Beiträge von Oiseau

    Guten Abend,

    es ist schön zu lesen, dass es offensichtlich einigen von uns hier gelingt, mit dem Partner zusammen zu bleiben, weil der Partner bereit ist sich helfen zu lassen und gegen den Alkohol zu kämpfen!! Das macht mich froh. Besonders, wenn ich in den vielen vielen Briefen auch lese, wie es ist, wenn der Alkoholiker NICHT aufhören will und die Familie leidet!! Bis zu einem gewissen Grad sind wohl viele bereit, Leiden auf sich zu nehmen. Aber wenn manche körperlich und psychisch fertig gemacht wird, gequält, geschunden und lächerlich gemacht und beschimpft werden, dann kann auch ich nicht mehr begreifen, dass sie immer noch bleiben und hoffen! Bei Beschimpfungen, Demütigungen, körperlicher Gewalt wäre bei mir sofort Schluss :!::!::!: Also, liebe Co-Abhängige: Es tut mir in der Seele weh, manche von euch sooo leiden zu sehen! Tut was für euch und lasst euch das nicht mehr gefallen! Wenn ihr seht es wird nicht besser, wenn ihr bleibt, dann geht! Es wird euch besser gehen, auch mit weniger Geld, mit neuer Umgebung, neuer Wohnung!!! Kein Alkohol mehr, keine verbalen Entgleisungen und Prügel gegen euch, kein Streit, keine schlaflosen Nächte, keine Angst, keine Fahne ... klingt das nicht verlockend???

    Ich wünsche allen betroffenen Cos den Mut und die Kraft zu erkennen, wenn es Zeit ist sich zu trennen!!! :wink:

    Liebe Gotti,

    schön wieder von dir zu lesen. Das läuft ja toll bei euch. Dein Mann scheint sich richtig zu wandeln. Vielleicht wird er ja auch irgend wann das Einräumen eures Einkaufswagens dir überlassen :P !!

    Das mit den Träumen will ich noch kurz erklären: Man träumt offensichtlich Dinge, die man nur im Unterbewusstsein mit sich herumträgt. Also, wenn man sich besser kennen lernen will, ist das Notieren von Träumen eine gute Möglichkeit. Ich bin manchmal erschüttert (!!), was alles an Ängsten und Gedanken in mir herumschwirrt! Allerdings ist das Aufschreiben / Merken der Träume äußerst schwierig, weil man den richtigen Zeitpunkt nutzen muss, also wirklich im totalen Halbschlaf tastend und halb blind zum Stift greifen muss... Am Morgen kann man nur schwer entziffern, was da steht. Ich schreibe es dann noch mal richtig auf, soweit ich mich zusätzlich wieder erinnere.

    Das wollte ich dir nur erklären.

    Tagebuch schreiben ist auch Klasse.

    Hast du dir schon überlegt, was später mit dem Buch geschehen soll? Ich habe da immer meine Probleme. (Aufheben? Wegsperren? Nach ein paar Wochen zerreißen?) Wer hat Ideen? Es soll ja niemand lesen...

    Weiterhin eine erfolgreiche Weiterentwicklung und viele Grüße.

    Oiseau.

    Hallo bokins,

    ich freue mich, dass du einen schönen Sonntag hattest. Das, was du beschreibst über euer Zusammenleben klingt für mich ziemlich positiv. Ich bin sicher, dein Mann wird durch die Therapie stabiler und ihr werdet eine "trockene" Zukunft miteinander haben. Das mit dem Kartenhaus ist ein Beispiel, das eigentlich auf jedes Leben zutrifft. Zum einen gerät jedes Leben aus den Fugen, wenn irgend ein Teil darin plötzlich nicht mehr so funktioniert wie üblich, z.B. durch Krankheit oder Unfall oder Arbeitslosigkeit oder oder... Das finde ich normal und zum Leben dazu gehörig. Zum anderen mag es für die meisten Co-Abhängigen richtig und wichtig sein, sich von ihrem Partner zu trennen, vor allem bei zu großem Leidensdruck und wenn der Alkoholiker seine Lage nicht sieht und nichts zu tun bereit ist. Davon gibt es im forum eine ganze Menge. Aber du hast dich entschieden zu bleiben und mit ihm die schweren Zeiten durchzustehen, denn du siehst ja, dass er bereit ist sich helfen zu lassen und seinen Part in eurem Leben zu übernehmen, so gut er kann. Und er trinkt seit längerem nichts mehr - ein großer Schritt und eine Entscheidung von ihm!! Da spürt man die Liebe zwischen euch. Also, ich will dir mal Mut machen deinen Weg weiter zu gehen - nicht jede Geschichte muss automatisch in einer Trennung enden. Wer merkt, dass er in einer Beziehung zerbricht, vor die Hunde geht, der muss gehen, das sehe ich auch so. Aber dir geht es ziemlich gut, du bist stabil, humorvoll, siehst nach vorn und hast Power! Ich bin sicher, ihr schafft das! Allerdings meine ich nach wie vor auch, dass du mehr Mithilfe einfordern solltest. Aber auch da bist du auf dem Weg.

