Beiträge von tini8

    Hallo Kleine - dein langes Post klang im Unterton so extrem wütend, wie ich dich eigentlich noch gar nie gelesen habe. Ich kann verstehen, wie besch.. es dir gehen muss.

    Ich will hier zwar keine Lanze für deinen Mann brechen, aber ich will nur zu bedenken geben: Er ist Kroate, oder? Er will und muss nach seinem männerbidl immer stark sein, oder? Das war einer der Gründe, warum du dich in ihn verliebt hast, oder? Ist er nicht so ganz anders als dein Vater? Du warst ja noch extrem jung, bist es noch immer, und hast schon zwei Kinder, stehst voll in der Pflicht und in der Verantwortung. Aber man ändert sich sein ganzes Leben lang und gerade du hast dich sehr stark geändert - und er? Hat er sich auch geändert? Ist es das, was momentan zwischen euch steht? Und dann sind finanzielle Schwierigkeiten für deinen Mann sicherlich auch etwas, was extrem an seinem Selbstwertgefühl kratzt. Und ein "gestörtes" Kind noch mehr.

    Wenn ihr euch liebt, werdet ihr einen Weg finden. Aber du hast immer mal wieder von Schwierigkeiten bei euch berichtet...

    Zu deinem Großen: Ich würde wie die anderen dir auch geraten haben, unbedingt zum Psychologen gehen. Aber nicht nur für deinen Sohn, auch für dich!!! ADS ist oft eine "Familien"krankheit, die Kinder reagieren damit unter Umständen auf ihr Umfeld. Es wird ihnen alles zuviel, sie haben keine Sicherheit, füheln sich hilflos. Und werden hyper-aktiv. Und ich erinnere mich daran, was du immer alles in einen Tag packen willst (z.B. diese tausend Torten am Geburtstag...) - sind das nicht Muster, die sich wiederholen???

    Ich habe es dir schon ein paarmal geschrieben: ich galube, auch du und gerade du bräuchtest eine AUS-Zeit. Z.B. Mutter-Kind-Kur!!!! Würdest du nach dieser Diagnose und mit deienr Geschcihte sofort bekommen, bin ich mir sicher.

    Liebe Nicole, ich will dir keinesfalls auf den Schlips treten, falls ich zu direkt war, tut mir das leid. Falls es dir weiterhilft, wäre ich sehr froh darüber. Du bist so liebenswert, es wird bestimmt wieder aufwärts gehen!!!! LIebe Grüße, tini


    Liebe Nicole

    Hallo fmk! Allein dein Nick sprciht ja schon Bände.... Ich hoffe, dass du ihn änderst, wenn du alles hinter dir hast, und nicht mehr so fertig bist! Über dir schlägt momentan alles zusammen und du fühlst dich nur noch am Ende. Achterbahnfahrt. Aber irgendwann hört es auf! Halte nur noch ein bisschen durch. Zieh deine Ziele durch. Schnell!

    Aber einen Tipp möchte ich dir ganz dringend geben: Meine Tochter ist auch 3. Klar, Umfeld hin und her, ist alles wichitg. Aber nicht das Wichtigste. Und wenn du in den Taunus ziehst - auch wurscht!!! Für deinen Sophn ist es das Wichtigste, so schnell wie möglich aus diesem ihn krank machenen UMFELD rauszukommen. Und wenn du dafür in den taunus musst - auch gut.... 3jährige gewöhnen sich unglaublich schnell woanders ein, sie haben noch keine festen Freundschaften. Das einzige, was sie schon haben, ist eine FESTE Elternbindung und evtl. Oma/Opa/Tantenbindung. Und das bist DU. Und ja nur du.

    Also, schaff deinen Sohn da raus. Und dich mit. Gib ihm ein neues Umfeld, das mit dir anfängt und bei dir aufhört.

    Mach dir nicht so viele Gedanken um Zweitrangiges!!!!! Erstrangig bist du und dein Kleiner, zweitrangig sit dein Umfeld. Und wenn ihr erstmal bei Oma udn Opa wohnt, bis du eine Wohnung hast - Alles ist besser als das, was er monmentan hat. Und er selber sagt es dir doch ganz deutlich. Er schläft nicht vor lauter Angst. Also vergiss das mit dem Umfeld!!!!!!


