Unruhige Nächte - Nervösität

  • Hallo Bernd.

    Mit einer Flasche Wein bin ich zum Schluss nicht mehr ausgekommen aber nun gut ..... Hier meine ganz kurze Antwort (Bin im Büro - Frühstückspause :) )

    Die Sache mit dem Einschlafen haben wir wohl alle hinter uns. Das kennen wir zur Genüge.

    Also bei mir haben die Spaziergänge in der ersten Zeit geholfen. Runde um den Block - irgendwo nen Eis kaufen und wieder ab nach Hause.

    Das hilft echt beim Abschalten und Du schläfst danach besser ein. WICHTIG : Nehme nur das Geld mit, dass Du für das Eis/Tee/Kuchen brauchst. Ich bin hier von Tankstellen umzingelt und das ist nicht gut in der ersten Zeit :?

    Zitat

    "Das ist doch noch moderat"

    750 ml Wein = 75 ml Alkohol am Tag -> 750 ml in 10 Tagen -> 2,8 Liter im Monat -> 33,6 Liter im Jahr (Parties und Wochenenden nicht mit drin) .. Surfe mal rum was als unbedenklich eingestuft wird. Da liegst Du mit der Menge weit drüber

    Das willst Du doch niemandem als moderat verkaufen :wink:

    Denke mal über die Spaziergänge nach ....

    Gruss Vaan

  • Hallo Bernd!

    Ich habe deine beiden Beiträge gelesen und frage mich nun, was du in den vergangenen Wochen geändert hast, außer, dass du nicht mehr trinkst.

    Nur nicht trinken reicht nicht!
    Das hast du sicher hier schon oft gelesen.
    Wenn das so ist, hast du dir deine Gedanken über diesen Satz gemacht und ……… vielleicht für dich überlegt, was sich in deinem Leben noch verändert hat? Was du geändert hast oder ändern solltest?

    Wie sieht dein Feierabend heute aus? Machst du alles „wie immer“, ............. hast Verzichtsgedanken und ................. Angst vor der kommenden Nacht, .................. denkst an den Alkohol, der, wenn du ihn trinkst, diese Gedanken vertreibt und dich besser schlafen lässt?
    Du weißt, dass das eine Selbstlüge ist! :?

    Da ist doch für mich ein großes Gefühl der Unzufriedenheit rauszulesen.

    Es gibt soviele andere schöne Dinge, die du nun erleben kannst, ……… mit trockenen Gedanken.
    Der Gedanke daran, wie schön und einfach doch alles wäre, wie du schreibst, zeugt von nassem Denken, ............... von Verharmlosung, .............. von Schönreden.

    Hast du dich ´mal nach einer „realen“ SHG umgesehen?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, warst du nicht bei einem Arzt, um weitere Schritte für deinen Weg in deine zufriedene Trockenheit zu besprechen?

    Natürlich können wir dir schreiben, wie du deine Abende sinnvoll, und für dich vielleicht auch zufriedenstellend, ausfüllen kannst, Tipps geben, wie Vaan das schon getan hat, aber du musst für dich entscheiden, was du für dich tun kannst, damit du dich wohlfühlst.

    Wichtig ist, dass du keinen Verzicht empfindest und nur im 24 Stunden – Rhythmus denkst, ………… die nächsten 24 Stunden willst du nicht trinken!

    Diese Veränderung (im Denken) ist sicher nicht leicht, genauso, wie dir ein alkoholfreies Zuhause und ein alkoholfreies Umfeld zu schaffen.

    Mir hat es auch geholfen, mir vor Augen zu führen, und zwar schriftlich, wie das nasse Leben war und ………… wie es heute ist, ………… denn so, wie es war, sollte es nie wieder sein.
    Trinken ist nie eine Lösung, ………… denn nur mit trockenen Gedanken und klarem Kopf lässt sich alles regeln, ……………… wenn DU es willst!

    Ein Tipp noch: Viel hier lesen, annehmen, vertrauen, umsetzen und immer wieder fragen, wenn ´was unklar ist!
    Kurz gesagt: Hilfe holen und annehmen!

    Dies waren nur meine Gedanken dazu, vielleicht kannst du etwas damit anfangen?!

    Lieben Gruß an dich von
    Tinika :wink:

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