Beiträge von Morgenrot

    Hallo Erna,

    du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet. Du kannst dort überall schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich. Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    Dein Thema verschiebe ich in den offenen Bereich.


    lg Morgenrot

    Hallo Erna,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du kannst deinem Mann nicht helfen, wenn er für sich keine Krankheitseinsicht hat. Da scheint er weit davon entfernt zu sein. Für einen nassen Alkoholiker steht der Alkohol an erster Stelle.

    Wie kann man danach so funktionieren im Alltag wie er?

    er hat sich eine hohe Alkoholtoleranz angetrunken.

    Was willst du für dich tun, damit es dir besser geht? Du siehst dich selbst als Coabhängig, und bist somit seinen Gefühlsschwankungen ausgesetzt. Diese Achterbahnfahrt ist sehr schwer auszuhalten.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest klicke bitte unten auf den Link, schreibe einen kurzen Satz dazu und wir schalten dich frei.

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    lg Morgenrot

    Hallo Rainbow,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Dein Vater kann nicht aufhören, er ist süchtig. Für ihn steht der Alkohol an erster Stelle. Leider kannst du da auch nicht helfen. Ein nasser Alkoholiker braucht eine Krankheitseinsicht.

    Deine Mutter und dein Bruder haben das richtige getan, und auch du darfst dich fernhalten, und dich distanzieren.


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    lg Morgenrot

    Sollte, bzw darf ihn eigentlich nicht kontrollieren..

    du darfst alles, auch ihn kontrollieren. Sei dir aber sicher, dass deine ganzen Kontrollen nichts bringen. Ein nasser Alkoholiker beherrscht das täuschen, tarnen und tricksen sehr gut. Dieses ständige hin und her macht dich kaputt, es zermürbt dich. Versprechungen sind nichts wert, solange keine Taten folgen.


    lg Morgenrot

    Hallo Reike,

    habe die woche bei beiden Praxen angerufen auf keiner ist sein Name.

    Psychologen haben Schweigepflicht, auch der Ehefrau gegenüber. Es darf dir keiner bestätigen, dass sie ihn auf der Warteliste haben.

    Ich würde auch nicht gemeinsam mit meinem Mann in eine Gruppe gehen, warum willst du das? Da kann sich doch keiner von euch öffnen. Halte ich für keine gute Idee.


    lg Morgenrot

    hallo Mine,

    Er muss auch immer noch das laufen wieder neu lernen und Muskeln aufbauen .

    hat das Krankenhaus ihn für eine Langzeitbehandlung Sucht angemeldet? Die nehmen ja nur mobile Patienten. Hier wäre in meinen Augen eine sog. Anschlussheilbehandlung angezeigt. Das erledigt in der Regel alles das Krankenhaus. bzw .die dortige Sozialarbeiterin und zwischen Entlassung und Antritt dürfen nur 14 Tage liegen. Da würde ich nochmal nachhaken. Wie willst du das alles stemmen? ich hoffe, du hast einen Pflegedienst an der Hand, scheu dich nicht dir Hilfe dazu zu holen.


    lg Morgenrot

    Liebe Reike,

    Der Berg ist ziemlich hoch..Mir ist vieles gleich zu viel..dann mach ich es gar nicht..

    vergleiche es mal mit einer Bergtour. Da würdest du rasten, dich umschauen, und sehen, welchen Weg du schon gegangen bist. Versuch dich bitte von dem Gedanken zu lösen, dass du nichts hinbekommen hast in deinem Leben. Das blockiert dich. Ich kenne es, und weiß wie es sich anfühlt von anderen demotiviert und klein gehalten zu werden. Lass es nicht zu, dass jemand so mit dir umgeht, auch wenn es schwer ist. Fang an diese alten Sätze mit positiven zu überschreiben. Sei es dir wert.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Von mir auch noch ein herzliches Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ich bin so verdammt einsam. Niemand im Freundeskreis hört zwischen den Zeilen zu.