    Ich wünsch dir ganz viel Kraft. Ziehs durch!! LG tini

    Hallo f_m_k! Erstmal ein verspätetes Willkommen hier im Forum! Ich habe jetzt deine Geschichte gelesen und bin ehrlich erschüttert, was du - aber noch mehr dein Kleiner - mitmachen. Ich kann dir nur raten, deinen Weg, den du jetzt begonnen hast, so schnell und gut wie möglich durchzuziehen. Für dich, aber vor allem für deinen Kleinen.

    So wie du es schreibst, hat er tatsächlich schon einen kleinen "Knacks" weg. Er klammert sich an dich, kann die Situation nicht einschätzen. Meine Tochter ist gerade 3 geworden - in dem Alter spüren sie alles, können aber noch nicht alles aussprechen oder verbalisieren. Aber dass er schlecht schläft, ist ein eindeutiges Warnsignal, denn normalerweise schlafen 3- oder 4jährige gut und tief in der Nacht. Ganz offfensichtlich braucht er dich als "Einschalfhilfe", nur dann fühlt er sich sicher....

    Hol dir alle Hilfen, die du brauchst, und mach schnell!!! Kannst du denn nciht mit ihm gemeinsam ausziehen????? Hättest du Unterstützung?

    Lg tini

    Hallo liebster Feuervogel!! Und natürlich liebe Nicole! Wow, besser hätte man das glaube ich nicht formulieren können.... Ich denke auch, genau so ist es. Und diesen Mechanismus sich bewusst zu machen, ist schon schwer. Noch schwerer sit es, entsprechend zu reagieren. Wow, aber DER Nagel ist genau getroffen worden!!!!!! Lg tini

    Hallo! Bei mir ist das noch mal ganz anders. Ob mein Vater Co ist? Diese Frage stelle ich mir erst seit einem Jahr. Denn über die Alkoholkrnakheit meiner Mutter haben wir gar nicht gesprochen. Ich habs ab und zu versucht - vor allem am schluss, als es sehr schlimm wurde - aber er sagte immer nur: "Sie bemüht sich sehr."

    Tja. Wenn ich es nüchtern betrachte, war in meiner Familie eigentlich ICH die Haupt-Co-Abhängige, zumindest, als ich noch daheim gewohnt habe. ICH habe sie gedeckt, ICH habe mit dem Auto meine Schweste abgeholt (bin 7 Jahre älter) und ICH habe ihr permanent hinterherspioniert. Dass andere Familienmitglieder das so exzesiv getan haben wie ich, weiß ich nciht, kann es mir aber auch nicht vorstellen. Das war aber auch noch zu einem Zeitpunkt, als meine Mutter vor allem abends und vor allem dann, wenn mein Vater nicht da war, getrunken hat. (Er hat Schicht gearbeitet).

    Heute denke ich, dass mein Vater mich hätte rausnehmen müssen aus der Schusslinie. Aber wie? Er ist selber mit einem alkoholkranken Vater aufgewachsen, und konnte vielleicht nicht anders. Bis heute bin ich entsetzt darüber, WIE wenig er sich mit der Alkoholkrankheit an sich auseinandersetzt. Aber auch das ist ja durchaus typisch für den nicht-trinkenden Teil.

    LG tini

    Hallo Kleine! Ja, du machst Sachen!!! Das liest sich ja wie ein Kranken-Dossier.... Mensch, jetzt wirds echt Zeit, dass du ganz feste auf DICH aufpasst!!!! Auch wenn du jetzt wieder auf den Füßen bist: Mach langsam, schalt einen Gang runter! LG tini

    Hallo Nicole.... also zu deinem Vater: Da würde ich sagen, mach gar nix. Es ist sein Leben, und der Alk macht ihm scheinbar langsam immer schwerer zu schaffen, trübt seine Einschätzungen und sein Urteilsvermögen.

    Zu deiner Mutter: Schaurig. Ist sie so co-abhängig und ist dein Vater (z.B. nachts?) so hilflos, dass sie sich praktisch keine Schwäche erlauben darf -aus ihrer Sicht? D.h. sie negiert sogar einen Schlaganfall? Schaurig.... Da fällt mir irgendwie kein anderes Wort ein. Mir fällt auch leider nichts ein, was du tun kannst.

    Wie wir es ja immer wieder anderen versuchen klarzuumachen: Die Akoholiker und auch die Co-Abhängigen müssen ihren persönlichen Tierfpunkt erreichen. Und den haben deine Eltern scheinbar noch nicht.

