Beiträge von Morgenrot

    Hallo Dagmar,

    Zitat

    meine Entzugserscheinungen betrachte.

    Wo du das so beschreibst, wirds mir auch klar. Ist schon komisch, auf der einen Seite bin ich froh, ihn nicht mehr auf alles ansprechen zu müssen, und das Thema Alkohol nicht mehr zu meinem zu machen, etwas für mich zu tun.
    Dann komme ich aber immer wieder mal in Situationen, wo ich denke: Du mußt ihn doch mal erinnern, sonst denkt er, es ist alles ok. Sind das jetzt Entzugserscheinungen, weil man sich nicht mehr in diesem Maß kümmert?
    Dieses sich nicht mehr um alles kümmern, ist Erleichterung und gleichzeitig manchmal auch schlechtes Gewissen.

    Ich denke geschüttelt haben wir lange genug, und sie haben es immer noch nicht verstanden, ganz einfach, weil der Alk stärker ist.
    Irgendwann können wir nur kapitulieren, wenn wir einsehen das wir keine Chance haben gegen den Alk.
    Habe da ein Bild vor Augen, das so grausam anzusehen war, aber es mußte wohl so sein, damit ich wach wurde.
    Er stand mit der Flache im Arm da. So richtig im Arm, boooah war das hart zu erkennen, das diese Flasche die eigentliche Geliebte ist.
    Da war auch erst einmal nur Wut, aber dieses Bild hat sich eingebrannt, und meine innerliche Trennung weiter voran getrieben, wenn auch noch der Schritt der räumlichen Trennung fehlt, aber ich bin innerlich immer weiter weg von ihm.

    lg Lämmchen

    Hallo ihr drei, :lol:

    Smile, natürlich kannst du bei mir schreiben. und dich zu jeder Zeit hier im Thread melden. Aber die anderen haben recht.
    In einem eigenen Thread bekommst du sehr viel mehr Rückmeldungen, und auch andere Sichtweisen. Das kann dir nur helfen, dir bewußt zu werden, wie du deinen Weg weitergehen willst.

    Zitat

    Warum muß das Leben so hart sein?


    Diese Frage kann dir keiner beantworten. Aber es liegt an uns selbst, das weiß ich mittlerweile, etwas daran zu ändern.
    Das ist nicht immer der große Knall, nein vielfach gehts, mit vielen kleinen Schritten.
    Versuch alleine etwas für dich zu tun, geh mal raus, mach dich unabhängiger von ihm.
    Bei den ersten Malen ist das noch eine große Überwindung, aber irgendwann freust du dich auf solche Momente, denn da lernst du dich wieder neu kennen. Da kann man richtig fühlen, was einem gut tut.
    Ein Treffen mit Freunden, eine Wochenendreise, einfach alles was dich aus dieser Enge mit deinem Alki rausholen kann.
    Wir haben uns doch lange genug, nur um ihre Bedürfnisse gekümmert.
    Jetzt dürfen wir mal unsere suchen, und ich bin mir sicher, das auch du da einiges findest.
    Liebe Smile, kann dich nur ermuntern hier viel zu schreiben, denn auch dabei kannst du für dich neue Perspektiven entdecken, ist mir gerade gestern passiert.
    Manchmal liegt etwas so nahe, und man übersieht es.


    Habe gerade zufällig festgestellt, das ich bei meinem 2000 sten Post angekommen bin, und damit zurück, in meinen ersten Thread den ich hier eröffnet habe.
    Der Kreis hat sich noch lange nicht geschlossen, aber eines weiß ich ganz sicher. Ohne dieses Forum hätte es alle meine Schritte, in dieser Form nicht gegeben.
    Hier habe ich gelernt, mein eigenes Tempo haben zu dürfen. Ich muß nicht alles gleich, sofort und perfekt erledigen.
    Diesen Anspruch hatte ich immer an mich, er kommt auch immer mal wieder durch, aber ich werde dann auch gebremst.
    Stolpern kann ich überall, auf jedem Weg, das habe ich gestern schmerzhaft erfahren. Mir tun heute alle Knochen weh. Wichtig ist das aufstehen und weitergehen.
    Der Weg ist noch lang, aber mit dem richtigen Ziel vor Augen, kann man ihn gehen.


    lg Lämmchen

    Hallo Dagmar,

    Zitat

    Ich fühle mich nicht wohl in einer solch angespannten Situation und bin fremdbestimmt durch eine gewisse Angst.

    kann ich nur unterschreiben, es ist als ob die Luft brennt. Solange ich noch mit ihm zusammen wohne, denn mehr ist es nicht mehr, verlasse ich das Zimmer und machs mir in meinem gemütlich.

