Beiträge von Morgenrot

    Hallo Daniel,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    ich habe unglaubliche Angst, dass sie die Beziehung nur aufgegeben hat um in Ruhe trinken zu können.


    Das kann durchaus sein, denn es"nervt" einen nassen Alkoholiker wenn der CO keine Ruhe mehr gibt.
    Nasse Alkoholiker ohne Krankheitseinsicht mögen es nicht, wenn ihnen ihr Verhalten gespiegelt wird.
    Das habe ich immer und immer wieder erlebt.
    Du kannst deiner Freundin nicht helfen, solange sie keine Krankheitseinsicht hat, und auch ihre Eltern können das nicht.

    Zitat

    Bringt es etwas mit Personen die sie kennt darüber zu reden oder muss sie das selber machen/schaffen um einen Erfolg zu versprechen?


    was willst du denen sagen und aus welchem Grund?
    Hast du ein schlechtes Gewissen, weil du ihr nicht hast helfen können, suchst du jetzt andere Helfer für sie?
    Es wird nichts bringen, sie wird weiter trinken solange sie nicht kapiert, was sie da tut.
    Wenn aber das drüber reden für dich wichtig ist, und den Sinn hat, nicht mehr zu vertuschen das sie säuft, finde ich das in Ordnung, denn dieses Reden hat mir damals sehr geholfen und mich ein Stück freieer gemacht.
    Nicht mehr dieses schützen wollen, nicht mehr heile Welt spielen um jeden Preis.
    Wenn du magst, kannst du auch mal hier lesen, und schauen ob da etwas für dich passt:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php


    lg Morgenrot

    Hallo Icke,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    Heraus aus dieser lähmenden Antriebslosigkeit, heraus aus dem Gedankenkarussell?


    Ich kann dir nur sagen, das du als aller erstes Zeit brauchst, und zwar viel davon. Gib sie dir, hab Geduld mit dir.
    Das Leben mit einem nassen Alkoholiker kostet unendlich viel Kraft. Die eigenen interessen werden auf ein Minimum reduziert, und fast alles dreht sich bei uns Coabhängigen um den Nassen Partner, der ja meistens gar kein richtiger Partner mehr sein konnte.
    Bei mir fing "der Ausbruch" aus der Achterbahn der Gefühle mit einem Cappuccino in einem Cafè an.
    Das war das erste was ich für mich getan habe, ausgehalten habe ich es nur wenige Minuten.
    ich finde es wichtig, das du alles erstmal sacken lässt und dann dein Tempo suchst.
    Wichtig ist, das du weißt, das du nicht von heute auf morgen, dein komplettes Verhalten wieder verändern kannst.


    lg Morgenrot

    Hallo Kappa,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Wenn dein Partner auf deinen Druck hin, in der Entgiftung befindet, und keine eigenen Einsichten vorhanden sind, kann es sehr schnell daneben gehen.
    Er braucht eine Krankheitseinsicht.

    Den Arbeitgeber hat es erst einmal nicht zu interessieren warum ein Arbeitnehmer krank geschrieben ist.
    Ich kann dir nur empfehlen, keine Lügen zu erzählen sondern einfach zu sagen, dass du darüber momentan nicht reden willst, verbunden mit dem Hinweis, das dies Aufgabe deines Mannes ist.
    Ein outen am Arbeitsplatz kann wichtig sein, aber es ist nicht deine Aufgabe.

    Du hast recht, du solltest hier bei deiner Geschichte bleiben, aber gerade am Anfang kann es auch mal wichtig sein, sich vieles von der Seele zu schreiben.

    Zitat

    Ich wurde gewarnt, nur meine Geschichte zu schreiben


    Wichtig ist, das du daran denkst nicht ins Detail zu gehen, es könnte Folgen haben, wenn du oder dein Mann hier "erkannt" werden würdet.
    Dieser Hinweis ist ein sehr wichtiger, und dient deinem/ eurem Schutz.


    lg Morgenrot

    hallo martigro,

    herzlich Willkommen zurück bei uns im Forum.

