Beiträge von Gotti

    So, jetzt ist mein Blick wieder klar.
    Hallo Karotte, ich habe unsere Einkaufsgeschichte bei der Thera angesprochen.
    Nachdem ich ihr dann meine Gefühle dabei und Gedanken dazu erzählt habe, versuchte sie seine Beweggründe zu erfragen. Sie meinte, dass es irgendein Zwang von ihm ist.
    Zwang, mich zu unterdrücken? Den "Schulmeister" hervorzukehren, mich kleinzumachen, mich zu demütigen.
    Warum lasse ich das zu?
    Weil ich es immer wieder zulasse, dass ich mit "Keulen" niedergemacht werde, sprachlos bin, "gelernt" wehrlos bin.

    So und ähnlich gehts dann beim nächsten mal weiter.
    Es gibt noch sehr viel zum Nachdenken für mich und zum Erkennen und Verarbeiten und Andersmachen lernen.
    Mein Gefühl, an der richtigen Adresse gewesen zu sein, hat sich heute aber wieder bestätigt.

    So, jetzt werde ich in die Wanne steigen. Abschalten. Hoffentlich.
    Tschüß, Gotti.

    Hallo Mia,
    du bist noch so jung. Viel zu jung um schon am Leben zu verzweifeln.
    Tu was für dich, hol dich da raus.
    Konsequenz kannst du vielleicht auch in einer Therapie (mache ich grade - leider sehr viel später aufgewacht) lernen.

    Wenn du dir Hilfe suchst, gibt es deinem Mann vielleicht auch zu denken.

    Du bekommst ja dann eine ganz neue Lebenseinstellung.
    Das geht dann auch an ihm nicht unbemerkt vorrüber.

    Mein Mann macht sich auf jeden Fall seine "Gedanken".

    Alles Gute und viel Kraft wünscht dir Gotti.

    Hallo Christin,
    mach bloss nicht den selben Fehler und halte diese Torturen so lange durch wie ich!
    Euer "Rhythmus" (Schichtdienst deines Mannes) ist wie unserer. In den freien Tagen Alkohol am laufenden Band, während der Schicht "versuchte" Nüchternheit. Da denkst du vielleicht: ach, ist doch nicht so schlimm, eigentlich liebe ich ihn ja noch, usw. Aber die Tage werden immer weniger, und deine Kraft dann auch.
    Hast du nicht irgendwo Familie, die dich/euch - vielleicht nur kurz - aufnehmen kann ?
    Wenn nicht, dann hast du ja schon Tipps bekommen.
    Suche dir auf jeden Fall Hilfe für dich, Therapie od. ä. Beratungsgespräche. Lass dich stark machen für alles was kommt.
    Alles Gute, Gotti.

    Hallo,
    heute hatte ich die zweite Therapiestunde. Ich empfand es sehr gut. Konnte viel erzählen, und die gute Frau hat auch wieder ein paar Punkte erkannt, an denen ich arbeiten muss.
    Kann mich aber jetzt nicht richtig auf mich konzentrieren, denn ich bin ganz traurig, weil in Kellis Thread so viel durcheinander lief. Da war ich mal einen Tag nicht drin, und schon geht die Post ab. Was mir nicht verständlich ist.
    Wir reden hier über unsere täglichen Probleme - oder schreib ich auch nur Quatsch?
    Ach, ich glaub, ich muss mal "Pause machen". Seh so verschwommen :oops:

    :( Da bin ich mal einen Tag nicht im Forum (Sch.... internet!) und schon tanzt hier der Wolf.
    Ich bin eigentlich nur platt, was hier alles abgelaufen ist.
    Kelli, es tut mir sehr leid, wenn du nicht mehr schreiben willst, wo wir doch viele ähnliche Probleme wälzen.
    Ich bin hauptsächllich Co -Abhängig, aber fühlte mich anfangs auch selbst abhängig. Und wenn wir hier über unsere pubertierenden Kinder gesprochen haben, war es eh egal. Als Mutter denkt man nur an Ursache und Ausmaß der Schwierigkeiten, mit denen man sich jeden Tag herumsorgt. Gerade weil man ja Co oder abhängig ist.
    Da ist es einfach nur gut :!: wenn andere auch mitreden und mitsorgen und vielleicht Tipps geben können.
    Alles Liebe und Gute für Dich Kelli,
    Gotti.

