an!

    Liebe Grüße Lenjana

    Danke Ayki!
    Eigentlich sollte mir sowas wirklich am A.... vorbeigehen! Mir ist auch egal, ob er mich beim Jugendamt meldet, ich habe nichts zu verbergen, aber ich rege mich fürchterlich über sowas auf!
    Das letzte bißchen, wo er glaubt, sich einmischen zu können, kramt er jetzt raus und macht sich damit wichtig!

    Außerdem ist mir heute ein Lohnzettel ins Haus geflattert. Ich habe bis zur Trennung in der Firma meines Mannes für 200 € gearbeitet und habe das gekündigt, als ich mich getrennt habe, weil er mir sowieso dauernd dazwischen gefunkt hat. Heute kommt also die Abrechnung für mein letztes Geld und darauf steht SEINE Bankverbindung!!!!! D.h. er hat auch dieses Geld eingestreift(die Abrechnung kommt immer ein zwei Tage nach dem Geld), für welches ich gearbeitet habe, er hat heute seinen Lohn bekommen und ich und die Kinder haben keinen Cent!
    Ich habe gleich in der Firma angerufen und gefragt, wie sie zu der Bankverbindung kommen. Mir wurde knapp geantwortet, daß die mein Mann geändert hat und ich mich bitte an ihn wenden soll! Die Dame am Telefon kannte gleich meinen Namen und wußte, um was es ging (in einer Firma mit mehreren Tausend Mitarbeitern!). Ich gehe also davon aus, daß er da auch schon mächtig rumgenervt hat, sonst hätte die mit Sicherheit nicht sofort Bescheid gewußt.
    Jetzt habe ich mich noch nach meinem Kindergeldantrag erkundigt: das dauert noch ungefähr 3 Wochen! Bis dahin auch kein Kindergeld, ohne den Bescheid kann ich den Antrag fürs ALG 2 und den Antrag auf Erziehungsgeld nicht abgeben :roll:!
    Das heißt, ich bin weiter auf die Gnade von diesem A..... angewiesen und kann nur hoffen, daß er sich vielleicht bequemt und mir irgendwann was überweist!

    Heute ist echt ein Sch.....tag und jetzt ist gerade mal Mittag! Bin
    gespannt, was heute noch alles kommt.

    Liebe Grüße Lenjana

    P.S. : Entschuldigt bitte die vielen Ausdrücke, aber ich bin heute echt geladen :twisted: !!!!

    Guten Morgen,

    ich habe mal ´ne Frage an die Alleinerziehenden unter Euch:

    Ich habe ja nun das Aufenthaltsbestimmungsrecht und mit meinem Ex zusammen das gemeinsame Sorgerecht.
    Jetzt meine Frage: Muß ich ihm, mitteilen, wenn die Kinder (alleine)woanders übernachten (z.B. bei der Tante) oder ich mit den Kindern ein paar Tage wegfahre?

    Es geht um folgendes:

    Ich habe ihm vorgestern mitgeteilt, daß ich die nächsten 1-2 Tage nicht per Mail zu erreichen bin und er, wenn noch was wegen der Kinder bezügl. des Umgangs am Sonntags ist, muß er ein bißchen auf Antwort warten. Damit wollte ich vermeiden, daß er wenn ich nicht antworte, nervt.
    Ich war allerdings gar nicht weg (was ich auch nicht behauptet habe), ich wollte einfach mal meine Ruhe vor ihm.
    Letzte Nacht kam dann ´ne Mail von ihm, ich müsse ihm sagen, wo die Kinder sich aufhalten, wenn ich schon nicht zu erreichen bin. Er werde das dem Jugendamt melden.
    Jetzt ist genau das eingetreten, was ich mit dem alleinigen Sorgerecht hätte vermeiden wollen - Er mischt sich in mein Leben, wo er kann! :evil:

    Ich bin stinksauer über diese unverschämte Mail und wüßte jetzt gerne, wie sich das rechtlich verhält. Ich habe mich schon durchgegoogelt und nichts brauchbares gefunden. und auch die zuständige Frau beim Jugendamt habe ich nicht erreicht.

