Beiträge von Morgenrot

    Hallo Hazel,

    kann mich ette nur anschließen. Diese plötzlichen Einsichten halten nicht lange, sie sind nur für uns zum ruhig stellen, und dann machen sie weiter.
    Er gibt dir immer mal wieder ein Häppchen, und wir sind dann mal wieder dankbar, weil sie etwas tun. Dann aber werden wir sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, und alle Hoffnungen gehen dahin.

    Wenn du noch nicht zur Trennung bereit bist, kündige sie nicht an. Mach nur das, was du im Moment auch durchhaltten kannst, sonst wirst du nicht ernst genommen.
    Konsequenz ist sehr wichtig, sie müssen spüren, das ihr handeln Konsequenzen hat. Das kann mit Kleinigkeiten anfangen.
    Zimmer verlassen, wenns dir zu heftig wird. Keine Diskussionen, wenn er getrunken hat, usw.
    Alles in deinem Tempo, wie du es kannst, aber dann eben konsequent.
    Das mußte ich richtig üben, und es geht auch nicht jeden Tag gleich gut, aber es wird besser.

    lg Lämmchen

    Hallo Oktavian,

    willkommen bei uns.

    Ich bin auch noch bei meinem trinkenden Mann, und hänge auch überall finanziell mit drin, Haus usw. Was ist ein Haus gegen ein freies, selbstbestimmtes Leben? Dieser Gedanke hat mich anfangs sehr erschreckt, alles aufzugeben.
    So wie es jetzt ist, will ich aber auch nicht weiter machen.
    Aber ich spüre, wie mir das weniger wichtiger wird, und ich werde mich anwaltlich beraten lassen.

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    ch sehne mich nach Lachen, Heiterkeit, Spass, Liebe, mal in den Arm genommen werden ohne Grund.

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    genau um das auch wieder zu erleben, denn das zusammenleben, kann man doch eigentlich nicht mehr so nennen.
    Ich habe mich verbogen, nur um es ihm recht zu machen, und er konnte sich einrichten.

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    Geht die Loslösung aus der Co-Abhängigkeit immer mit einer räumlichen Trennung einher?I


    Nicht zwangsläufig, aber doch sehr oft.
    Ich habe mir mein eigenes Zimmer eingerichtet, als ersten Schritt. Ich lass ihn machen, auch wenns mir schwer fällt. Aber ich weiß: gegen den Alk hab ich eh NULL Chance. Für mich ist die Trennung MEIN Ziel.
    Natürlich kommt es nicht gut an, wenn du dein Verhalten veränderst, aber du tust es für dich.

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    wie weit ich einen gerade trockenen Alkoholiker belasten kann.


    er ist für sein Leben selbst verantwortlich. Selbst wenn er wieder anfangen würde zu trinken, hast du keine Schuld. Das liegt alles in seiner Hand, was er mit seiner Trockenheit macht, ob er daran arbeitet, oder sie wieder aufgibt.
    Darauf hast du keinen Einfluß.

    lg Lämmchen

    Hallo Hazel,

    Du mußt es nicht sagen, das du dir Hilfe holst. Das ist ganz alleine dein Ding.
    Bei mir war es eher der Versuch, einer von vielen, ihn wach zu rütteln.
    Natürlich ohne Erfolg.
    Er säuft weiter, wollte nur wissen, was wir so in der Gläschen trinken.
    Habe ich ihm auch nicht gesagt, das ist meins.
    Von den Einzelberatungen weiß er nichts, muß er auch nicht.

    Das dein Freund deinen Rückzug nicht versteht, kann ich mir denken. Er hat ja kein Problem mit Alk, das hast ja nur du. Solange er nichts einsieht, wird er diese Meinung weiter vertreten.

