Hallo,
da bin ich wieder, nach langer Zeit. Hatte letzte Zeit sehr viel Stress. Ich musste vorige Woche den Notruf von der Polizei absetzen, denn meine Freundin wollte sich das Leben nehmen. Als meine Freundin am Telefon gesagt hatte dass sie eine Überdosis Medikamente genommen hatte war ich sehr geschockt. Ich hatte dann gleich die Polizei angerufen, die sind dann zu meiner Freundin gefahren und der Notarzt mit den Rettungswagen dazu. Im Endeffekt hatte sie Gott sei Dank nicht so viel Medikamente genommen. Sie kam dann gleich in die Klinik. Jetzt geht es ihr wieder besser. Ich bin echt froh dass die vorige Woche vorbei ist. Was mein Alkoholproblem angeht hatte ich in letzter Zeit einmal mehr und einmal weniger Suchtdruck. Ich habe momentan wieder mittel bis starke Stimmungsschwankungen die mir auch zu schaffen machen nehme auch wieder Medikamente dagegen ein. Aber zur Zeit merkt man nicht viel von den Medikamenten da sie länger brauchen bis sie zu wirken beginnen, so hatte es meine Ärztin gesagt. Mal schauen. Momentan habe ich wieder einen starken Wunsch wieder Alkohol zu trinken, aber andererseits weiss ich auch dass ich keinen Alkohol trinken kann oder darf. Wenn ich bedenke dass ich jetzt 1 Monat und 3 Tage trocken bin und trotzdem kommt noch immer der Suchtdruck. Wann der mal vergehen wird, wird er überhaupt mal vergehen? Naja jedenfalls bin ich zu Weihnachten nicht alleine, habe ja einige Besuche zu erledigen da vergeht die Zeit sehr schnell dann. Ich wünsche euch allen noch Frohe Weihnachten!!!
Lg Susi
Schritt für Schritt
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Hallo Susi!
Ich bin in nicht einmal einer Woche 10 Monate trocken.
Suchtdruck kenne ich immer noch.Aber ich habe gelernt zu reagieren,dass er aufhört bevor er richtig angefangen hat.Das kannst Du genau so gut oder vielleicht besser.
Dazu gehört allererstens,dass Du die Rahmenbedingungen schaffst.
Du hast ja schon selber angedeutet,dass Du Dir eine ganz neue Umgebung schaffen solltest/möchtest.Hoffentlich geht es Dir psychisch bald besser! Deine Freundin ist ja jetzt in der Obhut des Krankenhauses.Und Du bist wirklich nicht verantwortlich für sie!
Hab eine ganz gute Zeit!
Liebe Grüsse
Yvonne -
Hallo Susi,
das mit Deiner Freundin ist ja noch mal gut gegeangen, da ist es gut, das Sie im Krankenhaus erst mal in guten Händen ist.
Du schreibst von Saufdruck, hast Du denn mal Zeit gefunden zur Beratung zu gehen.
Ich habe gedacht Du würdest mal auf meine oben gestellten Fragen eingehen, wie sieht es denn aus, gehst Du noch drauf ein.

MLG Mandy
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Hallo Susi,
ZitatMomentan habe ich wieder einen starken Wunsch wieder Alkohol zu trinken, aber andererseits weiss ich auch dass ich keinen Alkohol trinken kann oder darf.
Wer sagt denn das Du das nicht, darfst,kannst?
Sorry,aber diese Argumente können halsbrecherisch sein!
Wenn ich mein Leben neu ausrichte dann sollte so etwas nicht in meinem Vokabular vorkommen,aber vieleicht hast Du dich auch nur verkehrt ausgedrückt?
Ich
darf sehr wohl,und können tue ich auch,nur will ich es nicht mehr,weil ich es nicht mehr brauche!,daraus wird ein Schuh!!Gruß Andi
Auch Dir frohe Festtage!!
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Zitat von Susi1407
Hallo Roa,
vielen Dank für diese Sichtweise. So habe ich dass noch nie gesehen. Jetzt verstehe ich einiges zumindest versuche es zu verstehen. Ich werde in Zukunft nun mehr auf mich konzentrieren so gut es geht!!! Ich habe letztens mit meiner Freundin gesprochen, über mich und meinen Vater. Und da hatte ich zu ihr etwas gesagt worüber ich sehr lange noch nachgedacht habe. Ich sagte zu ihr, wenn ich alleine für mich entscheide müsste oder könnte dann weiss ich auch schon was ich alles vorhabe um trocken zu werden. Und zwar dass erste wäre von zuhause ausziehen, eine Entwöhnung machen und danach SHG. Aber um ehrlich zu sein wovor ich am meisten Angst habe ist wenn ich all das so mache wie ich es beschrieben habe dass mich dann mein Vater und andere diverse Familienmitglieder mich in Stich lassen und ich mich dann noch einsamer vorkomme als ich es eh schon ohnehin bin.
