Beiträge von Insulaner

    Hallo blonder Engel,

    Erstmal willkommen hier im Forum, schön, dass Du hergefunden hast.

    Ich kann mich simmie nur anschliessen, pack Deine sieben Sachen zusammen und ab, bloss weg!! Hast Du vielleicht Freunde oder noch andere Verwandte, wo Du vorübergehend unterschlüpfen könntest??

    Zitat

    aber der liebe staat lässt das ja nicht zu unter 25


    Wer hat Dir das Märchen denn erzählt?? Das ist absoluter Quarck. Geh wirklich mal zur Suchtberatung (ja, die beraten auch Angehörige!!), die können Dir (in einem gewissen Masse) auch beim Auszug und den damit verbundenen Formalitäten helfen bzw Dir Adressen nennen, an die Du Dich wenden kannst. Auch Adressen/Telefonnummern von Selbsthilfegruppen kannst Du da bekommen (die gibt es auch in jedem grösseren Ort, auch für Angehörige).
    Ich würde an Deiner Stelle auch mit Deinem Bruder über das Thema Auszug reden, vielleicht zieht er ja sogar mit..!!

    Du kannst hier alles aufschreiben, was Dich bedrückt und auch, was Dir einfach nur durch den Kopf geht, meistens hilft das schon ein wenig und nimmt einem erstmal den akuten Druck, also, keine Scheu, lass es einfach raus !!! :)

    Dir auf jeden Fall für die nächste Zeit ganz viel Kraft

    Alles Gute und bis bald

    Der Insulaner

    P.S.:

    Zitat

    hm kann mir denn keiner helfen???

    Vielleicht bist Du's aus anderen Foren anders gewohnt, aber Du musst bedenken, dass die meisten hier nicht den ganzen Tag/abend online sind. Zudem haben sich viele angewöhnt, neue Beiträge nach dem Lesen erstmal "sacken" zu lassen, bevor sie antworten. OK?? ;)

    Hallo Zwielicht,

    Erstmal willkommen hier im Forum, gut, dass Du hierher gefunden hast.

    Ich fange mal hinten an:

    Zitat

    Irgendwie habe ich momentan das Gefühl den Alkoholismus in meinem Umfeld anzuziehen


    Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass Du das Gefühl hast. Ich denke aber, dass es eher daran liegt, dass wir als Alki Kinder einfach sensibler mit dem Thema umgehen, uns fällt das meistens schon wesentlich früher auf als anderen Leuten. Ich glaube, im Schnitt hat jeder gleich viele Alkis in seinem Umfeld, egal ob Alki Kind oder nicht.

    Hm, das mit dem Teamleiter ist natürlich schon eine haarige Sache, die wir hier glaub ich auch noch nie (oder auf jeden Fall selten) hatten. Grundsätzlich würde ich sagen, auch hier muss der Alki (in diesem Fall Dein TL) die Konsequenzen seines Handelns spüren. Bei der Arbeit verhält sich das sicher anders als in der Familie/Freundeskreis. Ich weiss nicht, wie gross Euer Laden ist, aber Dein TL hat doch sicherlich auch einen Chef, bei dem man sich über dessen Verhalten beschweren kann. Auch der Betriebsrat ist da eine empfehlenswerte Adresse. Und wenn sich Dein TL objektive Fehltritte erlaubt, dann gibt's wie gesagt auch die Möglichkeit, ihm disziplinarisch beizukommen (über seinen Chef oder den BR). Anschreien und ungerecht sein kann da schon ausreichen..!!
    Dein Verhältnis zu ihm scheint ja nicht besonders zu sein, oder siehst Du evtl die Möglichkeit, mit ihm zu reden?? Konfrontation ist zumindest für mich immer erst der zweite Weg.

    Und was Euren gemeinsamen Freund angeht, da wär ich vorsichtig, pass auf, dass Du Dir nicht zuviel aufhalst und es Dich u.U. negativ beeinflusst. Aus Deiner Therapie hast Du ja sicherlich einiges mitgenommen, wie Du Dich verhalten solltest, damit es Dir nicht zu nahe geht. Ich denke, einen Versuch ist's trotzdem allemal wert, mal Kontakt zu demjenigen (bzw zu dessen Familie) aufzunehmen, und wenn's nur um eine "Wasserstandsmeldung" geht. Und wenn Du dem (noch nicht ganz) Alki nicht helfen kannst, seiner Frau und den Kindern kannst Du bestimmt helfen.

    Lies Dich hier ruhig noch ein bißchen ein, vielleicht findest Du ja noch Anregungen, wie Du mit Deinem TL umgehen kannst, und schreib auf was Dich bedrückt, hier ist immer jmd, der Dir "zuhört"!