    Bis später.

    Oiseau.

    Hallöchen hier noch mal, bokins,

    :wink:

    ich habe gestern und heute mal nicht gearbeitet! (Muss ich sonst auch oftmals.) Dafür haben wir uns ausgeruht, eine Veranstaltung besucht, sind Essen gegangen mit den Kindern, haben einen Spaziergang gemacht und gute Gespräche geführt. Das tat auch sehr gut!

    Ja, ich glaube auch, dass wir auf einem guten Weg sind und vieles sich positiv entwickelt. Wenn ich, wie du richtig schreibst, bokins, mein Selbstbewusstsein noch aufpeppen kann, wird das meinem Partner sehr gut gefallen!! Das weiß ich! :lol:

    Übrigens kenne ich das Gefühl gut: sich für alles zuständig und verantwortlich zu fühlen, immer zu funktionieren. Nur habe ich gemerkt, dass es manchmal auch ohne mich geht, dass ich vielleicht auch früher schon ab und an mal etwas hätte deligieren können. Mein Perfektionismus zwingt mich oft, alles lieber selbst zu erledigen, weil ich glaube es ginge schneller. Dabei nehme ich zuweilen den anderen die Möglichkeit sich positiv einzubringen und an unserer Lebensgestaltung zu beteiligen, ich schließe sie also aus. Als mir das bewusst wurde, habe ich mich bemüht, einiges abzugeben, und das hat mich selbst auch wieder entlastet, sodass ich nicht permanent das Gefühl hatte, als Drahtseilartistin ungesichert über ein Seil zu balancieren, während mir drei Männer auf der Nase bzw. im Nacken herumtanzen!!! (Dieses habe ich sogar mal geträumt!!!) :idea: Jetzt geht es besser. Ich sage auch mal zu meinen Kindern, dass sie nach dem Kochen die Küche aufräumen sollen, bitte sie, mir etwas einzukaufen usw. Oder ich lehne mal etwas ab, wenn es mir gerade nicht passt. Das Arbeitenmüssen für die finanzielle Absicherung der Familie an sich ist ja schon anstrengend und fordernd genug, nicht wahr?

    Noch mal zum Einfordern: Meinst du, deine Mutter auch immer umsorgen zu müssen aufgrund ihrer Situation nach dem Tod deines Vaters? Ich habe gemerkt, dass meine Mutter nach dem Trauerjahr auch wieder ganz froh war, zuweilen ihre Mutterrolle auszuüben. :lol: Das ließ sie spüren gebraucht zu werden. Auch jetzt noch, nachdem sie erfuhr, dass ich einen Alkoholiker als Partner habe.

    Heute bin ich mal wieder dem Alkohol begegnet!! Eine ältere Frau auf einer Veranstaltung... Ich entwickele immer feinere Antennen für Menschen mit Alkproblem und ich merke jedes Mal, wie sich mir beim Anblick und evtl. sogar Geruch die Nackenhaare sträuben und ich Fluchtgedanken entwickele. Kennst du das auch? NIE wieder!!!

    In diesem Sinne einen wunderschönen Abend! Hier scheint immer noch aus allen Knopflöchern die Sonne! :lol:

    Oiseau.

    Hallo, bokins,

    wie ist denn dein aktiver Sonntag so verlaufen?

    Ich glaube, alles kann man über das Internet auch nicht raten! Also sollten wir (die wir dir Rat erteilt haben) auch ruhig zugeben, wenn wir uns mal geirrt haben in unserer Einschätzung. Einiges, was vergissmeinnicht schreibt, war auch mein Eindruck. Aber wenn du selbst schreibst, dass du nicht depressiv bist, dann sollten wir anderen froh sein, uns geirrt zu haben. Dennoch höre auch ich eine Überforderung aus deinen Beiträgen heraus und darum ist die Auszeit, die du dir täglich nimmst, für dich so wichtig. Aber das hast du ja selbst erkannt. Schön finde ich, dass dein Mann auch seinen Teil in eurer Partnerschaft erledigt und aktiv ist. Darüber bist du sicher glücklich. Hat er das auch in seiner nassen Zeit gemacht, oder musstest du dich da um alles allein kümmern?

    Ich finde es bewundernswert, wie souverän du dein/euer Leben meisterst und wünsche dir viel Glück und Kraft dabei. Dein Mann scheint ja auch lernfähig zu sein und du gibst ihm die Zeit, die er braucht auf seinem Weg in die Trockenheit. Wann kann er mit seiner Therapie beginnen?

