Beiträge von Gotti

    Hallo Karo - Wirbelwind!

    Zum Thema: Aufarbeiten des Familienlebens, der Kindheitserlebnisse - da kann ich nur schreiben, dass ich es beendet habe.
    Während meiner Therapie habe ich viele Punkte entdeckt, wo hauptsächlich meine Mutter der Ursprung war. Ihre Erziehung hat mich sehr geprägt.
    Ohne Alkohol.
    Doch mit allem Drum und Dran (Forum, SHG, sehr vielen Gesprächen, Therapie, Kur - und dort Betreuung, Seelsorge) habe ich während der letzten beiden Jahren für MICH festgestellt:
    Es ist vorbei! Ich kann daran nichts mehr ändern!
    JETZT! kann ich alles anders machen für MICH!

    Meine Mutter wird sich nicht mehr ändern. Sie ist zu alt. Ich muss sie nehmen wie sie ist. Abstand halten, wenn nötig. Nähe haben, so viel mir guttut.

    Ich wünsche dir alles Gute und baldige Beruhigung für dein Herz und deine Seele!
    Liebe Grüße, Gotti.

    Guten Abend Backmaus!

    In der Speisekammer wartet schon der glutenfreie Adventskalender auf unser Töchterlein - grad ein Jahr jünger! :wink: Und Sohnemann - vier Jahre älter - bekommt auch einen aus Schoki. Was solls?

    Wünsch dir weiterhin viel Kraft und Geduld bis zum Termin!
    Liebe Grüße, Gotti.

    Ach Julchen, was schicke ich dir bloss jetzt, damit es dir besser geht?
    Deine Zwickmühle kann ich gut verstehen, aber
    mach dir mal nicht so viele Gedanken!
    Die Schweinegrippe kann jeder überall bekommen!
    Ich denke, am Anfang merkt sicher kaum einer den Unterschied zur normalen Grippe. Und wieviel Menschen gehen gar nicht zum Arzt deswegen.

    Was kannst du also jetzt machen?
    Dir ein warmes, beruhigendes Bad gönnen.
    Einen entspannenden Film suchen und gucken.
    Deinen Kindern und dir Obst aufschneiden und essen. Vitamine bauen auf jeden Fall die Abwehr auf.
    Tee trinken.

    Ich mach mir lieber erst gar keine Gedanken, dass ich krank werden könnte. Bei meinem "Publikumsverkehr" täglich! Und was haben wir immer wieder für Krankheiten!
    Und vom Impfen raten jetzt auch viele ärzte ab.
    Mein Sohn sagt auch, dass es viel Schlimmere Krankheiten auch bei uns in Deutschland gibt, wogegen keine Medis helfen. z.B. resistente Keime.
    Also "muss ich da durch".

    Ich schicke dir auf jeden Fall mal einen dicken Beruhigungsgruß und wünsche dir trotz allem eine gute Nacht, damit du Kraft schöpfen kannst!
    LG Gotti.

    Hallo Diddi!

    Das ist ein wichtiges Alarmzeichen, dass deine Tochter unruhig wird.
    Hol sie da raus! Sie und dich!

    Dein Vater hat seine Chance vertan. Ob er noch irgendwann aufwacht, ist seine Sache. Aber du kannst jetzt handeln!

    Du brauchst dir auch kein schlechtes Gewissen einreden oder einreden lassen, denn dein Vater hätte schon längst etwas für sich und dich tun können.

    Ich selbst war in dieser Situation und habe nach langen Jahren angefangen, darüber nachzudenken, was ich meinen Kindern angetan hatte. Was ich ihnen mit dem Aushalten neben einem Trinker zugemutet habe.

    Da konnte die größte Liebe meinerseits nicht ausreichen, das zu überspielen!

    Ich schicke dir ganz viel Kraft und auch ganz viel Mut, dich und deine Tochter herauszuholen, und ein neues Leben anzufangen. Nur für euch!
    Such dir Hilfe so viel wie möglich. Es geht immer weiter!

    Alles Gute für euch und liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Backmaus!

    Das gute Netzwerk ist echt wichtig! Das man ringsum den Halt findet, den man braucht, wenns mal abwärts geht.
    Ich wünsch dir in jedem Notfall DEIN gutes Netzwerk!!!weiterhin.
    Damit du dir treu bleiben kannst.

    Ist doch schön, dass deine Tochter noch ein paar Tage anhängt. Da hast du noch ein paar Stunden mehr für die Wäsche! :roll::wink:

    Deinem Mann wünsche ich alles Gute für die OP (?) oder was sonst auf ihn zukommt. Ihr werdet es gemeinsam schaffen! Als Familie, als Netzwerk.

    Liebe Grüße und eine große Portion Kraft schickt dir Gotti.

    Guten Morgen Questor!

    Dein Nick sagt mir, dass du rechnen kannst :wink: , und daher genau weisst, wieviel deine Frau täglich trinkt.