    Guten Morgen Kelli,
    zum Thema "piercing" fällt mir auch genug ein. War auch schon immer so ein Thema, worüber es Diskussionen ohne Ende gab.
    Nur unser Kind wollte kein einfaches Nabelpiercing, nein es musste gleich Oberlippe sein, usw.
    Der Kampf dauerte bis zum 17. Lebensjahr. Dann hatte ich nachgegeben. Und kaum war sie 18 gings weiter. Sie ist ganz schön extrem. !!
    Jetzt kann ja keiner mehr dreinreden. Nur aufmerksam machen, was kommen könnte. :roll:
    Jetzt hoffen und beten, dass die beiden ihre Ausbildung fertigmachen. Dann kann man sich vielleicht (!!!?????) langsam lösen.
    Ich wünsche dir einen guten Tag,
    Gotti.

    Hallo Karotte,
    da habe ich ja was schönes bei dir angerichtet mit meiner Einkaufsgeschichte!
    Aber was du ansprichst ist eben das "dicke Fell", das mir in manchen Situationen einfach fehlt.
    Ich verspreche dir aber auch, dass ich dran arbeiten werde. Gleich am Donnerstag werde ich es in der Thera ansprechen.
    Heute ist mein Mann wieder zum Dienst weg. Bis übermorgen. Da müssen auch die wichtigen Gespräche warten. Aber macht nichts. Im Moment bin ich total ausgeglichen.
    Vorhin am Handy haben wir nur kurz die Tageserlebnisse ausgetauscht. Ganz entspannt. Auf beiden Seiten. So muss es sein! Da kann man wenigstens schön schlafen gehen.
    Also euch allen eine gute Nacht wünscht euere Gotti.

    He, Sabine,

    die Sache mit dem Brief finde ich gut. Das ist sowas wie ein Vertrag, für beide Seiten wichtig.
    Außerdem ist es immer gut, wenn man seine Gedanken aufschreibt, weil im Gespräch geht dann so viel verloren. Wird vergessen.

    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, Gotti.

    Hallo Nicole,
    (nehme an, 85 ist dein Geburtsjahr, wie mein Sohn)
    Auf deine Frage kann ich so antworten:
    In meiner Familie ist immer nur zu gesellschaftlichen Anlässen oder Feiern getrunken worden. Es war etwas Besonderes, wenn wir Jugendlichen einen Eierlikör oder so bekommen haben.
    Im Laufe unserer Ehe hat sich das geändert. Gesteigert. Mein Mann hat schon immer gern Bier und Wein getrunken. Auch mal was Stärkeres.
    Zwischendurch habe ich versucht mitzutrinken, damit die Flasche schneller leer wurde......
    Naja, und letztes Jahr bin ich zu der Einsicht gekommen, dass ich vielleicht auch schon viel zu tief mit drinstecke.
    Es tut mir gut keinen Alkohol mehr trinken zu müssen seit mein Mann trocken ist. auch wenn ich alleine bin, oder bei meiner Freundin,... Ich freue mich, auch ohne Alkohol lustig sein zu können.
    LG Gotti.

    Hallo Sabine,
    du klingst so verzweifelt, such dir Hilfe.
    Dein Hausarzt oder Ärztin hat Schweigepflicht! Sie dürfen niemanden etwas weitererzählen. Traue dich, gehe hin und sag, dass du Hilfe brauchst.
    Meine war geschockt, weil ich ihr die Alkoholsucht meines Mannes (wir Co-Abhängige sind sehr gute Schauspieler!) 24 Jahre verborgen hatte.
    Aber danach war ich so froh, dass es für mich auch mal raus war. Gemeinsam haben wir dann überlegt, was ich nun tun sollte und mit dem Rezept für die Therapie bin ich heimgegangen.
    Dann habe ich mir die "sympathischten Namen" und Adressen (nicht zu Nahe der Heimat,...) herausgesucht und angerufen. Meistens meldet sich der AB. Da kannst du gleich an der Stimme hören, ob du mit der oder dem warm werden könntest. Bei einem habe ich gleich aufgelegt!
    Wenn du am Anfang nicht so recht weisst, was du sagen sollst - macht nichts. Ein Therapeut weiss welche Ansatzpunkte nötig sind
    Traue dich.
    Ich wünsche dir ganz viel Mut dazu. Alles andere wird sich finden.
    Liebe Grüße, Gotti.