    Liebe Grüße,

    Oiseau. :D

    Liebe Gotti,

    ich staune, wie sehr aktiv du bist und wie viel du in kurzer Zeit schaffst! Auch von mir ein Kompliment! Bei deinem Engagement bin ich sicher, dass deine Therapie bald wirklich Früchte tragen wird.

    Es ist lustig, wie sehr Therapiestunden einem doch die Augen öffnen. Dinge, über die man tausendmal nachgedacht hat, werden plötzlich sonnenklar, wenn man nur einen bestimmten Denkimpuls bekommt... Das geht mir auch im Moment wieder so in meiner Therapie. Vor vielen Jahren habe ich schon einmal meine Kindheit aufgearbeitet, jetzt, wegen der Alkoholkrankheit meines Partners, habe ich nochmals ein paar Stunden, und ich entdecke wieder ganz neue Aspekte, die mich sehr weit bringen. Dafür bin ich dankbar, auch wenn manche Erkenntnisse sehr weh tun. Schön, dass du meinen Rat zum Tagebuchschreiben befolgt hast. :o Hast du dich auch mal mit Träumen beschäftigt? Das ist auch eine spannende Sache! Schwer ist nur, die Träume aufzuschreiben, denn dazu muss man quasi im Halbschlaf schreiben. Wenn man erst mal aufwacht, ist der Traum in der Regel verschwunden...

    Ich wünsche dir weiterhin Erfolg und viel Spaß beim Arbeiten und im Ehrenamt!

    Liebe Grüße,

    Oiseau.

    Hallo vergissmeinnicht,

    (so ein süüüßer Nickname...! :) )

    das ist schon richtig, was du schreibst: jeder muss sich um sein Wohl selbst kümmern! Aber wie steht es denn mit dem Einfordern von z.B. Nettigkeiten, Gefälligkeiten, ZEIT, offenem Ohr, Zärtlichkeiten, Mithilfe z.B. im Haushalt? Wenigstens versuchen kann man doch, die andern mit einzuspannen, oder? Sicher, sie können einem die Unterstützung auch verweigern, aber dann kann man ja immer noch sein eigenes Ding machen! Was ich sagen will: Ich habe mich früher nie getraut, meinen damaligen Mann zu fragen/zu bitten, dieses oder jenes zu tun. Im Erraten war er sehr schlecht, und ich habe immer alles erwartet ... es kam nichts. Heute kann ich einfordern! (Allerdings brauche ich es nicht so oft zu tun, weil mein jetziger Partner vieles schon vorher weiß... :lol: Da habe ich Glück!) Über bokins mache ich mir schon auch Sorgen, da geht es mir genau wie dir. Nur denke ich, sie könnte die Familie weniger verwöhnen und mehr fordern und einspannen! Gerade, WEIL sie Haupternährerin ist. Hast du gelesen, bokins??? vergissmeinnicht hat Recht: Deine Kraft reicht nicht ewig. Sei egoistischer. Du sagst doch auch, dein Mann müsse jetzt DIR mal zuhören, wenn du reden willst, weil du ja unter ihm gelitten hast. Warum soll er dich dann nicht auch entlasten? Hast du ihn darum mal gebeten? Vielleicht denken alle, du seist so stark, weil du immer alles machst, und du bräuchtest keine Hilfe und Unterstützung! Fordere ein! Und suche dir weitere Entspannungsfelder! Dann werden wir hier bald von einer ganz "neuen" bokins lesen! :lol:

    Seid beide gegrüßt von

    Oiseau.

    Hallo, alle, die mich lesen, hallo, bokins,

    habe dir in deinem Thread gerade geschrieben, aber mir fällt noch was ein, was ich von mir erzählen will.

    Ich werde von meinem Partner verwöhnt! Das ist etwas, was ich eigentlich von früher nur aus meiner Kindheit kenne, besonders, wenn ich mal krank war. (Da wurde ich verwöhnt, sodass sich das Kranksein richtig lohnte. :D ) Mein Partner bekocht mich, kauft ein, liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, nimmt mich in den Arm, wenn ich kaputt von der Arbeit komme, hört sich an, was ich erzähle, auch, wenn es bestimmt oft Stuss ist. Es ist unglaublich. Ich bin das nicht gewöhnt und manchmal ist es fast zu viel des Guten, weil ich dann denke: Eigentlich wäre ich mal dran mit Geben! Früher, in meiner Ehe und mit den Kindern, habe ich immer nur gegeben, es kam kaum was zurück. Dieses hier ist anders und ich genieße es in vollen Zügen!!!

    Allerdings hat mein Partner das schon immer gemacht, seit wir uns kennen. Auch in seinen nassen Phasen! Nur jetzt ist es natürlich ungleich angenehmer - ohne Alk! Angst habe ich im Moment wenig, er ist stabil und sehr aktiv.

    Das wollte ich mal so erzählen.