    Du bist wichtig, und du solltest dich auch selbst wichtig nehmen.

    lg Lämmchen

    Hallo Motte,

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    Ich weiß das viele von euch jetzt die Augen verdrehen

    Ich verdrehe bestimmt nicht die Augen, weil ich dieses schei... Spiel kenne.
    Immer wieder Hoffnungen, die dann letzlich doch wieder enttäuscht wurden.
    Du kommst dabei in eine Achterbahn der Gefühle, die du aber irgendwann nicht mehr aushalten kannst. Diesen Punkt muß man leider erreichen. :cry:

    lg Lämmchen

    Hallo Hazel,

    Lass ihn mal meinen, mit den Leberwerten, das meint mein Mann heute auch noch. Aber das häufig so, das die Werte noch ok sind.
    Ich hab ein Problem mit der Trinkerei, das ist das entscheidende, und seine Veränderungen wenn er getrunken hat. Nicht wanken, deshalb. :) .
    Vertrau deiner Wahrnehmung, die ist wichtig.

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    Schwamm darübe, sagte ich mir dann und so lief es einfalch Jahre lang. Und nund klappt das einfach nicht mehr.

    Ein Schwamm hat sich irgendwann voll gesaugt, und kann nichts mehr aufnehmen. An diesem Punkt bist du jetzt auch. Du hast die Schnauze voll, und tust etwas, mach weiter so, lass dich nicht von ihm abhalten.
    Du wirst aber erleben, das deine Verhaltensänderung von ihm kommentiert werden wird.
    Sicher ist dann das Forum schuld, oder dein Therapeut, einfach alle, die dich auf deinem neuen Weg unterstützen.

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    Wenn ich zb in den Ferien bin ohne ihn, dann verschwende ich keinen Gedanken daran ob er nun womöglich an einem Abend abstürzt. Ich bin einfach nur froh, dass ich davon nichts mitkriege.


    So erlebe ich das auch, wenn ich alleine unterwegs bin, mach dir deshalb nur kein schlechtes Gewissen.
    Es ist doch ein Fortschritt, wenn wir durch solche Reisen erfahren, was uns gut tut, und was nicht.
    Es zeigt unseren Wunsch nach Leben, das ist gut so.

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    Womit ich Mühe habe zu begreifen, wieso der den Zusammenhang zwischen meinem Rückzug und dem Trinken nicht sehen kann


    er wird ihn denke ich mal, schon sehen, oder zumimdest ahnen. Aber er ist nicht bereit daraus Konsequenzen zu ziehen, weil er sich seiner Krankheit nicht bewußt ist.
    Bleib bei deinem eingeschlagenen Weg, und nimm alle Hilfe an, die du bekommen kannst.

    lg Lämmchen

    Hallo Motte,

    ich möchte dich hier auch herzlich begrüßen.

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    Ich werde ihm heute abend noch Adressen und Telefonnr. von Selbsthilfegruppen raus suchen. Da er nicht weiß wie man einen Computer bedient.


    Hier schließe ich mich ette voll und ganz an. Ich würde das auch nicht mehr tun.
    Er ist erwachsen und kann diesen Schritt alleine tun, wenn er es denn will.

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    Als er merkte das er damit auch nicht weiter kam, würde er wütend.


    Ja, das kommt mir bekannt vor. natürlich werden unsere Veränderungen bemerkt und sie spüren das die alten Schuldzuweisungen nicht mehr in dem Maße greifen, wie sie es gewohnt sind.


    lg Lämmchen

    Hallo tennishaserl,

    ein verspätetes willkommen auch von mir.

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    Mein grösstes Problem ist ich kann keine Gefühle mehr zeigen ich hänge nach aussen die Starke raus bin es aber gar nicht, ich habe bis zum heutigen Tag keine Träne vergossen ich würde mir wünschen einmal richtig weinen zu können.


    Wir haben unsere Gefühle zu lange verdrängt, weil wir funktionieren mußten,
    und nach außen die "heile Welt" aufrecht erhalten haben. Das kostet Kraft.
    Aber wenn du dich öffnest, wird dich das auch erleichtern, das kann ich von mir sagen.
    Jetzt braucht es Zeit, da wieder hinzuschauen.
    Das geht nur Schritt für Schritt, sonst überfordert du dich.
    Ich wünsche dir, das bald deine Tränen kommen, und du deine Traurigkeit annehmen kannst.

    lg Lämmchen

    Hallo Hazel,

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    Er findet es nicht so schlimm, dass er ab und zu mal angetrunken sei. Nur ich hätte Probleme damit, niemand ausser mir würde finden, dass er ein Alki sei.


    sehe ich als deutlichen Hinweis an dich, mal wieder dein Verhalten zu hinterfragen. Ein Versuch dich zum umdenken zu bewegen. Sie wissen genau, welche Knöpfe sie drehen müssen, schon geraten wir wieder ins schwimmen.
    Aber liebe Hazel, das wird weniger, je konsquenter du bei deiner Meinung bleibst, und deiner Wahrnehmung vertraust.

