Hallo Florena,
das freut mich für dich, da sind bestimmt Felsbrocken gerutscht. ![]()
lg Morgenrot
Hallo Florena,
das freut mich für dich, da sind bestimmt Felsbrocken gerutscht. ![]()
lg Morgenrot
Hallo Elpida,
vor allem solltest du erst einmal den Druck wegnehmen, den du dir machst.
Hier geht es um deinen Vater, den kannst du nicht mal einfach so abhaken.
Dieses abhaken oder distanzieren lernen ist harte Arbeit und du brauchst viel Geduld mit dir.
lg Morgenrot
Hallo elpida,
Zitatich bin mir etwas unsicher, ob ich nicht zu "hart" bin.
ich darf dir sagen, das diese Zweifel dazugehören. Der Grund dafür ist, in meinen Augen, das wir nicht gelernt haben unseren Gefühlen zu ( ver ) trauen.
Diese wurden ja immer wieder korrigiert und so kann sich kein Vertrauen in die eigenen Gefühle aufbauen.
lg Morgenrot
Hallo Florena,
ich wünsche dir alles gute für die nächste Woche und hoffe mit dir auf eine einfache Erklärung.
lg Morgenrot
Hallo Abbey,
Es ist zwar gut, wenn du dich reflektierst und deine Muster hinterfragst. Setz dich aber nicht so sehr unter Druck. Du kannst nicht dein ganzes Verhalten von heute auf morgen umkrempeln.
Wichtig ist, das du dein Tempo findest, und dich nicht von Rückschlägen entmutigen läßt.
lg Morgenrot
Hallo Pottkind,
Herzlich Willkommen bei uns im Forum.
in meinen Augen ist dein Mann Alkoholiker, aber das bringt dich nicht weiter.
Versuche deine Wahrnehmungen ernst zu nehmen, denn sie sind mit Sicherheit richtig.
Die Kinder bekommen so vieles mit, und auch die kleinen
Du kannst ihm nicht helfen, du kannst nur etwas für dich tun, und ihm seine Verantwortung zurückgeben.
Ich weiß, wie schwer das ist, aber beginne mit kleinen Schritten.
Pass auf dich auf
lg Morgenrot
Hallo Sebajama,
Zitatseit seiner zweiten entgiftung im juli ist er - mehr oder weniger -trocken,
das gibt es nicht. Entweder - oder, etwas anderes gibt es nicht.
Bevor er nicht wirklich trocken ist, ist es auch nicht klar, was Depression ist und was vom Alkohol verursacht wird.
In beiden Fällen leiden die Familienangehörigen. Kinder können das nur ganz schwer einordnen und beziehen vieles auf sich.
Wenn sie etwas an ihrem Vater "komisch" finden, sprich ihnen ihre Wahrnehmungen nicht ab, das kann sehr präügend sein, und dazu führen, das sie im späteren Leben ihren eigenen Wahrnehmungen auch nicht trauen.
So ist es mir ergangen, ohne Alkoholismus in der Ursprungsfamilie.
Wichtig ist mit den Kindern ihrem Alter entsprechend zu reden und ehrlich zu sein.
Die Idee mit dem Kinderpsychiater ist zwar prinzipiell gut, aber es muß klar sein, das die Kinder nicht pathologisiert werden, sie sind "nur " Symptomträger.
Für kleinere Kinder gibt es nach Alter gestaffelte Kindergruppen, z. Bsp.
vom Blauen Kreuz.
lg Morgenrot
lg
Hallo Amalthea,
ZitatAber dann bekomme ich das Gefuehl, ihm keine Chance zu geben. Aber vielleicht sehe ich das auch falsch?
Du hast ihm sicherlich schon mehr Chancen gegeben, und ihm seine Möglichkeiten aufgezeigt oder nicht?
Wichtig ist, das er ins Handeln kommt.
Ich kann dich gut verstehen. Als ich begonnen habe, ihn trinken zu lassen und nicht mehr davon abzuhalten,k habe ich zuerst auch gedacht, aber ich muß ihn doch mal erinnern, aber das hat nie etwas bewirkt.
lg Morgenrot
Hallo Sternchen,
ZitatAch Mist, jetzt hatte sich in meinem Kopf schon so eine schöne Antwort formuliert.
ich kenne solche Antworten, mit irgend etwas mußte ich mich auch immer selbst "ruhigstellen", um alles als nicht so schlimm zu empfinden.
