Wir waren und sind seit 28 Jahren zusammen.
Die zwei Jahre vor dem Trockenheitsbeginn (vor zweieinhalb Jahren) habe ich seelisch und körperlich total abgebaut. Mut zur Trennung fand ich erst, als meine Tochter nach einem Streit sagte, lass dich doch scheiden.
Damals merkte ich, dass es an mir lag, ob sich irgendetwas ändern sollte.
Die negativen Erlebnisse habe ich so gut es geht verarbeitet. Vlt. auch nur verdrängt. Manchmal, wenn ich bei den anderen lese, erschrecke ich, denn viele Sachen sind auch bei uns vorgekommen. Und dann ist alles wieder da.
Aber ich sage mir dann, dass es mich nichts mehr angeht.
Ich muss so nicht mehr leben. Ich lebe so nicht mehr.
Mir darf er das nie mehr antun.
Das meinte ich, wenn ich schrieb, dass man nie wieder ganz "gesund" wird.
Irgendwo im Unterbewusstsein bleibt was hängen.
Aber - deshalb darf man sich nicht unterkriegen lassen. Immer wieder versuchen, sich da herauszuziehen. Dabei bin ich sehr froh, hier im Forum immer wieder Hilfe zu finden, oder in meiner Gruppe usw.
Die Therapie habe ich zwar vor einem halben Jahr beendet, habe aber die Option mich bei Bedarf zu melden.
Das viele Erzählen, Fragen, Bedenken meines Lebens in den Therapiestunden hat mir persönlich sehr viel gebracht. Weil ich mitgemacht habe und versucht habe, das Gehörte umzusetzen. Es war manchmal schwer und hat sehr viel Mut gekostet.
Ich war in meinem vorherigen Leben ein grosser Feigling.
Jetzt bin ich auch noch einer, aber ein kleinerer. ![]()
Warte nicht so lange auf Veränderungen. Verändere DU etwas in deinem Leben.
Habe Mut und Geduld mit dir.
Schaffen kannst du alles, was du wirklich willst.
Einen guten Satz habe ich hier im Forum gelernt:
WER WILL FINDET WEGE !