    Aber es ist schon heftig, erleben zu müssen, wie er immer weniger auf die Reihe bekommt, und einfache Sachverhalte nicht mehr so wiedergeben kann, und sich Nachbarn erkundigen, wie es denn nun wirklich war. Das macht schon wütend.
    Aber ich hab die Fassade eingerissen, und lüge nicht mehr für ihn, bügel nichts mehr aus.
    Ich schütze ihn nicht mehr.

    lg Lämmchen

    Hallo Smile,

    Zitat

    und kann net loslassen.


    das ist auch schwer, dieses loslassen, da kann einem die Vernunft viel erzählen, aber es muß auch im Bauch ankommen, und das dauert.
    Ist ja bei mir auch noch nicht ganz angekommen, aber ich glaube fest daran, das wir es irgendwann schaffen werden.

    lg Lämmchen

    Liebe Smile,

    Zitat

    auch wenn ich innerlich noch net so weit bin!


    Das ist ein Fehler von uns COs, den kenne ich auch sehr gut. Alles gleich und sofort erledigen wollen. Alles muß planbar sein und auch gut geplant werden.

    Ich lerne jetzt, das ich nicht alles planen kann, vieles muß/ darf ich auf mich zukommen lassen.
    Jeder braucht seine Zeit, die sollte er sich auch lassen, denn nur wenn ich hinter einer Entscheidung stehen kann, kann ich auch den Schritt gehen, der nötig ist.
    Bin zwar auch räumlich noch nicht getrennt, aber ich konnte mich gedanklich so weit von meinem Mann entfernen, das ich wieder an mich denken kann.
    So nach und nach verliert der Gedanke, an eine räumliche Trennung auch seinen Schrecken.
    Ich vertraue darauf, das ich spüren werde, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, den kann kein anderer für mich festlegen.

    Zitat

    aber du bist mir so vertraut als würde ich dich kennen, von Anfang an


    liegt vielleicht daran, das wir soviele Ähnlichkeiten haben :wink: ich weiß noch, wie ich dich damals begrüßt habe.
    Es ähnelt sich so vieles, das alleine schafft schon eine Verbundenheit.

    lg und viel Mut
    Lämmchen

    Hallo Smile,

    wir können ja hier schreiben, oder du machst einen eigenen Thread auf.

    Zitat

    Ich ärger mich darüber, dass ich im April net stark genug war


    Ärgere dich nicht, das ist jetzt vorbei, und das heute zählt.
    Das kenne ich doch auch, wie lange so etwas dauert, bis man es verstanden hat, was da so alles abläuft.
    Also starte neu durch, und schreib hier, wenn du kannst. Alleine für sich zu wurschteln ist nicht gut, durch das schreiben spüren auch andere, wenns wieder in die falsche Richtung geht, und können dich darauf hinweisen.

    lg Lämmchen

    Hallo fish,

    Zitat

    vielleicht hab ich ja doch alles etwas dramatisiert, vielleicht ist er ja doch kein Alkoholiker,


    dieser Gedanke kommt bei mir auch immer mal wieder. Wenn ich in der Situation bin, ist alles ganz schlimm, wenn ich es mir dann von der Seele geschrieben habe, oder mit jemanden geredet habe, setzen solche Gedanken ein.
    Ich glaube das wir uns sehr lange haben einreden lassen,. wie falsch unsere Wahrnehmungen sind. Diese Selbstzweifel laufen uns sicher noch hinterher.
    Aber wir habens erlebt und für uns aufgeschrieben, also liegen wir doch richtig.


    lg Lämmchen

    Hallo Andrea,

    Zitat

    Er würde ja auch trinken wenn ich da bin - also was änderts?


    Das ist genau die richtige Einstellung. Mach dir einen schönen Sonntag mit deiner freundin, und versuch mal nicht an zuhause zu denken.