    Du brauchst dich nicht zu verachten, das fordert nur noch mehr Kraft von dir.
    Vielleicht kannst du diese Kraft für dich nutzen.
    Dir erst einmal klar werden, was du willst, was du für dich tun kannst.
    Das wird dich sicher auch erst einmal Kraft kosten, denn wir COs haben ja immer nur an den trinkenden gedacht. Da waren wir Spezialisten, jetzt gilt es umzudenken und dies ohne schlechtes Gewissen.
    Gib dir die Zeit, die du brauchst. Setz dich nicht unter Druck, den hattest du lange genug.


    lg Morgenrot

    Hallo Grethe,

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    dass ich meine eigenen Wahrnehmungen immer wieder anzweifel und in Frage stelle.


    Davon kann ich dir ein Lied singen, das ist eine endlos Geschichte.
    Ich kann von mir sagen, das ich meinen Wahrnehmungen auch nie vertraut habe, aber das war mir schon anerzogen.
    Wenn du dann mit einem nassen Alkoholiker zusammen bist, hat er "leichtes" Spiel. Er kann dich manipulieren, und am Ende glaubst du alles, obwohl du weißt, dass du gerade den größten Blödsinn aller Zeiten erzählt bekommst.

    Du kannst nicht alles kontrollieren, das macht dich immer unfreier und wird dein Leben Schritt für Schritt weiter einengen.
    Ich habe es selbst erlebt, und kam an einen Punkt, an dem ich nicht mehr weiter konnte.
    Ich habe auch lange in der Opferrolle zugebracht, in der Hoffnung, das es irgendwann mal jemanden auffällt, was ich alles ertrage und wie schwer ich es doch habe.
    Kein Mensch hat mich angesprochen, erst als ich versucht habe etwas für mich zu tun und die Sauferei nicht mehr zu vertuschen, da wußte es auf einmal jeder. Jeder hatte ihn schon mal gesehen, jedem war aufgefallen, das er immer eine Fahne hatte usw.
    Da kamen plötzlich alle die Bestätigungen meiner Wahrnehmungen auf die ich früher immer gehofft hatte.


    lg Morgenrot

    hallo songbird,

    Herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Du machst dir Sorgen um deine Mutter und ihren Alkoholkonsum. Das sind deine Wahrnehmungen, und denen solltest du unbedingt vertrauen, denn sie sind richtig.
    Lass dir da auch nichts einreden.
    Sollte deine Mutter Alkoholikerin sein, kannst du ihr nicht helfen, solange sie ihr Problem nicht einsieht.
    Dieses heimliche Trinken und das verstecken der Flaschen können Anzeichen sein.
    Mit der Kontrolle von Flaschen engst du nur dein Leben immer weiter ein.

    Zitat

    Muss ich mir wirklich Sorgen machen, wenn sie mehrmals in der Woche einen Schluck Wodka zum Einschlafen nimmt?


    Woher willst du wissen, das es nur die paar Schlucke sind? Nasse Alkoholiker erzählen viel, sie tricksen und belügen ihre Angehörigen.
    Mich würde es nicht wundern, wenn sie noch viele andere Verstecke hat, ich habe da Dinge erlebt, die sind nicht zu glauben, aber ich habe sie irgendwann geglaubt, weil ich sie glauben wollte, und weil ich auch gedacht habe: so schlimm ist es nicht.
    Vertraue deinen Wahrnehmungen, die du mit diesem Satz in meinen Augen schon relativierst.

