Hallo L èspoir!
Herzlich Willkommen hier im Forum!
Du hast ja schon die Seite des Alkoholikers belichtet bekommen.
Nun kann ich von der Seite der Angehörigen-Mutter schreiben.
Ich habe es sehr, sehr lange neben meinem trinkenden Mann ausghalten, und es meinen Kindern auch zugemutet.
Meine Tochter (war damals so um die 17) sprach es aus:
Lass dich doch scheiden.
Damals erklärte ich ihr einen meiner feigen Gründe diesen Schritt nicht zu gehen:
Der Verlust von jede Menge lebensnotwendiger Sachen. "Luxus".
Ein Jahr später war ich soweit. Ich schämte mich für meine Feigheit.
Meine Kinder sollten mich wieder achten lernen.
Also stellte ich das allerletzte Ultimatum: Sofortige Hilfe suchen, oder Scheidung.
Wir hatten das Riesenglück, dass mein Mann sich für uns entschieden hat.
Es sind jetzt über zwei Jahre her, und es gab ausser Sonnenschein auch Rückfälle, aber jetzt können wir ihn wieder achten und respektieren.
Was sagt deine Mutter zu der ganzen Geschichte? Wie reagiert sie?
Ihm kannst du ja nicht helfen, wie du schon gehört hast, aber vlt. dir und deiner Mutter.
Ich wünsche dir Mut, Kraft und Geduld für DICH die ersten Schritte einzuleiten. Ein Gespräch mit einem Arzt kann Wunder wirken und psychologische Hilfe kann zur Erlösung werden.
Alles Gute, Gotti.