Hallo Thomas!
Bin auch aus dem Co- Bereich, lese aber gerne eure Seiten, weil ich meinen Mann ja auch verstehen will. Er ist jetzt 9 Monate trocken, mit einem "Vorfall".
Es war am Anfang nicht immer leicht für mich, weil ich zu viel, zu schnell wollte, und musste erst Geduld lernen. Aber ! da bist du mir schon im Vorteil, du hast schnell hierher gefunden. Hier kann man sehr viel lernen und dann anders handeln.
Ganz toll ist, dass deine Freundin schon mal keinen Alk mag. Das erleichtert dir den Alltag auf jeden Fall ernorm. Und ihr natürlich auch.
Und raten kann ich dir , weiterhin mit ihr über alles zu reden. Auch wenn du manchmal Saufdruck bekommst. Gemeinsam findet ihr bestimmt schneller einen Ausweg. Ich hätte meinem Mann sicher damals auch helfen können. Naja, hinterher waren wir schlauer. Mein Mann musste erst lernen, sich mir mitzuteilen. Jetzt bin ich schon fast seine Therapeutin. Kunststück, mache selbst Therap. und lese und schreibe hier seit ..? Weiss nicht genau mehr.
Ich wünsche dir/ euch erst mal alles Gute und noch ein schönes Wochenende, Gotti.
Beiträge von Gotti
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Liebe Caro!
Einfach nur furchtbar, deine Zeilen.
Aber ich schliesse mich gleich den Vorrednern an, lass endlich ganz die Finger vom Telefon, wenn sie dran ist. Ihr ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Ich glaube, sie nimmt es doch gar nicht richtig wahr, was du ihr sagst.
Und das ist die Krankheit.
Manchmal hatte ich in der letzten zeit des Saufens meines Mannes auch das Gefühl, dass er überhaupt nichts mehr richtig checkte. Was heute gesagt war, war morgen weg, oder hatte "ich doch anders gesagt" usw.
Letztendlich habe ich an meinem Verstand gezweifelt.
Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht und du mit deiner richtigen Familie glücklich bist!
Liebe Grüße, Gotti. -
Na, Na, Karotte, das mit den Brötchen klingt aber sehr nach Rückfall!
Aber sonst hast du deinen Tag ja prima gefüllt. Weiter so! Bin stolz auf dich!
Ab und zu muss man sich selbstverständlich mal was Schönes gönnen. Bei mir ist es jedenfalls auch so.
Filzen finde ich auch sehr gut. Jetzt, nachdem ich eine richtige Anleitung bekommen habe, kann ich es sogar den Kindern weitergeben. Macht echt Spaß!
Also. Du bist auf dem richtigen Weg. Geh schön weiter.
Viele liebe Grüße von Gotti. -
Hallo Ette!
Bei mir hat so ziemlich gleich mit dem Trockenwerdenanfang meines Mannes eine Suchtverlagerung stattgefunden. Für mich gab es dann nur noch das Trockenwerden. Bis ich von meiner SHGruppe gesagt bekam, dass ich an mich denken soll. Und bis ich hierher fand.
Jetzt hat sich alles in mich verlagert. Ich versuche mich zu finden, zu stärken und den Umgang mit den Menschen neu zu erlernen.
Es war am Anfang sehr schwer, ist es auch immer noch, habe zu lange viel falsch gemacht, falsch mit mir umgehen lassen , mich vergessen - lassen.
Mein Mann hat aus meiner Sicht auch eine Suchtverlagerung erlebt, denn als er anfing, trocken zu werden, hat er ganz viel Kaffee, - puddings, - cremes in sich hineingestopft. ?Ersatz? Jetzt hat es aber schon wieder nachgelassen. (nach 9 Monaten).
LG Gotti. -
Klar schaue ich bei dir rein. Jetzt grade! Für heute auch mal gleich:
Kopf hoch! An was Schönes denken! Such dir eine Freude ( Hund Gassi gehen, Spaziergang alleine, Shopping, ...) - Schicke dir wieder ein Pfund Kraft, Gotti.