    Zitat

    Es gibt Fälle hier im Forum, die weit schlimmer sind,


    Vergiß diesen Satz, ich habe auch sehr lange so gedacht, aber er bringt dich nicht weiter, er ist dazu da, deine Leidensfähigkeit immer mehr auszudehnen, immer mit dem Blick auf andere, wo es angeblich noch schlimmer ist.
    Du leidest jetzt, und du darfst etwas für dich tun.


    lg Morgenrot

    hallo,

    ich bin entsetzt. :shock:

    Zitat

    die ich später mal bei youtube hochladen werde und euch hier mal zeigen werde, da könnt ihr mal schauen wie die abgeht die tickt nicht mehr sauber!!!


    wir alle hier wissen, wie nasse Alkoholiker ticken, und wie sehr sie unser Leben beeinträchtigen, aber ich glaube nicht, das du deine Mutter so bloß stellen und auch noch der Lächerlichkeit preisgeben solltest.
    Zumal wir Fremdlinks sofort entfernen, und es schlicht und einfach verboten ist, solche Videos ohne Einwilligung zu veröffentlichen.
    Trotz Alkoholismus deine Mutter ist ein Mensch, und Menschen haben Achtung verdient, auch Alkoholiker.


    lg Morgenrot

    Hallo Foffi,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    So langsam vermute ich das auch das sie versucht mich zu Manipulieren!


    Nasse Alkoholiker sind Weltmeister im manipulieren, sie bringen dich dazu, das du deine eigenen Wahrnehmungen und alle Logik in Frage stellst.
    Das habe ich selbst erfahren und das wirkt bei mir bis heute nach.
    Jeder der mir heute etwas bestätigt, was ich wahrnehme, egal in welchem Bereich zeigt mir irgendwie, das ich "richtig" bin.
    So sehr hat dieses Manipulieren in meinen Selbstwert eingegriffen, der sowieso vorher schon nicht nicht sehr ausgeprägt war.

    Zitat

    Wenn ich ihre Medizin bin, wieso lässt sie mich nicht öfters bei sich übernachten und lässt den Alkohol sein.


    Du kannst weder ihre Medizin, noch ihre Rettung sein. Mach es dir ganz deutlich, du verhinderst nicht einen Schluck Alkohol, selbst wenn du neben deiner Mutter liegen würdest. Nasse Alkoholiker arbeiten mit allen Tricks.
    Du kannst gar nichts kontrollieren. Durch diese Kontrolle engst du dir nur dein Leben immer weiter ein.
    Viola hat dir da ein paar gute Fragen gestellt. Es geht um dich, und was du willst.

    Zitat

    Sie Beweist mir einfach das sie ein richtiges Problem hat, von wegen sie ist nur Gefährdet!


    sie muß dir gar nichts beweisen, sie darf trinken soviel sie will. Damit wird sie auch nicht aufhören, egal was du machst.
    Aufhören kann sie nur dann, wenn sie einsieht, das sie Alkoholikerin ist.


    lg Morgenrot

    hallo Cookie,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Du hast keine Schuld, das deine Mutter trinkt, und du kannst ihr auch nicht helfen.

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    dass meine Grenzen und Regeln im Umgang mit mir als Person und meinen Sachen respektiert und geachtet werden;


    Ein nasser Alkoholiker kennt in den seltensten Fällen solche Grenzen, denn er kennt nur ein Ziel. Wo kommt der nächste Alk her und hoffentlich nervt nicht mal wieder einer aus der Familie.
    So habe ich es erlebt, was mit mir und den Kindern geschah, schien meinem XY egal.
    Diese Pflicht- und Schuldgefühle kommen ja irgendwo her, wenn ich bei dir so lese, denke ich mal, das gerade diese Pflichtgefühle dir geholfen haben, in einem Alkoholikerhaushalt zu überleben.
    Du hast aber keine Verantwortung, gib deiner Mutter ihre Verantwortung für ihr Leben zurück.
    Du brauchst sie nicht im Entzug zu sehen, der kann auch stationär gemacht werden und sollte sowieso immer unter ärztlicher Kontrolle stattfinden. In meinen Augen wieder nur ein Appell an dich, und an ein mögliches schlechtes Gewissen von dir. Nasse Alkoholiker sind Meister im täuschen, tricksen, lügen uns schauspielern und sie wissen vor allem, wo sie ansetzen müssen, damit es den Angehörigen schwer fällt sich zu lösen.
    Nochmal, du hast keine Verantwortung für ihr Leben, kümmer dich um dich, rede mit dem Bafögamt, und such dir eine Ausbildung.
    Du kannst auf eigenen Beinen stehen, auch wenn du es jetzt noch nicht glauben kannst.