    Alles Gute und bis bald

    Der Insulaner

    Hallo Astoria,

    schön, dass es Dir soweit gut geht und das Du mal wieder schreibst.!! :)
    Dass Du genervt bist kann ich gut nachvollziehen, aber bitte akzeptiere, dass sowohl Dein Vater als auch g. 's Tochter erwachsene Menschen sind, genauso wie Du von ihnen erwartest, dass sie Dich als erwachsenen Menschen akzeptieren.
    Wenn es das Bedürfnis Deines Vaters ist, g. zu besuchen, dann musst Du das wohl oder übel akzeptieren. Wenn Du Deinem Vater zeigen willst, dass Du für ihn da bist, dann geh halt u.U. mit, musst ja nicht mit ins Zimmer gehen, aber so könnte Dein Vater sich vorher und nachher mental "auf Dich stützen". Möglicherweise wittert Dein Vater eine Chance, mit g. mal im nüchternen Zustand zu sprechen. Lass ihn machen und versuche, ihn bei der Verarbeitung des Gesehenen zu unterstützen. Merke: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich..!!
    Ich kann Deinen Hass auf g. gut verstehen, aber Du darfst nicht mit Gewalt versuchen, dies auch Deinem Vater (und ggf auch g.'s Tochter) überzustülpen. Jeder darf und jeder muss seinen eigenen Weg finden, wie er mit der Sache umgeht. Es gibt dabei viele verschiedene Möglichkeiten, nicht nur "weiss" oder "schwarz" bzw "richtig" oder "falsch". Und auch "co-abhängig sein" muss der Co-Abhängige erstmal für sich begreifen und akzeptieren, da verhält es sich nicht wesentlich anders als beim Alki selbst.
    Und wenn Dich g.'s Tochter mitunter nervt, dann rede mit ihr darüber, tut Euch zusammen, denn gemeinsam verarbeitet sich das alles leichter.

    Möge es Dir weiterhin gut gehen, und berichte mal, wenn Dein Vater bei g. im Khs gewesen ist..

    Alles Liebe und bis bald

    Der Insulaner

    Hey Steffi,

    Wie schonmal gesagt, es hat keiner behauptet, dass es einfach ist, das so zu akzeptieren..! :(

    Zitat

    'hör auf damit, wir lieben dich doch'


    Das sieht er möglicherweise ja auch, aber aus seiner Sicht ist Eure Liebe an Bedingungen geknüpft, deren Sinn er aufgrund seiner Sucht nicht sieht.

    Zitat

    Ich würde so gerne helfen, so gerne wieder normalen kontakt haben und das alles geht nicht, NUR weil er krank ist? ?

    EXAKT!!

    Zitat

    weil er versteht das ER es war der fehler gemacht hat.

    Im Prinzip hast Du Recht, aber versuche trotzdem, wenn Ihr mit ihm kommuniziert, Vorwürfe und Anschuldigungen zu vermeiden, sonst fühlt er sich sofort angegriffen und geht "zum Gegenangriff" über.!!

    Das mit der Hochzeit würd ich mir ganz genau überlegen, schliesslich ist es EUER Tag und den wollt Ihr doch ganz bestimmt in positiver Erinnerung behalten. Es ist ohnehin schon eine heikle Sache, zur Hochzeit jmd einzuladen, zu dem man aus welchen Gründen auch immer den Kontakt abgebrochen hatte. Wenn dieser dann auch noch ein uneinsichtiger Alki ist, der dort dann auf die restliche (aus seiner Sicht) undankbare Verwandtschaft trifft, dann könnte es sein, dass Ihr diesen Tag am Ende nie vergessen werdet, allerdings im negativen Sinne. :evil:

    Solltest Du/Ihr dennoch wirklich zu dem Schluss kommen, dieses Wagnis eingehen zu wollen, Du aber befürchtest, dass sich Dein Vater durch die Einladung irgendwie genötigt fühlen würde, dann formuliere die Einladung doch so, dass er für sich selbst entscheiden kann, ob er sich eingeladen fühlt oder nicht. Informiere ihn über Euer Ansinnen, vermeide jedoch, Genaues wie Uhrzeit und Ort zu nennen (nicht, dass er heimlich auftaucht), und formuliere sowas wie "wir sind uns nicht sicher, ob wir Dich einladen sollen bzw ob Du eingeladen werden möchtest, deshalb gib uns bitte Bescheid, ob Du gern dabei sein willst..".
    Aber wie gesagt, ich würde mir das GANZ GENAU überlegen..!!

    Trotzdem Euch viel Spass beim Hochzeit planen..

    Alles Gute und bis bald

    Der Insulaner

    Hey Sarita,

    erstmal ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum, es ist gut, dass Du hergefunden hast.

    Sicher hast Du Dir schon den einen oder anderen Beitrag/Thread angeschaut und hast Parallelen zu Eurer Situation erkannt, oder?? Vielleicht hast Du ja auch schon die eine oder andere Antwort selbst gefunden. Mir z.B. hat es schon allein geholfen, zu sehen, dass es viele andere "Leidensgenossen" gibt. Und das Aufschreiben der ganzen Geschichte hat bei mir schon viel Druck weggenommen.

    Ich finde es "Heldenhaft", wie Ihr Euch um "Euren" Vater kümmert, nur, niemand verlangt oder erwartet von Euch, dass Ihr Helden seid. Ihr habt Euer eigenes Leben, für das Ihr "nur" 24 Stunden pro Tag Zeit habt, und ich denke, Ihr habt schon mit Eurem eigenen Leben ausreichend zu tun, oder??

    Zitat

    Wir/ ich fühlen uns hilflos und allein, denn in den Einrichtungen mit denen wir zu tun hatten wird Angehörigenarbeit nicht gerade groß geschrieben...


    Das kann ich mir denken..!! Habt Ihr denn die Leute dort schonmal konkret drauf angesprochen, dass Ihr evtl auch selbst Hilfe bräuchtet?? Es gibt hier im Forum ein fast schon geflügeltes Wort, sinngemäss: "Nur dem Redenden kann auch geholfen werden..!!"
    Ich würde Euch auf jeden Fall empfehlen, einmal zu einer "realen" SHG zu gehen bzw. im Vorfeld oder auch parllel mal zur Suchtberatung (Caritas, Diakonie, ich glaub die Samariter machen sowas auch). Adressen usw kann Euch mit Sicherheit der Sozialdienst der Klinik, in der "Euer" Vater ist geben.
    Dieser Sozialdienst ist im Übrigen auch für die ganzen Antragssachen etc zuständig, genauso wie für das Suchen einer Einrichtung für "euren" Vater, den Betreuer und alles, was da dranhängt. Ihr selbst habt da eigentlich überhaupt keine Verantwortung, es sei denn, Ihr wollt unbedingt, aber so wie Du Dich anhörst ("Und langsam merke ich, dass mir die Kraft ausgeht") würde ich Euch abraten.