    Ich grüße euch alle herzlich, bis zum nächsten Mal.

    Oiseau
    :lol:

    Liebe bokins,

    danke für deinen ausführlichen Antworten. Ich lerne von dir.

    Dass du oft niemanden sehen willst und dich ausgelaugt fühlst, kann ich gut verstehen. Schließlich versuchst du pausenlos, es allen Menschen, mit denen du zu tun hast, recht zu machen. Da kommst du selbst mit deinen eigenen Anliegen oft zu kurz! Wer kümmert sich denn auch mal um dich? Gibt es jemanden, dem du auch wichtig bist, so wichtig, dass er/sie auch mal alles stehen und liegen lässt, um DIR etwas Gutes zu tun? Damit deine Seele sich freuen kann!

    Du gehst manchmal mit deinen Hunden raus, und danach kommst du glücklicher wieder. Du selbst weißt, wie du dir etwas Gutes tun kannst! Nur scheint es mir zu selten möglich zu sein. Ich wünsche dir, dass du häufiger solche Möglichkeiten hast oder sie dir schaffen kannst. Grenz dich mehr ab, wenn dir danach ist, auch deiner Mutter gegenüber. Meine Mutter wirkte nach dem Tod meines Vaters sehr unselbstständig und völlig verzweifelt. ABER: da wir alle weit weg von ihr wohnen, MUSSTE sie allein zurecht kommen, und sie hat es in bewundernswerter Weise gemeistert! Das hätten wir nie gedacht! Deine Mutter lehnt sich vielleicht zu sehr an dich an. Kann doch sein...

    Aber trotzdem finde ich, dass es auch jemanden geben sollte, der sich mal um dich kümmert. Man kann nicht immer nur geben und stark sein, vor allem, wenn man eigentlich gar nicht so stark ist, wie einen die anderen gern sehen.

    Das mit dem Reden abends vorm Schlafengehen kenne ich auch und manchmal ist es auch schön, aber meistens eher nicht, weil mein Partner oft dabei einschläft, und dann bin ich erst recht frustriert. :roll: Am liebsten rede ich mit ihm nachmittags beim Tee im Wohnzimmer, oder auch bei einem Spaziergang.

    Übrigens rührt es mich sehr, wie du von deinem Mann sprichst und dass du dir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen kannst! Das ist doch in Ordnung! Das ist deine Entscheidung, weil du ihn liebst, ihn brauchst, ihn als Partner schätzen gelernt hast. Dass er einfach ohne zu murren mit dir ins Haus deiner Eltern gezogen ist, spricht auch für seine Gefühle für dich und eure Familie!! Sei froh, dass es so ist.

    Ich hoffe, wir "hören" wieder voneinander.

    Liebe Grüße,

    Oiseau.

    Hallo, vergissmeinnicht,

    danke für deinen langen Beitrag.

    Er ist kein Gruppenmensch. Das ist wohl der springende Punkt! Ich werde warten müssen. Immer wieder mal versuchen. Aber wenn er sich anders entscheidet kann ich nichts machen.

    Ein Paarseminar hätte ich zu gern gemacht, aber das wurde auf der Kur nicht angeboten. Leider! Wenigstens kann ich mehr und mehr mit ihm reden, das ist für mich schon ein Riesenfortschritt zu früher!! Aber der Austausch mit anderen Betroffenen fehlt eben. Ich denke mir, dort hätte ich vielleicht noch mehr Möglichkeiten, bestimmte Dinge anzusprechen, und es wäre jemand da, der ein bisschen "aufpasst", was wir sagen, der uns evtl. auch mal auf etwas aufmerksam macht, was wir "falsch" machen.... So rühren wir in unserer eigenen Suppe und können den Blick nicht so recht über den Tellerrand heben. Das finde ich schade!

    Ja, mit der Alksucht wird er sich sein Leben lang auseinandersetzen müssen. Manchmal sagt er, dass er das weiß. Manchmal habe ich aber den Eindruck, er will möglichst schnell vergessen und nur nach vorne schauen. Da fällt es mir natürlich besonders schwer, mit dem Thema immer wieder anzufangen. Wenn ich seinen Widerstand spüre... Ich hoffe, er wird immer zugänglicher, auf dem Weg ist er, aber eben noch nicht genug. Wie ihr beide das hinbekommen habt, imponiert mir sehr. Viel Erfolg und Glück weiterhin auf eurem Weg!

    Liebe Grüße,

    Oiseau.