P.S. Mein W-lanrouter hat wahrscheinlich Schiss vor meinem Computer- Schwager, der heute auch zum Kaffee kommt.
Deshalb flutscht es jetzt. -
Kein Wunder, bei der Ehefrau
Wünsche dir ein schönes Wochenende , Gotti. -
Hallo Caro und nachträglich Alles Liebe zum Hochzeitstag!
Leider hatte ich die letzten Tage Probleme mit dem Internetzugang. Konnte nichts lesen, nicht schreiben.
Aber finde ich echt gut, wie ihr beiden mit eueren Problemen (na hauptsächlich deinem) fertigwerdet. Dein Mann muss ein echter Schatz sein. -
Liebe Karotte!
Du hast es wirklich geschafft!
Ich wusste es, du bist stark, du kannst alles. Ach freue ich mich für dich!
Mann, ich konnte jetzt wieder mal ein paar Tage nicht ins Netz, und dann les ich von deinem Tollen Wandel.
Sei weiter so stark. Du schaffst es.
Wir alle hier im Forum sind bei dir.
Ich schicke dir jetzt ganz schnell noch ein bisschen Kraft und Trost ,und hoffe, du findest ganz viel Ablenkungen.
Fühl dich von mir feste gedrückt und vlt. schon ein bisschen getröstet,
ganz liebe Grüße von deiner ganz- stolz- auf- dich- Gotti. -
Hallo Lütze!
Bin ein bisschen verzweifelt, weil unser Wl - Router mal wieder seit Tagen spinnt.
Hatte schon einen Post an dich fertig, plötzlich war er weg. Hoffentlich klappts jetzt.
Es macht mich ganz traurig, dass du immer wieder solche niedergeschlagenen Tage hast. So mit so viel Nachdenken, dich niederdrückenden Gedanken. Nimm dich doch nicht immer wieder so auseinander. Du bist doch so ein starker Kerl, der so viel, so weit gekommen ist. Seh dich doch mal wieder von der positiven Seite, was dir alles bis jetzt schon gelungen ist. Und wie du dran bleibst!! Finde ich echt toll. Da kannst du echt stolz sein. Wie viele sind nie so weit gekommen wie du, sind wieder eingebrochen.
Aber dein "Brot bäckt ganz gleichmäßig" (den Vergleich finde ich übrigens super!!!), es ist halt noch nicht ganz fertig! Vielleicht fehlt noch ein Spritzer Wasser, oder der Ofen braucht mehr Hitze?
Hoffentlich gehts dir inzwischen schon besser und du kannst ein wenig grinsen.
Auf jeden Fall wünsche ich dir ein SCHÖNES WOCHENENDE!!!
Liebe Grüße, Gotti. -
Hallo Skyebird!
Das muss ganz schön hart sein, was du da grade machst.
Wünsche dir jetzt mal ganz schnell eine kleine Freude, die dich wieder aufmuntert. Einen Sonnenstrahl !
LG Gotti. -
Hallo Marina!
Habe gerade deinen Thread gelesen. Auweia, das glaube ich dir gerne, dass du jetzt traurig bist. Zwei Jahre war alles gut, und dann ...
Das zeigt mir mal wieder, wie unberechenbar diese "Krankheit" ist, wie oft sie doch zurückkehren kann.
Mein Mann ist nun gerade mal 9 Monate trocken. Hat zwischendurch einen Vorfall gehabt. Für mich ist das , was du erlebst, wieder ein Hinweis.
Es war wahrscheinlich für dich das Beste, das Haus zu verlassen, und für deine - momentane - Ruhe zu sorgen. Ich bin auch immer gerne weggewesen, wenn mein Mann getrunken hat. Nur wenn die Kinder zuhause waren, wollte ich "aufpassen".