Zitatich bin im Büro mehr CO als zu Hause
du hast dein Einsatzfeld nur verlagert, das kenne ich sehr gut, hat bei mir auch funktioniert, der Beruf passt auch noch dazu, das es erst einmal nicht auffällt.
Mich hat dann jemand sehr unsanft drauf hingewiesen.
ZitatWie komme ich da jetzt wieder raus?!?!?!
Alkoholismus am Arbeitsplatz decken, ist erst einmal auch Verhalten, hast du ja selbst geschrieben.
Seid ihr ein großer Betrieb? Dann gibts einen Betriebsrat, den du fragen kannst, ob es eine Suchtvereinbarung gibt, oder vielleicht einen Suchtkrankenhelfer.
Wenn du das hinterher arbeiten bei deinem Kollegen unterläßt, welche Konsequenzen hätte es?
Es ist kein Verpetzen wenn du Vorgesetzte ansprichst, vielleicht braucht er gerade dies um seinen Tiefpunkt zu spüren und handeln zu können.
lg Morgenrot
hallo Girasole
wir hatten hier schon mal das Thema
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic30773.html
lg Christiane
Hallo Sternchen,
Zitatwarum dann ausgerechnet wieder mit einem (wahrscheinlich) Alkoholiker? Schön blöd, oder?
Nö, finde ich gar nicht blöd.
Ich denke es liegt daran, das du ein großes Maß deines Selbstbewußtseins davon abhängig machst, was du für andere tust.
Im nachhinein kann ich dies für mich unterstreichen.
Wenn ich mir nicht vorstellen kann "einfach nur" geliebt zu werden, neigte ich dazu, mich als Kümmerer zur Verfügung zu stellen.
Gebraucht werden, sich unentbehrlich machen, dann mußte man mich doch lieben.
Wer glaubt sich Liebe "verdienen" zu müssen, ist hochgradig CO gefährdet.
Sicher spielt auch die Erziehung hinein. Wir hatten mal einen Thread dazu:
https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic30773.html
lg Morgenrot
Hallo Sternchen,
ZitatObwohl meine Veränderung hauptsächlich auf Ablehnung gestossen ist, geht es mir irgendwie besser
freu dich darüber, auch wenn es den anderen nicht gefällt.
Das es den anderen nicht gefällt, ist auch logisch. Sie müssen sich plötzlich mit dir auseinandersetzen, dau hast eine Meinung, und sagst sie auch.
Du bist unbequemer geworden.
Das kenne ich von mir auch, durch meine Veränderung habe ich andere auch verunsichert, ich war nicht mehr "pflegeleicht".
Zitatich fange ja gerade erst an.
lass dir Zeit, diese Dinge brauchen Übung, immer wieder. Es geht nicht von heute auf morgen.
lg Morgenrot
Hallo Girasole,
ich finde Aurora hat recht, das hat nichts mit Glück zu tun, ich freue mich für dich mit.
ZitatFür mich war hier wichtig, ganz genau hinzuschauen und die Realität anzuerkennen:
das ist die wirklich schwerste Übung, seinen Wahrnehmungen wieder zu trauen. Gerade nasse Alkoholiker sind sowas von überzeugend, da glaubst dur irgendwann vieles, weil du es glauben willst, dieses "glauben wollen" hat mich davon abgehalten, meine Hoffnungen in gewissen Punkten zu begraben.
lg Morgenrot
Hallo Flower,
Zitatsondern ihm schon gefallen möchte
einem anderen gefallen zu wollen, das kann dazu führen, das du dich verbiegst und dich und deine Bedürfnisse aufgibst.
Das habe ich auch getan, und anfangs auch gedacht, alles wegen dem nassen Alkoholiker.
Nein, es ist ganz alleine deins was du mit dir machen läßt, und was du von dir aufgibst, um anderen zu gefallen.
Es ist schwer auf die eigenen Anteile zu schauen, aber das ist der Weg, um für sich etwas ändern zu können.
lg Morgenrot
Hallo Girasole,
Wie gehts dir inzwischen?
du darfst so kaputt sein, und du darfst relaxen. Hier schreibt jemand, der die Theorie beherscht aber selbst noch Schwierigkeiten damit hat.
Als meine Familie früher in Urlaub fuhr, war der Fahrer auch immer so fertig.
Am Urlaubsort angekommen, habe ich als erstes sein Bett bezogen, damit er ruhen konnte.
Er war "der arme" den ich beim fahren nicht ablösen konnte, und den ich von keiner Feier holen konnte, weil ich nicht fahren darf.