    Hallo bokins,

    jetzt hole ich deinen Thread mal wieder nach oben! :mrgreen:

    Ich finde es toll, wie du die Gespräche mit deinem Mann angehst! Also hast du bereits einen großen Schritt nach vorn getan! So weit bin ich noch nicht. Immerhin ist mir einiges bewusst geworden an meinem Verhalten, aber es ist nicht einfach sich zu ändern. Du hast den Mut, hartnäckig zu sein! Auch, wenn es nicht immer bequem ist. Du hast gemerkt, dass du lieber vorm Einschlafen alles klärst als nachts wach zu liegen und sich zu quälen. Bei mir fahren die Gefühle manchmal noch Achterbahn. Ich fange urplötzlich beim Einschlafen mit dem Grübeln an und dann fängt das Herz an zu rasen und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Allerdings finde ich es auch nicht gut, noch zu später Stunde ein tiefschürfendes Gespräch zu führen, denn das beschäftigt einen ja auch noch längere Zeit. Es ist oft nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt zu finden, und der Schlaf ist so oder so gestört. Auf alle Fälle: Ich merke mir aus deinen Beiträgen, dass ich rede, wann ich will und auch darauf beharre, irgend eine Erwiderung zu bekommen!!!

    Wie geht es denn so mit euch? Es scheint sehr wechselnd zu sein, weil du an manchen Tagen optimistisch in den Tag blicken kannst, aber an anderen Tagen fühlst du dich unsicher. Wie kommt das? Hast du herausgefunden, woran das liegt? Vielleicht findest du dann für dich ein Gleichmaß. Vielleicht hilft dir ja auch die Aufarbeitung deiner Vergangenheit weiter. Das wäre schön! Ich wünsche es dir.
    Und ich wünsche dir, dass dein Mann merkt, was für eine tolle Frau er doch hat! :D

    Liebe Grüße,

    Oiseau.

    Hallo an alle,

    interessante Antworten habt ihr mir da wieder geschrieben! Ich bin permanent am Nachdenken!

    Gespräche führen ist in der Tat lebenswichtig. Wenn aber der Partner mit dem Reden über persönliche Angelegenheiten Probleme hat, könnte es schwierig werden. Wie ich aus den verschiedenen Beiträgen herauslese, vermissen viele der Frauen den Austausch mit ihren Männern! Da hilft meines Erachtens wirklich nur eins: Hartnäckig bleiben, immer wieder den Gedankenaustausch suchen, nicht nachlassen. Ich finde es allerdings sehr sehr anstrengend und manchmal eben auch entmutigend, wenn oft so gar nichts zurückkommt, wenn die Antwort Schweigen ist, wenn keine Initiative von der Gegenseite erkennbar ist... Viele von euch kennen das! Ich bin ja jetzt wirklich schon dankbar, dass mein Partner viel mehr, viel häufiger über uns betreffende Dinge spricht als vor seiner Kur. Dazwischen liegen Welten! Ich werde wohl einfach zu ungeduldig, wenn es noch nicht immer so klappt, wie ich es mir vorstelle. Für mich ist wichtig, bokins, dass ich mich immer "traue" ein Gespräch zu beginnen, wenn ICH es für richtig halte!!! Diesen Mut muss ich konsequent lernen zu haben und ich bin mir sicher, dass es dann auch immer besser wird mit den Gesprächen!
    Meine eigene Vergangenheit zu analysieren bringt mir sehr sehr viel. Ich verharre ja nicht in der Vergangenheit, die ich eh nicht mehr ändern kann. ABER: ich VERSTEHE vieles plötzlich. Warum bin ich so, reagiere ich so, verhalte ich mich so? Wie haben meine Eltern, Großeltern mich erzogen? Welche Erfahrungen, welche Rollenvorbilder hatte ich in der Kindheit? Welche Schmerzen gab es? Warum? Wenn ich all diese Antworten für mich finden kann, dann kann ich verstehen, warum ich so bin wie ich bin. Ich lerne, mich so anzunehmen, wie ich bin, mich mehr zu lieben, weil ich für mich Verständnis entwickeln kann. Und dann kann ich losgehen und versuchen, an meinem jetzigen Leben etwas zu verändern! Das ist sehr befreiend und hilft mir ungemein. Und es hilft UNS in unserer Partnerschaft. Vielleicht sogar bei der Bekämpfung meiner Co-Abhängigkeit! Da gebe ich dir, Kathrin, recht!

    Ich wünsche euch allen einen harmonischen Abend und gute, offene Gespräche, die euch weiterbringen!

    Oiseau.

