Beiträge von Morgenrot

    liebe Elli,

    Zitat

    habe ich irgendwie die Gedanken das wenn es jetzt nicht klappt ich alles versucht habe, das ich ihm nicht helfen kann weiß ich, und ich denke er will auch gar nicht...


    genau das ist es, was auch mich immer weiter machen ließ, diese MInifünkchen Hoffnung, die immer wieder angeheizt wurden von Versprechungen meines XY.
    Später stellte sich dann immer heraus, es war tricksen, täuschen und schauspielern, um mich mal wieder kurzfristig ruhig zu stellen.
    Der Kopf weiß vieles, aber das Problem ist das Bauchgefühl, welches nur sehr schwer nachzieht.


    lg Morgenrot

    Hallo Georg,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Ob dein Vater Alkoholiker ist, kann nur er selbst sagen.

    Wichtig ist, das du deinen Wahrnehmungen vertraust und zu ihnen stehst. Nasse Alkoholiker werden natürlich immer erst einmal alles abstreiten und verharmlosen.
    Das ist dann oft der Punkt, wo sich der/die Angehörigen hinterfragen und ihre eigenen Wahrnehmungen in Frage stellen.
    Sollte dein Vater Alkoholiker sein, kannst du ihm nicht helfen, dazu bräuchte er Krankheitseinsicht.
    Du kannst aber etwas für dich tun, damit es dir gut geht, du kannst ihn ansprechen, aber ohne große Erwartungen von deiner Seite.


    lg Morgenrot

    liebe elli,

    Herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Ich bin auch Krankenschwester, leider schützt unser Wissen hier überhaupt nicht.Viel eher kann hier ein Grund liegen, das wir auch noch glauben uns in Beziehungen kümmern zu müssen.
    Deinem Freund kannst du nicht helfen, und das Versprechen, wenn ein Kind kommt hört er auf, ist nicht viel wert.
    Nasse Alkoholiker versprechen alles, nur damit sie in Ruhe gelassen werden und weiter trinken können.
    Ich weiß gar nicht, was mir mrin xy alles versprochen hat, und ich habe immer und immer wieder daran geglaubt, und war dann voller Hoffnung, die immer wieder enttäuscht wurde.
    Im nachhinein weiß ich auch, das er von Anfang an zuviel gdtrunken hat.
    Er hat mir dann das übliche erzählt, und ich habe wirklich geglaubt, ich könne den Alkohol " weg lieben".
    Vertrau deinen wahrnehmungen, denn die sind richtig, auch wenn er versucht dich vom Gegenteil zu überzeugen.


    lg Morgenrot

    Hallo Trixy,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Ich sehe es ähnlich wie Ahoi, die Zeit während seiner Langzeit, solltest du für dich nutzen, um zu sehen wie tief du verstrickt bist, und was du für dich willst.
    Es ist ganz wichtig, das jeder etwas für sich tut, und an sich arbeitet.

    lg Morgenrot

    Hallo Schnurzelchen,


    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Mir persönlich käme es nie in den Sinn im Beisein eines trockenen Alkoholikers Alkohol zu trinken.
    Gehört für dich Alkohol zu einem Urlaub dazu und welchen Stellenwert hat er prinzipiell für dich?

    Macht ihr einen Hotelurlaub, oder seid ihr in einer Ferienwohnung?
    Wichtig ist, das ihr darüber redet und im Gespräch bleibt.


    lg Morgenrot

    Hallo Max,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Ich kann deine Zerrissenheit sehr gut verstehen. Ich habe immer versucht es vor meinen Kindern zu verbergen, das der Vater trinkt. Das geht nicht, sie haben alles mitbekommen, und das tun auch deine kleinen.
    Sie spüren, das etwas nicht stimmt, das weiß ich heute aus Gesprächen mit meinen erwachsenen Kindern.
    Deiner Frau kannst du nicht helfen, wenn sie trinken will, wird sie es tun, du kannst sie nicht abhalten.
    Tu etwas für dich und deine Kinder, damit es euch besser geht.
    Nimm Kontakt zu einer Suchtberatung auf, die beraten auch Angehörige.
    Ich kann mir vorstellen, das du gerade in einem Gefühlschaos bist, das es erst einmal zu sortieren gilt.
    Nimm alle Hilfe, die du bekommen kannst.


