Beiträge von Gotti

    Hallo Schattenspringerin!

    Auch dir wünsche ich ein schönes Wochendende!
    Ist es nur Schreibfaulheit, oder was anderes?
    Ist ringsum ganz schön leise geworden. :(

    Hoffe doch, dass es dir gutgeht?

    Liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Espoir!

    Hier ist es auch ganz schön ruhig geworden.
    Gehts dir gut?
    Oder ist es nur der Stress?

    Ich wünsch dir auf jeden Fall ein schönes Wochenende!
    Sonne kann ich leider nicht bieten, dafür gute Gedanken, die ich dir
    so :idea: schicke!

    LG Gotti.

    Hallo Yvonne!

    Die letzte Woche war ich ganz schön schreibfaul. Aber jetzt wünsch ich dir erst mal ein wunderschönes Wochenende mit oder ohne Aika! und ohne Schmerzen!
    Schöner ist es wohl doch mit deiner Süßen, die dir so viel Freude macht.

    Wann gehts denn mit deinen Untersuchungen usw. weiter?
    Ach, ich wünsch dir endlich Schmerzlinderung und gute Behandlungen. :!:

    Lass es dir gutgehen und pass beim Gassigehen gut auf dich auf! Bei uns gibts furchtbar glatte Wege!
    LG Gotti.

    Ja, du hast sooo recht, Schneewittchen!

    Man muss gegenseitig Rücksicht nehmen auf die Fehler des anderen, Kompromisse eingehen, darf nicht egoistisch auf sein Gutgehen schauen.
    Aber!!!! Das muss gegenseitig sein. Beide müssen aufeinander schauen, dass der andere nicht unter meinem Verhalten leidet.
    Leider schauen Alkoholiker nicht auf den andern. Der ist ihm wurscht.
    Die Krankheit - die Sucht - sieht nur die Beschaffung, den Genuss des Suchtmittels. Was daneben läuft ist doch egal.
    Du schreibst, dass dein Mann kostbare Zeit in der Kneipe verbringt.
    Also ist doch klar erkenntlich, wer an erster Stelle steht.
    Das ist und darf nicht Sinn einer Ehe, Familie sein.

    Ich habe leider sehr lange gebraucht, um zu dieser Einsicht zu kommen.
    Viel zu lange alles mitgemacht. Rücksicht genommen, Beschönigt, in Schutz genommen, mich verbogen, gelogen, den Kindern wer weiss was zugemutet.
    Dabei habe ich immer an "unsere Ehe, Familie" gedacht.
    "In guten wie in schlechten Tagen" .....
    Nur leider hätten die schlechten Tage nie aufgehört, wenn ich nicht einen Schlussstrich gezogen hätte.

    Wir sind noch immer zusammen. Mein Mann arbeitet sich trocken.
    Klingt komisch, aber wenn du meine Geschichte verfolgst, wirst du merken, dass es ein langer Weg ist. Ist. Er ist noch nicht vorbei. Wird vlt. nie enden.

    Einen schönen Nachmittag wünscht dir Gotti.

    Hallo Schneewittchen und Herzlich Willkommen!

    Deine Angst kann ich auch noch gut nachempfinden. Die Angst vor --- der Erkenntnis, der Machtlosigkeit, der Mutlosigkeit, der eigenen Courage, ....

    Du hast auch schon für dich erkannt, dass du einen neuen Weg gehen musst, willst. Das ist der erste Schritt aus der Co- abhängigkeit.
    Hier zu schreiben, zu lesen wird dir sehr viele Anregungen geben, was du alles tun kannst, um DIR zu helfen. Das ist sehr wichtig. Dir Hilfe holen, DIR gutes tun.
    Hilfe findest du auch z.B. in einer Angehörigen- Selbsthilfegruppe.
    Im persönlichen Austausch versteht man "seine" Probleme plötzlich ganz anders. Sieht auch durch die anderen alles mal von der anderen Seite, usw.