    Danke liebe Karotte , für deine tröstenden Worte!

    Gut, dass ich morgen wieder auf die Arbeit gehe. Da komme ich wenigstens nicht so viel zum Nachdenken.
    Bei Lütze und den anderen Alkoholis lese ich gerne mal nach, wie die sich so fühlen, was sie bedrückt. Dabei versuche ich meinen Mann zu verstehen, Anregungen für gemeinsame Gespräche (z.B. gestern) zu bekommen. Ich weiss, dass ist wieder Co - aber, naja. Ich komme halt nicht so schnell da raus. (Habe ich auch schon mal geschrieben - !?).
    Vielleicht hilft mir aber doch etwas dabei.
    Also, machs gut, und pass auf, dass dich nicht noch ein "Häschen" frisst.
    LG Gotti.

    Hallo Karotte,
    du könntest ganz recht haben mit deinen Gedanken. Ich stecke viel zu tief in der "Was denken die anderen? Was hilft dem anderen? Was tut ihm gut? Sch..." drin.
    Leider kennen mich aber auch sehr viele Leute, so dass ich hier bei uns fast nie ungegrüßt wo hin kann. Wenn ich dann mit einem eigenen Wagen einkaufen würde, müsste ich mich dazu äußern. Den Mut habe ich (noch) nicht. Thema: Selbstsicherheit für mich - siehe Therapie.

    Ich hoffe, mir ist niemand böse, dass ich hier im Forum so "taffe" schlaue Sprüche verteile, aber selbst mit mir nicht zurecht komme.
    Auf jeden Fall werde ich immer wieder versuchen, viele viele Gespräche mit meinem Mann zu führen. Dabei muss ich dringend mal wieder das Thema Einkaufen ansprechen.

    LG Gotti.

    Bin nochmal da.
    Lütze hat mich gerade auf eine Idee gebracht, als er schrieb, dass es ihm peinlich war, wenn er immer wieder bei den gleichen Verkäuferinnen seine "Flaschen" gekauft hat. Die sind ja auch nicht doof und machen sich so Gedanken, wenn einer jeden Tag Alk. kauft.
    Und jetzt?
    Vielleicht überspielt mein Mann seine Peinlichkeit mit seinem pedantischen Ordnungssinn beim Einkaufen.? ---- Oder suche ich (Co-abhängig) schon wieder eine Ausrede? Oder haben wir doch ein Beziehungs- und kein Alkoholproblem dabei?
    Oh Mann, jetzt aber schnell Pause mit den Gedanken.
    Bis später.

    Hallo Lütze,
    gut, dass dir so war. Hab das zufälligerweise gelesen, muss doch meinem Mann ähnlich gehen.
    Das mit dem Autofahren ist schon toll. Jetzt könnt ihr immer fahren. Jederzeit. Keine Sorgen machen, wer holt, bringt, ....
    Und die Peinlichkeit mit den Verkäuferinnen. Die kennen euch sicher alle. Und haben sich sicher auch ihre Gedanken gemacht.
    Blumen gabs früher bei mir auch oft. Klar, schlechtes Gewissen.
    Komisch, jetzt nur zum Geburtstag.
    Aber mir ist es nur recht so. Deiner Frau sicher auch. Lieber mit ganz gutem Grund ein Geschenk als nur zur Beruhigung/ Ablenkung. Deshalb hat sie sich sicher auch so über dein Ostergeschenk gefreut. Weil es so ohne "Hintergrund" war.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag,
    LG Gotti.