    Ich hoffe, mir kann jemand aus seinen Erfahrungen berichtn und mir weiterhelfen.

    Danke
    Lenjana

    Hi Ayki,

    Zitat

    Ich sag's dir noch mal: Setz es schriftlich auf. Mit dem Besuchsrecht, mit den Uhrzeiten, mit der Abholung etc. Dann müsst ihr nichts mehr persönlich besprechen (oder nur noch sehr wenig), und die Sache mit dem Ärgern hat sich erledigt! Schreib mit rein, dass er sie erst über Nacht nimmt, wenn er umgezogen ist, weil sie nicht mit den alten Zimmern konfrontiert werden sollen (obwohl ich nicht glaube, dass das so schlimm wäre). Schreib rein, dass du sie bringst und er sie zurückbringt oder was auch immer. Halte alles schriftlich fest und gib diese Dinge deinem Anwalt unterschrieben zurück

    Das ganze schrifltich zu machen, habe ich bei ihm angesprochen. Er will aber erst was unterschreiben, wenn die Tage, an denen er die Kinder sieht, festgelegt sind. Da er im Schichtdienst arbeitet, funktioniert die 14-Tage-Regelung nicht so pauschal. Er hat mir mitgeteilt, daß er mir seinen Dienstplan zukommen lassen will und ich soll eintragen, wann die Kinder bei ihm sind. Bis ich den Plan kriege, dauert allerdings noch, er ist nämlich, seit wir ausgezogen sind (fast 5 Wochen!), krank geschrieben.
    Ich bin mir gar nicht sicher, ob er überhaupt noch mal wieder zur Arbeit geht! Aber bevor das nicht geregelt ist, will er auch nix unterschreiben.

    Bei den Kindern geht es mir nicht nur um ihre alten Zimmer, sondern daß unser ehemals gemeinsames Haus ja auch Schauplatz unseres "letzten Aktes" war, der für die Kinder und mich auf dem Polizeirevier geendet hat. Und die Spuren dessen (die Tür, bei der nach wie vor die Glasscheibe fehlt und Rahmen ausgebrochen ist) sind noch deutlich sichtbar. Bei mir selbst hat das betreten des Hauses auch ein sehr ungutes Gefühl ausgelöst, als ich vorletzten Sonntag einige Sachen dort geholt habe. Nachdem die Kinder ja bei dem ganzen Theater dabei waren, möchte ich ihnen das gerne ersparen.

    Wir haben uns inzwischen geeinigt, daß ich ihm die Kinder am Bahnhof "übergeben" werde und sie dort auch wieder abhole.

    Ich habe gestern noch einige Mails bekommen, wie sehr er mich doch vermißt und wir sollten endlich mal über alles reden und ich soll doch bitte, bitte, bitte die Anzeige wegen Körperverletzung zurückziehen.
    Ich habe nicht darauf reagiert.

    Lenjana

    Hi Ayki,

    nur mal kurz zur Reaktion von Deinem Ex an seinem Geburtstag.

    Das hast Du mir vor eininger Zeit geschrieben:

    Zitat

    Dein Mann ist ein A****, meiner auch - was soll's

    Ich finde, mehr braucht man dazu nicht sagen, auch nicht was seine verspätete Gratulation an Dich betrifft! :wink:

    Einen schönen Tag
    Lenjana

    Hallo bonny,

    ich kann Dich sooooo gut verstehen. Ich leide richtig mit, wenn ich das lese.

    Aber vielleicht solltest Du Dich erstmal von dem Gedanken verabschieden,
    ab wann Du Dir Hoffnungen machen kannst. Sonst wirst Du vielleicht ewig mit dieser Hoffnung leben. Warte damit erstmal ab, ob er eine Therapie anfängt. Dann kannst Du ihm ja Deine Unterstützung anbieten und ihr könnt sehen, was danach aus Euch beiden wird.

    Zitat

    ohne ihn geht es mir noch schlecher, als wenn er hier betrunken anwesend ist.