    Das glaube ich dir. An der Seite eines nassen Alkoholikers wird man einsam. Das habe ich sehr ähnlich erlebt. Ich hatte eine tolle Mädelsgrupppe, von der ich micht immer weiter zurückgezogen habe, und ich habe auch daran gedacht, mir das Leben zu nehmen. Irgendwann habe ich dann mit einem der Mädels mal sehr lange telefoniert, und da ist irgendwie alles aus mir heraus gebrochen.

    Es war erleichternd, endlich wußte jemand, auch außerhalb der Familie Bescheid. Ein paar Wochen später bin ich wieder zu unseren Treffen hingegangen, und habe erzählt, wie es mir geht, und was bei uns los ist. Ich habe es klar und deutlich formuliert. Daraus wurde ein gutes Gespräch, und plötzlich erzählte eine andere von ihrem Leben als Erwachsenes Kind in der Suchtfamilie. Erstaunlich war, oder auch nicht, dass jede es geahnt hatte, und mich aus Rücksichtnahme nicht angesprochen hatte, um zu verhindern, dass es mir noch schlechter geht.

    Versuch es mal mit Klartext, nicht viele Menschen können zwischen den Zeilen hören, benenne es klar. Meine Erfahrungen damit sind gut..

    Ich steh am Ende und bin einfach allein und überfordert.

    du bist nicht alleine, du hast uns hier gefunden, und wir können dich begleiten. Sicher gibt es auch vor Ort Hilfen für dich. Du kannst dich an eine Suchtberatung wenden, diese beraten auch Angehörige. Nimm alle Hilfe die du für dich bekommen kannst, denn deinem Mann kannst du nicht helfen. Schau auf dich und die Kinder, ihr seit wichtig.


    lg Morgenrot

    Hallo C.K.

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Beim lesen deiner Vorstellung war für mich deine Zerrissenheit zu spüren. Du weißt einiges, aber wissen und danach handeln ist noch einmal etwas anderes. Da kämpfen der Verstand und das Gefühl, und beides unter einen Hut zu bekommen ist schwer.

    Fakt ist, der Alkoholismus kennt nur einen Weg, wenn er nicht gestoppt wird. Dieser Weg geht nach unten, und dabei würdest du zusehen müssen. Denn du hast keinerlei Einfluß darauf, ob er trocken wird. Will er ja auch gar nicht, dass hat er dir ja schon gesagt. Dein Kind würde aber auch zusehen, und da Alkoholismus immer auch die ganze Familie betrifft, ist es eben auch mitbetroffen.

    Ich würde gern so schnell wie möglich ausziehen, allerdings müsste mein Kind mitten im Schuljahr die Schule wechseln und sich wieder völlig neu eingewöhnen. Er hat gerade erst vor einem Jahr einen Wechsel erlebt.

    Wenn du das so klar formulieren kannst, hast du einen großen Schritt gemacht. Wichtig ist, wenn die Entscheidung gereift ist, ehrlich zu deinem Kind zu sein. Du kannst auch mit seinen Lehrern sprechen. Ich denke, da würde es eine Lösung geben.

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    lg Morgenrot

    Hallo Mo,

    Ich bin ganz klein angefangen, indem ich z.B. mich alleine mit gemeinsamen Freunden getroffen habe , bin mit Freundinnen essen gegangen - nicht mehr mit ihm . Bin dann irgendwann alleine bzw. mit einer Freundin in den Urlaub gefahren, hatte mein eigenes Schlafzimmer usw usw. Das war ein Prozess über Monate, wenn nicht sogar Jahre

    ich kann mich Zabou anschließen, der Satz könnte auch von mir sein. Es ging bei mir auch langsam Schritt für Schritt. Es sind Schritte auf dem Weg, damit es dir besser geht.


    lg Morgenrot

    Hallo,

    Sobald ich auch nur einmal einen Kontrollverlust bei ihr miterlebe, sollten wir das als wirklich als ernstes, akutes Problem betrachten und dann sofort entsprechend darüber reden und überlegen.

    sie übergibt dir da eine Verantwortung, die du definitiv nicht hast. Kontrollverlust ist ein Leitsymptom der Sucht, und sie muß erkennen dass sie süchtig ist.

    Du bist da nicht in der Verantwortung.


    lg Morgenrot