Damit wurde mir Jahrzehnte lang ein schlechtes Gewissen gemacht.
Gut, das wir es heute anders sehen, und etwas ändern können.
lg Morgenrot
Hallo MaMe,
herzlich Willkommen bei uns im Forum.
ZitatDer Alkohol kann dich nicht Gefühle und Hirn zerstören Traurig
doch das kann er. Alkohol ist ein Nervengift und er verändert und zerstört auch das Gehirn.
Gefühle werden zurückgedrängt, weil sich alles um die Sucht dreht.
Du kannst nicht ihm helfen, du kannst nur etwas für dich und deine Kinder tun, denn die wissen mehr, als du denkst.
Ich kenne diese ganzen Aussagen auch sehr gut, ich war auch immer schuld. das er trinken mußte.
Ich habe mich angestrengt etwas bei mir zu verändern, aber aufgehört hat er deshalb nicht.
Lass dir nichts einreden, denn du hälst ihm nicht die Flasche an den Mund.
lg Morgenrot.
Hallo FroileinNicole,
Herzlich Willkommen bei uns im Forum.
ZitatWie kann man seine "Partnerin" so sehr aus seinem Leben klammern?
er ist süchtig, und somit krank. Sein Denken kreist um seine Suchtmittel, damit ist er ausgelastet. Das ist keine Entschuldigun nur die Erklärung.
Sicher ist das für uns schwer zu begreifen, aber ich habe genau diese Interessenlosigkeit auch erlebt.
Das ging soweit, das ich sagte: Unser Kind muß ins Krankenhaus, und er erwiderte, warte noch, bis das Fußballspiel fertig ist.
Das Umfeld wird oft lästig, weil es immer wieder Erwartungen hat, die einen Süchtigen dann aus seinem Trott reißen, und das mag er überhaupt nicht.
lg Morgenrot
Hallo LeoforlittleLuna,
Herzlich Willkommen bei uns im Forum.
Am wichtigsten ist die Frage: Wie gehts dir in und mit der Situation?
Es ist wichtig, das du dein Verhalten und dein Handeln nicht von seinem abhängig machst, denn dann bist sehr schnell in der CO - Falle drin, und das kann bedeuten, das du dich zu sehr an ihm ausrichtest.
Es geht um dein Wohl und um das deines Kindes.
Was auch sehr wichtig ist, das du nur das ankündigst, was du auch wirklich ausführen kannst, damit du dich nicht unglaubwürdig machst.
lg Morgenrot
Hallo Louis,
lass dich nicht einlullen, diese Beruhigungsstrategien beherrschen nasse Alkoholiker sehr gut.
Zitatist es vermessen zu fragen was ihr in meiner situation machen würdet?
ich würde mich um mich kümmern, als ich mich hier angemeldet habe, war ich auf der Suche nach Hilfe für ihn, es sollte mein letzter Versuch sein. Ich bin dann hier auf der Seite gelandet, und habe einen ganzen Tag gelesen, und ab dem Moment wußte ich, das ich nicht alleine bin.
Wenn du in bestimmten Situationen nicht weißt, was du tun sollst, geh raus aus der Situation, bevor du dich mit Ansagen, die du nicht einhalten kannst, unglaubwürdig machst.
Zitatmorgen ist er ja wieder nüchtern und wir werden uns ja wahrscheinlich unterhalten?
glaubst du das?
das ist auch etwas was ich hier gelernt habe, wann ist ein nasser Alkoholiker nüchtern? Im Prinzip nie, denn er hat ja morgens noch den Rest vom abend drin, und es geht ja weiter.
Nüchtern ist in meinen Augen jemand nach einer Entgiftung, wenn das Gift aus dem Körper ist.
Alkohol ist ein Nervengift, es verändert den Charakter und vieles andere.
lg Morgenrot
Hallo Louis,
herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.
Warum willst du ihn mit Wissen über die MPU versorgen? Das ist seine Aufgabe, und wenn er meint, das er die Leute hinters Licht führen kann, muß er auf die Nase fallen, denn die werden es merken, spätestens der Psychologe.
Zitatich bin ja schon froh, dass xy auch mal nen ganzen monat schafft ohne. kann ich da so mies sein und sagen nun ist das fass übergelaufen?
diese kurzen Trinkpausen kenne ich auch, alles Augenwischerei um den Partner ruhig zustellen, damit er mal wieder für eine Zeit Ruhe gibt.
Ich hoffe, du hast einen schönen Abend
lg Morgenrot