    :D

    Nochmal hallo, bokins,

    jaaaa, habe gleich deinen Rat befolgt und das Gespräch offensiv gesucht. War gut so. Es ist nämlich zum einen nicht ganz klar und sicher, ob die Schwester meines Partners wirklich eine Alkoholikerin ist. Zum anderen, und das halte ich für wichtig, sagte er mir, sie könne ja ruhig ab und zu ein Glas Sekt trinken, wenn sie es denn wolle. ABER: Für ihn kommt das nicht und wirklich unter keinen Umständen in Frage. Er wisse, dass er nie wieder etwas trinken dürfe. Ich sagte ihm, dass für mich wichtig ist zu wissen, dass ER sich dessen ganz und gar bewusst ist. So scheint es zu sein. Er versteht mich in meinen Zweifeln und wurde auch gar nicht aggressiv, sondern wir redeten ganz sachlich und ernsthaft. Das tat gut!
    Da ich gerade von der Therapie komme, kann ich sagen, dass ich mich heute sehr mit mir selbst auseinandergesetzt habe. Nicht so sehr mit meiner Rolle als Co-Abhängige! Und da fand ich heraus, dass es Gründe in der Kindheit zu geben scheint, die es mir erschweren, z.B. unangenehme Gespräche anzugehen! (Angst vor Liebesentzug u.ä.) Also, das hat mir mal wieder gezeigt, dass man nie auslernt. Ich werde versuchen, gerade gesprächsmäßig, am Ball zu bleiben, auch, wenn es mal unangenehm werden könnte. Es passiert ja nicht wirklich was, evtl. könnte mal die Stimmung sinken, aber das ist ja eigentlich nicht weiter schlimm. ALSO .. ich bin bereit.
    Danke, bokins, du hast den Ausschlag gegeben für diese Wendung! Klasse! :!::!::!::idea:

    Würde auch mal gern wieder in deinem thread schreiben, aber ich weiß nicht, ob du das willst. Hast ja mal so was angedeutet...

    Liebe Grüße,
    Oiseau.

    bokins, danke!!

    Das, was du schreibst, ist genau richtig! Du machst das toll! Ich werde mir dich als Vorbild nehmen und versuchen, kein Gespräch mehr aufzuschieben oder zu vermeiden. Wahrscheinlich habe ich zu wenig Rückgrat und Selbstbewusstsein, das muss ich lernen. Auch ein gutes Thema heute abend bei der Therapeutin!!! Die Fähigkeit zum konstruktiven Streiten muss man ja lernen!!

    Alles Liebe,

    Oiseau! :lol:

    Hallo, fish,

    ich lese auch schon eine ganze Weile bei dir mit. Wie sich doch die Geschichten, die Schicksale, die Verhaltensweisen der Alkoholiker gleichen! Entschuldige, aber manchmal fange ich richtig an zu lachen (trauriges Lachen), wenn ich bestimmte Sätze, die ich von meinem Partner kenne, wortwörtlich bei anderen Betroffenen wieder lese. Es ist unglaublich, auch die Fragen, die wir als Angehörige haben, sind so gleich....

    Also, dein Mann ist wohl ähnlich weit, wie meiner war, bevor er sich zur Therapie entschloss, weil ich ihn vor die Wahl stellte!! Ich denke mir, die Tatsache, dass er zur SHG geht, ist ein Anfang, aber mehr nicht! Er will im Moment offensichtlich eine Rechtfertigung fürs Weitertrinken haben! Da du das nicht akzeptierst (mit vollem Recht, ich habe eure Geschichte gelesen...!), musst du ihm das klar machen, ganz konsequent und ohne wenn und aber. Auch Zeichen setzen, wie: aus dem Zimmer gehen, wenn er gesoffen hat, im anderen Raum übernachten, nicht weiter mit ihm reden usw. Er muss es fühlen, wie es ist!

    Wegen der Familiengeschichte kann ich dir nicht viel raten. Es kommt ja wohl oft vor, dass sich Schwiegertöchter mit ihren Schwiegermüttern nicht so sonderlich gut verstehen. Versuche doch mal, mit ihr zu reden, ganz in Ruhe, erzähl von dir, wie es dir geht. Wenn sie auf Stur stellt, rate ich dir zu einer eigenen Beratung (Therapie oder ähnliches, auch bei den Kirchen gibt es diesbezüglich Beratungsstellen). Also, lass nicht von deinem Weg ab und bleib dabei, was du dir als Ziel gesteckt und als Traum im Kopf hast!!!

    Viel Glück und Erfolg dabei. Wenn dein Mann dich wirklich liebt, wird er sich bald entscheiden - für dich und euch! Allerdings werdet ihr beide Geduld brauchen!!!

    Sei lieb gegrüßt von

    Oiseau.

    Hallo vergissmeinnicht,

    danke, dass du so anschaulich und positiv von deinen Erfahrungen in der SHG berichtet hast! Das tut mir gut, denn es wird mich ermuntern, mir auch Rat und Hilfe dort zu suchen. Ich habe es bisher noch nicht gewagt, mich dorthin zu wenden, habe Angst, jemanden zu treffen, den ich/der mich kennen könnte. Aber - was wäre eigentlich so schlimm dabei? Naja, außerdem versuche ich hin und wieder, meinen Partner zu einer gemeinsamen Gruppe zu überreden, aber er ist da wie versteinert. Komisch, da macht er dicht. Sagt gar nichts!!!! Dieses Schweigen bringt mich auf die Palme!!! :oops:

    Aber, danke für deine Erfahrungen. Ich werde daran denken, wenn ich die Tage mal ein Telefonat tätige! :P

    Ganz liebe Grüße, und weiterhin viel viel Glück und Erfolg für euch zwei! Ich freue mich für euch, wenn ihr es schafft!