    Und mit deiner Schwiegermutter würde ich reden. Sag ihr, wieviel sie dir und euch bedeutet. Sag ihr, dass du wissen musst, wie es um sie steht. Vielleicht lässt sie dann ein bisschen mehr raus???

    Ihc drück dich mal ganz fest! tini

    Hallo Papi, ich hoffe, du hast genug Kraft, um deinen Weg durchzuziehen!!! Denn jetzt alleine in den Urlaub zu fahren, ist schon ein guter, wichtiger, erster Schritt. Ich kann dir übrigens auch nciht sagen, warum deine Frau ausgerechnet an dem Abend getrunken aht, als deine Tochter zurückkkam, ich kann dir aber sagen, dass das ganz typisch sit für einen Alkoholiker.

    Alkoholismus ist eine Krankheit. Deine Frau hat sich mit Sicherheit gefreut auf deine Tochter, sie benmüht sich auch sicher, Trinkpausen einzuhalten (siehe die 1 1/2 Wochen), aber, lieber Papi, sie ist KRANK: Schwer krank sogar. Sie kann sich nicht zusammenreißen, wenn deine Tochter kommt, sie will es vielleicht, aber dann kommt der Teufel Alkohol und - sie säuft.

    Wie oft hat meine Mutter im Urlaub 2 Wochen nichts getrunken - sie war erholt, sah gut aus, und kaum waren wir daheim, hat sie gesoffen. Ich hab das damals nicht verstanden, meine Schwester sagte dann immer zu mir: "Ich verstehs nciht, da ist doch jetzt kein Grund dafür da..." Leider wusste ich da noch nicht alles das, was ich jetzt weiß über Alk.

    Und so ist es auch bei deiner Frau. Alle deine Hoffnungen werden immer wieder enttäuscht werden, weil du glaubst, sie müsse nur aufhören zu trinken. Aber genau das ist dein Denkfehler. Sie muss erstmal erkennen, dass sie krank ist, sich dann helfen lassen wollen, und auch dann ist es noch ein weiter, schwerer Weg!!! Doch sie steht ja noch nicht mal bei Stufe 1!!!

    Insofern kannst du deine Hoffnungen nur auf DICH setzen. Vor allem deine Tochter hat nur diese Hoffnung!!!!!!!!

    LG tini

    Schönen Urlaub!

    Ui, Fehmarn!!!!! Da warn wir letztes Jahr, auch aufm Bauernhof - und es war superspitzenmäßig!!!! Da sind Ferien auf dem Bauernhof so was von 1a!!!!!! Ich wäre ja gern wieder hingefahren, aber von uns aus waren es halt leider über 1000 Kilometer, und auf der Hinfahrt hatten wir merh als 12 Stunden... und das mit 2 Kindern hinten drin. Das war gar net so toll....

    Ansonsten: Richtig so: Lass ruhig mal Papa nach deiner Pfeife tanzen!!! :D

    LG tini

    Hallo vergessen! Du kannst deiner Mutter nicht helfen. Überhaupt nicht. Auch wenn du sie mit ihrem Problem konfronteirst - was soll das bringen? Sie wird dir fest in die Augen sehen und sagen "Ich habe kein Alkoholproblem". Alkoholiker sind sehr erfindungsreich mit ihren Ausreden...

    Sie wird auch niemals für dich aufhören, sie ist nämlich krank. Alkoholkrank. Aber es ist eine tödlich verlaufende Krankheit, nicht etwa eine Willensschwäche. Lies dich mal ein bisschen bei den Alkoholikern ein. Erst wenn SIE ihren persönlichen Tiefpunkt erreicht hat (und das scheint noch nicht der Fall zu sein), wird sie sich helfen lassen. Dass DU deinen persönlichen Tiefpunkt schon erreicht hast, spielt dabei keine Rolle.

    Es gibt eigetnlich nur eines, was du tun kannst und eine Person, der du helfen kannst. das bsit du selber. Schau, dass du deine Sachen packst und raus kommst aus diesem Leben. Bau dir dein eigenes Leben auf. Lass dir nciht von der Alkoholkrankheit deiner Mutter vorschreiben, was du zu tun hast. SIE lässt sich von dir ja auch nichts sagen, oder?

    LG tini

    Hi Nicoel, ich hatte keinen Urlaub, aber eine Auszeit .... und hab mich jetzt durch deine letzten 4(!!) Seiten gearbeitet...

    Wichtig finde ich, dass du jetzt jemanden hast zum Reden. Mir ging es am Anfang meiner "Mutterzeit" auch so wie dir: Ich war irgendwie immer allein und bin auch deswegen dauernd bei meinen Eltern gewesen. Mittlerweile habe ich soooo viele Kontakte, dass ich manchmal schon gar nicht mehr weiß, wie ich alle unter einen Hut kriegen soll. Manchmal stressig, aber eigentlich schön, oder? Denn nichts kann so lang sein wie Tage nur mit deinen Kindern.... so süß sie auch sind.

    Zu deiner Auseinadersetzung in der Nachbarschaft kann man so oder so stehen. Ich stauche inzwischen auch mal andere Kinder zusammen, wenn sie zum Bsp. meine Kleine bewusst ärgern!!! Da geht mir nämlich der Hut hoch. Und dass du an die Decke gehst, wen jemand deine Kinder anfasst, kann ich gut verstehen. Das heißt in meinen Augen nicht, dass ich nicht auch denke, dass Kinder andere Autoritäten akzeptieren sollten. Hmmmm. Ich war nicht dabei, kann mir also kein genaues Bild machen.

    Und zu deinem Vater: Puh!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mehr fällt mir da jetzt irgendwie auch nicht ein. Aber sag mal, warum waren das 15 Kinder???? Gilt bei dir nicht die Regel: So alt wie man wird, so viele Kinder darf man einladen? Denn ich ahbe öfter mal 2 Nachbarskinder da - macht dann also 4 Kinder: zweimal drei Jahre, einmal 6, einmal 8. Und das finde ich manchmal turbo-stressig!!!!!!!

    Lg tini

    Hallo liebe Anna! Ich weiß, dass das, was du beschreibst, unglaublich schwer ist. Aber allein schon der Gedanke "Wenn XY ist, reißt sie sich bestimmt zusammen.." ist genau falsch.

    Alkoholismus ist keine Sache des Willens, es ist eine Krankheit, Anna. DESHALB KANN sie sich nicht zusammenreißen. Sie ist krank, sie ist süchtig. Wenn du das erst mal akzeptierst, wird dir manches leichter fallen. Nicht alles. Und auch nicht immer.

    Und das mit dem Tiefpunkt. Manche erreichen ihn nie. Auch das musst du dir bewusst machen.

    Aber es kommt auch nciht DARAUF an, sondern darauf, ob DU deinen Tiefpunkt erreicht hast. Und wenn das so ist: Lebe dein eigenes Leben. LG tini

    Hey, ihr 2 - was habt ihr denn für nächtliche Gespräche??????? Aber nur zu deiner Beruhigung, Nicole, ich kann auch ganz schwer allein sein. Wenn mein Mann mal (was echt selten vorkommt) unterwegs ist, und er kommt nur ein bisschen später heim als ich es erwarte, dreh ich fast durch. Dann seh ich ihn schon besoffen im Straßengraben liegen.... Und das, obwohl ich ihn noch nie betrunken gesehen habe....

    Aber du hast recht - deine Schwiemu übrigens auch - das ist der typische Co-Kontroll-Wahn. Aber man kann was dagegen machen. Das weißt du ja auch. Aber manchmal ist es halt auch schwer. Gehts dir heute besser?

    Ganz liebe Grüße, tini

    NIEMALS!!!!!!!!!!!!! Genau das will er doch - er will dich klein kriegen. Lass das nicht mit dir machen. Wenns nicht anders geht, steck das Telefon aus. LG tini

    Hi Nicole!
    Dein Vater ist echt die Wucht in Dosen - der probierts mit allen Mitteln, oder?????? Du, am besten machst dus so, wies dir die summerdream geschrieben hat. Ohren zu! Augen zu! Lass dich doch sonstwo kratzen.... Versuch es einfach nciht an dich rankommen zu lassen. Das ist der einzige Tipp, den ich (leider) habe!!! Fühl dich umarmt! tini

    Hallo Nicole! Ich hatte diese Woche auch schlechte Nächte - boa, wenn man das mal nicht mehr gewöhnt ist, macht einen das ganz schön fertig. Damit will ich dir nur sagen: Irgendwann hörts auf! Bei jedem Kind!!!!! :D LG tini