    Ich wünsche dir hier schon mal ganz viel Austausch und im realen Leben viel schnelle Hilfen, damit du für dich ganz bald auf einen guten neuen Weg kommst.

    Liebe Grüße von Gotti.

    Hallo Hartmut!

    Meine Schmerzgrenze lag schon ziemlich hoch. Sie wurde auch - "verwischt" - weil zwischendurch ja auch ein "normales" Leben geführt wurde. Ich habe sehr lange gebraucht, um meine äußerste Schmerzgrenze zu erreichen.
    Wer sollte mir helfen?
    Da gab es keinen.
    In meinem Familien - , Bekannten -, Freundes-, Arbeitskreis gab es keinen, der sagte, dass mein Mann Alkoholiker ist. Dass ich da raus müsste.
    Keiner, der mich effektiv gegen den Mist unterstützt hat, geschweige denn meinen Mann darauf angesprochen hätte.

    Wir sind "Exoten" geworden, weil es bei uns keinen Alkohol mehr gibt, weil ich auch nichts trinke.
    Wenn es mich gar so traurig macht, hole ich mir Worte zum Aufbauen aus dem Forum oder in meiner SHG, bei den Bekannten.

    LG Gotti.

    Hallo ihr!

    Was war/ ist für mich zielführend aus der Krankheit?

    Ihr Vorschreiber habt einen großen Teil meiner "Arbeit" an mir beschrieben.
    Nachdem mein Mann durch meine Entscheidungsforderung zum Trockenwerden kam, ich erst mal Kontakt mit Gleichgesinnten aufnahm, "checkte" ich erst mal, was da alles bei mir kaputt war.
    Mein Ziel lag in weiter Ferne.
    Nach über einem Jahr Therapie, SHG, Forum kam ich dann noch in der Kur zu MIR. Und selbst dann war es immer noch nicht vorbei. Aber ich sehe jetzt mein Ziel schon besser vor mir.
    Es ist immer wieder NUR MEINE Sache, wie ich MEIN Leben gestalte, was ich mit MIR machen lasse.
    Nur durch mein Verändern meines Verhaltens kann ich andere aufmerksam machen, dass ICH ICH bin, dass mir das alte Leben nicht gefällt.

    Es ist sehr schwer, dabei einen Anfang zu finden, zu machen.
    Dabei bin ich meiner Therapeutin sehr, sehr dankbar. Sie hat mir Wege gezeigt. Sie hat mich auf den Weg zu meinem Ziel gebracht.
    Weitergehen muss ich allein.

    LG Gotti.

    Hallo Rosa Li!

    Der "Umgang" mit einem nassen Alkoholiker fordert ein "Entweder - Oder" heraus.
    Entweder, du machst es mit, oder Trennung.
    Entweder, er hört auf - sofort - , oder Trennung.

    Das sofortige Aufhören hat aber nur Sinn, wenn er sich dabei Hilfe holt.
    Alleine schaffen es nur die ganz, ganz, ganz starken, sprich 0,0000%.

    Alle anderen scheitern, weil sie im täglichen Leben mit der Trockenarbeit überfordert sind.

    Eine Suchtberatungsstelle hilft auch nur kurzfristig, denn da sind nicht genug Beratungsstunden möglich. Richtige, effektive Hilfe geschieht wöchentlich, im Notfall täglich, mit Fachleuten, Selbstbetroffenen usw.

    Mein Mann versucht seit über zwei Jahren trocken zu sein.
    Was ich in dieser Zeit zu dem Thema "ALkohol" und Co- abhängigkeit gelernt, erfahren habe ist ihm aber überhaupt nichts wert!
    Er hört mir,da gar nicht richtig zu!
    Alleine was die anderen in seiner SHG, oder Kollegen, die schon länger trocken sind, erzählen ist RICHTIG.