    Ich weiss, dass das derzeit eine schwere Zeit für Euch und ich wünsche Euch, dass Ihr einen Weg in glücklichere Zeiten findet. Das Anmelden hier war sicher ein erster kleiner Schritt, ein Besuch bei einer realen SHG bzw der Suchtberatung wäre ein weiterer.

    Euch ganz viel Kraft, und denkt dran, Ihr habt jederzeit das Recht "ich kann/will nicht mehr" zu sagen. Lasst Euch nicht runterziehen..

    Alles Gute und bis bald

    Der Insulaner

    Hey Ihr lieben,

    So, dann will ich auch mal wieder berichten, wie's mir so die letzten Tage ergangen ist.
    Schön war's, ein schööön langes WE mit viiiieeel Sonne, was will man mehr. Meine Hand heilt auch so vor sich hin und ich hab das Gefühl, dass es jeden Tag ein bißchen weniger wehtut. Ich glaube, diese Schiene, bei der nur noch kl und Ringfinger stillgelegt sind macht eine Menge aus. Das einzige, was hin und wieder mal schmerzt ist die OP Narbe und die Stelle, wo die Rouladenspiesse aus dem Knochen rauskucken. Das pikt sozusagen von drinnen bei unbedachten Bewegungen.
    Trotz des vielen Erholens und Nixtuns ist ist auch der Garten zum grossen Teil fertig, die Töpfe sind bepflanzt (ausser der Kräutertopf, da fehlt noch das Basilikum) und die Saisonbepflanzung ist auch schon drin. Jetzt hab ich für den Rest (Rasen vertiku-dingsda, Zaun streichen und Gartentor einbauen) den ganzen Sommer Zeit, ich bin begeistert..!! :lol:
    Und viel gepennt hab ich auch. Bin meistens gegen 22:00 vorm Fernseher immer fast eingeratzt, dann ins Bett und erst gegen halb neun wieder aufgewacht. Schöön, so'n absolut termin und stressfreies WE..!!!
    :wink:

    Hab dann am Sonntag auch mit meiner Mutter telefoniert, war ja schliesslich Muttertag..!!! Es sieht da wohl auch ganz gut aus. Ein Betreuer ist schon gefunden (hätt ich nicht gedacht), den kenn ich sogar, und der betreut wohl schon mehrere Leute, insofern hab ich da ein gutes Gefühl. Was die Haushaltshilfe angeht sieht's wohl auch ganz gut aus, sie hatte da kurz vorm letzten Absturz ja schonmal jmdn engagiert, der wohl auch ein Zeitfenster für sie reserviert hat. Zur Bezahlung hat sie noch nix gesagt, aber das ist ja auch nicht mein Problem..!!!
    Wann sie entlassen wird steht noch nicht fest, allerdings sagte der Therapeut: "solange das mit der Betreuung und der Haushaltshilfe nicht geklärt ist bleiben Sie hier!" Zudem hat sie auch irgendwelche Schwierigkeiten mit ihrer operierten Hüfte (hat sich inzwischen als Schleimbeutel-irgendwas rausgestellt), was auch erst geklärt werden muss, nicht, dass sich da was gelöst hat, oder so. Vielleicht ist's aber auch nur ein Vorwand, um noch länger da zu bleiben. Wir kennen ja unsere Pappenheimer..!! ;)
    Ihre Depressionen haben sie jetzt wohl medikamentös im Griff, was mich ein bißchen iritiert ist, dass das Thema Suchtmittel in der ganzen Therapie überhaupt nicht vorkam. Aber man kann das sicherlich auch therapieren, ohne in jedem zweiten Satz "Alkohol" oder "Tranquilizer" zu erwähnen. Ist aber ja auch nicht meine Baustelle..!!

    Also alles in allem derzeit alles prima. Wenn ich jetzt noch meine Schiene los werde und endlich wieder an die Klampfe kann,...... meine Fresse, das ist ja kaum auszuhalten..!!! :D

    So, und jetzt marsch in die Sonne

    Euch alles Liebe und bis bald

    Der Insulaner

    Hallo Steffi,

    Ich denke, die einzig passende Antwort auf seinen Brief (nehme ich an) ist, ihm nochmal eine Karte zu schicken mit "Lebe wohl!!" drauf. Ich weiss sehr gut, dass das hart ist, aber es ist wohl das einzige, was Dir und Euch jetzt noch bleibt.
    Dein Vater steckt voll in seiner Sucht und schwelgt geradezu seinem IAS-Syndrom (Ich arme Sau) und scheint in keinster Weise bereit, sich auch nur ein my von seiner Position zu entfernen. Mit Eurer Karte habt Ihr einen Versuch gewagt, es hat nichts gebracht, Mission beendet.

    Zitat

    Komisch das er immer nur an sich denkt, und was ist mit uns....????
    Haben wir keine schäden erlitten??? Geht es uns super mit der Situation?
    Warum sind immer wir schuld?