    Liebe Grüße,

    Oiseau.

    Hallo, Andi, Gotti, vergissmeinnicht, bokins und Jenny,

    danke für all eure wirklich lieben und aufmunternden Antworten. Das tut mir sehr gut.

    Dass es kein kontrolliertes Trinken gibt, weiß ich. Meine Angst geht eben dahin, dass er es sich bei seiner Schwester abgucken könnte, weil es bei ihr ja angeblich klappt. Allerdings: Im Moment besteht keinerlei Hinweis darauf, dass es auch so geschehen könnte. Aber: Holzauge, sei wachsam! Lieber vorher aktiv werden als zu spät. Mein Partner verteidigt das Vorgehen seiner Schwester auch nicht direkt, aber er will eben auch nicht darüber diskutieren. Das wiederum nagt an mir, ist ja klar. Ich hoffe, ich finde diese Tage mal eine günstige Gelegenheit zu einem Gespräch mit ihm. Ist komisch, dass ich dabei so darauf achte, wie gerade die Stimmung ist. An manchen Tagen traue ich mich gar nicht bestimmte Themen anzusprechen. Eigentlich ist das auch etwas, was mich maßlos stört: Ich würde gern immer jedes Thema anschneiden können, ohne mir vorher lang und breit zu überlegen, ob die Zeit gerad günstig ist oder nicht.

    Seine Schwester hat mir erzählt, sie sei auch Alkoholikerin! Ob sie es denn wirklich ist, weiß ich nicht, ich sehe sie selten und kenne sie nicht so gut. Es kann natürlich sein, dass sie "nur" manchmal zu viel getrunken hat, also nicht wirklich süchtig ist. Die Grenzen könnte ich auch nicht ziehen. Eine SHG besucht sie nicht. Sie ist nicht der Typ dazu, macht viel mit sich allein aus. Aber die Idee mit dem Buch ist mir auch schon gekommen, bokins. Ich werde ihr das Buch beim nächsten Mal mitbringen und sie bitten, es zu lesen. Vielleicht bewirkt es ja einen Aha-Effekt und sie weiß dann auch, wie es um ihren Bruder bestellt ist. Wäre ja wünschenswert. Wenn ich sie allein sprechen kann, werde ich es tun. Ob das allerdings viel bringt, weiß ich nicht. (Sie ist ja auch co-abhängig.)

    @ Jenny: Das mit dem Balancefinden hast du gut ausgedrückt. Das merke ich an meinem Partner ganz deutlich. Er sucht seinen Weg! Ich selbst beschäftige mich schon sehr mit anderen Dingen, schon berufsmäßig ist das nicht anders möglich. Aber nachts kommen dann die wirren Träume und ich beiße die Zähne zusammen und ich verkrampfe die Hände - bin morgens wie gerädert. Würde gern reden, aber es ist nicht immer möglich, halt nur manchmal. Ich hoffe, es wird regelmäßiger möglich sein irgend wann!

    @ Gotti: Hey, toll, dass das mit dem Tagebuchschreiben geklappt hat! Das wird dir sicherlich guttun. Hauptsache, wir hier im Forum müssen dann nicht auf deine hilfreichen, tröstenden Beiträge verzichten! Das wäre sehr schade! :lol:

    Danke für eure Zeit und noch einen schönen Tag!

    Oiseau.

    Hallo,

    mir gehen so Gedanken durch den Kopf, die ich gern mit euch teilen würde. Eigentlich mehr Ängste oder Befürchtungen, Unsicherheiten.

    Die Schwester meines Lebensgefährten ist selbst trockene Alkoholikerin. Sie hat ein Kind, ist allein erziehend, und hat irgend wann für sich beschlossen, keinen Alkohol mehr zu trinken, um dem Kind ein gutes Vorbild zu sein und für es dasein zu können. Ich finde diese Stärke sehr lobenswert. Sie hat es allein geschaft, indem sie einfach nichts mehr getrunken hat, allen Alk weggegeben hat und auch keinen neuen mehr kauft, außer für Besuch, und den Rest schüttet sie dann weg.
    Jetzt war mein Partner mal seit lamgem wieder bei ihr und erzählte, dass sie nach wie vor trocken sei, aber ganz selten, bei besonderen Anlässen, zu denen sie eingeladen ist, sich EIN einziges Glas Sekt "gönnt", das ist alles. Mir wurde gleich heiß und kalt, als ich das hörte, denn wie wir alle wissen, funktioniert das "kontrollierte" Trinken wohl so gut wie nie! Bei ihr scheint es zu klappen, sie ist da vielleicht eine Ausnahme, ich weiß es nicht, und um sie mache ich mir auch überhaupt keine Sorgen. Sie steht mir nicht nah!