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    Dann warf er mir auch wiedermal vor, dass ich ihn zu oft allein lasse, dass er sich unter einer Beziehung was anderes vorstelle als eine Freundin, die so viel unterwegs sei und dass ich immer weniger schmuse mit ihm.


    Wenn du das alles änderst, will er auch ganz sicher nicht mehr trinken, oder?
    Ein weiterer Versuch, dir ein schlechtes Gewissen zu machen.

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    dass ich es bin die ein Problem hat.


    Immer schön von sich ablenken, dann kann er beruhigt weitertrinken.
    Du fühlst dich nicht gut damit, wieso solltest du übertreiben.
    Aber ich kenne diese Selbstzweifel, man hat irgendwann das Gefühl das man verrückt ist, aber das sind wir nicht.
    Vertrau deiner Wahrnehmung.
    Ich nehme auch solche Termine wahr, bei der Suchtberatung, und mir sind da schon ganze Kronleuchter aufgegangen.
    Wichtig ist, das du dein eigenes Tempo findest, geh alles in Ruhe an, und lass dich von niemanden unter Druck setzen.
    Die Zeit arbeitet für dich, und es wird dir vieles klarer werden, das erlebe ich auch gerade.

    lg Lämmchen

    Hallo Hazel,

    wenn du nicht zu ihm gehen willst, dann sag es ihm.

    Versuche ihm gegenüber klar aufzutreten, damit er weiß woran er ist.
    Das geht nicht von heute auf morgen, das muß man wirklich üben.
    Mit der Zeit wird man sicherer und klarer in seinen Aussagen.

    Es geht um DICH, lerne zu formulieren was DU willst, und was eben nicht.
    Du wirst dich damit besser fühlen, das darf ich auch erleben, und ich hätte es nicht für möglich gehalten, es zu schaffen.

    lg Lämmchen

    Hallo Hazel,

    auch hier nochmal ein herzliches willkommen.

    Du mußt nichts einordnen, er trinkt weiter, trotz Therapie, das ist Fakt.
    Es ist an dir, etwas für dich zu tun, dich abzugrenzen.
    Du bist weder verantwortlich für sein trinken, noch kannst du etwas daran ändern.

    Aber ich bin mir sicher, das dir ein Austausch hier gut tun wird, wenn du dich auf dich besinnst, was du möchtest, was dir wichtig ist.
    Es wird kein einfacher Weg, und es braucht Zeit. Die darfst du dir auch lassen, denn unter Druck standen wir lange genug.

    lg Lämmchen

    - ich hab nix getrunken, das ist mein neues Rasierwasser.

    - was ist denn mal mit nem kleinen Bierchen?

    - du erinnerst mich doch immer wieder dran, weil du kein anderes Thema hast ( Hab jetzt andere Themen, aber er trinkt immer noch )

    - das war dein Sohn, der wollte auch mal ein Bier trinken.

    - wollte niemand vor den Kopf stossen, als ich es angeboten bekam

    - nach nem harten Arbeitstag braucht man das eben

    - sei froh, das ich nur Bier trinke, Schnaps wäre viel schlimmer.

    - ich hab vielleicht soviel Arbeit im Keller

    - fang mal richtig zu ticken, dann erledigt sich das mit dem Bier von selbst

    - zufälliges antreffen im Getränkemarkt: Die hatten Gummibärchen im Abgebot, da wollte ich mal schauen.

    Was hab ich mir alles erzählen lassen, da kommt bestimmt noch einiges dazu. :evil::evil::evil:

    lg Lämmchen

    Hallo Simone,

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    Jetzt sagt mir wer das auch könnte.

    Ich sag es dir, ich kanns. Aber mit der Grundeinstellung zu deiner Arbeit, kann das nichts werden.

