Hallo liebe Crevette, vielen Dank für deine Worte...das alles muß ich mir viel deutlicher machen!
Im Grunde genommen stelle ich andere damit ja immer über mich...damit das mir Ihr Wohlergehen so wichtig ist...aus dieser Angst herraus. Ich fühl mich schlecht wenn ich mal nein sage etc. Ich stehe also nicht wirklich zu mir und meinen Empfindungen...ABER WARUM? Und wie kann ich dauerhaft damit umgehen...mir das abgewöhnen. Bin einfach viel zu nett, laß zuviel mit mir machen...und klar die Leute nutzen das und mein schlechtes Gewissen aus.
Bin grad ziemlich am erinnern...wie es so mit uns war. Der Alkohol war irgendwie schon immer da, so gewohnt...und da er auch eher selten so vollbesoffenEskapaden hinlegt, bzw. ich mich davon fernhalte..fällt es oft gar nicht so auf. Aber trotzdem gebe ich der Alkoholkrankheit ganz viel "Schuld" daran wie er so ist und wie es Ihm geht etc. Das streitet er natürlich ab...aber das macht es auch nicht besser...Denn wenn nicht der Alkohol "dran Schuld" ist dann frage ich mich "hat der Mann keinen Willen" oder "er will halt nicht" - ist eben nicht sein Bedürfniss...ABER wie es auch ist: Das was hier als Beziehung beschrieben wird entspricht NICHT MEINEN Bedürfnissen - und Ihr glaubt es wahrscheinlich kaum, aber das ist für mich eine Erkenntnis!
Ein Punkt dabei ist das es für mich eigentlich schon lange so ist das ich mir unter ner Beziehung was anders vorstelle, und ich das auch fleißig kommuniziert habe in der Hoffnung das sich etwas ändert...für mich ist das schon lange keine Beziehung mehr(mein Engagement hat auch erheblich nachgelassen)...also hält er Sie einseitig am Leben, aber ich tue so als ob irgendwie...VOLL Bescheuert kann ich da nur sagen.
Wenn ich das über das Nachdenke was war: Ich hatte extreme Zusammenbrüche, tierisches Geheule und Geschreie, krasse Streits und habe es doch nicht geschafft Ihm wirklich die Türe zu schließen. Am Ende durft er immer wieder kommen... ein sehr dummes Spiel auf meine kosten. Ich frag mich nur wie ich so blöd sein konnte, wie ich mich selber damit zerstört habe...kein Wunder das ich so krank wurde...das hält man nicht aus. Aber ich bin selber dran Schuld. VOLLE KANNE COABHÄNGIGKeit. Hier erkenne ich aber auch erhebliche Fortschritte die ich im letzten Jahr gemacht habe...aber manches braucht echt Zeit von der Erkenntnis bis zum absetzen und umsetzen. Ich bin echt ruhig geworden. Acuh innerlich tobt lang nicht mehr dieser Sturm. Und ich würde es mir wünschen das er anders wäre aber ich weiß auch das Ich Ihn nicht ändern kann. Ich brauche nicht mehr auszurasten weil er sich mit den Kumpel die volle Kante gegeben hat...es ist sein Leben und wenn ermeint er müsse das tun...na dann.
Ich habe echt die Hoffnung das sich nochmehr ändern wird...das ich mehr Selbstbewußtsein und Selbstwahrnehme leben kann, habe aber trotzdem starke bedenken was Beziehungen zu Menschen angeht. Ein wirklich extremes Übungsgebiet.
DANKE EUCH FÜRS LESEN 
Ps.: Ja, MammaMia will ich auch noch sehn...heute geh ich in HAPPYGoLUCKY