Lg SusiIch glaube eher Sisi, das du dich von ihnen abwendest
Im Stich kannst du dich nur selbst lassen in dem du weiter trinkst! Du wirst nach der SHT so stark sein, das du die Liebe der anderen nicht mehr erbetteln musst, und nicht mehr abhängig bist davon.lg Pia
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Hallo,
ich hoffe ihr habt Weihnachten und Silvester schön verbracht? Bei mir ist Gott sei Dank alles ruhig verlaufen auch die Feiertage. Vor einer Woche habe ich einen Anruf von der Klinik bekommen wegen der Entwöhnungstherapie. Jetzt fängt die Therapie schon einen Monat früher an als geplant war. Also am 5.Februar. Bin schon irgendwie froh wenn die Therapie anfängt. Als ich meinem Vater, meiner Mutter und meiner Schwester erzählt habe was ich vor habe, haben sie unterschiedlich darauf reagiert. Mein Vater ist Skeptisch gegenüber was ich vor habe er meint nur ob dass alles einen Sinn hat, meine Mutter so hatte ich dass Gefühl das sie sich einwenig schämt gegenüber mir weil ich ja"eine Alkoholikerin"bin und sie ihren Lebensgefährten nichts darüber erwähnt hat was ich vor habe,meine Schwester sie hatte gemeint ich soll es aufjedenfall machen und sie hat auch gesagt dass sie den Hut vor mir zieht was mich natürlich mehr Hoffnung macht und ich nicht alleine da stehe und dass ich auf Familierer Unterstützung hoffen darf. Ja ansonsten geht es mir so einigermassen ausser dass ich wieder mehr depressiver werde. Liegt wohl an dem Medikament dass ich jetzt schon einen Monat nehme wegen den starken Stimmungsschwankungen. Eine Freundin meint dass die Dosis zu hoch wäre. Am Mittwoch muss ich mit der Ärztin reden wegen den Medikament. Mal schauen was sie dazu meint. -
Hallo Susi,
es freut mich für dich das deine Therapie jetzt früher los geht. Je eher desto besser.Zitat von Susi1407Mein Vater ist Skeptisch gegenüber was ich vor habe er meint nur ob dass alles einen Sinn hat, meine Mutter so hatte ich dass Gefühl das sie sich einwenig schämt gegenüber mir weil ich ja"eine Alkoholikerin"bin und sie ihren Lebensgefährten nichts darüber erwähnt hat was ich vor habe,meine Schwester sie hatte gemeint ich soll es aufjedenfall machen und sie hat auch gesagt dass sie den Hut vor mir zieht was mich natürlich mehr Hoffnung macht und ich nicht alleine da stehe und dass ich auf Familierer Unterstützung hoffen darf.
Die Familie ist wohl sehr wichtig. Aber wie du schon erkannt hast, reagieren nicht alle Mitglieder gleich. Deine Mutter schämt sich für dich, weil sie wohl nicht begriffen hat das du krank bist und eben professionelle Hilfe brauchst. Dein Vater hat wohl Angst, du könntest es nicht schaffen. Aber zeig ihm das du es Ernst meinst und zieh deine Therapie durch. In deiner Schwester findest du meiner Meinung nach das richtige Mitglied der Familie, denn sie bestärkt dich ja offenbar in deinem Vorhaben.
Mach weiter so und lass dich von nichts und niemandem davon abhalten. Ich drück dir die Daumen.
Alles Liebe
Cora -
Hallo Cora,
danke für den Mut den du mir machst. Ich will auch die Therapie durchziehen, obwohl ich schon ein wenig Angst davor habe. Ja was das trinken angeht geht es mir momentan gut dabei nichts zu trinken, obwohl gestern mein Vater Abends nachhause gekommen ist und nach Alkohol roch. Ich hatte aber eh damit gerechnet dass er nicht nüchtern nachhause kommt. Denn immer wenn er bei meiner Oma und Tante ist trinkt er alkohol, denn manchmal kommt es mir vor die haben ja nix anderes zu trinken als Alkohol. Aber ich glaube dass wird sich bei ihm auch nicht mehr ändern. Obwohl ich gerne hätte dass er auch aufhört zu trinken, weiss ich dass ich es für ihn nicht ändern kann, was ich nicht verstehe dass er wenigsten so weit auf mich Rücksicht nehmen kann, dass wenn er betrunken ist dass er dann nicht zu mir runter in meine Wohnung kommt. Nun ja aber ich glaube nach der Therapie werde ich dann auch stärker sein sodass mir dann nichts mehr ausmacht wenn er betrunken zu mir kommt hoffe ich halt.