    Ich war letztens für 4 tage in Berlin, und hab es geschafft nicht einmal an ihn zu denken, das geht wirklich.
    Da spürt man dann erst einmal wieder, was es heißt zu Leben. Gönn dir dieses Gefühl.

    lg Lämmchen

    Hallo Andrea,

    Zitat

    da ich glaube, dass es nur Erfolg hat, wenn er selbst es will und nicht wenn ich ihn dazu dränge.


    da hast du vollkommen recht. Es bringt nichts, wenn du ihn drängst. Es muß von ihm alleine ausgehen.
    Du wirst nur enttäuscht sein, wenn er es wieder nicht tut.

    Zitat

    Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken wie schön ein Leben ohne ihn wäre...


    Für solche Gedanken mußt du dich nicht schämen, sie kommen einfach, die gingen bei mir schon sehr viel weiter.

    Zitat

    Wieviel Sicherheit brauche ich denn noch -


    du brauchst nur DEINE Sicherheit. Natürlich werden sie versuchen uns immer wieder zu manipulieren, und uns sagen, wie sehr wir uns irren, und ihnen Unrecht tun.
    Sie wissen ganz genau, wo sie uns packen können, damit wir so weitermachen.
    Dieses gilt es zu durchbrechen, erst mit Kleinigkeiten, dann Schritt für Schritt weiter.
    Du solltest aus diesem Gefühlskarussell aussteigen, das reißt dich immer wieder aufs neue runter.
    Mach dich nicht abhängig von seinem Befinden. ich weiß, das es sehr schwer ist, aber du tust es für dich, und dafür, das DEIN Leben wieder lebenswerter werden kann.

    lg Lämmchen

    Hallo Hazel,

    Zitat

    Und Lämmchen, du vermittelst mir eine gewisse Gelassenheit und Ruhe in diesem Wirrwarr.

    wenn du wüßtest, wie meilenweit ich da manchmal von entfernt bin. Aber ich versuch es immer wieder, das muß man richtig üben.

    Ich wünsch dir schöne Ferien, und komm gesund wieder.

    lg Lämmchen

    Hallo aufgewacht,

    Zitat

    Dann frage ich mich wieder, warum eigentlich alle um mich herum glauben, dass ich so stark und selbstsicher bin - wenn die wüssten wie es in mir aussieht.

    Der Satz könnte von mir sein. Aus Angst vor Verletzungen haben wir geschwiegen, und um unseren Partner zu schützen haben wir die starken gespielt, die wir nicht waren. Aber diese Angst wirst du irgendwann überwinden. Du kannst nicht immer mit ner Maske umherlaufen, das habe ich auch lange Zeit gedacht.

    Zitat

    zumal bereits seit über einer Woche Alk-freier Zustand ist.


    Macht er denn außer das er nichts trinkt noch etwas?
    SHG oder Suchtberatung? Wenn nicht würde ich erstmal nur davon ausgehen, das er dich mal wieder beschwichtigen will, und es kein ernsthafter Versuch ist.

    lg Lämmchen

    Hallo Smile,

    schön, das du dich mal wieder meldest.

    Tut mir echt leid für dich, ich dachte ihr hättet es geschafft. :(
    Schreib doch hier wieder mehr, vielleicht hilft dir das. Ohne den Austausch hier, hätte ich das alles auch nie geschafft.


    lg Lämmchen

    Hallo, ihr lieben

    Spedi hatte geschrieben:

    Zitat

    Der eine Alkoholiker wird mit gesteigerter Aggressivität reagieren, der Andere mit IAS-Syndrom, wieder einer mit Lethargie, der nächste verfällt in seine Depression - ein Fass ohne Boden.

    Dazu hätte ich gleich mal eine Frage: Ich erleb alles von den 3 Dingen in einer Person. Kann das sein, das es abhängig vom jeweiligen Alkpegel ist.

