Hallo!
Bin neu hier, und habe mich hier angemeldet, weil ich davon überzeugt bin, dass meine Mutter (60 Jahre alt) alkoholabhängig ist.
Habe mir das nun in etwa 10 Jahre angeschaut, soweit ich zurückdenken kann, und bin nun zu dem Entschluss gekommen, dass nun endlich etwas passieren muss. Ich rechne täglich damit nach Hause zu kommen und sie tot aufzufinden. Sie hat bereits schwere körperliche Einschränkungen die mit Sicherheit nicht nur am Alter liegen.
Ich schätze, dass sie ca. grob geschätzt 2 Flaschen Wein, mehrere Flaschen Bier, 2 Piccolo Sekt und mittlerweile auch Schnaps trinkt.
Habe mir überlegt, dass ich nun in regelmäßigen Abständen ihre Verstecke aufsuche und kontrolliere und dies festhalte, damit ich mal einen genaueren Überblick über die Menge bekomme.
Hinzu kommt, dass sie seit mehreren Jahren nicht krankenversichert ist.
Meine Frage ist nun eigentlich: Was kann ich tun, damit sie versteht, dass sie ein Problem hat und dass sie sich helfen lässt?
Ich habe überlegt, ob es sinnvoll wäre, einen Sticktag auszumachen andem ich alle Flaschen aus ihren Verstecken hole, sie auf den Tisch stelle und sie dann dazu hole. Quasi volle Konfontation mit der Tatsache.
Mir ist klar, dass sie sich darüber nicht freuen wird. Aber darauf muss ich mich eben einstellen. Ich würde die Wohnungstür abschließen, damit sie nicht wieder fliehen kann und solange mit ihr reden, bis sie einbricht. Auch wenn sie sich total aufregt und wütend wird. Und auch wenn es 12 Stunden dauert...
Was meint ihr dazu? Könnte es den gewünschten Erfolg erzielen oder ist das der komplett falsche Weg?
Oder habt ihr vielleicht eine Idee oder eine Ahnung, ob es in meinem Fall sinnvoll wäre zu einer Sitzung der AA`s zu gehen?
Ich möchte unbedingt wissen, was ich tun kann sie zu überzeugen!
Ich habe große Angst, dass sie so nicht mehr lange überleben wird und an den Folgen sterben wird oder sich selbst umbringt.
Diese Verantwortung kann und will ich nicht mehr auf mir tragen.
Danke fürs Lesen und schomal danke für die Antworten!