    Das gehört alles zum IAS Syndrom. Nur ihm geht's schlecht, allen anderen geht's 100 mal besser, sie sind auch Schuld daran, dass er saufen muss, aber niemand kümmert sich um ihn, alle sind undankbar und wollen ihn nur ausnutzen oder ihm wehtun. Dass er jemandem wehtun könnte wird übersehen.

    Ich glaube nicht, dass ein Treffen was bringen wird, er hat seine Position klargemacht, damit seid Ihr eigentlich raus aus der Nummer.
    Kümmert Euch lieber um Euch, da habt Ihr mit Sicherheit mehr von. Und lasst Euch von niemandem einreden, dass Ihr doch eine Verantwortung gegenüber Eurem Vater habt. Das ist absoluter Quatsch, es ist eher umgekehrt, Euer Vater hat Euch gegenüber eine Verantwortung, die er aber nicht wahrnimmt. Überleg Dir mal, wie Du mit der Person umgehen würdest, wenn sie nicht zufälligerweise Dein Vater wäre. Mir hat's jedenfalls geholfen, Distanz zu meiner Mutter aufzubauen (in emotionaler Hinsicht).

    Euch jetzt noch ganz viel Kraft

    Alles Gute und bis bald

    Der Insulaner

    Hey Nicole,

    Jetzt hast Du aber doch den direkten Vergleich. Du kümmerst Dich nicht und es geht Dir gut, Du kümmerst Dich und es geht Dir schlechter. Noch Fragen???
    Wie lange braucht eigentlich Deine Mutter, bis sie die Einschläge merkt??? Die soll dringends ihre Koffer packen oder die Deines Vaters und (wenigstens zeitweise) ausziehen bzw ihn rausschmeissen. Das geht ja auf keine Kuhhaut (ich glaub, ich wiederhole mich)!! :lol:
    Und klein Nicole muss das dann immer ausbaden. Musst Du das wirklich?? OK, Deine Mutter hat sich wohl entschieden; lieber ein schlechtes Leben mit einem Alki als Mann als allein. Hat sie das wirklich entschieden?? Sie hat ja eigentlich alle Zuständigkeiten an Dich abgetreten. Insofern kann's mit eigener Entscheidung ja nicht so weit her sein. Oder sie lässt das Thema gar nicht an sich ran (was definitiv nicht wahr ist, denn sonst ginge es ihr bei Aufregung nicht schlechter), denn Nicole ist ja Schuld, weil sie sich nicht kümmert und undankbar ist. :evil:
    Aber vielleicht merkt sie's ja doch irgendwann, man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben. :?

    Ich wünsch Dir, dass Du bald wieder auf Deinen alten/neuen Weg findest..!!!

    Alles Liebe und bis bald

    Der Insulaner

    Hey Jenny,

    Erstmal auch ein ganz herzliches Willkommen von mir!!!

    Was Jenny geschrieben hat ist vollkommen korrekt, Du kannst ihnen nicht helfe, solange sie keine Hilfe wollen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob sich die beiden (oder wenigstens einer) für einen Alki hält oder nicht. Denn selbst die Erkenntnis ist nicht gleichbedeutend mit Hilfe wollen und annehmen. Die einzige Person, der Du helfen kannst bist Du selbst. Wie geht's Dir denn bei der ganzen Angelegenheit?? Wie nah lässt Du das alles an Dich ran?? Wie nah geht Dir das Alles??

    Ich würde aufgrund der Funkstille auch auf "ertappt fühlen" tippen. Vom Grundsatz her haben sie ja eigentlich sogar Recht, es ist ihre Sache, sie sind erwachsene Menschen. Leider ist das bei Alkoholismus nicht so einfach wie bei'ner Lebensversicherung, denn es geht uns ja insofern doch was an als das die Alkoholkrankheit unserer Eltern sich auch auf unser Leben auswirkt. Das wiederum hat nix mit einmischen zu tun, das liegt in unserer Natur, als Kind macht man sich halt Sorgen wenn man merkt (oder denkt), dass es den Eltern nicht gut geht, das ist einfach so und das kann auch keiner wegdiskutieren. Wenn es denn nicht so wäre, dann hätte wenigstens dieser Teil dieses Forum ja überhaupt keinen Sinn..!!

    Ach so, und noch was, es kommt nicht auf die Menge an, ob jemand Alki ist oder nicht, aber das hast Du Dir wahrscheinlich schon gedacht, oder??

    Ich wünsch Dir jedenfalls viel Kraft, lass es nicht zu sehr an Dich ran

    Alles Gute und bis bald

    Der Insulaner

    Hey Nicole,

    sag mal, hab ich grad ein deja-vu oder hast Du uns einen alten Beitrag hier rein kopiert, um uns zu testen???
    Du wolltest Dich doch nicht mehr von Deinen Eltern so in den Schwitzkasten nehmen lassen, oder hab ich irgendwas verpasst?? Klingt wie'n "Rückfall" bei Dir..!!! (doofes Wort, passt aber..)
    Nur weil die Therapeutin ein Reinfall war musst Du nicht gleich wieder in die alten Verhaltensmuster zurückspringen.
    Warum musst Du Deinem Vater das Essen machen?? Warum musst Du Deinen Vater ausnüchtern (geht eigentlich von ganz alleine)?? Warum musst Du deren Küche putzen??Warum ist man "undankbar", wenn man fremder Leute Sch... nicht wegmacht?? Hast Du den Salat auf den Boden geworfen?? Eben, und was geht es Deine Mutter an, ob und wie Du Dich um die Kinder kümmerst (ich weiss, dass das nur Vorwände waren, um anzurufen, aber das musst Du denen ja nicht auf die Nase binden :wink: ) !!! :?

    Lass Dich auf jeden Fall nicht ärgern, versuch trotz Schicht zu entspannen.
    Und versuch, Deinem Mann zu erklären, warum Du rübergegangen bist. Dass ihm der Kragen geplatzt ist und er sich verdünnisiert hat kann ich nämlich sehr gut nachvollziehen.

    Fühl Dich gedrückt, Kopf hoch..!!

    Alles Gute und bis bald

    Der Insulaner

    Hallo MC,

    Erstmal auch von mir herzlich willkommen hier, gut, dass Du hergefunden hast.

    Das Dein Dad sich einfach so in den Urlaub verpisst und Dir versucht, die Sch.. überzuhelfen ist ja ein schon ein starkes Stück. Schlussendlich sowohl Alki als auch Co-Abhängigen Verhalten: Verantwortung auf andere schieben ist da immer sehr beliebt.
    Aber meine Vorschreiber habens ja schon gesagt, Du bist nicht für Deine Eltern verantwortlich, sie sind erwachsen. Und lass Dir von niemandem was anderes einreden..!!!

    Bzgl der Hochzeitseinladung seh ich das genauso, hör auf Deinen Bauch, es ist schliesslich Euer Tag, und lass Dir zusätzlich gesagt sein: Wenn Du darauf hoffst, dass sich Deine Alki-Eltern (bzw Elternteil) bei so einer Veranstaltung ordentlich benimmt, dann wird er genau das nicht tun.

    Ich an Deiner Stelle würde auch am Wochenende NICHT nach dem Rechten schauen gehen, "moralische Verantwortung" (wie ich diesen Ausdruck hasse!!) hin oder her. Du hast sicher schon hier gelesen, dass jeder Alki seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen muss, bevor er sein Problem erkennt. Wenn Du nun alle Nase lang nach dem Rechten kuckst wirst Du diesen Zeitpunkt nur verschieben. So hart es klingt, Du musst den Alki in seiner eigenen Schei.. liegen lassen. Wenn Du ihm (resp. ihr) immer wieder ein bisschen auf die Beine hilfst wird er/sie den Ernst der Lage nicht sehen. Und solange die Kraft reicht, um sich Alk zu besorgen geht's einem ja auch nicht schlecht, zumindest aus Alki Sicht.
    Und überleg Dir mal, wie Du mit Deiner Mutter/Deinem Vater umgehen würdest, wenn sie nicht Deine Eltern wären. Mir hat's bei meiner Mutter sehr geholfen

    Was machst Du denn für Dich?? Klar, Hochzeit planen, aber was sonst?? Was machst Du, wenn die Gedanken an Deine Eltern zu stark werden, wenn Du nicht schlafen kannst vor lauter grübeln, wenn der Magen rebelliert??? Hast Du schonmal dran gedacht, zu einer SHG zu gehen??? Was mir auch sehr geholfen hat ist der Gedanke, dass meine Mutter eh saufen wird, egal, ob ich mir Gedanken um sie mache oder nicht. Und bei Deinen Eltern sieht's doch eigentlich genauso aus, sie werden sicherlich nicht Dir zuliebe mit dem Saufen und Streiten aufhören, also hast Du da auch keine Baustelle. Ich weiss, das klingt eifacher als es ist, aber es lohnt sich, daran zu arbeiten.

    Dir wünsch ich auf jeden Fall ganz viel Kraft, und überleg Dir, ob Du Dir mit einem Besuch bei Deiner Mutter wirklich das schöne lange Wochenende versauen willst.

    Alles Gute und bis bald

    Der Insulaner

    Soo, da bin ich wieder. OP ist gut verlaufen und die Tage danach waren auch OK, haben nämlich trotzdem den von langer Hand geplanten Ausflug ans Meer gemacht. 4 Tage nix tun, bzw drei Tage nix tun und einen Tag Staustehen.. :?
    Aber Sonne satt, Strandkorb sitzen, Fisch essen und alles, was dazu gehört. Und eine extrem entspannte Runde mit ausnehmend guten Freunden.!! Absolut kein Stress. Wie einfach das Leben doch auch sein kann..!!! :wink:
    Ja, wie gesagt, OP ist gut verlaufen, habe jetzt zwei Drähte (Fachausdruck "Rouladenspiess") im Mittelhandknochen und mus noch ca 2 1/2 Wochen eine Schiene tragen. Ab morgen hab ich dann aber eine, bei der Zeige und Mittelfinger und Daumen frei sind, so dass ich einfache Sachen wie Socken anziehen, Schuhe zu binden etc wieder mit beiden Händen machen kann. Mit was für einfachen Dingen man doch plötzlich glücklich zu machen ist...!!! :wink:

    Von meiner Mutter hab ich auch die letzten acht Tage nix gehört, bevor sie gestern angerufen hat, bezeichnenderweise mal wieder genau beim Essen. Sie ist nach wie vor im Khs, neulich war der Sozialdienst bei ihr, weil ihr wohl der Therapeut für eine gewisse Zeit eine Haushaltshilfe und einen Betreuer verordnen will, was anscheinend für eine Weile von der KK getragen wird. Vom Sozialdienst kam natürlich sofort die Frage, ob sie nicht Kinder oder andere Verwandte hätte, die man bitten könnte, die temporäre Betreuung zu übernehmen. Glücklicherweise hat sie selbst direkt gesagt, dass sie mit dem, was sie sich selbst eingebrockt hat, nicht ihre Kinder und Verwandten belasten möchte. Prima, da musste ich nicht mal Nö sagen. Schlussendlich dürfte der Grund aber nicht nur ihr schlechtes Gewissen sein sondern auch, dass ja sonst ich oder ein anderer Verwandter Einblick in ihre Verhältnisse bekommen würde und sie damit ihrer Verwandtschaft gegenüber zugeben müsste, dass sie es alleine nicht mehr gebacken kriegt bzw es eigentlich noch nie wirklich gebacken gekriegt hat.
    Übrigens hat sie immernoch nicht gefragt, ob ich sie mal besuchen würde. Na ja, hat sich mit DER Hand jetzt eh erstmal erledigt wegen nix Autofahren.
    Hab ihr übrigens weder von meinem Unfall noch von der Himmelfahrtstour erzählt. Hatte einfach keine Lust.!! :wink:

    Tja, das war dann erstmal der Bericht, bitte nicht zu schnell lesen, hab schliesslich auch nur langsam mit einer Hand getippt..!!! :lol:

    Bis bald erstmal und alles Liebe

    Der Insulaner

    Hey Ihr,

    so,in den letzten Tagen ist so einiges passiert, ich renne z.B. seit Sonntag mit nem Verband durch die Gegend, weil ich am Sonntag mit dem Motorrad einen Unfall hatte. Jetzt hab ich einen zerbröselten Mittelhandknochen links, der morgen operiert wird (kommt wohl ein Draht rein). Damit hat sich das Thema Motorrad wohl erstmal erledigt. Ob das auf Dauer ist kann ich noch nicht sagen. Es ist ja eigentlich ein schönes Hobby, aber wenn man sich dabei regelmässig die Gräten lädiert ist's irgendwann zu gefährlich. Und irgendwan ist vielleicht mal ein LKW im Weg...!! Wir werden seh'n.

    Desweiteren waren wir gestern beim Anwalt für Sozialrecht zwecks Abklärung der Unterhaltspflichten gegenüber meiner Mutter usw. Es war ein sehr konstruktives Gespräch, er hat uns erstmal eine Menge Bedenken genommen, so dass den meisten "Projekten" jetzt wenigstens "das" nicht mehr im Wege steht. :wink:
    Er hat uns empfohlen, sofern möglich, dass wir (im verträglichen Masse) mit meiner Mutter zusammenarbeiten sollen, damit eine evtl Unterbringung kostenmässig im Rahmen bleibt, so dass ihr eigenes Geld möglichst lange reicht. Das ist natürlich ein Ansatz, den wir so noch nicht ins Kalkül gezogen hatten. Er hat uns angeboten, dass wir, wenn der Fall eintritt, mit dem Fragebogen zu ihm kommen können, so dass wir den Bogen dann gemeinsam ausfüllen. Das ist doch'n Deal, oder?? Ich bin jedenfalls ganz zuversichtlich, dass da nicht allzu hohe Kosten auf uns zukommen werden.
    Wie gesagt, die "Projekte" sind gesichert und sorgen wenn dann eher dafür, dass unser Bedarf steigt...!! :lol:

    Jetzt bereite ich mich mental auf die OP morgen vor (ambulant), und nächste Woche sehen wir weiter.
    Ich meld mich jetzt mal ab bis Montag...!!!

    Alles Liebe und bis dahin

    Der Insulaner

    Könnte es sein, dass Du schon wieder (oder immernoch??) in Verteidigungsposition bist?? Sieh doch den Fragebogen als Chance an, Deine Situation und Position so genau wie möglich zu beschreiben, damit Dir die Therapeutin auch entsprechend zielgerichtet helfen kann. Es geht da schliesslich nicht darum, wie toll Du Dich darstellst sondern darum, dass Du Deine Situation verbesserst. Wenn Du nach der ersten Sitzung mit "Keine Therapie erforderlich" nach Hause gehst ist das jedenfalls kein Erfolg. Also, öffne Dich, lass alles raus und schreib auf, was Du besprochen haben willst usw. Und störe Dich nicht daran, dass sich die Fragen ggf auf "olle Kamellen" beziehen, sowas brennt sich teilweise tifer in die Seele ein als einem lieb ist (wie z.B die Kommentare Deiner Mutter, wenn Du oder Kind mal krank ist).
    Meistens ist bei solchen Fragebögen der erste Gdanke aus'm Bauch raus der Beste. Und Du kannst sicher sein, sie wird mit Dir jeden einzelnen Punkt durchgehen. Wenn sie gut ist, dann merkst Du's gar nicht..!!! ;)

    Also, frisch an's Werk, oder ist's Fingertechnisch mit'm Schreiben grad nicht so?!?!?

    LG

    Der Insulaner

    Ja, es ist immer wieder erstaunlich, wieviele Leute die Furies so kennen. Noch erstaunlicher ist's, wie viele Leute Lieder von denen kennen ohne den Bandnamen dazu zu wissen. Wenn Du denen dann erzählst, dass Du zum Fury Konzert gehst, dann kucken die Dich an wie'n Auto, und wenn Du dann sagst das sind die mit "time to wonder", dann kommt, "ach so, die, ja, da war ich ja auch schon dreimal", oder sowas..!!! Na ja, das mit dem Bandname hat sich damals irgendwie verselbständigt..!! ;)

    Mit meiner Tante hatte ich eigentlich immer ein gutes Verhältnis, allerdings ist der Kontakt jetzt nicht so furchtbar regelmässig, was aber zum grossen teil daran liegt, dass meine Mutter den Kontakt zu ihren Geschwistern (hat insgesamt 4 davon) ziemlich hat schleifen lassen, sich selbst nie gemeldet, sich nur anrufen lassen etc (allseits bekannt, denk ich). Meine Tante war ja auch mit ihrem Mann zusammen mit mir beim Angehörigentag, als meine Mutter auf der LZT war. Insofern laufen wir schon irgendwie in die gleiche Richtung und haben beim Telefonat neulich auch sehr viele Gemeinsamkeiten erkannt, sie war teilweise erleichtert, dass ich die Dinge zum Teil noch drastischer sehe als sie sich bisher einzugestehen bereit war und als sie angenommen hatte. Ergebnis jedenfalls: Wir ticken sehr ähnlich und wenigstens WIR haben aus der LZT was mitgenommen..!! ;)
    Und auf die Art stützen wir uns ja sozusagen auch gegenseitig, weil sie jetzt weiss, dass ich von ihr nicht erwarte, dass sie irgendwas tut, genau wie umgekehrt..!!!

    So, bei uns scheint die Sonne, ich geh jetzt raus..!!! ;)

    LG und bis bald

    Der Insulaner

    Hallo Fauchi,

    Ooops, sehe gerade, dass Dir noch gar keiner geantwortet, Du wartest ja bestimmt sehnsüchtig. Aber sei gewiss, gelesen haben Deinen Beitrag trotzdem schon eine Menge Leute. Ausserdem hilft einem das Aufschreiben allein ja auch schon..!!

    Also, erstmal willkommen hier, gut, dass Du hergefunden hast!!

    Also, bzgl Suchtvererbung gibt's (wie zu allem) eine Menge von zum Teil Haarsträubenden Theorien, die sich mit Vererbung von Suchtanfälligkeit etc beschäftigen, andere machen da einen Zusammenhang mit dem Geburtstag (da wären wir dann in der Nähe von Horoskopen) und sogar dem Wetter innerhalb der ersten Lebenswochen eines Menschen auf. Du siehst, hundertundeine Theorie, mit der man bei dem einen oder anderen dessen Süchte erklären kann. Lange Rede kurzer Sinn: Ich persönlich glaube nicht dran (ausserdem würde das dann von den Süchtigen als willkommene Ausrede herhalten können, getreu dem Motto: "Ich kann ja nix dafür, ich muss saufen, das sind meine Gene!"). Ich denke eher, dass man in der Richtung viel stärker durch seine Umgebung geprägt wird als durch die Gene, sprich lebt man in einem Umfeld, wo "Süchte" (und damit kann auch Rauchen gemeint sein) an der "Tagesordnung" sind, so wird man den Umgang mit dem Suchtmittel als "normal" empfinden und kann so möglicherweise leichter eine Sucht ausbilden, weil man ja schon früh "gelernt" hat: Problem da, Suchtmittel her, Problem weg. Aber das war ja eigentlich gar nicht das Thema..!! :o

    Sicher hast Du Dich hier schon ein bißchen eingelesen und hast sicherlich auch schon den einen oder anderen Anstoss aufgegriffen.

    Zitat

    Der Grund ich vermute das liebe geld


    Das vorneweg, ES GIBT KEINEN GRUND ZUM SAUFEN AUSSER DAS SAUFEN SELBST..!!! Alles andere sind Ausreden. Mit Sicherheit auch die Bemerkung Deines Vaters mit den AA, oder hat er sich da tatsächlich schon drum gekümmert??
    Wahrscheinlich hast Du ja schon gelesen, dass Du bzw Ihr nichts für Euren Vater tun könnt. Ihr könnt nur etwas für EUCH SELBST tun, damit Ihr nicht mit zu Grunde geht.
    Alk Wegschliessen, Schlüssel abnehmen und Geld wegnehmen sind zwar lobenswerte Taten, aber sie helfen weder Euch noch Eurem Vater. Ganz im Gegenteil, er kann es als "Verschwörung" gegen ihn werten, was ihm als Grund zum Saufen sehr gelegen käme. Und glaub mir, wenn ein Alki seinen Stoff haben will, dann kriegt er ihn auch, notfalls mit Gewalt :cry:
    Du wohnst nicht mehr bei Deinen Eltern, das ist gut, dann hast DU schonmal wenigstens ein bißchen Abstand. Versuche, diesen Abstand zu vergrössern. Das das nicht leicht ist weiss ich selber, zumal ja noch Deine Ma und Deine Schwester da sind. Denen kannst Du auch kaum helfen, Deine Mutter ist genauso erwachsen wie Dein Vater und genauso für sich selbst zuständig, DU musst nicht auf sie aufpassen, das wär der Job Deines Vaters!! Das einzige, was Du für sie tun kannst ist ihren Weg zu unterstützen und ihre Entscheidungen mit zu tragen (im Sinne von: "Ich hab kein Problem damit, wenn Du/Ihr ausziehst!"). Gibt es evtl eine Möglichkeit, dass Deine Mutter und Deine Schwester eine zeitlang woanders unterkommen?? Bei Dir z.B.??

    Wie geht's Dir selbst dabei?? Tust Du irgendwas für Dich selbst??

    Schreib hier ruhig alles auf, was Dich bedrückt, es müssen auch nicht immer Fragen sein, manchmal hilft auch das blosse Aufschreiben, um die eigenen Gedanken zu sortieren.

    Alles gute und viel Kraft

    Der Insulaner

    Hey Ihr,

    Ich hatte ein sehr schönes (allerdings kurzes, weil die Süsse am Sa arbeiten müsste) WE und bin passabel erholt, hab auch endlich mal meinen Tonabnehmer in meine Akustikgitarre eingebaut, und funktioniert sogar..!!!
    Ausserdem war ich im Garten fleissig, hab den ganzen Winterschutz abgemacht und schonmal Salat ausgesät usw. Jetzt kann das schöne Wetter kommen..!!!
    Von meiner Mutter hab ich nix gehört, was schön ist, denn keine Nachrichten sind wenigstens auch keine schlechten..!!
    Dafür habe ich mit meiner Tante telefoniert (hat mich angerufen, da sie jetzt aus'm Urlaub wieder zurück sind, Fuerteventura für 2 oder sogar 3 Wochen). Sie hat mir erstmal erzählt, dass sie die ganze Sache auch nicht kalt lässt und sie nun nicht so tun könnte als wär nix gewesen (von wegen Lügerei und Anschuldigungen "Wollt Ihr mich kontrollieren"). Zudem sieht sie sich nicht und mich auch nicht in der Pflicht, sich irgendwie zu rühren. Deshalb wollte sie zwar die Tel-Nummer von meiner Mutter im Khs haben, sie aber erstmal nicht anrufen (will sich wohl den Urlaubseffekt noch ein wenig bewahren, wer will's ihr verdenken). Wir haben dann abgemacht, dass wir meine Mutter kommen lassen, sprich sie mus äussern, wenn sie was will und was sie will. Was aber nicht heisst, dass wir dann sofort springen, das heisst nur, dass wir erstmal nix machen, bis sie sich äussert. Ob dann ihrem Willen entsprochen wird steht auf einem ganz anderen Blatt. Und wir werden auf jeden fall über solche Dinge miteinander reden, auch, um uns sozusagen gegenseitig zu schützen vor unbdachtem Handeln, oder so..?!?!? Nicht, dass irgendjmd dem anderen gegenüber Rechenschaft ablegen müsste, sondern eher, um sicher zu gehen, dass man das, was man vorhat, nicht vielleicht doch lieber lassen sollte, getreu dem Motto: "Wenn ich Du wär, würd ich..." Ich finde, das ist eine gute Basis..!!! ;)

    @ Nicole: Meine Lieblingsband heisst Fury in the slaughterhouse, aber da muss ich mir ja bald einen Neue suchen, schnüfff..!!!

    Liebe Grüße und bis bald

    Der Insulaner

    Hey Nicole,

    Zitat

    Aber als mir meine Mutter gesagt hat, dass es meinem Vater schon wieder gesundheitlich schlechter geht und er sich laufend übergibt, hat es mir trotzdem wieder das Herz gebrochen.


    Daran wird sich auch (zumindest auf die Schnelle) nix ändern, das ist aber auch OK so, hat ja keiner gesagt, dass Du Dich zu einem emotionslosen Holzklotz entwickeln sollst.

    Zitat

    Aber hey, um mich soll sich bitte NIEMAND einen Kopf machen.


    Und warum nicht?? Soweit ich weiss besteht das Leben aus geben und nehmen. Bei Dir aber bisher anscheinend fast ausschliesslich aus geben, jetzt bist Du auch mal mit nehmen dran und Du hast auch noch das Glück, dass es Dir von allen (na ja, fast allen) Seiten zugereicht wird, Du musst nur noch zugreifen und ANNEHMEN. Ich lese bei Dir immernoch raus, dass Du Deine Rolle der Perfekten immernoch zu gerne spielen möchtest (z.B. die Antwort auf die Nachfrage Deiner Nachbarin). Was für ein Zacken wär Dir denn aus der Krone gebrochen, wenn Du einfach ehrlich zu ihr gewesen wärst (ähnlich wie's summer formuliert hat)?

    Dein letzter Beitrag im Bezug auf die Rolle Deiner Mutter und Deines Vaters scheint mir irgendwie genau entgegengesetzt zu dem, wie Du's sonst immer gesehen hast. Aber Du könntest durchaus Racht haben. Im grunde klingt es so, als hätte Dein Vater Deine Mutter zwar nicht auf'm Papier aber faktisch doch irgendwie "entmündigt". Ich gebe Dir aber, bevor Du nun sauer auf Deinen Vater wirst, zu bedenken, dass 1. dazu immer 2 gehören, einer der's tut und einer, der's mit sich machen lässt und 2. überlege bitte, dass es möglicherweise nicht die Absicht Deines Vaters war, sie auf diesem Wege zu entmündigen sondern er sich vielleicht einfach gesagt hat "Das mach ich für sie, damit sie sich darum keine Gedanken machen muss" So oder so ähnlich war's jedenfalls bei meinen Eltern. Aber die Kommentare von Deinem Vater

    Zitat

    "deine Mutter ist leider etwas dumm"

    (dumm genug, um ihn zu heiraten??) lassen diesen Schluss eher nicht zu..!! :(

    Aber hey, zieh Dir nicht schon wieder fremder Leute Schuhe an. Wenn Du diese Gedankengänge brauchst und benutzt, um Licht in das dunkel zu bringen und die Dinge zu verstehen, wie sie gelaufen sein könnten, dann ist's OK. Vielleicht hilft es Dir ja sogar dabei, (wieder?) eine vernünftige zivilisierte Beziehung zu Deiner Mutter aufzubauen. Vielleicht hilft's Dir auch, den "Nimbus" (Heiligenschein), den Dein Vater immernoch in Deiner Wahrnehmung hat, zu zerbröseln. Mehr solltest Du aber nicht tun. Belaste Dich nicht mit Dingen, die nicht Deine Baustelle sind.

    Warst Du eigentlich schon zu einer Therapiesitzung oder hab ich da was verpasst??

    Ganz liebe Grüße und alles Gute

    Der Insulaner