    lg Morgenrot

    Hallo Mike,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Du bist nicht verantwortlich für das trinken eines Menschen und verhindern kannst du es auch nicht.

    Zitat

    Vorhin rief mich die Mutter meiner Freundin an. Sie ist beruhigt, wenn ich bei Ihrer Tochter bin..


    das glaube ich sofort, hast du auch noch "Verhaltensregeln" bekommen? Das hat meine Schwiegermutter gemacht, denn sie wußte, was für ihren Liebling am besten war.
    Er durfte sich nicht aufregen, er brauchte seine Ruhe wenn er von der Arbeit kam, nicht dann auch noch mit alltäglichen belasten. usw usw.
    Dabei habe ich auch immer gearbeitet, nur ich war ja stark und viel robuster als er, ich konnte das aushalten.
    Das hat dazu geführt, das ich irgendwann nicht mehr wußte, wer ich war, und was ich wollte.

    Zitat

    Bin ich ein Egoist, wenn ich jetzt sage, SCHLUSS und lass mich in Ruhe?


    ja schon, aber es ist ein sehr gesunder Egoismus, denn das Leben an der Seite eines nassen Alkoholikers kann dich und die Kinder zerstören.


    lg Morgenrot

    Hallo Stine,

    herzlich Willkommen zurück, schön das du wieder da bist und hier schreibst.

    Zitat

    weiß auch nicht, warum mir schlimme und schlechte Dinge erzählenswerter vorkommen.


    die freudigen Dinge kann ich oft alleine "bewältigen", obwohl sie ja auch ihren Platz im TB haben, und bei den schlimmeren Sachen bin ich oft schon erleichtert, wenn ich sie hier in mein TB schreiben kann.
    Danach hatte ich schon oft das Gefühl, das mir leichter ist, nur alleine vom schreiben.

    lg Morgenrot

    hallo Sinneswandel,

    klar fühlst du die Verantwortung, das ist bei gut funktionierenden CO`s immer so, da könnte ich dir so einiges erzählen.

    Zitat

    Ich konnte durch meine Anwesenheit verhindern das er trinkt, also liegt es an mir es fortzusetzen. So ist der blöde Gedanke in meinem Kopf.


    ich kann dir sagen, das du durch deine Anwesenheit nicht einen Schluck verhindert hast, das ist der Irrglaube von uns Angehörigen.
    Der hat seinen Vorrat gebunkert an Stellen, auf die du gar nicht kommst, weil wir, und da schließe ich mich mit ein, es so gerne glauben würden, wir könnten das Trinkverhalten beeinflussen.
    Ich habe es hier schon öfter geschrieben, eine Suchtberaterin bei der ich Gespräche hatte, hat es den Größenwahnsinn der CO`s genannt.
    Was war ich wütend, als ich das hörte, ich und größenwahnsinnig? Ich war alles andere nur nicht das.
    Im nachhinein habe ich den Satz verstanden und muß der Suchtberaterin recht geben.
    Ich habe mir eingebildet, durch meine bloße Anwesenheit reduziert sich seineTrinkmenge. Das hat ihn überhaupt nicht gejuckt, er trank und mir ging es dabei immer schlechter.
    Mach dir ein schönes WE und versuch mal die Gedanken an ihn auszublenden, und wenn du es anfangs nur stundenweise schaffst, aber mach den ersten Schritt, und denk mal nur an dich.

    lg Morgenrot

    Hallo Sinneswandel,

    herzlich willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    Ich weiß halt nicht wie ich sein Verhalten einschätzen kann/soll. Es ist ja auch sehr ambivalent, einmal bin ich die tollste Frau und im nächsten Moment frage ich Zuviel.