    Stell dir mal vor, du würdest von Menschen mit einer solchen Haltung gepflegt werden, denen man amnmerkt, das sie sich ekeln. Wie würdest du dich da fühlen?

    lg Lämmchen

    Hallo Ingrid,

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    Also, wird mein Thema heute wohl das "Mir-selbst-vertrauen" sein.... und Morgen auch noch und Übermorgen auch noch und wenn ich nicht meine Erkenntnisse habe, wird dieses Thema mich bis an mein Lebensende begleiten.

    Das kann einen schon ganz schön belasten, wenn man immer gesagt bekommen hat, das man etwas nicht kann, oder nicht richtig liegt mit seiner Meinung.
    Kann ich dir sehr gut nach empfinden.
    Aber wenn wir jetzt anfangen uns selbst zuvertrauen, dürfen wir uns Zeit lassen dafür.
    Alles was man uns über die Jahre "eingeimpft" hat, kann man nicht in Tagen oder Wochen ablegen.

    Mir wurde immer gesagt, andere meinen es nicht gut mit dir, darfst ihnen nichts glauben, toll. Das baut auf, und dann wundert man sich, weil man nicht vertrauen kann, weder sich selbst noch anderen.

    Auch hier gilt es Geduld mit uns zu haben, ist auch nicht gerade meine Stärke.
    Wir können aber anfangen zu üben, und immer einen Schritt weiter zugehen.

    lg Lämmchen

    Hallo Gudi,

    diese Achterbahn der Gefühle ist normal, das kann ich dir aus eigenem Erleben bestätigen.

    Es ist wichtig, das du dein eigenes Tempo findest, um die nächsten Schritte anzugehen.
    Vielleicht hilft es dir, mit Kleinigkeiten zu beginnen, nur etwas für dich zui tun,
    und dann Schritt für Schritt weiterzugehen.

    Setz dich selbst nicht so stark unter Druck, du kannst nicht alles sofort schaffen.

    lg Lämmchen

    Hallo Ina,

    herzlich willkommen im Forum, auch von mir.

    Ich kann dich sehr gut verstehen, das du dir immer wieder Hoffnungen machst.

    Zitat

    Er kann also noch eine relativ, "normale" Beziehung führen, also im Gegensatz zu anderen. Ich glaube das ist es, was es mir so schwer macht.

    Man lebt für die nüchternen Momente des Partners, das habe ich auch getan.
    Aber wofür? Um dann immer wieder spüren zu müssen, das sich doch nichts ändert. Das alles hoffen vergebens ist.
    Wir können unsere Partner nicht " trockenlieben", von dieser Illusion habe ich mich verabschiedet, auch wenn ich räumlich noch nicht getrennt bin.

    Was ich aber gut finde, das du sehr offen mit seinem Trinkverhalten umgegangen bist, und ihn da nicht geschützt hast.
    Das habe ich erst lernen müssen.

    lg Lämmchen

    Hallo Gudi,

    ette hat recht, so kann er in Ruhe weiter trinken.

    Das Thema Urlaub war auch bei mir gerade aktuell. Ich habe meinem Mann mitgeteilt, das ich nicht daran denke, mit ihm in Urlaub zu fahren.

    Bin stattdessen alleine los, für 5 Tage, und hab es geniessen können.
    Die räumliche Trennung hab ich für mich noch nicht geschafft, aber ich weiß, das es eigentlich keinen anderen Weg gibt, um in Ruhe leben zu können.

    Es ist sicher viel, was im Moment an Gedanken auf dich einstürmt, und manchmal fühlst du dich sicher wie in einer Achterbahn.
    Du kannst nicht alles auf einmal bewältigen, lass dir Zeit all diese Gedanken und Gefühle zu ordnen.

    lg Lämmchen

    Hallo Gudi,

    herzlich willkommen im Forum.

    Es ist sehr schwer sich zu lösen, das kann ich nur bestätigen.
    Wichtig ist aber, das du den ersten Schritt gegangen bist, um etwas für dich zu tun.
    Es sind viele Schritte die du gehen mußt, aber du bestimmst dein ganz persönliches Tempo, wie es für dich passt.
    Es soll dir ja auch gut gehen damit.

    lg Lämmchen

    Hallo zusammen,

    zuerst finde ich es wichtig zu betonen, das wir ja alle ein Ziel haben, egal ob Alkoholiker oder CO.