    Zitat

    Ich denke aber auch, dass da meine Co-Eigenschaften noch sehr gut greifen:


    Kann ich gut verstehen Dagmar, haben wir schließlich lange genug bis zum Perfektionismus einstudiert, und über die Befindlichkeit des anderen zu definieren.
    Aber wir sind ja auch dem Weg, auch wenn wir immer noch mal in alte Muster zurückfallen.

    lg Lämmchen

    Hallo Bienchen,

    ich sehe es genauso wie Spedi, du brauchst erst mal jemanden für dich.
    Dazu kannst du dich an die Suchtberatungen wenden, die auch Einzelgespräche für COs anbieten. Ich nutze diese seit einem halben Jahr, und kann dir nur Mut machen.
    Ich für mich habe immer das Gefühl, diese Therapeutin weiß genau, wovon ich rede.

    lg Lämmchen

    - wie soll ich es anders aushalten, wenn du in deine Gruppe rennst, und mich schlecht machst.
    - du mußt nur wieder normal werden, und richtig ticken
    - war doch nur ein Gläschen
    - gehört zu nem Fußballspiel eben dazu


    lg Lämmchen

    Hallo Jenny,

    wollte dir noch antworten, ich hoffe ich finde die richtigen Worte.

    Zitat

    Wie soll denn so eine Verpackung aussehen?

    Die kann für jeden anders aussehen, denn kein Mensch ist gleich. Ich will mal versuchen ein Bsp. zu geben.
    Wenn ich bei jemanden spüre, das etwas schief läuft, teile ich ihm das erst einmal mit, vielleicht auch noch mit guten Wünschen für die Umsetzung, daran find ich nichts Floskelhaftes, denn ich wünsche ihm in diesem Moment,. das er/sie es schafft, die Schieflage zu erkennen.
    Ich kann aber nicht davon ausgehen, das er/sie, es auch als solches erkennt.
    Also wiederhole ich meinen Eindruck, aber ich will das in einer Form tun, wo ich nicht den Eindruck habe, das ich dem anderen etwas überstülpe,. wozu er noch nicht bereit ist.
    Ich will einfach, das der andere die Geduld spüren kann, die ich auch erfahren habe.
    Einfach anerkennen, das jeder sein Tempo hat, und jeder seine Zeit braucht.
    Das ist aber meine ureigene Meinung dazu, und ich weiß, das ich mit anderen viel mehr Geduld haben kann, als mit mir selbst.
    Ich gehe immer nur von mir aus,und ich habe sehr oft Schwierigkeiten, meine Schritte als solche zu sehen, weil ich immer noch den entscheidenden letzten Schritt nicht getan habe.
    Da tun mir dann die Hinweise von anderen sehr gut, die mich an meine bereits gegangenen Schritte erinnern. Diese nehmen mir auch etwas von dem Druck unter den ich mich meist selbst setze.
    Das möchte ich einfach weitergeben, denn unter Druck haben wir doch lange genug gestanden.
    Natürlich bin ich auch dankbar, wenn mir jemand klar und deutlich sagt. das ich mich auf dem berühmten Holzweg befinde.

    Ich hoffe, ich konnte deutlich machen, was und wie ich es meine.


    lg Lämmchen

    Hallo, ihr lieben,

    Da ich ja überwiegend in der geschlossenen schreibe, möchte ich hier mal berichten was sich bei mir getan hat.

    Ich fühle mich auf dem Weg.
    Bin zusätzlich zum Forum hier, in einer realen SHG, und habe Einzelgespräche bei der Suchtberatung.
    Gerade diese zeigen mir, wie tief verwurzelt, die CO - Abhängigkeit ist.
    Sie tun mir gut, auch wenn es oft sehr weh tut.

    Ich gehe für mich einen Weg der Offenheit, das heißt, das ich ehrlich bin und für meinen Mann nicht mehr lüge.
    Das kam ja sehr oft vor, wenn wir zu Feiern gehen wollten. Aus Angst mich zu blamieren, wenn er getrunken hat, hab ich so oft abgesagt, aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen.
    Wie oft ich mir früher einen Virus eingefangen hatte, ich kanns nicht mehr zählen.
    Als eine Cousine eine große Feier hatte, hab ich im vorhinein mit ihr gesprochen, das ich alleine komme, und wieso.
    Ich habe diese Feier genossen, ohne Angst, das da jemand ist, der wieder ausrasten könnte.
    Das habe ich seitdem öfter gemacht, wenn ich auch nicht jedem den Grund auf die Nase binde.