Lg Susi
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Hallo Susi,
nur du kannst dich ändern, was dein Vater macht ist seine Sache. Mach die Therapie, dann siehst du weiter.
LG
Jürgen -
Hallo Jürgen,
ja ich weiss dass nur ich mich ändern kann und ich werde auch die Therapie machen. Es ist nur so, wenn ich die Therapie dann gemacht habe und ich komme nachhause und da stehen die Bierflaschen in der Gegend herum.
Weiss ich nicht wie ich dann reagieren soll wenn ich zu ihm hinaufgehe in den ersten Stock? Ich habe dann nur Angst dass dann wieder Suchtdruck kommt. Ich weiss dann werdet ihr denken dass ich nicht zu ihm hinauf gehen soll. Aber ich will ja auch Kontakt mit meinem Vater haben. Was mich angeht merke wird dass der Suchtdruck wieder grösser wird. Ich versuche mich abzulenken und später werde ich mich mit meiner Freundin treffen. Ich hoffe das es dann wieder besser wird.
Lg Susi -
Hallo Susi,
der Alkohol zieht sich auch in meiner Familie wie ein roter Faden. Meine Mutter ist seit fast 20 Jahren trockene Alkoholikerin, was meinen Vater heute noch nicht davon abhält weiter zu trinken. Er versteht auch nicht worum es geht. An Weihnachten hat er mir noch den Rat gegeben, Silvester auf mich aufzupassen, wenn ich dann was getrunken habe und andere Betrunkene kommen, das mir nichts passiert. Ich hab ihn fassungslos angesehen und gefragt ob er nicht verstanden hätte..... Er hat genauso verständnislos geschaut wie ich. Er hat nicht verstanden. Und ich habs aufgegeben. Also setz nicht so viel Hoffnung in das Verständnis deines Vaters. So wie ich das sehe wird er dich nie verstehen. Das muss er auch nicht. Es reicht wenn du weisst worum es geht
Und Angst vor der Therapie musst du nicht haben. Geh einfach hin und lass alles auf dich zukommen. So habe ich es auch gemacht.
Ganz liebe Grüße
Cora -
Hallo Cora,
ja ich glaube schön langsam kann ich auch die Hoffnung aufgeben was meinem Vater betrifft er wird es nie verstehen was das Thema Alkohol betrifft. Oft habe ich dass Gefühl ich darf keinen Alkohol trinken weil ich nicht damit umgehen kann. Das habe ich jetzt auch begriffen. Aber andereseits denke ich mir dann wieder weil ich keinen Alkohol trinken kann und ich verzichten will/muss sehe ich dass als Strafe für mich. Ich weiss dieser Gedanke ist ein Gedankenfehler von mir. Es ist nur so, weil ich auf soviele Sachen verzichten musste in meinem Leben, aus Gesundheitlichen Gründen, denke ich mir warum muss ich auf Alkohl auch verzichten. Ich hoffe ihr versteht mich was ich meine. Weiss nicht genau wie ich mich besser ausdrücken. Sorry! Was mein nächster Schritt ist, ich will versuchen den Alkohol nicht als Strafe zu sehen sonder eher dass ich ihn nicht trinken will und nicht "weil ich nicht darf". Ich hoffe dass es mir bald gelingt eine andere Einstellung über das Thema Alkohol zu finden. Und ich glaube auch dass es dann besser ist mit dem Suchtdruck. Was meint ihr dazu? Ich weiss ich kann auch falsch liegen. Jedenfalls will ich alles ausprobieren was mir möglich ist um keinen Alkohol mehr zu trinken.
