• Guten Morgen Mario

    Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag in meinem Thread. Will ihn mal als letzten Beitrag dort stehen lassen, weil ich Deine Gedanken sehr gut finde.
    Habe gestern abend noch viel darüber nachgedacht.

    Ja, auch wenn meine XY nie schlecht zu mir waren,-
    so war es doch eine schlimme Zeit, die ein Mensch ohne Sucht noch gar nie erlebt hat. Und wenn ich jetzt lerne die Sucht zu bekämpfen, habe ich vllt. ein viel bewußteres Leben, als ich es jemals ohne Sucht gehabt hätte.

    Ich versuche gerade ganz bewußt mein Umfeld und den Partner auf den ich nicht süchtig bin, wahrzunehmen. Auch mich selbst bzw. was ich über meine Sinne wahrnehme. In Zeiten in denen mich mein "Stoff" eingenommen hat, war immer alles wie durchtränkt von dem Gefühl an ihm zu hängen. Meine Eindrücke haben sich immer mit dem Gefühl und den Gedanken an ihn durchmischt. Das war z.T. mega anstrengend, weil ich eigentlich einen Job hab in dem ich 100% bei der Sache sein muß. Und Gefühle garnicht angebracht sind.

    Deinen Gedanken anderen helfen zu können, finde ich auch gut. Ich denke das ist ein Schritt, den man gleichzeitig und "nach" der Sucht so richtig tun kann. Deine Aussage "es ist nichts verloren" hat mir sehr geholfen. Ja, man sollte sehen, daß es auch eine Entwicklung war. Sagen wir mal von der Raupe zum Schmetterling mit Flügeln....und mit der Möglichkeit die Dinge von oben...von einer anderen Perspektive zu betrachten! :D

    So jetzt muß ich schnell anfangen zu arbeiten. Dir einen schönen Tag noch! LG Nys

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