Tja Pupi,
mein Ex-Lover hatte selbigen Lebenslauf, nunmehr ist er im Stadium eines viel höheren Levels als damals. Ich konnte ihn nicht ändern, Streitereien wegen dem Alkkonsum waren für die Katz und haben nur an meinen Kräften gezehrt. Ich habe damit aufgehört über den Alk zu reden und mich zurückgezogen. Seine Aktionen wurden immer übler, ich habe die Beziehung beendet weil das Duo Alkohol und Bekannte unter Niveau, Gesellschaftstrinker, ein zu starker Gegner waren.
Seit ich mein Leben anderst strukturiere und ausziehen werde, meine Kisten werden gepackt, meinen inneren Frieden habe ich erarbeitet und ein Loslassen von ihm wird spürbar gelebt, reißt er sich am Riemen. Natürlich ohne eigentlich zu begreifen, welche Rolle der Alk spielt.
Seine Sache, was er begreift, wie er damit umgeht oder ob er vielleicht doch einmal Hilfe in Anspruch nehmen wird. Meine Sache ist es heil aus dem Zusammenwohnen raus zu kommen, mir mein Leben aufzubauen um mir dann zu überlegen ob oder wie ich Freizeit mit ihm gestalten will.
ICH BIN WICHTIG - dass es mir gut geht! Auf seinen Pegel, vermeintliche Einsicht oder Verhalten hat nunmehr nur noch der Alk (mal mehr, mal weniger) Einfluß.
Ich bin es leid, gelallte Diskussionen zu führen (im Regelfall sage ich ihm dann dass ich in dem Zustand mit ihm nicht diskutiere - macht er weiter habe ich auch kein Problem ihm 10 Cent für die Parkuhr hinzulegen, die hört dann nämlich zu). Ich habe auch keinen Bock darauf, wenn er alkoholisiert ist und in der Küche ein heilloses Durcheinander anrichtet, dieses am nächsten Tag zu bereinigen. Deshalb habe ich in ein paar Wochen mein alleiniges Haus angemietet.
Und ehrlich gesagt, ich habe keine Lust auf Vorhaltungen, Diskussionen und sinnlose neue Versuche eine Beziehung zu retten. Ich für meinen Teil ziehe aus, behalte mein Leben in meiner Hand und der Rest wird sich zeigen.
Lieben Gruß von Dagmar