    lg Morgenrot

    Hallo lillylolo,

    Alkoholismus ist eine Familienkrankheit und was du an dir wahrnimmst sind die Auswirkungen.
    Du bist nicht für deine Mutter verantwortlich, du mußt nicht dein Leben nach ihr ausrichten. Für ihr tun ist sie ganz alleine verantwortlich.
    Beginne etwas für dich zu tun, damit es dir besser geht. Fang an, dich von ihr abzugrenzen, sonst nimmt sie dein komplettes Leben in Beschlag.
    Schau mal hier, wenn du m agst, vielleicht findest du dich dort in einigen Punkten wieder:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    lg Morgenrot

    Hallo Polaris,

    Zitat

    weil ich inzwischen das Gefühl habe ich verursache das alles.


    du verursachst das ganz sicher nicht, das macht er schon ganz alleine. Vielleicht beschleunigst du es etwas, und er kommt an seinen Tiefpunkt, das kann aber niemand vorhersehen.
    Mit dieser neuen Frau, will er dir weh tun, und dir zeigen, das er dich nicht braucht, und was für ein "Kerl" er ist.
    Das ist Teil des Spiels das nasse Alkoholiker treiben. Einen nassen Alkoholiker erreichst du nicht, er zieht dich aber immer tiefer mit in den Strudel nach unten, wenn du dich nicht abgrenzen kannst.
    Du scheinst ganz tief in Schuldgefühlen zu stecken, das war bei mir wie ein Sumpf, ich wäre untergegangen, wenn nicht irgendwann jemand zu mir gesagt hätte: Du bist weder an etwas schuld, noch bist du verantwortlich für seine Sauferei
    Diese Worte möchte ich dir weitergeben, sie waren damals so wichtig für mich. Fühlte sich an, wie ein Freispruch.
    Deinen Wunsch nach aufgefangen werden kann ich gut verstehen, aber das kann ein nasser Alkoholiker nicht.
    Ich habe aber wichtige Menschen für mich gefunden, die da sind, in einer Weise, wie ich sie nicht oft erlebt habe.


    lg Morgenrot

    Hallo Polaris,

    Zitat

    Der Vergleich mit dem Entzug von einer Droge, den ich hier gelesen habe, trifft meine Gefühlslage ziemlich genau.


    das Gefühl kann ich nachvollziehen. Ich habe meinen Wert davon abhängig gemacht, wieviel er trinkt. Wenn es mal weniger war, oder ich das Gefühl hatte, fühlte ich mich besser, schließlich hatte ich ja etwas bewirkt. So krank war mein denken, ich mußte nur gut genug sein, dann wird es besser.
    Das umdenken nach langen Jahrzehnten fällt schwer, aber du bist ja schon aus dem Hamsterrad ausgestiegen, das ist der wichtigste Schritt.
    Dann kann sich alles andere daraus entwickeln.


    lg Morgenrot

    hallo Polaris,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.
    Als ich begann etwas für mich tun zu wollen, hat mich die Suchtberaterin gefragt, was ich möchte und was ich mag.
    Daraufhin gab es langes schweigen von meiner Seite. Ich wußte einfach nicht mehr was mir gut tut, die Frage hat mich regelrecht gestresst.
    Heute würde ich mir mehr Ruhe nehmen zum Nachdenken, damit erst gar kein Stress aufkommt.


    lg Morgenrot

    hallo,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.
    Du kannst niemanden vom trinken abhalten und ein nasser Alkoholiker findet immer Gründe.
    Bei dem einen ist es die schwere Kindheit, bei deinem Mann die Trauerbewältigung, aber alle diese Dinge könnten mit klarem Kopf besser aufgearbeitet werden.
    Warum willst du deinen Mann kontrollieren un d dir seinen Termin bestätigen lassen?
    Wenn er trinken will, wird er es trotzdem tun, du hast keinerlei Einfluß darauf, ich bezweifele sogar, ob dir ein Suchtberater dort denTermin bestätigen würde.
    Wie wäre es, wenn du dir dort selbst einen Termin für dich ausmachst, denn bei diesen Beratungsstellen werden auch Angehörige beraten.
    Tu etwas für dich. Ich weiß, das es schwer ist, aber beginn mit kleinen Dingen.
    Deinem Mann kannst du nicht helfen, solange er sein Problem nicht sieht.


    lg Morgenrot

    hallo,

    Vielleicht wäre es gut, seine Therapiezeit für dich zu nutzen.
    Du scheinst das gleiche zu tun wie vorher. Du räumst ihm alles aus dem Weg, sicher aus Angst er könnte wieder trinken.
    Das ist Coverhalten. Wenn er eine Therapie macht, wird er lernen müssen, mit den Unwegbarkeiten des Lebens zurecht zukommen. Dafür bist du nicht zuständig, dadurch engst du di ch aber selbst immer weiter ein.

    lg Morgenrot

    Hallo Lanna,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum. Komm in Ruhe an, und hab einen guten Austausch.