    Das ist in meinen Augen das ganz typische Verhalten eines nassen Alkoholikers. Das kenne ich zur Genüge.
    Ich sage dazu Zuckerbrot und Peitsche, je nach Bedarf, wie er es braucht.
    Ich bin zu dem Schluß gekommen, das solches Verhalten meines XY dazu diente, mich immer mehr zu destabilisieren.
    Je mehr er die "Peitsche" auspackte, desto mehr tat ich für das "Zuckerbrot" für all die süßen Worte, wie wichtig ich doch sei usw.
    Zum Schluß wußte ich nicht mehr, was ich selbst wollte.
    i

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    ich empfand sein Verhalten bisher als sehr selbstreflektiert und eben auch den Wunsch mich nicht mit hinein zu ziehen


    in meinen Augen ist das nicht selbstreflektierend sondern Berechnung, tut mir leid es so sagen zu müssen. Perfekte Ausbildung zur CO.
    In dem er dich angeblich nicht mit hineinziehen will, manipuliert er dich, weil er dich genau kennt und weiß wie du tickst.
    Ich habe damals diese Manipulationen auch nicht sehen können und erst recht nicht sehen wollen.

    Zitat

    Das er sein Problem erkennt finde ich wichtig für den ersten Schritt, weil ich sonst garkeine Basis sehen würde.


    wenn er sein Problem erkannt hat, was hindert ihn daran, sofort etwas dagegen zu tun?


    lg Morgenrot

    hallo nanoxid,

    herzlich willkommen ebei uns im Forum.

    Zitat

    Meine Mutter ist eine sehr Naive Person

    ,
    als naiv würde ich das nicht bezeichnen, deine Mutter ist in ihrer COabhängigkeit gefangen, und daraus kann sie sich nur selbst befreien.
    Es ist nicht einfach aus dieser Falle herauszukommen. Sie muß einem erst einmal klar werden.
    Der Alkohol bestimmt das Leben eines COabhängigen Menschen genauso, wie er das Leben des nassen Alkoholikers bestimmt.
    Da keimen immer wieder Hoffnungen auf, und wieder läßt man sich ein, das ist ein schlimmes Hamsterrad. Da spreche ich aus Erfahrung.
    Das hat nichts mit Naivität zu tun, ich hatte alles Wissen, weil ich in dem Bereich arbeite, und bin trotzdem coabhängig geworden.

    Zitat

    und er weiss wie er immer wieder eine Chance bekommt. Er kann auf Kommando weinen, lügt wie gedruckt,


    das ist ein Gesicht der Sucht. Nasse Alkoholiker sind die besten Schauspieler, Lügner und Trickser.
    Es geht nur ihnen nur um den Alkohol, wer und waswas nebenher kaputt geht, wird nicht registriert und in Kauf genommen.
    Dein Vater muß die Konsequenzen seines Handels spüren. Wenn er eine Gefahr für sich und/oder andere ist, kannst du die Polizei rufen
    Was hast du denn dem Nachbarn gesagt, als er sich beschwert hat? Die Wahrheit, oder hast du irgendwas "erfunden"?

    ich wünsche deiner Mutter das sie morgen zum Anwalt gehen und sich Hilfe holen kann.


    lg Morgenrot

    hallo Betty,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Zitat

    Ich bin als Großmutter jetzt auch betroffen,weil ich meine Enkelkinder schützen will.


    Alkohol zieht weite Kreise und wenn du mittendrin steckst in der Sorge um Tochter und Enkel bist du auch betroffen.
    Du kannst deinen Schwiegersohn nicht vom trinken abhalten, so wie du es beschreibst, hat er ja auch keine Krankheitseinsicht

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    Mein Schwiegersohn bezeichnete mich als frech und ist mir dermaßen aggressiv über den Mund gefahren.