    Eine Flasche am Tag - für mich schon genug. Für meinen Mann war das auch genug. Am Anfang der richtigen Sucht.
    Danach kam dann noch immer was "anderes" dazu. Der Spiegel erhöhte sich.

    Aber alles Rechnen nutzte MIR nichts. Ich habe mich dabei - verloren - gedemütigt - erniedrigt - kaputt machen lassen.

    Erst die Hilfe und Ansprache in meiner Shg, durch langjährige Angehörige, durch das Forum hier hat mich aus MEINEM Tief geholt.

    MEINE Veränderung an mir, hat nicht nur mir zu Gelassenheit und Zufriedenheit geholfen, sondern meine ganze Umgebung zumindest aufwachen lassen.
    Ich habe aber auch schon ganz kleine Veränderungen an meinen Mitmenschen beobachtet.

    Dass das nicht von heute auf morgen geschieht, sollte dir aber im Klaren sein, denn die Veränderungen, die ihr bis jetzt GEMEINSAM durchlebt habt, brauchen eben auch Zeit und viel GEDULD um wieder abgebaut zu werden.

    Anfangs dachte ich auch nicht, dass bei MIR viel krank ist. Aber nach und nacht entdeckte ich meine Baustellen, die allesamt mit der Trinkerei meines Mannes zusammenhängten, teilweise aber schon in der Kindheit gelegt wurden.

    Es gehört eine große Portion Mut dazu, sich das alles einzugestehen und selbst in die Hand zu nehmen.
    Diese Portion möchte ich dir hiermit schicken und dir alles Gute dabei wünschen!
    Gotti.

    Hallo Yvonne!

    Habe gerade bei Nancy gelesen, dass es dir ganz schlecht ging.
    Es tut mir leid, dass ich nicht bei dir reingeschaut habe und du dich öffnen konntest. Vlt hätte es dir ja geholfen?
    Aber gut, dass es dir jetzt besser geht.
    Was war denn so schlimm? Magst du berichten?
    Wenn nicht, macht nichts, wünsch dir auf jeden Fall alles Liebe und gute Besserung!!! In Gedanken bin ich bei dir.
    Deine Gotti.

    Hallo Nancy!

    Ich wünsch dir einfach mal

    Gute Besserung!

    Für dein ganzes Gefühls und - sonstiges Leben.

    Und dann wünsch ich dir eine Pause für DICH! Damit du wieder Kraft und Mut tanken kannst.

    Ganz liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Rosita!

    Ich freu mich für dich, dass du dir eine Auszeit nehmen kannst. Gönn dir alles, was du findest und kriegst.
    Vlt. ist es gut, mal die Finger vom internet zu lassen, damit du richtig "abschalten" kannst. Irgendwie steckt man sonst doch immer wieder mit drin.
    Also, lass es dir gutgehen, liebe Grüße Gotti.

    Hallo Trillian!

    Für mich war es ganz sehr wichtig, zu lernen, dass ich nicht SCHULD an der Trinkerei meines Mannes war.
    Nicht schuld, dass er sich ärgern musste, dass er Stress hatte, dass er Sorgen hatte usw.
    Dafür habe ich aber auch eine gute lange Zeit gebraucht. Hilfe fand ich hier im Forum, in meiner SHG, bei Angehörigen, meiner Therapie und in meiner Kur.
    Überall ein Stück "Loslassen ", frei werden.
    Lernen, dass ich überhaupt nichts ändern kann! Ganz egal was er macht.
    Ob er trinkt oder nicht.
    Ich habe sehr tief in der Co-abhängigkeit dringesteckt, bin immer noch nicht ganz raus, aber schon ein gutes Stück "geheilt".

    Ich wünsche dir ganz viel guten Austausch hier, vlt. auch fachliche Hilfe, damit du bald wieder stärker bist für DEIN Leben.
    Such dir jeden Tag etwas Gutes, tu es für dich, das gibt Kraft und Mut.

    Liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Hoppegarten!

    Deine Erklärung finde ich nicht unpassend. Für mich treffend.

    In der letzten Trinkphase meines Mannes war ich auch soweit, den Rausch herbeizuwünschen, zu holen, damit ich für eine Zeit vergessen konnte.
    Aber spätestens am nächsten Morgen "war mein trinkender Mann und alles drumherum wieder da!"
    Und ich hatte mit den Konsequenzen für mich zu rechnen, zu leben:
    Kopfschmerzen, Übelkeit, Ekel, Scham.
    Zu meinem Glück bin ich nicht abgerutscht, sondern habe DIE Entscheidung herbeigeführt. Für mich Enthaltsamkeit, für meinen Mann Schritt zur Trockenheit.

    Du hast ganz recht: Verzicht heisst nun besser, glücklicher leben!

    Ich wünsche dir alles Gute auf deinem trockenen Weg! und schicke liebe Grüße, Gotti.

    Ziele?!

