rauswerfen ?

  • Hallo larocco,

    schön, daß Du Dich mal wieder meldest.

    Zu Deine Frage, ob Du Deine Frau aus Eurem Haus werfen kannst, kann ich Dir nur raten, einmla eine Rechtsberatung aufzusuchen, denn dazu können wir Dir hier auch nicht beratend zur Seite stehen.

    Was die andere Seite angeht, ist es genauso schwierig zu sagen, was nun richtig ist. Wie Du Ihren Leidensdruck erhöhen kannst, ist schwer zu sagen, aber viel wichtiger: Wie sieht es doch dabei auch mit Deinem Leidensdruck aus?

    Wieso gehst Du keine anderen Schritte, um Deinen Druck mal loszuwerden? Tust Du etwas für Dich?

    Deiner Frau kannst Du ja insoweit nur helfen, daß Du Dich aus der Suchtspirale versuchst, zu lösen, Ihr klar Deine Grenzen zeigst. Ob das nun die Trennung ist, und/oder Du oder Sie das Haus verläßt, diese Entscheidung kann Dir hier keiner abnehmen.

    Aber eines ist ganz sicher, wenn Sie Dir damit droht, sich etwas anzutun, ist es natürlich emotional sehr schwer, sich abzugrenzen. Aber...Du bist nicht dafür verantwortlich, wenn Sie Ihr Leben nicht verändern möchte. Leider ist es oftmals auch nur ein Drohmittel, um den Partner weiterhin an sich zu ketten. Aber dies ist leider nie vorauszusehen.
    Die Verantwortung für Ihr Leben hat aber immer noch Deine Frau für sich selbst.

    Lieben Gruß

    S.Käferchen

  • "Rauswerfen" klingt für mich nach Wut, Enttäuschung und ganz vielen getretenen Gefühlen. Ich schließe mich Käferchen an, finde aber sehr, sehr wichtig, dass wenn Du diesen Schritt gehst, ihn auch bis zum Ende gehtst und nicht weich wirst.

    Selbstmorddrohungen? Sie gehören in die Hände von Fachleuten, Ärzten oder Polizei. Schon einmal deshalb, weil wir keine Therapeuten sind und nicht einschreiten können. Nicht können, weil wir nicht die Ausbildung haben und auch nicht können, weil unsere Seele Schaden nimmt an allen den Aktionen die darum herum erfolgen.

    Aber - denn auch ich bekam solche Drohungen zu hören - ich kann mich aus dem Dunstkreis solcher Aussagen und angedrohten Handlungen zurück ziehen. Ich habe komplett den Kontakt abgebrochen, somit können keine solchen Drohungen mehr an meine Adresse gerichtet werden und mein Gefühlsleben durcheinander bringen und mich auch nicht in Gefahr der "unterlassenen Hilfeleistung" bringen.

    Wichtig ist es für die Kinder zu sorgen, sie nehmen jetzt die Dinge für das Leben mit, welches sie noch leben werden. Hoffentlich nicht, wie ich, als Partnerin eines Alkoholikers ....

    lieben Gruß von Dagmar

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