Auch liebe Grüsse
Susi -
Hallo Cora,
ja ich glaube schön langsam kann ich auch die Hoffnung aufgeben was meinem Vater betrifft er wird es nie verstehen was das Thema Alkohol betrifft. Oft habe ich dass Gefühl ich darf keinen Alkohol trinken weil ich nicht damit umgehen kann. Das habe ich jetzt auch begriffen. Aber andereseits denke ich mir dann wieder weil ich keinen Alkohol trinken kann und ich verzichten will/muss sehe ich dass als Strafe für mich. Ich weiss dieser Gedanke ist ein Gedankenfehler von mir. Es ist nur so, weil ich auf soviele Sachen verzichten musste in meinem Leben, aus Gesundheitlichen Gründen, denke ich mir warum muss ich auf Alkohl auch verzichten. Ich hoffe ihr versteht mich was ich meine. Weiss nicht genau wie ich mich besser ausdrücken. Sorry! Was mein nächster Schritt ist, ich will versuchen den Alkohol nicht als Strafe zu sehen sonder eher dass ich ihn nicht trinken will und nicht "weil ich nicht darf". Ich hoffe dass es mir bald gelingt eine andere Einstellung über das Thema Alkohol zu finden. Und ich glaube auch dass es dann besser ist mit dem Suchtdruck. Was meint ihr dazu? Ich weiss ich kann auch falsch liegen. Jedenfalls will ich alles ausprobieren was mir möglich ist um keinen Alkohol mehr zu trinken.
Auch liebe Grüsse
Susi -
Hallo Susi,
ich kann deine Gedanken nachvollziehen. aber sieh es doch mal andersrum, wenn du dich an einem Möbelstück satt gesehen hast dann schaffst du es ab. und dabei hast du auch kein schlechtes Gewissen oder sagst dir das du das nicht darfst.
Jetzt hast du dich am Alk satt getrunken und nun schaffst du ihn ab. Es wird Zeit er hat ausgedient.
Bau dir einfach ein paar Brücken um von dem ich muss oder ich darf nicht, das ist Strafe für mich. Nein, sieh es als Belohnung. Du verschönerst ab sofort dein Leben...

Liebe Grüße
Cora -
Guten Morgen,
ja Danke werde ich versuchen.
Liebe Grüße
Susi -
Guten Morgen,
ja Danke werde ich versuchen.
Liebe Grüße
Susi -
Hallo,
hab da eine Frage bzw. brauche bitte euren Rat. Seit ca. mehr als einen Monat hab ich einen Mann kennnengelernt. Wir haben uns schon ein paar mal getroffen. Heute hat er mich zum Essen eingeladen. Wir haben schon einmal über das Thema Alkohol gesprochen aber nur kurz. Nun ist es so dass er nichts weiss das ich Alkoholikerin bin. Am 5. Februar mache ich die Entwöhnungstherapie und ich weiss nicht wie bzw. ob ich ihm etwas darüber sagen soll? Ich weiss auch nicht ob er nur eine Freundschaft will oder vielleicht doch etwas mehr? Oder ist es zu Früh ihm etwas darüber zu sagen. Vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben. Danke!!!
Liebe Grüße
Susi -
Hallo Susi
Habe mich gerade in Deinem Thread eingelesen.Schön,dass du es bis heute geschafft hast trocken zu bleiben.
Ich meine ,dass auch Ehrlichkeit zum Kampf gegen unsere Sucht gehört.Ich würde mal in mich hineinhorchen.Du an seiner Stelle fändest es doch auch besser ,wenn er mit "offenen Karten spielen"würde.Sind erstmal heftige Gefühle im Spiel wird es noch schwerer über derartige u.sehr persönl.Probleme zu sprechen.Für mich würde ein fader Beigeschmack entstehen-wenn ich später -womögl. über Dritte von einem Alkoholproblem erfahren würde;so nach dem Motto:jetzt hab'ich sie/ihn "am Haken"--jetzt sag ich ihm/ihr mal die ganze Wahrheit.Ist ja schon so viel zwischen uns "gelaufen"--jetzt geht er/sie mir nicht mehr von der Fahne.Ich hoffe Du verstehst ,was ich meine.Bin im Aufschreiben meiner Gedanken manchmal recht umständlich.
Wie würdest Du auch sonst Deine längere Abwesenheit erklären wollen??Da ginge es ja schon los mit lügen.Schlechte Voraussetzungen für eine gute Beziehung.
Sei ehrlich!!
Sollte er "abspringen"war er's eh nicht wert!!
L.G.
Backmaus
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Hallo Backmaus,
danke für deine Antwort. Meine Frage hat sich leider jetzt in Luft aufgelöst. Denn Mann den ich kennengelernt habe will eine Freundschaft mehr nicht. Also hat sich mein Problem mit der Entwöhnungstherapie auch aufgelöst. Falls er doch im Februar fragen sollte wo ich bin bzw. was ich mache werde ich ihm die Warheit sagen. Ich habe ja eh nix mehr zu verlieren
Liebe Grüße
Susi -
Hallo Susi,
du kannst nur gewinnen ohne Alk.
Und Wahrheit und Ehrlichkeit ist äußerst hilfreich, nicht nur beim Trockenwerden.
LG
Jürgen -
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