    Das kenne ich nur zu gut, einem nassen Alkoholiker die Wahrheit sagen, das ist nichts angenehmes, denn natürlich hat nur er die richtige Sicht auf die Dinge und alle anderen "spinnen" sich was zurecht.
    Ich könnte mir vorstellen, aus eigener Erfahrunng, das die Absprachen zwischen ihm und deiner Tochter ein Versuch sind, seinen Konsum einzudämmen, ihn bei seiner Verantwortung zu packen.
    Wie oft habe ich so gehandelt, natürlich ohne Erfolg. Absprachen mit nassen Alkoholiker haben keinen Wert.
    Ich finde es gut, das du deine Tochter unterstützen willst. Das allerdings geht auch nur dann, wenn sie es zulassen kann, und sie aus dem Hamsterrad des verleugnens, vertuschens und auf "heile Welt machen" aussteigen kann.
    Mein Vater hat mich lange bevor ich "ausgestiegen" bin immer wieder mal damit konfrontiert und wollte mir Hilfestellung geben, aber ich war noch nicht bereit dazu. Als ich dazu bereit war, lebte er leider schon nicht mehr..
    Lass deine Tochter spüren, dass du für sie da bist und zu ihr stehst, wenn sie dich braucht.
    Sei ehrlich zu ihr, auch wenn dich dein Schwiegersohn dann als frech bezeichnet.
    So blöd es auch klingen mag, das lautstarke widersprechen eines nassen Alkoholikers zeigt dir, das du auf dem richtigen Weg bist, den Punkt getroffen hast.
    Das sind meine gemachten Erfahrungen und ich wünsche dir hier einen guten Austausch.

    lg Morgenrot

    Hallo Marlene,

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    Ich frage mich immer wieder,ob uns meine Mama liebt.


    ich kann nur von mir berichten. Ich habe meine Kinder immer geliebt, liebe sie heute noch, aber ich weiß heute auch, das ich Fehler gemacht habe, gerade auch was den Alkoholkonsum ihres Vaters angeht.
    Ich habe vertuscht und schön geredet in der Hoffnung, sie bekommen nichts mit.
    Kinder bekommen sehr früh, vieles mit, und ich hätte es ihnen erklären sollen. Ich wollte ihnen aber "die heile Welt", die ja schon lange keine mehr war erhalten.
    Ich habe bei meinen Kindern unbewußt das gemacht, was ich absolut vermeiden wollte. Ich habe ihnen ihre Wahrnehmungen "zerredet".
    Wenn dein Sohn also Fragen stellt, antworte ihm so, wie er es in seinem Alter versteht.

    Zitat

    Meine Kinder helfen mir sehr.


    Ich kann dich verstehen, denn ich habe es immer genauso empfunden.
    Alles dafür getan das es ihnen gut geht. Sie haben mich quasi "abgelenkt" von der Sauferei ihres Vaters.
    Aber auch das spüren die Kinder, und es ist eine große Last für sie. Da besteht die Gefahr, das sie sich irgendwann für dein Wohlergehen verantwortlich fühlen. Dann beginnt das Hamsterrad für die nächste Generation zu laufen.
    Du kannst dir nur selbst helfen, ich würde das aus meiner Erfahrunge heraus, heute auch mit meinen Kindern auch kommunizieren.
    Kinder brauchen Mütter, denen es gut geht, und die auch an sich denken können.

    Zitat

    sie meint immer,wenn Papa stirbt dann könnte Mama nochmal neu anfangen


    für diesen Gedanken brauchst du dich nicht schämen, ich glaube auch nicht, das ihr da nachhelft, er drückt aber die große Verzweiflung aus, in der du dich befindest.


    lg Morgenrot