Hallo Aurora, Hallo Leute,
Zitat von Aurora
"Warum lasse ich es immer wieder zu, dass andere Menschen mir weh tun.
Dieser satz ist wahrscheinlich ausschlaggebend. Er zieht für mich die Frage hinterher. Lasse ich mir weh tun? Tue ich es selbst? Indem ich etwas so deute? Hat dieser Mensch mir mit Absicht wehgetan? Unbeabsichtigt? Hat er mir dadurch wehgetan weil er mit sich selbst nicht im reinen ist, nicht klarkommt? et.etc.etc.
Ich lasse es auch zu. Ich fühle den Schmerz. Ich bin im Schmerz. Wenn der andere ahndelt wie er handelt...
Tausend Fragen. Konnte gestern gar nicht einschlafen.
Dieser krasse Schmerz der ganz schnell auftauchen kann, meistens ganz extrem und schnell da ist geht nach Stunden, einigen Tagen wiederholten aufschwellens vorbei und ist aus einer direkten Tat bzw. nicht Tat entstanden. Doch der Schmerz den ich gerade habe, der ist ganz untergründig, so still und tief drin. Und der ist entstanden aus einer Sache die für mich mit Anstand, allg. Verhaltensregeln und "normalen" Respekt zu tun hat. Für mich ist momentan, immer noch, schlimm, das er sich einfach nicht gemeldet hat. Das er kein Stück eines Abschieds, von angesicht zu Angesicht oder per Telefon gebracht hat. Kein Wertschätzen dessen was war. Daran werd ich wohl noch lange knabbern.
Extremschmerz in EXtremsituationen hat auch damit zu tun das ich dann nicht bei mir bin, außer mir bin und irgendwann so tief stecke das der Schmerz die Kontrolle hat über mich.
Zitat
Du hast Schmerzen, wenn Menschen sich zurück ziehen, wenn sie dir zeigen, du bist ihnen nichts wert. Oder wenn du denkst, dass sie es denken, dass du ihnen nix wert wärst.
Ja, so ist es wohl. Vorallem das keine Bereitschaft zum gespräch, zur Auseinandersetzung besteht.
Zitat
Du hast es nicht nötig, dir weh tun zu lassen.
Ja, das habe ich nicht nötig. Und trotzdem tut es das, weil genau dieser Mensch und die schönen Sachen mit Ihm mir fehlen. Weil da etwas besonderes war. Soweit sogar das ich mich anders entdecken konnte. Und plötzlich ist er weg dieser Mensch. Als wäre er tot. Als wäre es nicht gewesen.
Weiter werde ich mich um mich bemühen in der Hoffnung diesen Schmerz nicht mehr zuzulassen. Er hat sich immer wieder entschuldigt. Aber vielleicht habe ich Ihn ja nur überredet in dem ich Ihm aufgezeigt habe um was es geht. Am Ende war aber nur ich bereit weiterzugehen und mir und Ihm auch die zeit zu lassen zu wachsen. Er war nicht bereit. Weder Zeit zu geben, noch zu wachsen, noch sich auseinanderzusetzen.
Ich war am Ende ein Störenfried in seinem Leben. Das tut weh!
Und trotzdem kann ich daran nichts ändern.
Menschen zu finden denen ich so wie ich bin etwas wert bin, die breit sind sich zu "reiben"... das scheint irgendwie nicht wirklich möglich.
Doch ich weiß ich habe mich.
Und auch deshalb bin ich immer wieder Dankbar hier zu sein und Antworten zu bekommen. Denn hier sind viele die sich reiben und tiefer denken wollen, bereit sind weiterzugehn.
Danke
Karotte
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