    Auch dieses Gefühl kenne ich. Aber geht es Dir schlechter, wenn er nicht da ist, weil Du ihn so sehr vermißt oder weil Du Dir nur große Sorgen um ihn machst? Weil Du nicht weißt, was er tut und wie es ihm geht? Wenn letzteres der Fall ist (wovon ich ausgehe), sage Dir immer wieder, daß er selbst und nicht Du für sein Leben verantwortlich ist.
    Ich weiß, das fällt unheimlich schwer.

    Ich schick´ Dir ´ne Riesenportion Kraft!

    Lenjana

    Hallo zusammen,

    ich fühle mich gerade richtig besch.... Nachdem er und ich gestern noch ein paar Mal hin- und hergemailt hat, wann er die Kinder am So abholt und bringt und ich von ihm wissen wollte, wie er sich das künftig mit dem Umgang vorstellt, ob er sie z.B. auch mal über nacht haben wollte, hat es zunächst so ausgesehen, als würden wir uns ganz gut einigen können, was das betrifft:

    Er sagt, er würde die Kinder gern über nacht nehmen, aber erst, wenn er umgezogen ist, damit sie jetzt nicht mehr in die alte umgebung (gem. Haus) zurückmüßten. Deswegen würde er auch jetzt nicht mit ihnen zu Hause bleiben, sondern entweder zu seinen Eltern mit ihnen gehen oder was unternehmen. Und genauso sehe ich die Sache auch. Ich würde es gerne probieren, sie mal über nacht bei ihm zu lassen, möcht ihnen aber auch den Gang in ihre alten Kinderzimmer ersparen. Ich dachte mir, prima, wenigstens da sind wir uns einig und war ganz guter Dinge, was das betrifft.
    Als der Dialog in eine andere Richtung (unsere Ehe) lief, habe ich ihn abgebrochen.

    Für diesen Austausch bin ich heute um 2.00 Uhr ins Bett und um 6.00 Uhr wieder aufgestanden!

    Heute kommt erst eine Karte von seinen Eltern an meine Mutter (sie hat heute Geburtstag) mit Glückwünschen und Grüßen an meinen Vater und meine Kinder. Mich hat sie bei den Grüßen ausgelassen. Ich habe mich nicht geärgert, dachte mir, "blöde Kuh, steck´Dir Deine Grüße sonstwo hin" :roll: und gut war´s.
    Jetzt gerade kam die Mail von ihm, ob ich ihm die Kinder (zu ihm) nach Hause bringen könnte, seine Eltern wollen nicht zu uns fahren! :evil:
    Wie war das bitte mit "die Kinder sollen erst wieder zu mir kommen, wenn ich eine neue Wohnung habe, ins alte Haus zu kommen, würde den Kindern nur schaden"? Zählt auf einmal nichts mehr oder was.
    Warum seine Mutter nicht hierher kommen will, weiß ich eigentlich auch nicht genau, ich bin aber auch froh, sie nicht zu sehen. Ärgern tut´s mich trotzdem. Die blöde Kuh! Ich habe ihr nichts getan und auf einmal sind die Enkel wohl auch nicht mehr so wichtig!
    Außerdem wollte er eine Erklärung von mir, weil ich ihm gemailt habe, daß ich die nächsten zwei Tage nicht per E-Mail erreichbar sein werde.
    Dazu wollte er die Gründe wissen. Was geht ihn das an. Der glaubt doch tatsächlich immer noch, bei mir würde sich alles nur um ihn drehen und ich würde rund um die Uhr ausschließlich ihm zur Verfügung stehen! :evil:

    Was mich am meisten ärgert, ist nicht , daß er nicht mal einen Tag einhält, was er gesagt hat und auch nicht, daß er versucht, sich in mein Leben zu mischen.
    Nein, mich ärgert am aller meisten, daß ich wieder so dumm war und geglaubt habe, in ihm stecke nur ein Funken Charakter. Daß ich mich gefreut habe, daß wir uns so gut wegen dem Umgang mit den Kindern einigen konnten. Obwohl ich es besser wissen müßte! Er hat mich wieder geblendet, wie so oft....und er hatte wieder damit Erfolg!