    Hallo Pauli,
    ich freue mich für dich, dass du weiterhin auf deinem trockenen Weg bist, auch wenn alle anderen dich nicht so dabei unterstützen.
    Aber, vielleicht sind wenigstens deine Kinder später mal stolz auf dich, dass du sie vor einem alkoholkranken Vater bewahrt hast.
    Deine Frau hat wahrscheinlich noch keine Demütigungen oder Beleidigungen mit/ von dir einstecken müssen, wenn du getrunken hast. Sonst wäre sie froh über deine Nüchternheit (so wie ich es bin). Ich wünsche dir, dass sie es doch noch irgendwann einsieht, was du für euch alle tust.
    Schönen Ostermontag noch, LG Gotti.

    Hallo, liebe Oiseau,
    melde mich auch mal bei dir.
    Ja, dass miteinanderreden das ist so eine Sache. Wir haben da ja auch noch die größten Schwierigkeiten. Und Gefühle - um Gotteswillen, bloss nicht.
    Mein Mann hat, glaube ich, die größte Angst davor, dass er weich wird. Vielleicht sogar weint. - Das war im Besoffenen Zustand anders! Da konnte er leicht heulen. -
    Und das Aufraffen, mal was miteinander unternehmen, fällt ja so schwer.
    Oder ist da auch wieder Angst dabei? Vielleicht haben unsere Männer Angst, dass da wieder irgendwo was mit Alk. zu tun hat.?
    Wir müssen wirklich noch geduldiger sein. Mensch, wir haben es doch sooooo lange vorher ausgehalten!!! Und außerdem, dürfen wir uns nichts einreden, von wegen Rückfall oder so.
    Komm, lass dich stützen!
    Wir zwei - vier schaffen das! Mit Geduld und Liebe und Hoffnung und dem, der uns die Kraft dazu gibt!
    Noch einen schönen Ostermontag wünscht dir Gotti.

    Guten Morgen Oiseau und Karotte,
    vielen, vielen Dank für euere guten Ideen :!::!:
    Oiseau, du hast es wirklich sehr gut beschrieben, genauso fühle ich mich. Das mit dem Lob habe ich schon oft fabriziert. Mein Mann kann wirklich sehr gut Ordnung machen und einräumen und so. Wenn er "früher" mal gut drauf (!) war, hat er z.B. die Speisekammer auf Vordermann gebracht, da kam keiner mit.
    Mit dem Einkaufen ist es halt auch so, dass er oft alleine geht, weil er Freischicht hat und ich auf Arbeit bin. Dafür bin ich ja sehr dankbar, dann muss ich nicht spät nachmittags oder abends los. Aber mit dem Einräumen bin ich einfach nicht so penibel.
    Bloss danebenstehen finde ich aber auch peinlich.
    Mit Plan B könnte ich mich anfreunden. Ihn alles erklären lassen und lernen. Das gefällt ihm bestimmt.
    Ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob er zu wenig Selbstbewusstsein hat, ob ich ihm zu selbständig erscheine. Wenn ich ihn hierbei um Rat und Erklärung bitte, wird das sein Selbstbewusstsein schon stärken.
    Dass er sich um meine Gefühle kümmert -
    Ja, schon. Ich kann nicht sagen, dass es ihm egal ist, ob ich glücklich oder traurig bin. Er sieht es mir auch gleich an, wenn ich verstimmt bin. Man kennt sich eben nach so langer Zeit.
    Während der letzten 24 Jahre hat er es, glaube ich, nicht so wichtig genommen, auf meine Gefühle zu achten. Die Sucht war doch sehr oft vorrangig. Ich höre mich noch immer sagen:
    Bitte trinke heute nicht so viel, oder bleib wenigstens bis ... nüchtern.
    z.B. an meinen Geburtstagen.
    Wie oft hat es nicht funktioniert.
    Ach, war das gestern im Gegensatz dazu ein gemütliches Mittagessen mit meinen Eltern und meiner Schwester! Ganz ohne Alkoholstreß
    :!::!::!: Mein Mann war nüchtern lustig und entspannt.