    Ich kann gut verstehen, das du dir wie ein Verräter vorkommst, du bist die erste die das Schweigen um das Familiengeheimnis Alkoholismus gebrochen hat.
    Du bist aber keine Verräterin, denn für dich hast du mit deiner Offenheit, den ersten Schritt in die Freiheit getan.
    Du kannst nichts ändern, das liegt nicht in deiner Macht. Es ist wichtig, das du an dich denkst und etwas für dich tust.
    Damit hast du angefangen und das fühlt sich sicher erstmal fremd an, aber es wird vertrauter.


    lg Morgenrot

    Hallo Bianka,

    du willst deinen Ex- xy nicht zurück, du liebst ihn nicht. Kann es sein, daß du für dich ein "Kümmerobjekt" brauchst?
    Klingt vielleicht fies, ist aber nicht so gemeint. Ich mußte mich ja auch immer kümmern, und daraus habe ich meinen Wert abgeleitet.
    Als ich dann begann etwas zu ändern, fiel immer mehr weg, und ich kam mir erst einmal so richtig wertlos vor.


    lg Morgenrot

    Hallo Maggy,

    mein Eindruck deiner Beiträge über ihn ist, das er nix tut, außer dich dich voll zu labern, und dich auf Kurs zu halten.

    Zitat

    Ein Grund, warum er nicht direkt sich Trinken ganz verboten hat, ist, dass wenn er jetzt (wenn wir gar keinen Kontakt mehr gehabt hätten) eine neue Partnerin hätte suchen müssen, dass ja auch zT abends und in Bars getan hätte. Und da wäre es angeblich schwer, wenn man schon vorher weiss, dass man nichts trinkt.


    Willst du damit sagen, das du ihm das glaubst? Hier gabs mal einen Thread, "die Ausreden fürs saufen", da passt das rein.
    Diese Aussage halte ich für ähnlich hirnverbrannt, wie die meines XY, der mir mal antwortete, das Wasser in den Bierflaschen sei von der Brauerei beim Flaschen spülen vergessen worden.
    Ich wußte genau, was er da für einen Schwachsinn von sich gibt, aber irgendwann hab ichs geglaubt, und weißt du warum?
    Weil ich es glauben wollte.
    Der will nichts ändern, nur dich auf Linie halten mit seinem Gelaber, was anderes ist es in meinen Augen nicht.


    lg Morgenrot

    Hallo Heisenberg,

    Herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    Das Problem ist, dass in meiner Familie nie darüber gesprochen wurde und alles verschwiegen wird.


    Meine Kinder konnten erst dann reden, als ich begann mich aus diesem System des vertuschens und leugnens zu lösen.
    Seitdem sind Gespräche möglich.
    Der Alkoholiker in der Familie trinkt weiter, und meine Tochter hat im Laufe der Zeit den KOntakt nahezu auf 0 gefahren, der Sohn hat auch nur noch sporadisch Kontakt.
    Es ist wichtig für dich, dass du nur das tust, was du auch aushalten kannst.
    Dir soll es ja dabei gut gehen, wichtig ist, das deine Mutter spürt, dass du konsequent bist, sonst nimmt sie dich nicht mehr ernst.
    Das ist leider bei nassen Alkoholikern so.


    lg Morgenrot

    Hallo Maggy,

    es geht einzig und alleine um dich. Dich stört der Alkkonsum deines XY, da ist es egal ob er Alkoholiker ist, oder nur gefährdet.
    Hier kann und wird dir niemand sagen können, ob er schon Alkoholiker ist, diese Frage muß er sich behandeln.
    Warum ist diese Frage so wichtig für dich, reicht es nicht aus, das du ein Problem mit seinem Alkoholkonsum hast?
    Ist das nicht Gradmesser genug für dich?
    Es ist egal ob er auf dem Weg in die Sucht ist, oder schon mittendrin, er wird sich nicht aufhalten lassen, das kann er nur selbst.


    lg Morgenrot