Beiträge von Morgenrot

    Hallo helleh,

    Liegt ihm noch etwas an uns, sonst würde man es ja nicht so handhaben…

    dass für einen Alkoholiker alkoholfreies Bier ( welches im übrigen meist nie alkoholfrei ist, sondern nur unterhalb der Deklarationspflicht liegt ) nicht funktioniert, kannst du hier in vielen Berichten nachlesen. In meinen Augen wäre so ein Verhalten, das "ruhigstellen " von Angehörigen.

    Ich dann dir nur empfehlen, nimm deine Termine bei der Suchtberatung in Anspruch, und kümmere dich um dich.


    lg Morgenrot

    und habe das auch zu meinem Beruf gemacht. Und vermutlich ist es aus meiner Familiengeschichte erwachsen.

    ich habe auch in diesem Bereich gearbeitet, hatte aber im Bezug auf zuhause "ein Brett vorm Kopf". Ich dachte du weißt es doch, wie du damit umgehen kannst / mußt. Ich kann dir sagen all das fachliche Wissen, nützt dir in diesem Moment nichts.

    Wir haben alle irgendwelche erlernten Muster, die wir lernen müssen zu überschreiben, das ist echte Arbeit. Du hast jetzt den ersten Schritt getan, bleib jetzt dran, auch wenn du gerade um die verlorene Beziehung trauerst. Dieses Abschiednehmen ist nützlich, auch wenn es wehtut.

    Er ist mir immer noch wichtig, da er ein sehr wertvoller Mensch ist

    ja das ist sehr oft so, bei uns Angehörigen. Natürlich sind es wertvolle Menschen, die aber von der Sucht gesteuert sind. Es ist nicht so wie bei anderen Erkrankungen, dass wir mit Hilfe etwas ändern können. Bei Sucht gilt : Hilfe durch Nichthilfe.

    Würde quasi auch bedeuten, dass er sein Bett selbst hätte beziehen müssen, dafür bist du nicht zuständig. Ich weiß, dass sind harte Worte aber der nasse Alkoholiker braucht (s)einen Tiefpunkt.

    Und würde ihn sehr gerne unterstützen. Nach den letzten Monaten fällt mir das schwer

    das glaube ich dir. Aber das könntest du nur, wenn er eine Krankheitseinsicht hätte, ansonsten hast du keinen Einfluß auf seine Trinkerei. Wichtig wäre es jetzt auf dich achten. Was kannst du für dich tun, damit es dir besser geht. Hast du da eine Idee?


    lg Morgenrot

    kann man eigentlich diese COs und die wahren Suchtkranken nicht hier trennen ?

    nein das kann man hier nicht, und werden wir auch nicht tun. Wenn es dir nicht gut tut, brauchst du nicht bei den COs zu lesen.

    ich meine immer noch, dass ein Alkoholkranker das Recht hat, seine Sucht auszuleben wenn er es will !!!!

    Das wissen wir hier alle, nur ein CO der hier anfängt muß es erstmal begreifen.

    Deine Bedenken kannst du gerne in deinem Thread beschreiben, bitte benutze dazu nicht Ophelias Thema.

    lg Morgenrot

    hallo Ophelia,

    ich bin auch der Meinung, dass du mit deiner Problematik hier richtig bist.

    Dazu hätte ich aber auch noch eine Frage, weil ich eben solche Schuldzuweisungen kenne. Wann wurde dir vorgeworfen, dass du schwierig bist? Geschah es, wenn du ihn auf Alkohol angesprochen hast?

    Dann wäre es in meinen Augen eine Manipulation von seiner Seite, um dich "ruhig zu stellen" . Du beschäftigst dich dann mit dir, und er kann in Ruhe weiter trinken.

    Wo siehst du dein "schwierig sein"? Du mußt hier nicht ins Detail gehen, nur mal etwas umreißen, wenn es dir möglich ist.


    lg Morgenrot

    hallo Ophelia,

    herzlich willkommen bei uns.

    Es ist gut, dass du dichhier gemeldet hast.

    Du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet und kannst überall schreiben, nur bitte in den ersten vier Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.


    lg Morgenrot

    Hallo Mine,

    ich würde ihr erst einmal nur sagen, dass der Papa schwer krank ist. Alles weitere würde ich von ihren Fragen abhängig machen. Wichtig ist, ehrlich zu ihr zu sein, und dem Alter entsprechend zu antworten.

    Kinder reagieren anders auf solche Nachrichten und auch auf Trauer. Sie leben den Moment, und wenn der Moment ein trauriger ist, dann sind sie auch traurig. Das kann sich aber sehr schnell auch wieder ändern.

    Deshalb bitte nicht wundern, wenn die Stimmungen schnell wechseln.


    lg Morgenrot

    Hallo Silberstreifen,

    ist jetzt das so ein typisches Co-Verhalten ???

    ich meine ja, denn damit versuchst du wieder ihn zu schützen, was geht es Kollegen an, warum ihr euch trennt und warum mußt du dich rechtfertigen? Er wird dir ohnehin die "Schuld" geben, obwohl es darum überhaupt nicht geht.

    Meinst du nicht, dass es bekannt ist das er trinkt. So war es jedenfalls bei mir, als ich anfing zu reden, war keiner erstaunt, jeder wußte es. Mit mir darüber geredet hat keiner, das kam erst als ich den Anfang gemacht habe.


    lg Morgenrot

    ich denke du solltest dir klar werden, was du für dich willst, und dass konsequent verfolgen. Bei deiner Linie bleiben, deshalb nur ankündigen, was du auch durchziehen kannst. Du bestimmst deinen Weg.


    lg Morgenrot

    hallo Api,

    meine Meinung ist, dass du mit einem nassen Alkoholiker nicht über Kompromisse reden kannst. Das ist erstmal wieder nur etwas, um dich ruhig zustellen. Wenn du nicht konsequent bist, wird er deine Grenzen immer weniger achten und dich nicht ernst nehmen.


    lg Morgenrot