    Gestern Abend hatten wir noch ein Gespräch über Alkohol am Essen.
    Mein Mann ist der festen Überzeugung, dass es ihm nichts ausmacht, wenn er aus Versehen z.B. eine Sosse mit Rotwein isst. Er geht darüber hinweg. Vorsätzlich würde er es natürlich nie tun. Er meint, dass er wahrscheinlich nicht so tief drin war, wie manch andere aus seiner Gruppe, die ja auf totalem Verzicht bestehen. Auch die Sache mit Essig und Apfelsaft ist für ihn kein Problem.
    Andererseits kann er mich und meine Angst aber verstehen, dass ich jetzt nach den Jahren nicht so einfach "den Schalter umklipsen" kann.
    Was mich am meisten betroffen hat, dass er noch ganz genau den Abend und meine Worte und Haltung an diesem bewussten Tag X schildern kann.
    Gut, Alkis sind auch gute Schauspieler (höre ich da den "alten Spritkopf"), aber mich hat es gestern schon sehr berührt.

    Vielleicht habe ich es deshalb so lange an seiner Seite ausgehalten.
    Jetzt liegt es an mir, abzuwarten, ob sich etwas ändern wird, mich zu ändern oder ob sich seine verwirrte Gefühls - Empfindungs -welt ändert.

    Aber ich habe euch alle hier, meine Therapeutin und meine Gebete, die mir helfen und mir Kraft geben, wieder "sonnige Zeiten" zu erleben.
    Ganz lieben Dank, euere Gotti.

    Hallo Almi,
    ich wünsche dir eine gute Fahrt und viel Abwechslung und Spaß in Stuttgart :!:
    Dass du aufgeregt bist, weil du noch immer "die" Gedanken hast, kann ich sehr gut verstehen. Bei mir ist es auch noch sehr oft so. Man kann halt nicht einfach einen Schalter umklipsen und alles ist gut.
    Trotzdem, Kopf hoch und schöne Tage,
    Gotti.

    Hmja, die Schwiegereltern! Liebe Karotte, du hast es gut,
    meine kommen nachher vorbei und bringen die Osterkleinigkeiten für unsere "Kinder" mit. Sind dann auf dem Weg zu dem Patenkind meines Mannes, also nur kurz bei uns.
    Bin ich auch gar nicht böse drum. Die Schwiegermutter tut mir zwar immer wieder leid, weil sie ja noch viiiiiiiiieeeeel dümmer ist als ich. Sie hält es schon über 50 Jahre mit ihrem Mann aus, der regelmäßig zu seinen Stammtischen geht. Jetzt, da er schon älter ist, geht er NUR noch dreimal die Woche.
    Ich hätte große Lust auf eine Diskussion in Bezug auf Alkoholiker mit ihm.
    Er weiss alles viel besser als ich (Rektor a. D.) und als alle überhaupt. Ich habe auch schon mal geschrieben, dass mein Mann seine dominante Seite von ihm geerbt hat.
    Vielleicht ist das der Grund, dass ich seine Sauferei so lange geduldet habe.
    Bin doch gestern glatt wieder mal mit meinem Mann einkaufen gewesen. Ich Doofe. Und was war: habe wieder alles falsch in den Wagen geräumt, mein armer Mann musste natürlich umbauen.
    Muss das vor der Kassiererin und anderen Leuten sein? Bin aber selber schuld. Warum bin ich mit. Hoffentlich denke ich das nächste mal dran und bleib zuhause.
    Oder habt ihr eine Idee?
    Ich sehe schon: wieder ein Therpiepunkt für mich.

    Heute morgen nach dem Aufwachen (leider wieder sehr früh - 6 Uhr) habe ich aber auch darüber nachgedacht, dass mein Aushalten auch daran lag, dass mein Mann öfter unterwegs war. Dienstliche Schichten, manchmal Einsätze, das waren dann die Zeiten, wo ich Luft holen konnte. Bis sie dann doch nicht mehr ausreichten.
    Jetzt freue ich mich langsam wieder auf sein Heimkommen.

    Inzwischen hat auch das Patenkind sein Osterhäschen bekommen. Ich habe mich beherrscht, nichts mehr gesagt, Päckchen hingestellt und nur abgewartet. Früher hätte er das Nest in irgendeine Ecke geklingelt und alles andere wäre ihm egal. Nüchtern sein ist schon toll.

    Gleich wirds klingeln. Muss mich "mental" noch vorbereiten,
    Tschüß bis heute Abend, Gotti. :roll: