Hallo Oiseau,
danke das du mir geschrieben hast.
Alle Geschichten ähneln sich hier. Mal mehr mal weniger. Ich wünsche die und deinem Mann alle Kraft der Welt das durchzustehen.
Wir sind ja erst am Anfang, aber...das wird schon
Sabine
Hallo Oiseau,
danke das du mir geschrieben hast.
Alle Geschichten ähneln sich hier. Mal mehr mal weniger. Ich wünsche die und deinem Mann alle Kraft der Welt das durchzustehen.
Wir sind ja erst am Anfang, aber...das wird schon
Sabine
Es ist mehr ein Programm, das man selbst erarbeiten muss.
Schau mal im Netz unter "10 Schritte Programm Kontrolliertes Trinken Dr. Körkel."
Es gibt eine Internetseite. Ich weiß aber nicht ob ich die hier posten darf.
Die Mappe kam eben und ich hab mal reingeschaut. Es sieht ganz vernünftig aus und ich denke es ist allemal ein Anfang, das er sich mit seinem Problem auseinandersetzten will.
Und das will er wirklich. Er hat in unserem Gespräch sehr realistisch erkannt, was sein Problem ist.
Ich weiß,...es gibt nicht nur ein bißchen Alkoholiker, aber er soll es von mir aus so versuchen. Das ganze geht über drei Monate. Dann bin ich schlauer und wenns vorher eskaliert hab ich ja immernoch die Wahl.
Außerdem weiß ich aus Erfahrung, wenn er das Auto nicht allein reparieren kann, holt er sich auch Hilfe oder fährt es wennn es sein muss zum Restaurator.
Mir gehts heute besser, einfach weil ich jetzt etwas tue. Ich fresse es nicht einfach in mich herein und ärgere mich allein.
Es gibt doch eine Menge Leute, denen es ähnlich geht.
Und ich bin nicht allein. Ich bin wirklich sehr gespannt, was er daraus macht .
Aber meinen Standpunkt kennt er jetzt. Ich werde alles tun, um ihn beim Nichttrinken zu unterstützen, aber ich werde ihn weder davon abhalten, noch es weiter tolerieren.
Ich kenn mich ja jetzt nicht so aus, aber in eine Klinik wird er nicht müssen. Wie gesagt er kommt auch längerer Zeit ohne aus, da gibt es eigendlich keine Endzugserscheinungen und....NEIN er trinkt nicht heimlich. Ich habe eine gute Nase und hier gibt es auch keine guten Verstecke. Ich weiß Alkoholiker sind da sehr einfallsreich, aber ich bin mir da 100% sicher.
Ich war in den letzten Jahren so gutmütig, da musste man nichts verstecken, Aber jetzt ist Schluss. Ich habe dem Teufel in ihm den Kampf angesagt. Mit mir gibt es den nicht.
Ich hab ihm gesagt er soll ihn in die Ecke setzen und knebeln, der hat hier nichts mehr verloren und wenns so weit ist soll er ihn endgültig fertig machen.
Ich hatte gestern ein sehr langes Gespräch mit meinem Mann.
Immerhin hat er schon mal verstanden, wie es uns geht,...
Er ist noch nicht bereit zu einem Arzt zu gehen, denn er hätte eine abneigung zu Ärzten. Sein Auto würde er schließlich auch allein reparieren.
Er hat sich jetzt ein Buch gekauft,wo man lernt seinen Konsum zu kontrolieren. Ob mir das langen würde. Er müsste sonst seine ganzes Leben umschmeißen, seine Freunde usw.
Ich würde gerne glauben, das dies so einfach ist, aber ich denke nicht das es so einfach geht. Er wird jetzt erfahrungsgemäß erst mal ein paar Wochen nicht viel trinken, das heißt ich kann jetzt erst mal kurz Luft holen.
Nächste Woche geh ich zur Suchtberatung. Ich werde mir mal einen Termin geben lassen für Nachmittags. Mal schauen, ob er mitgehen will.
Ich werde es ihm auf jeden Fall anbieten, wenn nicht geh ich halt allein.
Ich habe viele Gespräche geführt in den letzten Tagen. Mit Freunden, meiner Schwester... Ich hab jetzt zwei Couches und ein Gästezimmer, das ich beziehen darf. Die sind ja alle so lieb.
Mein Mann macht sich was vor... ich weiß. Einen Vollsuff hat er noch , dann gibt es nur noch Arzt oder ausziehen. Ich bin mir wirklich zu schade....
Hallo Klaro,
wow deine Antwort musste ich erst mal verdauen...Die Wahrheit tut weh und das ich wohl all die Jahre nicht verstehen wollte.
Also mein Mann trinkt meist in gelöster Antmosphäre, also auf Partys.
Ich hab schon keine Lust mehr mit ihm irgendwohin zu gehen.
Etwa im ein bis zwei Monatsrhythmus. Ich denke er glaubt, das es langt einfach weniger zu trinken und er hat auch noch nicht begriffen wie ernst die Lage ist.
Ich hoffe ich habe den Mut das in aller Konsequenz durchzustehen.
Ich hatte heute ein Gespräch mit einer Kollegin. Vater schon ewig Alkoholiker. Sie hat sich immer gewünscht ihre Mutter wäre mit ihnen ausgezogen. Die ist vor ein paar Jahren gestorben und meine Kollegin meinte nur," Naja...warscheinlich wußte sie nicht mehr wie sie weiterleben soll, also ist sie einfach gestorben..."
Ich habe mir eine Frist bis zum Ende des Jahres gesetzt, es sei denn vorher passiert wieder igendwas.
Die Suchberatung ist bei mir um die Ecke..., aber ich habe mir gerade erst eingestanden , das ich ein Problem habe,...aber bitte tretet mir weiter in den Hintern.... das brauche ich und bin froh hier zu sein, danke .
Sabine
schön,...das du hier bist , und ...danke.
Danke,....für eure ehrlichen Antworten.
Ich weiß das ihr recht habt und das tut jetzt gerade unglaublich weh...
War ich denn all die Jahre so blind? Ja..., ich wollte nicht verstehen, weil er doch so ein netter Mensch ist und immer jeder sagt "Och..ist doch nicht so schlimm ab und zu mal voll. Klar, machen doch alle."
Die bekommen ja auch nicht alles mit,....
Oh man, ich glaub ich mach jetzt erst mal einen langen Spaziergang oder grab den Garten um, sonst platz ich noch...
Danke für eure Hilfe...ich fühle mich hier wohl und der Schritt zur Tastatur ist doch erstmal einfacher, als zu einer Suchtberatung zu rennen.
Gestern habe ich es endlich geschafft mal Klartext mit meinem Mann zu reden. Ich habe ihm versucht darzulegen, was sein Kosum für Folgen für unsere Familie hat.
Seine Reaktion war nicht wie ich gehofft hatte, aber so wie hier in etwa beschrieben.
Erst fühlte er sich angegriffen und dachte, alles sei schlecht gewesen in unserer Ehe. Ich habe versucht ihm klar zu machen, das ich mir Sorgen um ihn und seine Sucht mache und um unsere Tochter, der er doch ein Vorbild sein sollte und das ich dabei bin meine Achtung vor ihm zu verlieren.
Ich glaube er hat nur zum Teil begriffen....
Mir wurde im Verlauf des Gesprächs klar, das ich all die Jahre geglaubt hatte, mir würde es nichts ausmachen...und deshalb nie etwas gesagt habe.
Ihm sei nicht klar gewesen, das wir unter ihm leiden.
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Er hätte zwar gewusst das ich es nicht gut finde, aber leiden...nein das hätte ich doch nie gesagt.
Umso froher bin ich das es jetzt draußen ist.
Ich habe ihm gesagt das er uns verliert, wenn er so weitermacht.
Er wollte von mir wissen, was ich von ihm erwarte, wie er mit dem Alkohol umgehen sollte. Ob es mich immer stören würde, wenn er etwas drinkt, oder nur die totalen Abstürze. Er würde doch nicht aggressiv werden...
Es wäre doch nur einmal im Quartal......
Ich hatte dabei nicht das Gefühl das er begriffen hat, wie es uns geht.., er hat sich erst mal verteidigt . Das große Gefühl kommt immer erst mit dem Alkohol, so kann er die nicht raus lassen..
Ich denke er glaubt er könnte seinen Konsum steuern, wenn er einfach weniger trinkt. Ich habe ihm auch gesagt, das ich keine Ahnung habe, ob er das noch kann. Ich sei kein Suchtberater. Einfach bei einer Feier nur ein paar Bierchen trinken und dann aufhören. Ich glaube nicht das er das kann... Locker wird er nur mit Alk, ohne kann er nicht so aus sich rausgehen, dafür spielen Drogen in seinem Leben schon zu lange eine Rolle.
Schritt eins ist getan, jetzt muss ich mir klar werden, wie lange ich ihm Zeit lassen will sein( unser) Problem zu lösen...., bevor ich es für uns löse.
Eine Frage....ist es überhaubt möglich seinen Kosum so zu regulieren...?