Das Alkoholwegschütten habe ich auch aufgegeben. Es war mir auch egal, wo seine Verstecke waren, habe aufgegeben zu suchen. Zuletzt war mir auch wirklich alles egal. Auch ob ich finanziell mit den Kindern über die Runden kommen würde. Du hörst dich genauso an.
Hoffentlich habe ich dich nicht mit meinen Geschichten gelangweilt. Will dir eigentlich Mut zusprechen und dir alles Gute wünschen, dass du deinen neuen Weg gut schaffst
Und ausserdem wünsche ich dir schnellstmöglich eine schöne Wohnung für dich und deine Vierbeiner. Meiner war und ist mir immer ein großer Trost.
Liebe Grüße, Gotti. -
Hallo Fishlein!
Schön, mal solche "Sonnenstrahlensätze" zu lesen, wenns draussen auch tüchtig schüttet!
Wünsche dir ganz viel Mut, dort weiterzumachen, Geduld auszuhalten (auch wenns im Herzen zwickt) und schicke viele liebe Grüße, Gotti. -
Hallo Soffie!
Warum hast du dich damals auf den anderen eingelassen?
Klar, weil du von deinem Mann alleine gelassen wurdest. Er konnte sich nicht mehr um dich kümmern, weil er seinen "Freund" Alkohohl hatte. Hat ihn total eingenommen.
Aber du hast ja gemerkt, dass der andere dich nicht glücklich macht, die Leere nicht ausfüllen kann, weil du deinen Mann noch immer liebst.
Jetzt muss dein Mann lernen / einsehen, dass du trotz "Krankheit" wieder zu ihm zurückkamst um ihn zu retten, und weil du bei ihm bleiben wolltest.
Er hat deine Hilfe nicht angenommen, muss es jetzt alleine schaffen.
Wenn er das endlich einsieht, wird er auch merken, dass er dich nicht verlieren möchte.
Das wünsche ich dir auf jeden Fall schon mal an dieser Stelle!
Und dazu noch viele Grüße, schreib vlt. abends nochmal, Gotti. -
Nein, Daniela!
Rede dir das bitte, bitte nicht ein!
Du bist nicht schuld an seiner Trinkerei. Das ist er selber.
Gründe findet er immer. Sei es, weil es heute regnet und er deprimiert ist, ...
Hab da lange Jahre Erfahrung gesammelt.
Lenk dich ab. Mach Sport, geh Shoppen, Kaffeetrinken, Eisessen, ins Schwimmbad, ...
Du willst anders leben. Du darfst anders leben.
Dein Leben.
Liebe Grüße, Gotti. -
Hallo Daniela!
Prima, du hast es auf jeden Fall noch einmal versucht, deinem Vater zu helfen. Jetzt ist er dran, sich zu helfen.
Dir wünsche ich ganz viel Kraft und Ruhe für heute Nacht und morgen einen erholten, frischen Tag! Gotti. -
Muss mal wieder einiges loswerden.
Durch das Lesen in vielen Threads habe ich in den letzten Tagen leider feststellen müssen, dass ich noch ganz schön in der Co - falle gefangen bin.
In jeder Beziehung. Ob mit meinem Mann, mit meinen Eltern, meiner Schwester, meinen Kindern, meinen Kolleginnen.
Irgendwie zeigt sich das bei vielen Gesprächen, Diskussionen und letztendlich Entscheidungen.
Ich bin immer wieder diejenige, die nachgibt, kuscht, als erste schweigt, weil ich zu schwach zum widerstehen bin.
Anfangs dachte ich, dass ich schnell mit meiner Therapie fertig werden würde. Aber so nach und nach haben sich immer mehr Türen geöffnet, oder nur gezeigt, die in dringend zu "reinigenden" Zimmern führen.
Und dann diese vielen "Co - Knöpfe" - immer wieder, jeden Tag.
Wahrscheinlich waren die letzten Wochen für mich zu nervenaufreibend.
Nach aussen habe ich alles mal wieder so schön weggesteckt. Aber innen.
Jetzt muss ich dringend wieder was für MICH tun.