    Damit meine ich nicht, dass ich - vorhabe auszuwandern, mir einen anderen Job zu suchen, oder so.

    Wichtig sind für mich kleine ergreifbare Ziele geworden. Auch im Beruf.

    Was ich mir vornehme, muss ich auch schaffen können. Damit ich mit MIR zufrieden bin.

    z.B. bei unangenehmen Gesprächen vorher überlegen, welche Rolle spiele ich dabei, wie wirke ich auf den anderen, kann ich eine gleichwertige Stellung erzeugen, damit sich keiner benachteiligt fühlt??? usw.

    Gestern hatte ich etliche "anspannende" Gespräche zu führen. Mein Rücken war abends sehr verspannt. (War aber auch ein langer Arbeitstag! :roll: )

    Aber ich war mit allen Ergebnissen zufrieden!
    Ich hatte "meine gestrigen Ziele" erreicht. Und habe wunderbar durchgeschlafen :!:

    Letzteres empfinde ich immer noch als Geschenk, wenn ich an die langen durchwachten Nächte neben meinem nassen Mann denke!

    So kann ich heute wieder zufrieden mit mir in den Tag starten. Gestärkt erwarten was kommt. Wieder einen Stein meiner "Unsicherheitsmauer" abbauen.

    Dir liebe Karotte einen schönen Tag - auch wenns regnet! - und liebe Grüße von der Gotti.

    Ja, wir sind noch immer zusammen. Schon ein uraltes Ehepaar.

    Aber vor zwei Jahren stand ich kurz vor der Scheidung.
    Mein Mann hat so seine Probleme mit dem Trockenbleiben seit damals, aber so langsam kommt er schon dahinter was ihm wirklich hilft.
    Und ich habe mir die beiden Jahre helfen lassen und mich schwer verändert.

    Das alles nachzulesen in "Ganz am Anfang und doch mittendrin"!
    Musst ja nicht alles lesen :roll: , hat sich ganz schön was angesammelt.
    Aber ich möchte keinen neuen Thread eröffnen, weil ich ja immer noch mittendrin stecke und weil ich "konservativ" bin. :wink:

    So, jetzt verschwinde ich in meinem Nest. Bin heute k.o.
    Gute Nacht und nochmal liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Julchen!

    Spontan würde ich vlt. denken, ob er sich geschämt hat? Unsicher war, wie DU reagierst?

    Gut, dass es deinem Rücken wieder besser geht. Meiner ist jetzt ein wenig geschlaucht. War doch ein langer Martinstag. Aber er kriegt gleich die Badewanne mit Entspannungsduft zur Entschädigung.

    Immer wieder gut für uns sorgen! Pass gut auf dich auf!
    Liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Seti,
    nein, du bist nicht blauäugig.
    Eure Entwicklung ist ganz normal. Bei uns lief es eigentlich ähnlich, nur wir lebten zusammen. Die ganze Unsicherheit, Unruhe, Heute so, morgen so - am Anfang war es auch sehr verwirrend.
    Und für mich ist es auch total normal, dass ich mit der Zeit eine Unabhängigkeit erlangt habe, die mir eine Trennung als Eventualität ganz leicht vorschwebt. Es ist gut so, dass ich für mich lebe.
    Du hast es sehr gut erkannt! Du brauchst Geduld und musst abwarten was kommt.
    Das fällt dir sicher noch oft schwer, und die letzten Tage werden zur Hölle werden. Ich erinnere mich noch gut an eine Forumsteilnehmerin, die mit jedem Tag nervöser wurde. Aber auch sie hat es geschafft. Und ihr Mann hatte es auch geschafft.
    Also, Kopf hoch und fleissig deinen Weg weitergehen.

    Ganz liebe geduldwünschende Grüße von Gotti.

    Hallo Pipilotta!

    Wenn dich seine Fahne jetzt schon ankotzt!, dann kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass du sie gar bald NICHT mehr aushalten kannst.
    Dann ist keine Liebe mehr da, nur noch Ekel.
    Mein Mann ist jetzt zwei Jahre trocken, aber ich weiss noch genau, was ich damals gefühlt habe. Wie es mir ging, z.B. in das Schlafzimmer zu gehen, in dem er im Dunst lag.
    Deinen Freund wird es genausowenig stören wie meinem Mann damals.
    Ihm war ich damals auch total egal. Ganz egal wieviel große Liebe er mir auch damals schwörte! Und wie schön unsere Ehe war - zuletzt in wenigen Minuten!

    Leider kann ich dir hier keinen Mut machen für eure Beziehung. Wenn dein Freund es nicht schafft, mit dem Arzt zusammenzuarbeiten, an sich etwas zu ändern, kannst du nichts machen.
    NUR DIR helfen. Für dich einen besseren Weg zu finden.

    Ich wünsche dir noch viel Austausch hier im Forum! Das ist für dich eine erste gute Hilfe!
    LG Gotti.