    O.k. Ich habe auch daraus gelernt.
    Er muss seinen Weg jetzt alleine gehen.
    Ich liebe meinen Mann noch immer.
    In den letzten nassen Monaten vlt. nicht mehr sehr, aber die echte Liebe ist wieder gewachsen, als er anfing, trocken zu sein.
    Aber! Jetzt bin ICH mir wichtig. Schaue, dass ich nicht mehr auf IHN achte, wenn ich das Gefühl habe, er "braucht" was.
    Das hat nichts mit kaltem Egoismus zu tun.
    Nein, das ist LOSLASSEN. Auch wenn es innerlich sehr schwer fällt.

    Und wieder sind wir bei der KONSEQUENZ angekommen:
    Entweder - Oder.

    Damit liebe Grüße von Gotti.
    (Nicht mehr "Ganz am Anfang, aber noch immer mittendrin")

    Mama gehts ---- gut.
    Die Werte schwanken, aber das Allgemeinbefinden ist beruhigend.
    Sie werkelt täglich ein bisschen in der Küche rum. Gutes Zeichen.

    Wenn ich nichts schreibe, von den anderen in meiner Familie, dann geht es ihnen eigentlich immer soweit gut.
    Wenn ich mich mit ihnen auseinandersetze, gibts Probleme.
    Ich versuche da den richtigen Grat zu finden, mich abzugrenzen, wie wir immer so schön schreiben: Bei mir zu bleiben.
    Und was meinen Mann betrifft?
    Was er macht ist sein Ding in bezug aufs Trockenbleiben.
    Entweder er packt es jetzt alleine an, oder ich werde immer "sicherer".

    Muss jetzt aber los. Es ist höllisch glatt da draussen,
    Passt alle gut auf euch auf!!!
    LG Gotti.

    Tja, was soll ich machen?
    Wenn keine starken Männer da sind, müssen eben die Frauen ran.
    Und heute war echt Muckitraining angesagt! :wink:

    Dafür hatte ich aber sonst einen schönen Arbeitstag. Freue mich über mich, weil ich wieder ein wenig mehr ICH geworden bin.
    Damit meine ich, dass ich meine Meinung vertrete, ohne der Masse nachzugehen, auch mal was Unangenehmes sagen kann, ohne einen Rückzieher zu machen.
    Es fällt mir noch sehr, sehr schwer. Habe ich doch früher fast nur geschwiegen. Unsicherheit war mein zweiter Vorname.
    Das kleine "Pflänzchen" in mir wächst. Langsam, aber doch stetig. Und die positiven Rückmeldungen stärken es.

    Bei bestimmten Krankheiten, Veränderungen im Leben frage ich mich jetzt immer wieder WOZU ? ist das jetzt so? ist das geschehen? usw.
    Vlt. musste ich durch dieses dunkle Tal der Co - abhängigkeit erst gehen, damit ich am Ende das Licht finde - mein richtiges gutes Leben!

    Einen schönen Abend an alle, Gotti.

    Mensch toll!!!
    Supergut, wie du das hingekriegt hast!
    Das mit dem internet und das mit dem Treffen.
    Jetzt heisst es nur noch dranbleiben, weiter an dir arbeiten, damit du für dich frei wirst.
    Aber die Sache mit dem Internet hätte ich nie hinbekommen. Bin nur froh, soweit hier schreiben zu können und diverse Bestellungen erledigen zu können.
    Schön, dass du es geschafft hast!
    Ich wünsche dir eine gute Zeit in By! Pass auf, dass du deine Pausen nicht vergisst! Damit du weiter so stark sein kannst.

    Ganz liebe Grüße von Gotti.

    Danke Tina und Nancy, für eure Beiträge!

    Ja, ich bin stark!
    Habe gerade versucht, Schnee zu schippen. :roll: Mann, was bin ich schwach!
    :wink: Habs aufgegeben. Sieht nach großer Schmelze aus.

    Die frische Luft und Bewegung haben mir aber wirklich gut getan. Der Kopf ist frei. Die Arbeit wartet. Mach mich los.