    Ich sitze hier und mir laufen immer noch die Tränen übers Gesicht, so enttäuscht bin ich :cry: .
    Enttäuscht, daß es zumindest wegen der Kinder doch keine Einigung gibt.
    Enttäuscht, daß er mich wieder geblendet hat
    und Enttäuscht, daß dieser Arsch es wieder geschafft hat, mich zu enttäuschen!

    Liebe Grüße Lenjana

    Hi Ayki,

    Zitat

    Du musst ihm nicht unbedingt etwas beweisen, sondern ihn einfach ignorieren

    Das meinte ich damit. Ich denke genau mit dem ignorieren kann ich ihm das beweisen.

    Wie das mit dem Sorgerecht in Zunkunf aussehen wird, lasse ich jetzt erstmal auf mich zukommen. Wenn´s nicht klappt, kann ich mich immer noch erneut um´s alleinige bemühen. Ich glaube schon, daß er sehr bedacht darauf ist, welche Schule sein Großer mal besuchen wird (für meinen Ex führt z.B. am Gymnasium für seinen Sohn kein Weg vorbei, ob es für das Kind das richtige ist, oder nicht) aber bis dahin vergeht noch viel Zeit und ich glaube, es ist im Moment nicht sinnvoll, sich über ungelegte Eier zu viele Gedanken zu machen.
    Was mich halt nur ärgert, ist, daß er es wieder geschafft hat, mit seinem Getue Eindruck zu machen.

    Am Umgang werde ich im Moment auch nicht groß rummachen, bis jetzt klappt´s, da will ich nicht unnötig Unruhe reinbringen.

    Schlaf´gut!
    Lenjana

    Hallo sonnie,

    nachdem sich ja Deine vermeintliche Ausweglosigkeit auf Dein finanzielles Problem beschränkt, möchte ich versuchen, Dir etwas Mut zu machen:

    Vielleicht kannst Du ja erstmal zu Deiner Mutter ziehen, wie Du es ja schonmal über´s Wochenende getan hast. Von dort aus könntest Du alles in Ruhe regeln, das würde es einfacher machen.
    Dann geh`zur Arbeitsamt und beantrage Dir Arbeitslosengeld oder Hartz4. Das ist zwar sicherlich nicht rosig und auch für mich war es bis vor kurzem noch nahezu unvorstellbar, so einen Schritt gehen zu müssen, aber die Alternative ist, den Rest des Lebens (unserem einzigen!!!!!) zwischen Angst, Ekel und Verletztheit zu verbringen.
    Ich habe genauso wie Du gedacht, es ist nicht machbar. Ich bin zwar noch einiges jünger als Du, habe aber meine zwei kleinen Kinder und auch kein eigenes Einkommen. Mir schien es schier unmöglich, dieses Problem zu lösen. Und, auch wenn ich im Moment mit 3 € in der Tasche dastehe und anderen auf der Tasche liegen muß (was wirklich sehr unangenehm ist) und ich auch noch viele Hürden zu nehmen habe, weiß ich doch, daß diese Hürden lange nicht so schlimm sein können, wie das, was ich in meiner Ehe (fast) jeden Tag zu meistern hatte.

    Deine Situation ist nicht ausweglos, auch wenn es Dir im Moment so vorkommt. Bring´den Stein ins rollen und Du wirst sehen, es geht!

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!

    Liebe Grüße Lenjana

    Hallo Oiseau,

    erstmal Herzlich Willkommen! :D

    Vielen, vielen Dank für Deine netten Worte.

    Ich habe im Moment Deine Geschichte gelesen, zu der ich Dir aber leider gar nichts raten kann. Soweit sind wir leider nicht gekommen. Ich wünsche Euch aber alles Gute auf Eurem neuen gemeinsamen Weg und viele glückliche, trockene Stunden!

    Liebe Grüße Lenjana

    Hallo Nicole,

    ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Sorgerechtssache!

    Will Dein Mann überhaupt das gemeinsame Sorgerecht?

    Bei mir hatte die Entscheidung nichts mit meiner Person zu tun, sondern damit, daß man ihm es nicht entziehen will, jetzt wo er sich doch gerade wegen seiner Kinder (angeblich) so bemüht, trocken zu werden.
    Das mit meinen Kindern nicht gesprochen wurde, liegt vermutlich daran, daß sie noch viel kleiner sind als Deine.

    Liebe Grüße Lenjana

    Hallo Jenny,

    erstmal Herzlich willkommen! :D

    Ich denke, daß Deine Mutter da leider keine Ausnahme ist.

    Ich selber schiebe seit über einem Jahr eine Operation vor mir her, weil ich die Kinder während des Krankenhausaufenthaltes nicht allein bei ihrem Vater lassen wollte und das ich sie woanders unterbringe, hätte er nie zugelassen, solange wir noch zuammengelebt haben.

    Ich habe mehrere Knoten in der Schilddrüse, von denen man nicht sagen kann, ob sie bösartig sind. Die Gefahr besteht durchaus, da erst vor kurzem in meiner direkten Verwandtschaft ein Fall von Schilddrüsenkrebs aufgetreten ist. Erst habe ich das wenigstens noch regelmäßig per Ultraschall untersuchen und mir Blut nehmen lassen. Als sich einer der Knoten verändert und Auswucherungen gebildet haben, bin ich einfach nicht mehr zum Arzt gegangen. Aus Angst, die Kinder nicht nur wegen eines einmaligen KH-Aufenthaltes beim Vater zu lassen, sondern noch sehr viel häufiger stationär behandelt werden zu müssen.

    Ich muß sagen, da mir das keine Schmerzen verursacht, habe ich oft einfach nicht daran gedacht, es hinten angestellt. Und jetzt, wo ich gerade mitten in der Trennung stecke, habe ich mich wieder noch nicht darum gekümmert.

    Ich bin froh, das Du diesen Thread eröffnet hast und mir damit ins Gedächtnis gerufen hast, das endlich mal in Angriff zu nehmen. Auch wenn es (hoffentlich) nicht so schwerwiegend ist, wie bei Deiner Mutter. Man sieht ja auch am Beispiel Deiner Mutter sehr deutlich, wohin das führen kann. Wäre ich noch bei meinem Mann, würde ich mich auch in den nächsten Jahren nicht dieser OP unterziehen.

    Liebe Grüße Lenjana

    Hi tini,

    schön, mal wieder von Dir zu hören.

    Das mit dem Sorgerecht, hat mit dem Besuchsrecht eigentlich gar nichts zu tun.
    Beim Besuchsrecht ist es so, daß man sich miteinander einigen kann, wann und wie oft er die Kinder sieht, wenn das nicht klappt, regelt das das Jugendamt. Ich habe gleich nach der Trennung festgelegt, er kann die Kinder alle 2 Wochen sehen, ob nur ein paar Stunden oder über Nacht, habe ich erstmal ihm überlassen. Er hat es akzeptiert und möcht sie auch immer nur ein paar Stunden. Somit gibt es zumindest was das angeht, erstmal keine Probleme.
    Beim gemeinsamen Sorgerecht muß er, was wichtige Entscheidungen betreffend der Kinder angeht, mit einbezogen werden. Das sind z.B. Operationen, Schulwechsel oder die Religion zu wechseln. Was den Alltag angeht (Ernährung, Schlafenszeiten, Arztbesuche etc.) hat er nichts mitzureden, das liegt bei dem, bei dem die Kinder leben (bei mir).
    Und dann gibt es noch das Aufenthaltsbestimmungsrecht: Da ich das habe, kann ich mit den Kindern umziehen oder in den Urlaub fahren, ohne das mit ihm absprechen zu müssen. Außerdem hat er dadurch nicht das Recht, die Kinder über die vereinbarte Zeit hinaus bei sich zu behalten. ich kann dann ohne weiteres mittels Polizei die herausgabe der Kinder verlangen. Was ansonsten beim gem. Sorgerecht gar nicht so einfach wäre.
    So habe ich das alles jedenfalls verstanden. Ich hoffe, ich als "Neu-Alleinerziehende" habe das ungefähr richtig geschildert und bitte die erfahreneren mich zu korrigieren, falls was nicht stimmt.

    Nein, allzu traurig bin ich darüber nicht. Klar, es wäre mir anders lieber gewesen, aber ich kann erstmal damit leben.

    Ich finde auch, daß ich, wenn ich auf die letzten 4 Wochen zurückblicke, eigentlich schon recht weit voran gekommen bin, auch wenn´s mir trotzdem oft zu langsam geht.
    Leider kommt meine Gefühlswelt immer mal wieder komplett durcheinander und schaffe es immer noch schlecht, mich mal auf mich zu konzentrieren.

    Egal, was er unternimmt, da muß ich jetzt durch. Ob es ein Brief an meine Eltern oder sonstwas ist. Wenn ich ihm jetzt nicht beweise, daß er damit keinen Erfolg hat, wird er es immer wieder versuchen und ich werde nie Ruhe vor ihm haben. Also - Augen zu und durch!
    Irgendwann wird auch er es einsehen müssen. Das er sich damit schwertut, wundert mich eigentlich nicht. Er konnte es ja viele Jahre mit mir machen. Klar, daß er jetzt nicht einfach so, von heute auf morgen begreift, daß nun ein anderer Wind weht.

    Liebe Grüße Lenjana

    Hallo poldi,

    Zitat

    Um zu wissen, was er momentan denkt, müsste ich mit ihm reden oder texten- ist doch irgendwie ne Zwickmühle, oder?


    Bist Du Dir sicher, wenn Du mit ihm reden würdest, würdest Du wissen, was er denkt? Ich glaube nicht. Er wird Dir das sagen, was Du hören möchtest.
    Was nie verstanden habe, ist:
    Wenn mich mein Partner wegen dem und dem Problem nicht mehr haben will, was tue ich dann? :arrow: Für mich wäre logisch, ist mir was an dem Partner gelegen, das Problem anzugehen, um ihn vielleicht dadruch zurück zu gewinnen.
    Wenn wir unsere Partner wegen des Problems Alkohol nicht mehr haben möchten, was tun sie? :arrow: Machen weiter wie bisher und erfinden Ausreden dafür.
    Aber das begründet sich wohl leider wirklich damit, daß ihnen im Grunde genommen der Alkohol wichtiger ist, als wir.

    Liebe Grüße Lenjana

    Ich habe heute eine Niederlage einstecken müssen:

    Meine RAin hat mich angerufen und mir gesagt, daß der Familienrichter, bei dem wir am Do. den Termin wegen dem Sorgerecht haben, mit ihr gesprochen hat und auf gar keinen Fall meinem EX das Sorgerecht entziehen will. Es gibt zwar kein Problem wegen des Aufenthaltsbestimmungsrechtes aber das alleinige Sorgerecht bekomme ich nicht. Meine RAin hat gefragt, ob wir den Termin trotzdem wahrnehmen sollen. Ich habe aber abgelehnt - was macht es für einen Sinn, zu Gericht zu rennen, wenn man vorher schon weiß, wie der Richter entscheidet. Lt. RAin stützt er sich damit auf den Bericht vom Jugendamt. Ich habe der RAin gesagt, sie braucht mir die Abschrift davon nicht mit der Post schicken, ich hole sie gleich selber ab. Ich wollte unbedingt wissen, was da drin steht. Und folgendes steht drin:
    Es gäbe keinen Grund, ihm das Sorgerecht zu entziehen, weil er sehr bemüht an seiner Alkoholkrankheit arbeitet und auch sonst einen sehr gefestigten Eindruck macht. Ich habe es gewußt! Er hat sich mal wieder super präsentiert, diesmal hat e den einsichtigen, reuigen gegeben und selbst die Frau vom JA glaubt ihm. Er steht zwar über mich auch nichts schlechtes drin, d.h. er hat wohl daruf verzichtet, mich schlecht zu machen, aber mich ärgert das trotzdem.
    Ich denke, ich kann prinzipell mit der Lösung leben, was mir aber richtig stinkt, ist, daß er sich jetzt als der große Sieger fühlt und sich bestätigt sieht, daß er doch gar nicht so schlecht ist und bloß ich es bin, die ihn so schlecht darstellt :evil:
    Da das Ergebnis für mich nicht überraschend kommt, weil mir am JA ja schon gesagt wurde, daß es wahrscheinlich so ausgeht, bin ich eigentlich ganz froh, daß ich ihm zumindest bei Gericht nicht gegenüber stehen muß, wenn dieses Urteil gesprochen wird.

    Hallo poldi,

    ich war bei Dir bisher nur stille Mitleserin, möchte jetzt aber auch mal "meinen Senf" dazugeben:

    Zitat

    wie würdet ihr das einschätzen, dass es er schreibt, ihm tut es leid und er wollte mich nicht verletzen. Er sagt, wir hätten aneinander vorbei geredet. ??

    Die Aussage, ihr hättest aneinander vorbeigeredet, fordert die logische Konsequenz, das nochmal richtig zustellen und ich denke, darauf zielt er ab. Wenn er erstmal im Gespräch mit Dir ist, hat er schon wieder halb gewonnen. Es spielt auch keine Rolle, ob Dich verletzen wollte oder nicht, er hat es nunmal getan - und sicher nicht zum ersten Mal. Was nützt es Dir da, wenn es ihm leid tut und beim nächsten Mal wirst Du wieder verletzt. Gehe bitte auf keinen Fall darauf ein! (Glaub`mir, ich weiß, wie schwer das fällt!)
    Es wird sicher noch lange dauern, bis er die Trennung akzeptiert, wenn Du ihn irgnorierst. Aber es wird sicher noch viel, viel, viel länger dauern, wenn Du au ihn reagierst. (Wenn es dann überhaupt dabei bleibt und Du Dich nicht sogar von ihm einwickeln läßt.)
    Ich weiß von mir, daß für mich die Gefahr bei einem persönlichen Gespräch zig-mal höher wäre, mich wieder zu irgendwas überreden zu lassen, als wenn er mich nur per Mail nervt.
    Bei uns geht das jetzt seit 4 Wochen. Ich habe meinen Mann angezeigt, war beim RA wegen der Scheidung, ignoriere (neuestens) seine Mails und was ist seine Reaktion darauf? Er sagt einfach "das glaube ich Dir nicht, Du empfindest doch noch viel für mich, übertreib nicht mit dem was du gegen mich unternimmst, das lohnt sich nicht, wir sind ja eh´bald wieder zusammen" (Woher willer das wissen, was muß ich noch tun, daß er es begreift) Ich könnte an die Decke gehen, bei so einer Aussage und habe auch das Bedürfnis, es ihm immer nochmal klar zu sagen, daß es aus ist. Es würde aber nichts bringen, da könnte ich mich auch gleich mit meinem Kleiderschrank unterhalten, der würde genauso viel verstehen, wie mein Ex.

    Also bleib stark und gehe nicht auf das ein, was er scheibt!

    Liebe Grüße
    Lenjana

    Zitat

    Wie "beziehungsfaehig" sind denn CO-Abhaengige in einer solchen Situation?

    Ich kann da nur von mir sprechen:

    Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, ob ich überhaupt noch beziehungsfähig bin. Ich habe außer dieser Beziehung/Ehe eigentlich nichts anderes kennengelernt (von ein paar kleineren "Jugendlieben" mal abgesehen). Kann ich überhaupt mit einem Partner umgehen, oder werde ich immer versuchen, ihn mir zurechtzubiegen? Wenn es beim nächsten Mal nicht der Alkohol ist, ist es vielleicht was anderes, was mich stört.
    Gibt es die Liebe, wie ich sie mir vorstelle, vielleicht gar nicht, ist Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz vielleicht nur eine Illusion für mich? Kann ich das vielleicht gar nicht geben? Ich hoffe, daß ich das noch rausfinden darf. Denn ich war ja in der Parnterschaft genauso egoistisch wie er. Er, weil er nicht aufhören wollte, zu trinken und ich, weil ich mich nicht damit abfinden wollte und zur Bedingung gemacht habe, daß er sich ändert. (Auch wenn ich der festen Überzeugung bin, daß es sich bei mir um den gesünderen Egoismus handelt)
    Oder kommt man als Co, trotz seiner schlechten Erfahrungen nicht viel eher wieder an einen nassen Alkoholiker?
    Ich hoffe, irgendwann Antworten auf diese Fragen zu finden.

    Liebe Grüße Lenjana