    Aber mein Partner hängt an seiner Schweste, hat einen guten Draht zu ihr. Wenn er nun sieht, dass es bei ihr funktioniert, dann könnte er das irgend wann zum Anlass nehmen, es auch zu probieren. Ich wusste, als er es mir erzählte, auch erst überhaupt nicht, wie ich reagieren sollte. Das, was ich sagte, forderte wohl auch seinen "Trotz" heraus, denn er reagierte irgend wie genervt. (So, als ob er sagen wollte: Du kannst doch gar nicht mitreden!) Ich weiß, ich rede über ungelegte Eier, aber dennoch belastet mich das irgend wie. Ich würde ihm gern sagen, dass ich mir darüber Sorgen mache. Ab und zu klappten Gespräche mit ihm gut, das habe ich ja schon berichtet. Aber manchmal eben nicht, dann reagiert er genervt, fast wie früher. Dabei spreche ich eher selten über Alkohol, sondern warte lieber, bis er darüber redet oder es sich ergibt. Aber sollte man nicht auch über Gefährdungen sprechen können?

    Ich muss noch anfügen, dass es seine Schwester war, zu der er immer gefahren ist, wenn er sich die Kante gab, sie besorgte ihm sogar manchmal Bier, um ihn nicht Auto fahren zu lassen, etwas, was ich niemals gemacht habe! Irgend wie fürchte ich, dass sie für ihn so eine Art Vorbildfunktion hat und er dann eben auch nachahmungsgefährdet ist.

    Es grüßt euch ein etwas verunsicherte

    Oiseau. :?

    Hallo, Daffi,

    ich will dir heute mal sagen, dass ich dich total bewundere, wie toll du das alles hinkriegst. Soooo stark zu sein in der Schwangerschaft!!! Wow!!! Und jetzt merkst du, dass du dich richtig entschieden hast und den richtigen Weg gehst. Alles wendet sich zu deinen Gunsten. Dein Kind kommt bald auf die Welt. Für dein Kind und für dich hast du dein Leben geregelt!! Das Erlebnis ein Kind geboren zu haben wird dir Kraft geben, auch weiterhin geradeaus zu schauen!

    Ich wünsche dir, dass du auch weiterhin so vielen netten Menschen begegnest, die dir einfach so, unerwartet, unter die Arme greifen. Schön!

    Alles Liebe für euch ZWEI!

    Oiseau.

    Hallo, Heinrich,

    ja! Ich habe Schwierigkeiten, mich immer so zu akzeptieren, wie ich bin. Das ist mir bewusst. Ich arbeite sehr daran, über den Dingen zu stehen, mich nicht immer selbst so negativ und kritisch zu beurteilen. Aber es ist ein langer Weg. Da hilft es wirklich, sich immer mal wieder darauf zu besinnen, was alles gut ist an meinem Leben, was ich alles besitze, wofür ich dankbar sein kann. Da gibt es sehr vieles!!! Auch das Erlernen der Meditationstechnik ist bestimmt geeignet, mein Leben positiv zu bereichern. Konzentration auf das Jetzt, nicht auf die Vergangenheit, nicht auf die Zukunft! Das ist so ziemlich das Schwierigste, was ich mir in den letzten Jahren vorgenommen habe. Unglaublich, wie oft man gedanklich nicht in der Gegenwart ist!!! :shock: Hast du selbst eine bestimmte Technik bei der Erarbeitung deines Selbstvertrauens?

    Liebe Gotti,

    die "Blumen" kann ich nur an dich zurückgeben!!! Wie oft hast du mich schon zum Grübeln gebracht, und das beziehe ich nicht nur auf die Einkaufswagengeschichte!! :lol:

    Naja, auch als Mutter fällt es mir schwer zu ertragen, wenn meine Kinder böse auf mich sind. Das kenne ich auch.

    Schwierig finde ich im Moment die Abgrenzung der Arten von Abhängigkeit: Wo handelt es sich um eine Sucht, die evtl. mit der Co-Abhängigkeit gekoppelt ist? Oder: Ist es nur eine Co-Abhängigkeit, weil ich sowieso abhängig bin von anderen Menschen? Entwickele ich bei allen Menschen, die mir nahe sind, eine Art (Co-)Abhängigkeit? Also, im Moment erscheint mir alles sehr schwierig, ich muss vielleicht mal alles aufschreiben und ordnen.

    Was ist eigentlich aus deinen Tagebuchabsichten geworden? Hast du schon ein Büchlein eingeweiht? Viel Erfolg damit!

    Ansonsten: Schönen Wochenanfang und bis bald!

    Oiseau