Das man nur ab und an ein Bierchen trinkt und diese total Abstürze vermeidet? Fällt es nicht mit jedem Bier schwerer nicht noch mehr zu trinken, weil die Hemmungen weg sind?
Macht er sich nicht etwas vor?
Hi Jenny,
bevor Taten folgen, muss ich mich glaube ich noch etwas in die Materie einlesen und viele Gespräche führen.
Ich weiß das der letzte Ausweg die Trennung ist, aber so weit bin ich noch nicht. In den nächsten Tagen werde ich da schlauer sein.
Ich bin froh hier gelandet zu sein .
Sabine
Hallo Jenny,
danke für die Antwort! Ich hoffe auch es nimmt ein gutes Ende.
Für mich fängt es jetzt erst richtig an, denn mir wird viel klar in den letzten Tagen.
Je mehr ich hier lese umso schockierter bin ich.
Ich bin mitten drin und hab es Jahre lang nicht wahr haben wollen.
Jetzt habe ich es erkannt und muss etwas tun, aber....den richtigen Weg muss ich noch suchen.
Wie lange darf ich meinem Mann Zeit lassen sich zu ordnen? Oder will ich ihm Zeit lassen.?
Meine Hauptsorge ist meine Tochter.!!
Ach..alles sch...!! Was ein Gefühlchaos.
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Hallo Gotti,
was ich hier lese macht mich sehr nachdenklich und ich fange langsam an zu begreifen, was hier passiert.
Gestern gab es eine ruhige Minute ....mein Mann erkennt immerhin , das wir unter ihm leiden und es tut ihm leid.
Er ist aber auch extrem verunsichert, weil er noch nicht genau weiß wie er das Problem in den Griff bekommen soll. Er hat erkannt das sein Problem Alkohol ist und er weiß auch das sein Körper diesen Stoff braucht.
Er hasst es selbst, daß er in Partylaune die Kontrolle verliert und nicht mehr aufhören kann.
Ich habe ihm gesagt, das unsere sonst recht harmonische Ehe darunter leidet und daran kapput gehen wird, wenn er nichts unternimmt.
Ich hoffe ich habe die Kraft taten folgen zu lassen, wenn sich nichts ändert.
Unsere Tochter hat eigendlich auch ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater, wenn er nicht mal wieder voll war. Aber meist bekommt sie nicht alles direkt mit. Naja, aber die Kids sind ja doch cleverer als man denkt.
Ich sehe schon...ich bin hier richtig.
Elocin,
danke fürs Antworten. Ist doch schön zu wissen, das man mit dem Problem nicht allein ist.
Ja, ...du hast recht. Ich muß was ändern, aber so ganz weiß ich noch nicht, wie es anfangen soll. Naja, das ich mit meinem Mann darüber rede und ihm immerwieder klar mache, dass ich darunter leide.
Werde ihn mir nochmal vorknöpfen, wenn wir mal eine Ruhige Minute (Stunde) haben.
Danke fürs zuhören
Sabine
Wenn ich hier so lese, glaube ich noch mehr die Handbremse anziehen zu müssen. Ich glaube es ist bei meinem Mann nicht so schlimm wie bei manch anderen hier im Forum.
Aber, so geht es auch nicht mehr weiter. ![]()
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reva
dem ist nicht mehr hinzuzufügen.
sabine
Hallo,
ich bin hier...weil ich nicht weiß wie es weitergehen soll.
Ich bin mitte 30 , unsere Tochter ist 12 und mein Mann säuft sich am Wochenende regelmäßig die Hucke zu.
Vor allem die Tochter leidet sehr darunter . Ich rede mitlerweile sehr offen mit ihr darüber.
Es gibt Zeiten, da drinkt er sehr kontrolliert, mal ein Wein zum Essen und dann...so alle paar Wochen säuft er ohne Sinn und Verstand.
Ich habe schon oft mit ihm darüber geredet und hat dann auch meist längere Zeit ein schlechtes Gewissen und ist unglaublich lieb.
Aber was nutzt das, wenn er dann ein paar Wochen wieder so viel säuft, das er igendeine Treppe runterfliegt, oder sich vollp...., weil er einfach die Kotrolle verliert.
Ich habe die Schnauze voll und muss jetzt irgendetwas tun...
Die Tochter leidet auch sehr darunter und gerde in der Pupertät sollte er Vorbild sei und zwar ein gutes und kein Negativbeispiel.
Ich bin so sauer und so traurig, das ein so lieber Mensch so wiederlich sein kann und sich immer wieder so Menschenunwürdig erniedrigt.