Selbstbetrug

  • Hallo Cady,

    herzlich willkommen bei uns im Forum!

    Darf ich Dich fragen:

    Was hattest Du Dir von diesem Medikament versprochen?

    Liebe Grüße

    Lobanshee

  • Hallo Cady,

    Alle Achtung das Du den Rückfall erkannt hast und auch nicht drum herumredest und vor allem dafür, dass Du direkt dagegen angehst in dem Du dich hier meldest!

    Zitat

    Wie ist es möglich, sich einerseits nicht kleiner zu machen, als man ist und andererseits 100% zu seiner Krankheit zu stehen und immer wieder festzustellen, dass einige Dinge eben nicht einfach funktionieren,wie bei Menschen ohne Alkoholkrankheit?

    Ich denke das ist es was eine Krankheit ausmacht. Eben das wir bestimmte Dinge nicht so machen können wie gesunde Menschen. Deswegen sind wir aber nicht "kleiner" als andere.

    VG
    Oliver

  • Liebe Cady,
    mir gefällt Dein beitrag ausserordentlich gut. Was Du da so ganz offen und ehrlich ansprichst ist etwas, was sehr viele Menschen machen. Auch ich. Daher kann ich es Dir sehr gut nachempfinden. Oft muß ich mir das sagen: Warum habe ich nicht auf meine innere Stimme gehört , auf meine Intuition. Aber ich habe auch etwas gesehen in Deinem Beitrag: Obwohl Du nicht auf Dich selbst gehört hast, hast Du es wahrgenommen. Hast immerhin noch im Nachhinein erkannt dass es falsch war. Ich denke, dass ist sehr wertvoll. Ich galube, dass das bei nassen Alkoholikern nicht mehr so funktioniert, diese Selbstwahrnehmung. Ist ja auch leicht erklärbar, denn wie willst Du etwas fühlen, was betäubt ist.
    So dumm alles gelaufen ist hast DU dennoch grund Dich zu freuen, dass diese Selbstwahrnehmung bei Dir funktioniert . Es ist doch eine Sache, die zwischen dem Denken und dem Fühlen passiert. Du hast richitg gefühlt, dann falsch gedacht und dementsprechend falsch geahndelt. jetzt hast du erkannt dass du falsch gedacht hattest und deienn Fehler korrigiert udn fühlst dich wieder gut.
    Wenn Du dich noch nicht bereit fühlst einen Job anzunehmen ist es doch okay. Du bsit ja tatsächlcih krank und eine Überlastung wäre nciht gut für dich. Wenn dich ein schlechtes Gewissen palgt , dann weg damit. Du hast Kinder, wie du schriebst udn die sollten neben dir an erster Stelle stehen. Es wird schon die Zeit kommen, dass du für euch alel verantwortung übernehmen kannst und arbeiten gehst. Vielelciht hast du noch irgendwelche Ängste, dass irgendwas nicht funktionieren könnte. Vielelciht die Versorgung der Kinder, die Schularbeiten oder der gesamte Tagesablauf? Ich kenen diese Ängste aus eigener Erfahrung und weiß, dass so eine Umstelllung nciht einfach ist. Du magst den Job vielleicht ganz super meistern, aber hast Angst vor dem Stress, den der neue Tagesablauf mit sich bringt? Schreib doch einfach mal alle Bedenken udn Ängste auf. Es gibt sicher für alles eine Lösung.
    Du könntest weniger Stunden arbeiten, jemanden beauftragen, der dich unterstützt, zumindest für eine gewisse Zeit beim Kochen, Schularbeitenbetreung, Hausarbeit. Auch wenn Du es jetzt nicht schaffst möchte ich Dir auf jeden Fall Mut machen daran zu arbeiten. Auch Deine Kinder wachsen an solchen neuen Aufgaben und werden selbständiger. Also- alles Gute für Dich.

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