    Inzwischen weiß auch meine Mutter davon, und einige gute Freunde.
    Nicht ich blamiere mich, sondern ER. Nicht ich raste aus sondern ER.

    Es ist ein harter Weg, und es gibt auch Rückfälle in alte Gewohnheiten, die mich ärgern, und wo ich mit mir hadere, aber die darf es geben.
    Am nächsten Tag versuche ich immer wieder weiterzumachen, ich will nicht mehr zurück in das alte Verhalten.

    Die Veränderungen spürt sicher auch mein Mann, nur nicht in der Form, wie ich es mir wünschen würde. Er sieht es weiterhin nicht ein, das er ein Alkproblem hat.
    Im Gegenteil, ich bin nach wie vor diejenige die an allem Schuld hat, und er wird zunehmend aggressiver, und letzte Woche hatte ich Angst vor dem ersten körperlichen Schlag, und nicht mehr "nur" vor den seelischen Schlägen, die ja häufig mehr schmerzen.

    Ich weiß, das eine Trennung immer näher rückt, nur weiß ich noch nicht, wann ich diesen Schritt schaffe. Ich sehe mir Wohnungsanzeigen an, etwas das ich vor kurzer Zeit auch noch nicht getan hätte.
    Einen ersten Beratungstermin bei einer Anwältin hatte ich diese Woche, das alles muß erst einmal sacken.
    Ich möchte gerne alles viel schneller schaffen, aber ich weiß, das ich auch Geduld mit mir haben muß.

    Was mir sehr gut tut, und wo ich das Gefühl habe zu leben, sind meine kurzen Auszeiten, die ich mir nehme.
    Dann fahre ich einfach mal für ein paar Tage weg, entweder zu Freunden, oder auch nur für mich alleine.
    Dadurch ist mir schon so einiges klar geworden, was ich will und was nicht mehr.
    An der Umsetzung arbeite ich weiter.

    lg Lämmchen

    Hallo Lilly,

    ich danke dir für deinen Beitrag und deine Sichtweise..

    Natürlich will ich Dinge ändern, und sie angehen, und ich kann für mich sagen, ich bin auf dem Weg. Aber ich habe meine " Rückfälle" in alte Gewohnheiten, wie so einige andere auch.
    Das ärgert mich selbst am allermeisten, und ich habe daran häufig stark zu knabbern, und fühle mich als hätte ich mal wieder versagt.
    Wenn dann noch harte Worte kommen würden, fühlt man sich nur noch schlechter.
    Ich muß jedem die Zeit lassen, die er braucht. Das hat nichts mit Schwäche und nicht wollen zu tun.
    Natürlich braucht es klare Worte, aber es kommt auch auf die "Verpackung" an.
    Ich darf nie vergessen, das am anderen Ende der Leitung ein Mensch sitzt, dessen Reaktion ich nicht einschätzen kann.

    lg Lämmchen

    PS: du brauchst keinen Beitrag bei mir zu ändern. :wink: Bleib einfach so, wie du bist.

    Hallo bienchen,

    Herzlich willkommen bei uns.


    Zitat

    Sollte ich auch aufhören ihn darum zu bitten, dass er mit der trinkerei aufhört?


    Darum hast du ihn doch sicher schon sehr oft gebeten, stimmts? Nur hat es nie etwas genützt, das kenne ich auch von mir.
    Es wird auch weiterhin nichts nützen, solange er nicht begreift, das er ein Alkproblem hat.
    Diese Einsicht kann nur von ihm selbst kommen.

    Du kannst Schritt für Schritt gehen, denn du alleine bestimmst dein Tempo.
    Mach klare Ansagen und sei konsequent, aber nur in den Punkten, die du auch wirklich durchhalten kannst. Sonst machst du dich unglaubwürdig, und er nimmt dich nicht ernst.

    Ein Anfang könnte sein : Keine Gespräche oder Diskussionen mehr in angetrunkenem oder betrunkenen Zustand. Das bringt nichts.
    Geh aus der Situation raus, zieh dich zurück, auch wenn er das als einen Grund anführen wird zu trinken.

    Tu das, was DIR gut tut, und achte auf dich und dein ungeborenes Kind.

    lg Lämmchen