Nicht nur andern raten, sondern auch bei mir anfangen.
Gotti. -
Noch was.
Die Trennung muss ja nicht für immer sein. -
Hallo Soffie!
Willkommen hier im Forum!
Deine Entscheidung, dich erst mal zu trennen, dazu den Mut gefunden zu haben, finde ich einfach toll. Ich war dazu lange zu feige.
Dass du jetzt natürlich völlig durcheinander bist, kann ich dir auch sehr gut nachempfinden. Aber wichtig ist, jetzt an dem Entschluss festzuhalten. Wie oft habe ich in unseren nassen Jahren gedacht, mich scheiden zu lassen, ihn hinauszuwerfen, und es ihm auch manchmal gesagt. Aber nie durchgezogen. War ja klar für ihn, dass ich nur rede und nichts auf die Beine bringe.
Erst als ich wirklich stark war und wirklich die Scheidung wollte, ist er aufgewacht. Ich glaube, er wollte mich stark haben. Oder war erschrocken, dass ich es endlich war?
Auf jeden Fall wünsche ich dir, dass du ganz schnell zur Ruhe kommst, ganz viel für dich tun kannst und vlt. eine gute Freundin findest / hast, mit der du über alles life quatschen kannst.
Ansonsten sind wir viele hier im Forum immer für dich da!
Liebe Grüße, Gotti. -
Hallo Karotte!
Jedem kann und werde ich nicht von der Krankheit meines Mannes erzählen. Aber manchen schon. Es erleichtert mich. Tut mir gut. Das ist für mich ein wichtiger Teil meines neuen Lebens. Meines Versuchs, aus der Co - abhängigkeit auszusteigen. Viele verstehen mich sofort, kennen meinen Mann. Manche sind "scheinheilig", tun so, als ob sie nichts gemerkt haben. Vlt. weil sie selbst mehr als genug trinken. Gehört doch ganz normal zum Alltag. Staunen, wenn ich dies verneine.
Wenigstens ein "Knopf", den ich versuche abzumontieren, damit er nicht mehr gedrückt werden kann.
Ach, liebe Karotte, auch ich stecke doch noch immer in meiner Co - abhängigkeit drin. Auch wenn bei uns alles ein bisschen anders ist, diese lange Zeit krieg ich nur langsam verarbeitet. Und jetzt sind meine Eltern noch teilweise pflegebedürftig geworden, d.h. noch mehr "sorgen".
Aber für morgen habe ich mir sicherheitshalber mal eine Auszeit genommen, einen Termin nur für meine Seele. Nämlich "Brunchen" mit hoffentlich (
) nur lieben Menschen.
Mal sehen, ob da ein paar Karotten dabei sind.
Ein schönes Wochenende wünscht dir schon mal Gotti. -
Hallo Daniela!
Schick sie auf jeden Fall ab. Das ist für dich eine große Erleichterung. Das Gefühl, wenigstens was probiert haben.
Allerdings glaube ich auch, wie der "Insulaner", dass seine Reaktion nicht unbedingt deine erwünschte wird.
Ich habe unzählige solche Briefe an meinen Mann geschrieben. Habe doch immer wieder gehofft, meine Liebe und Geduld wird ihn vom Alk wegbringen. Aber "die Pistole auf der Brust" hat alleine geholfen.Deine Mutter hat sicher gemerkt, dass dein Vater wieder trinkt (hab ich glaub ich schon geschrieben). Den "Vorfall" meines Mannes hab ich auch sofort gesehen. Einmal Co, immer .... zumindest eine lange Zeit. Ich bin noch lange nicht drüber weg. Arbeite aber dran.
Besucht deine Mutter eine SHG? Oder eine Therapie? Kann ich nur empfehlen. Das Leben muss nicht immer "so" weitergehen.
Ich wünsche euch allen eine baldige Besserung in euerem Leben.
Dir ganz viel Kraft und Mut, die mail abzuschicken.
Liebe Grüße, Gotti.