    Schöne Grüße nochmal, Gotti.

    Guten Morgen!

    Bin gestern etwas später heimgekommen, so dass der PC schon "geschlafen" hat.

    Die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass ich immer mehr am "Abnabeln" bin. Innerlich.
    Von was?
    Von sehr Vielem.
    Mann, Familie, Kinder.?
    So recht kann ich es (noch) nicht beschreiben.
    Aber ein Ausstieg aus der Co- abhängigkeit ist es nicht. :roll: Weil ich immer wieder meinen Mann beobachte. Ich kanns einfach nicht lassen.
    Auch wenn ich mich - wirklich sehr bemühe - mein eigenes Leben, das ich mir schwer erarbeitet habe - zu leben, auch immer wieder zurückfinde.
    Für mich wird es - genau wie für die Alkoholiker - wohl auch eine lebenslange Krankheit bleiben. Wogegen ich immer wieder steuern muss.

    Egal. Jetzt muss der Hund raus. Schneesturm hin oder her. Depri hin oder her. Der Spaziergang baut mich sicher auf. :!:

    Euch allen einen schönen Tag, passt gut auf euch auf bei dem Wetter!
    LG Gotti.

    Hallo Nancy!

    Hab mich gerade in deinem Thread verewigt. :wink:
    Mir gehts schon fast sehr gut, aber dass mein Magen noch leichte Kost möchte, finde ich sehr gut. So kann er sich wenigstens richtig erholen.
    Gestern hatte unsere Tochter ihren ersten neuen Arbeitstag. Hat ihr gut gefallen, bis auf die lästige Fahrerei bei dem Wetter.
    Jetzt wollen wir nur hoffen, dass es diesmal gutgeht, die Stelle auch fest bleibt, dann kann sie auch an einen Umzug denken. Vorerst aber mal warten, denn gebranntes Kind ....

    Vielleicht rühr ich mich später noch mal, bis dahin Tschüß, eure Gotti.

    Dann mal : Ski heil! Nancy!

    Aber bis Samstag musst du ja leider noch ein paar Tage aushalten.
    Dazu wünsche ich dir Spaß beim Arbeiten, dann geht die Zeit schneller vorbei. :!:
    Zum Skifahren bin ich heuer noch nicht gekommen. Hatte auch gar nicht so rechten Drang danach. Sicher weil ich das früher auch immer mit den Kindern gemacht habe, und die sind ja mal weg. Und wenn sie da sind, ist immer was anderes. :roll::wink:
    Egal, pass gut auf dich auf, lass es dir zwischendurch immer mal wieder gutgehen! denk dran! DU bist wichtig!
    Liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Yvonne!

    Hab mich sehr gefreut, dass du mal wieder reinschaust!!!
    Ist doch egal, ob ich schon am Gesunden bin oder nicht. Ab und zu denken wir doch immer aneinander.
    Ich jedenfalls. Manchmal gibt es Situationen im täglichen Leben, da denk ich an irgendwas aus dem Forum. Passt eben auch überall mal was hin.

    Ja, den Hunden gefällt der Schnee riesig. Gerade der Pulverschnee, der so schön weich ist. Und mir gefällts auch, denn dann sind die beiden nie richtig dreckig, müssen nicht abgetrocknet oder so werden. Einfach schütteln - fertig.
    Ich freue mich auch sehr für dich, dass du deine Aika auch mal wieder hast!
    Sie gibt dir doch eine Menge Lebensglück, Freude, Kraft, zum Weitermachen. Stimmts?? Ich wünsche dir, dass ihr noch ganz viele schöne Jahre miteinander verbringen könnt!!!

    Den ersten Tag habe ich heute gut geschafft. Mein Bauch spricht zwar noch mit mir - ich soll nicht so viel essen, und nur leichtes - , aber ansonsten bin ich fit. Zum Glück. Männe muss wieder los.

    Machs gut und liebe Grüße, Gotti.