    Wir haben erkannt, das etwas gewaltig läuft, oder lief und das wir Hilfe brauchen, alle die wir hier sind.

    Ich habe mich zuerst im Forum angemeldet, und hier geschrieben. Dann habe ich für mich festgestellt, das mein CO - Leben Wurzeln hat, die tief in mir liegen.
    Durch das Forum wurde es mir überhaupt erst möglich, dahin zuschauen.
    Habe dann Kontakt zur Suchtberatung aufgenommen, war mir bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht klar, das die auch für COs anprechbar sind.

    Dort hat man mir zusätzliche Einzelgespräche angeboten, die ich auch bis jetzt nutze.
    Ich besuche auch noch eine SHG, aber nicht aus dem Grund, weil mir das Forum nicht reicht, sondern weil ich für mich das Gefühl habe, das es für meinen Weg wichtig ist, mir auch "öffentlich" eingestehen zu können, das ich CO bin und mein Mann nasser Alkoholiker.

    Ich will das einfach nicht mehr alleine im stillen Kämmerchen ertragen müssen, und sehe es vielleicht auch als ein einüben, zu MIR stehen zu können.

    Das alles ändert aber nichts daran, das mir das Forum sehr, sehr wichtig ist, und ich wirklich heilfroh bin, hier gelandet zu sein. Daran wird sich auch nichts ändern.

    lg Lämmchen

    Hallo Lupus,

    erst mal ein herzliches willkommen im Forum.

    Da ich auch zu den COs gehöre kann ich dich sehr gut verstehen.


    Zitat

    Ja das Alleinsein, das ist mein allergrößtes Problem, ich kann damit nicht umgehen. Ich weiß mit mir überhaupt nichts anzufangen. Alles was ich versuche, endet immer damit, dass ich es alleine nicht genießen kann


    Lupus, das ging mir am Anfang genauso, aber es wird besser. Ich lbe noch mit meinem Mann zusammen, ein nasser Alki.
    Aber ich beginne zunehmend etwas nur für mich zu tun. Was denkst du, wie ich mich gefühlt habe, das erste Mal alleine in einem Cafe zu sitzen, das hab ich 10 min ausgehalten :oops:

    Ich denke wir waren solange nur auf den Partner fixiert, und haben es wirklich verlernt, gut mit uns umzugehen.

    Könnte mir denken, das du dich gleich doppelt verlassen fühlst, die Trennung von deiner Partnerin, und auch die Jungs die verstärkt eigene Wege gehen.

    Du mußt nicht alles auf einmal schaffen, geh Schritt für Schritt, auch wenns mal nur Schrittchen sind.
    Überleg mal für dich, was du gerne mal machen würdest? Als mir mein Therapeut diese Frage stellte, hatte ich keine Antwort darauf, so langsam fallen mir da aber schon Dinge ein, und ich versuch sie umzusetzen.

    Hab Geduld mit dir, das alles kannst du nicht von heute auf morgen ändern.

    lg Lämmchen

    Hallo Ahoch,

    ich noch mal


    ich kenne auch diese Selbstmorddrohungen, die ziehen mich immer ganz tief nach unten, und ich komme mir vor wie ein Untier.

    Aber ich habe ihm dann in nüchternem Zustand einaml klipp und klar gesagt, das ich verpflichtet bin, wenn ich von solchen Absichten weiß, die Polizei einzuschalten.

    Diese Verantwortung kann und will ich mir nicht aufbürden. Selbst wenn es die gewohnten Spielchen sein sollten, dann muß er merken, das seine Drohungen Konsequenzen haben. Zwar vielleicht nicht die, die er sich wünscht, das ich angekrochen komme und ihn anflehe, es bitte, bitte nicht zu tun.

    Sie wollen doch ernst genommen werden, also, somit nehme ich ihn ernst und wende mich an die Polizei.
    Ich hoffe nur, das ich es im Ernstfall auch so durchziehen kann, im Kopf hab ich das schon zig mal durchgespielt.

    lg Lämmchen