Hallo Ruth!
Es tut mir leid, dass ich erst heute deinen Thread wieder gefunden habe, und von deinem Leid lese.
Aber irgendwie ist es klar und normal, dass er dich nicht so leicht in Ruhe lässt.
Die "Krankheit" macht ihm so zu schaffen, dass er sich irgendein Ventil suchen muss. Leider bist du es, und wenn er sieht, wie du leidest, bestärkt ihn das wieder. Wem sollte er aber auch sonst die Schuld geben?
Sich selber doch wohl überhaupt nicht!!!
Von Schuld wollte mein Mann auch erst wissen, als er schon eine zeitlang trocken war. Erst durch die Gespräche in seiner Gruppe, und vlt. auch mit seinem Kollegen, hat er gemerkt, dass ich nicht an seiner Krankheit schuld bin.
Jetzt bin ich aber auch soweit, mir keine schuld mehr zu geben. Was er tut ist seine Entscheidung. Er trägt die Verantwortung für seine Handlungen.
Das ist auch jetzt noch manchmal nicht leicht für ihn zu verkraften.
Da hat sich einiges festgesetzt.
Liebe Ruth, ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut, deinen neuen Weg weiterzugehen, nicht zu verzweifeln! und schicke liebe Grüße, Gotti.